34. Spieltag
SpVgg Greuther Fürth
1:2
Karlsruher SC
( 1:1 )
Schiedsrichter: Fritz (Korb)
Austragungsort: Sportpark Ronhof I Thomas Sommer
Spielplan

Gegner im Detail: Die SpVgg Greuther Fürth

Vorberichte

Ein neuer Mann im Tor, ein alter Bekannter ein letztes Mal dabei. Im Gegner im Detail blicken wir vor dem 34. Spieltag der 2. Bundesliga auf die Mannschaft von Greuther Fürth.

Beim fränkischen Derby gegen den 1. FC Nürnberg am 31. Spieltag stand er noch zwischen den Pfosten, trotz der weißen Weste beim 1:0-Sieg der Fürther wurde Sascha Burchert in der nächsten Partie nicht mehr eingesetzt. Grund dafür sind aber nicht seine Leistungen, sondern Probleme mit dem Rücken. Nachgerückt ist für ihn am 32. Spieltag dann der 24-jährige Marius Funk. Seit 2016 ist er im Verein, sammelte unter anderem mit der zweiten Fürther Mannschaft Erfahrungen in der Regionalliga und kommt inzwischen auch auf sieben 3. Liga-Spiele und vier in der 2. Bundesliga. Und bei seinem zweiten Einsatz in dieser Saison für das Kleeblatt machte er direkt einmal ordentlich Eindruck. Nach dem 2:2-Unentschieden der Weiß-Grünen gegen den VfL Bochum wählte ihn der Kicker in seine Elf des Tages! Auch gegen den KSC wird Funk wieder das Tor der Mittelfranken hüten und versuchen Philipp Hofmann und Co. das Leben schwer zu machen.

Ein ganz besonderes Spiel wird es am Sonntag auch für einen anderen Fürther, der mit 36 Jahren ganze 12 Jahre älter ist als sein Teamkollege zwischen den Pfosten. Nach neun Jahren beim Kleeblatt wollten die Verantwortlichen den Vertrag von Marco Caligiuri nicht weiter verlängern, damit bestreitet der Kapitän am Sonntag sein letztes Spiel für die Spielvereinigung. In 28 von 33 Saisonspielen stand er in 2019/20 auf dem Platz, dabei gelang ihm als Innenverteidiger sogar ein Tor. Eine Info zu seiner Person am Rande: Der in Villingen-Schwenningen geborene Halbitaliener spielte in seinen jüngeren Jahren unter anderem beim VfB Stuttgart und ist der Bruder von Daniel Caligiuri, der aktuell das Trikot der Schalker trägt. Die Gelsenkirchener haben wiederum eine enge Fanfreundschaft mit dem 1. FC Nürnberg – bekanntlich dem benachbarten „Feind“ der Fürther. Inwiefern das alles aber Einfluss auf das Spielgeschehen am Sonntag haben könnte, sei einmal dahin gestellt. Wie der KSC wird wohl auch das Kleeblatt auf sich schauen und sich von der Situation, die Nürnberger bei einer eigenen Niederlage eventuell in die Relegation stürzen zu können, nicht beeinflussen lassen.

Der KSC sichert sich gegen Fürth den Klassenerhalt!

Spielberichte

Der KSC holte sich heute am letzten Spieltag der Saison 2019/20 den direkten Klassenerhalt! Mit einem 2:1-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth nach Rückstand drehten die Karlsruher das Spiel und sorgten so für ihren Teil am direkten Klassenerhalt. Unterdessen spielte der 1. FC Nürnberg in Kiel nur Unentschieden, die Blau-Weißen überholten die Nürnberger und sorgten so dafür, dass in Karlsruhe auch 2020/21 wieder Zweitligafußball gespielt wird.

