31. Spieltag
Karlsruher SC
2:1
VfB Stuttgart
( 1:1 )
Schiedsrichter: Gerach (Landau)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Daten und Fakten: KSC gegen VfB Stuttgart

Vorberichte

Am heutigen Sonntag (13.30 Uhr, Wildparkstadion, Live-Ticker und Fanradio auf ksc.de) tritt der KSC zum Derby gegen den VfB Stuttgart an. Vor der Partie blicken wir auf die wichtigsten Zahlen rund um #KSCVFB.

Der Karlsruher SC verlor die letzten sechs Pflichtspiele gegen Stuttgart allesamt (3-mal Bundesliga, 3-mal 2. Liga) – seit Bundesliga-Gründung kassierte der KSC nur gegen die Bayern mehr Niederlagen in Folge (sieben von 1967 bis 1980).

Der Karlsruher SC verlor alle drei Zweitliga-Spiele gegen Stuttgart – gegen kein anderes Team trat der KSC im Unterhaus so oft an und unterlag immer.

Die letzten sieben Pflichtspielsiege gegen Stuttgart feierte Karlsruhe alle zu Hause, beim letzten (1:0 im September 2007 in der Bundesliga) stand der aktuelle Cheftrainer Christian Eichner selbst noch 90 Minuten auf dem Platz.

In den letzten fünf Zweitligapartien kassierte der Karlsruher SC nie mehr als ein Gegentor (insgesamt drei Gegentreffer). Nach dem Restart kassierte nur der VfL Bochum weniger Gegentreffer (1) als die Eichner-Elf (drei, wie Bielefeld).

Der VfB Stuttgart holte aus den vergangenen drei Spielen sieben Zähler. Die letzte Niederlage gab es für die Schwaben am 27. Spieltag mit 2:3 bei Holstein Kiel.

Nach zuvor drei Auswärtsniederlagen in Folge gewann der VfB Stuttgart zwar seine letzte Partie in Dresden (2:0), holte jedoch auswärts nur 17 Punkte. In der bisher einzigen Zweitligasaison (2016/17) waren es 25 Punkte nach 15 Auswärtsspielen.

Stuttgart gewann in dieser Spielzeit nur eine seiner fünf Partien gegen die Aufsteiger (ein Remis, drei Niederlagen) – das allerdings mit 3:0 im Hinspiel gegen Karlsruhe.

Stuttgart schoss in dieser Zweitligasaison bereits 13 Jokertore – Ligahöchstwert. In der eingleisigen 2. Liga erzielten nur zwei Teams mehr als 13 Jokertore in einer Spielzeit: Rot-Weiß Oberhausen 2002/03 (15) und Kaiserslautern 1996/97 (14).

Der Druck des VfB, die Rolle der fehlenden Fans und die Ausgangslage

Vorberichte

Am Sonntag, den 14.06.2020, ist wieder alles bereit für das Derby des KSC gegen den VfB Stuttgart. Um 13.30 Uhr ist Anpfiff der Partie (Liveticker und Fanradio unter ksc.de) im Wildparkstadion. Vorab haben wir die Aussagen von Cheftrainer Christian Eichner und Lukas Fröde aus der Pressekonferenz zusammengefasst.

Lukas Fröde …

Zur Ausgangslage:

Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen, wohlwissend, dass es nicht leicht wird, dass wir einen starken Gegner haben werden. Aber es ist die heiße Phase, es ist wichtig jetzt zu punkten. Da ist es auch nicht mehr so wichtig, wie groß oder klein der Name auf der Gegenseite ist. Dementsprechend werden wir wieder alles raushauen. Ich hoffe, dass wir die Dinge, die wir letzte Woche nicht so gut gemacht haben, besser hinkriegen und dass wir das Spiel hier zuhause gewinnen, auch wenn uns natürlich die Unterstützung der Fans sicherlich fehlen wird.

Christian Eichner …
 

Zur Kadersituation:

Außer Kyoung Rok-Choi und Janis Hanek, der sich am Donnerstag im Training am Knie verletzt hat, habe ich alle Spieler an Bord.


Zur Bedeutung des letzten Derbysiegs des KSC gegen den VfB 2007:

Es ist eine andere Zeit und ich glaube das ist ein ganz gutes Beispiel, dass wir diese Erinnerungen zwar mittragen aus der Vergangenheit, uns aber auf das Hier und Jetzt konzentrieren müssen. Und das hat mit dem von damals nicht so viel zu tun, es ist eine andere Liga, es sind größtenteils andere Spieler. Wir haben es hier mit dem Abstiegskampf der zweiten Liga zu tun beziehungsweise mit dem Aufstiegskampf zum Übergang in die erste Liga, das sind grundsätzlich andere Voraussetzungen.