In den 34. Spieltag ging es beim Karlsruher SC mit drei Änderungen in der Startelf. Für Dirk Carlson, Manuel Stiefler und Änis Ben-Hatira brachte Cheftrainer Christian Eichner am heutigen Sonntag Damian Roßbach, Dominik Kother und Marco Djuricin. Kapitän war damit wie bereits in der letzten Partie Daniel Gordon. So sollte die Rechnung gegen die SpVgg Greuther Fürth und die im Raum stehende Relegation aufgehen.

Doch auch am heutigen Tag ging der Gegner gegen die Badener wieder früh in Führung. Nach nur einer gespielten Minute brachte Maximilian Sauer eine Flanke von der rechten Seite vor das Tor von Benjamin Uphoff, wo Daniel Keita-Ruel wartete und per Kopf den Treffer besorgte. Die Hoffnungen, noch den Sprung auf den 15. Tabellenplatz zu schaffen, schienen schnell dahin zu sein. Doch auch gegen Bielefeld hatte der KSC bereits Willen und Stärke gezeigt und sich nach einem Rückstand zurückgekämpft! Eine Vorentscheidung sollte die Führung der Weiß-Grünen also noch nicht sein. In den ersten Minuten war das Spiel von vielen Fouls geprägt, außerdem suchten die Mittelfranken aktiv den Weg nach vorne. Doch auch der KSC hatte den Rückstand nach gut zehn Minuten verarbeitet und legte häufiger den Vorwärtsgang ein. In der 21. Minute sollte sich das gelohnt haben. Nach einer Wanitzek-Ecke landete die Kugel bei Kother, dessen erstes Pflichtspieltor für die Badener damit ein extrem wichtiges darstellte. Während im Sportpark Ronhof starker Regen einsetzte, beruhigte sich das Spiel mit dem zweiten Treffer des Tages etwas und wurde ausgeglichener, wenn auch immer noch mit einem Chancenplus auf Seiten des Kleeblattes. Die Badener kamen kaum zu gefährlichen Szenen in der Box, wenige Minuten vor der Halbzeitpause allerdings doch. Aus etwa sieben Metern kam Kother zum Abschluss, beförderte das Leder aber über den Kasten (41.). Die Zeit vor der Pause nutzten die Badener nun noch einmal für vermehrte Angriffe und machten den Fürther Abwehrreihen damit ordentlich Druck. Der Mannschaft war anzumerken, wie wichtig eine Führung wäre! Der Halbzeitpfiff unterbrach dann aber jäh die Karlsruher Offensivbemühungen.

Vier Minuten nach Wiederbeginn der zweiten Halbzeit lag die Chance auf die Führung dann wieder auf dem Fuß eines Fürthers, gegen Keita-Ruel konnte Uphoff aber stark parieren und sicherte den Ball letztendlich (50.). Aber auch der KSC griff direkt wieder an, eine abgefälschte Flanke von Marco Thiede hätte in der 51. Minute beinahe den Weg ins Tor gefunden. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der auch durchaus mit Härte geführt wurde. So auch nach einer Stunde, als Marvin Wanitzek im Strafraum von Sebastian Ernst gefoult wurde. Schiedsrichter Marco Fritz zeigte auf den Punkt und wieder war der KSC-Torgarant Philipp Hofmann zur Stelle und verwandelte sicher ins linke untere Eck! Mit der Führung lebte der Traum bei den Badenern dadurch wieder, die Saison ohne den Gang in die Relegation zu beenden. Jedoch führte zum gleichen Zeitpunkt der 1. FC Nürnberg weiter mit 1:0 in Kiel …

Dies sollte sich allerdings zur 67. Minute in Norddeutschland ändern, die Kieler glichen aus! Und in Fürth machte Kother beinahe das dritte Tor für die Karlsruher, jedoch wusste das Burchert im Tor des Kleeblattes zu verhindern. Etwa zehn Minuten vor Schluss wechselte Eichner doppelt, für Hofmann und Kother kamen Babacar Gueye und Burak Camoglu in die Partie. Es ging jetzt darum, die Führung in den letzten Spielminuten unbedingt zu halten. Und es gelang dem KSC! Während die in schwarz gekleideten Spieler auf dem Platz schon einmal jubelten, musste noch auf das Endergebnis aus Kiel gewartet werden. Das kam wenige Minuten später: Es blieb beim Unentschieden des FCN, damit war in Fürth klar, dass die Nürnberger den Gang in die Relegation antreten müssen. Die Badener dagegen feiern den Klassenerhalt!