Zum Druck vor dem Derby:

Ich versuche Ruhe auszustrahlen. Ich empfinde den Druck gar nicht so extrem für mich aktuell, sondern es ist eine normale Anspannung wie vor jedem Spiel auch. Ich glaube es wäre noch einmal etwas anderes, wenn das Stadion voll wäre, das wäre eine andere Atmosphäre als sie jetzt ist bei so einem Derby.
 

Über die Ausgangslage:

Die Ausgangslage hat sich für mich recht wenig verändert wie vor den Spielen gegen Pauli, Bochum oder Darmstadt. Mit dem einen Unterschied, die Spiele werden weniger und dadurch auch die Möglichkeiten zu punkten. Aber nach wie vor ist die Ausgangsposition genau so wie vor zwei oder vor drei Wochen. Wir stehen auf diesem Platz, den wir mindestens halten wollen und sind immer noch auf Schlagdistanz zu einer Position, die uns den direkten Klassenerhalt garantieren würde.


Über die Qualität des VfB Stuttgart:

Wir treffen auf eine ausgezeichnete Stuttgarter Mannschaft, die auf jeder Position für mich glänzend aufgestellt ist, über glänzende Alternativen verfügt. Die egal in welchem Mannschaftsteil den Gegner bedrohen kann, die für mich einen sehr, sehr interessanten Trainer gefunden hat und ich glaube, dass da vieles passt. Allerdings, und das hat die Saison gezeigt, weder der HSV noch der VfB sind hier durch die Liga durchmarschiert.


Über seine Grundeinstellung:

Meine Jungs haben in den vergangenen Wochen viele Dinge auch gut und richtig gemacht und das gibt mir Hoffnung, dass ich zumindest hier vor euch sitzen kann und sagen kann: „Warum sollten wir am Sonntag den VfB nicht schlagen können?“

Über den Druck des VfB:

Der VfB bringt ja auch eine gewisse Portion Druck mit in den Wildpark, ich hoffe dass sich der Druck noch enorm verschärft heute Abend, wenn der HSV hoffentlich in Dresden punkten wird. Das würde einerseits unserer Situation in Anführungszeichen zu Gute stehen und andererseits den Druck auf unseren kommenden Gegner auch noch erhöhen. Aber man muss den Druck und die Situation für den VfB auch nicht zu sehr als Vorteil sehen für uns, weil da schon Typen auf der anderen Seite stehen, die damit umgehen können sollten.


Über die möglichen Schwächen der Stuttgarter:

Sie haben Probleme gehabt gegen Mannschaften, die unten drin stehen. Sie haben auch Probleme gehabt in der Verwertung von ihren durchaus vorhandenen klaren Torchancen und sie haben Probleme gehabt, weil sie aus dieser Ballbesitzsituation, aus dieser Dominanz heraus, die sie in den Spielen immer entwickelt haben, so ein bisschen den Rückwärtsgang vielleicht aus den Augen verloren haben.

Der KSC gewinnt das Derby gegen Stuttgart!

Spielberichte

Der KSC besiegte am heutigen Sonntag im baden-württembergischen Derby den VfB Stuttgart und fährt damit wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt ein. Mit einer starken Mannschaftsleistung sorgten die Badener für den Sieg, das Team von Pellegrino Matarazzo dagegen konnte seine Stärken nicht ausspielen.

Im Vergleich zur 1:0-Niederlage bei Erzgebirge Aue am vergangenen Wochenende nahm Christian Eichner an seiner Startelf gegen den VfB Stuttgart einige Änderungen vor. Dominik Kother, der gegen Aue bei seinen knapp 30 Minuten Einsatzzeit eine gute Leistung gezeigt hatte, rückte in die Anfangsformation. Außerdem stand Philipp Hofmann nach seiner abgesessenen Gelb-Sperre wieder zur Verfügung und damit natürlich auch in der Startaufstellung. Anstatt für Marco Thiede entschied sich Eichner beim Derby für Manuel Stiefler und in der Offensive durfte Änis Ben-Hatira von Anfang an ran. Auf die Bank rückten somit auch Marco Djuricin und Marc Lorenz. Martin Röser, der vergangene Woche von Anfang an ran durfte, war nicht im Kader. Damit ergab sich bei den Badenern ein 4-1-4-1-System mit Lukas Fröde vor der Viererabwehrkette und Philipp Hofmann als Spitze.

Die Partie begann einem Derby entsprechend direkt munter, nach fünf Minuten stand die erste Stuttgarter Chance zu Buche. Nach einer Ecke verpasste Daniel Gordon mit dem Kopf die Klärung, Hamadi Al Ghaddioui zog ab, doch Uphoff konnte noch entscheidend eingreifen. Zwei Minuten später klingelte es dann bereits auf der Gegenseite! Nach einem Fehlpass der Schwaben reagierte Kother schnell und gab ab auf Jerome Gondorf. Dieser sah Marvin Wanitzek im Strafraum warten, aus circa zehn Metern zog der gebürtige Bruchsaler ab und sorgte so für die Führung der Blau-Weißen (7.). Die Stuttgarter wirkten in der Folge verunsichert, der KSC dagegen machte ein starkes Spiel und zeigte großen Einsatz.