Das Spiel im Stenogramm:

SpVgg Greuther Fürth: Burchert – Sauer (59. Meyerhöfer), Caligiuri (90. Jaeckel), Mavraj, Wittek (75. Raum) – Ernst (75. Tillman), Seguin, Nielsen, Green (59. Leweling) – Hrgota, Keita-Ruel
Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Kobald, Roßbach – Gondorf, Fröde, Wanitzek (89. Groiß) – Djuricin (71. Ben-Hatira), Hofmann (81. Gueye), Kother (81. Camoglu)

Tore: 1:0 Daniel Keita-Ruel (2.) | 1:1 Dominik Kother (21.), 1:2 Philipp Hofmann (61.)
Gelbe Karten: Caligiuri (14.), Seguin (81.), Mavraj (90.+1) | Thiede (88.), Gueye (90.+3)
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)

34. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:3 28.06.2020 15:30h
:
2:0 28.06.2020 15:30h
:
1:5 28.06.2020 15:30h
:
1:1 28.06.2020 15:30h
:
3:0 28.06.2020 15:30h
:
1:2 28.06.2020 15:30h
:
2:2 28.06.2020 15:30h
:
1:2 28.06.2020 15:30h
:
5:3 28.06.2020 15:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Arminia Bielefeld
34 18 14 2 65:30 35 68
2.
VfB Stuttgart
34 17 7 10 62:41 21 58
3.
1. FC Heidenheim
34 15 10 9 45:36 9 55
4.
Hamburger SV
34 14 12 8 62:46 16 54
5.
SV Darmstadt 98
34 13 13 8 48:43 5 52
6.
Hannover 96
34 13 9 12 54:49 5 48
7.
Erzgebirge Aue
34 13 8 13 46:48 -2 47
8.
VfL Bochum
34 11 13 10 53:51 2 46
9.
SpVgg Greuther Fürth
34 11 11 12 46:45 1 44
10.
SV Sandhausen
34 10 13 11 43:45 -2 43
11.
Holstein Kiel
34 11 10 13 53:56 -3 43
12.
Jahn Regensburg
34 11 10 13 50:56 -6 43
13.
VfL Osnabrück
34 9 13 12 46:48 -2 40
14.
FC St. Pauli
34 9 12 13 41:50 -9 39
15.
Karlsruher SC
34 8 13 13 45:56 -11 37
16.
1. FC Nürnberg
34 8 13 13 45:58 -13 37
17.
SV Wehen Wiesbaden
34 9 7 18 45:65 -20 34
18.
Dynamo Dresden
34 8 8 18 32:58 -26 32
SpVgg Greuther Fürth
TOR Burchert
DEF Sauer
DEF M. Caligiuri
DEF Mavraj
DEF Wittek
MIT Seguin
MIT Green
MIT S. Ernst
MIT Nielsen
ANG Hrgota
ANG Keita-Ruel
Auswechselbank
TOR M. Funk
Lungwitz
Redondo
Eingewechselt
Leweling
Meyerhöfer
Tillman
Raum
Jaeckel
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Kobald
DEF Roßbach
MIT Fröde
MIT Gondorf
MIT Wanitzek
ANG Djuricin
ANG P. Hofmann
ANG Kother
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Carlson
Pisot
Stiefler
A. Fink
Eingewechselt
Ben-Hatira
Gueye
Camoglu
Groiß

Match
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1:2
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