Nach gut 20 Minuten hatten sich die Stuttgarter wieder besser gefangen und bauten mehr Druck auf die Badener aus. Die große Chance auf den Ausgleich hatte das Team von Pellegrino Matarazzo in der 30. Minute. Nicolas Gonzalez war auf der Außenbahn schneller als Carlson und gab den Ball nach innen, doch Stuttgarts Al Ghaddioui verpasste knapp. Fünf Minuten später kam es dann doch zum Ausgleich für die Schwaben, für den allerdings ein Foulelfmeter herhalten musste. Manuel Stiefler brachte im Strafraum Silas Wamangituka zu Fall, was sowohl die gelbe Karte für den 31-Jährigen als auch den Strafstoß zur Folge hatte. Gonzalez trat an und verwandelte mittig zum Ausgleich (35.). Nun zeigten die Karlsruher einige Unsicherheiten, so auch in der 44. Minute, als nach einem wilden Gestochere im Fünfmeterraum letztendlich Uphoff kurz vor der Torlinie an den Ball kam. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Timo Gerach zur Halbzeitpause.

In die zweite Spielhälfte ging es für beide Mannschaften ohne Wechsel. Der erste Abschluss der Schwaben ließ nicht lange auf sich warten, nur eine Minute nach dem Wiederanpfiff versuchte es Wamangituka, doch der Schuss geriet zu hoch (46.). Etwa zehn Minuten später schnupperte auch der KSC wieder an der Führung. Nach einem Durcheinander in der Stuttgarter Abwehr zog Hofmann ab, doch die Nummer 33 traf nur den Pfosten, außerdem wäre es sowieso abseits gewesen (55.). Im weiteren Verlauf der Partie gab es Chancen auf beiden Seiten, die auch teilweise durch Verunsicherungen im Spiel bedingt waren. Wanitzek probierte es mit dem direkten Freistoß, wenig später zog Hofmann erneut ab, beide Schüsse landeten knapp neben dem Tor (65., 67.). Brandgefährlich wurde es aber erstmal weder für Uphoff noch für Kobel im Tor des VfB.

Knapp 20 Minuten vor dem Ende tauschte Eichner doppelt, für den bereits gelb verwarnten Stiefler kam Marco Thiede ins Spiel, für Kother Marc Lorenz. Nur wenig später fiel das 2:1 für die Hausherren! Nach einem Getümmel in der Stuttgarter Box drückte Fröde den Ball irgendwie über die Linie (72.). Und der KSC war dran, die Führung sogar auszubauen. Denn kurz darauf setzte sich Hofmann gegen die Hintermannschaft des VfB durch und gab ab auf Ben-Hatira, dessen Schuss Kobel zur Ecke lenken konnte (75.). Nach der Hereingabe von Lorenz wurde es direkt wieder gefährlich, doch Hofmanns Kopfball landete rechts neben dem Kasten (75.).

Die Badener machten es in der Folge weiter gut und ließen nur wenige Möglichkeiten der Stuttgarter zu, die nun nicht mehr ausreichend Gefahr ausstrahlten. Mit zwei weiteren Wechseln nahm Eichner Zeit von der Uhr, Marco Djuricin und Alexander Groiß kamen zu ihrem Einsatz. Und der Plan sollte aufgehen. Nach vier Minuten des Zitterns in der Nachspielzeit konnten die Blau-Weißen endlich den Derbysieg bejubeln!

Der KSC sammelt damit drei unglaublich wichtige Punkte im Abstiegskampf und verlässt sogar den Relegationsplatz. Die Badener stehen mit 33 Zählern und dem besseren Torverhältnis in der Tabelle nun vor dem Club aus Nürnberg. Am Mittwoch greift das Team von Christian Eichner dann gegen Jahn Regensburg erneut im Kampf um drei Punkte an.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff – Stiefler (71. Thiede), Gordon, Pisot, Carlson – Fröde – Ben-Hatira (87. Djuricin), Wanitzek, Gondorf (89. Groiß), Kother (71. Lorenz) - Hofmann

VfB Stuttgart: Kobel – Stenzel (86. Philips), Badstuber (77. Egloff), Kaminski, Mola – Castro (74. Gomez), Endo, Klement – Wamangituka (74. Förster), Al Ghaddioui, Gonzalez

Tore: Wanitzek (7.), Fröde (72.) / Gonzalez (35.)
Gelbe Karten: Stiefler (34.), Gordon (54.) / Wamangituka (60.), Al Ghaddioui (70.), Endo (90.)
Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau)

31. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
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0:1 12.06.2020 18:30h
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0:0 12.06.2020 18:30h
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0:1 13.06.2020 13:00h
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4:1 13.06.2020 13:00h
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1:2 13.06.2020 13:00h
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0:2 13.06.2020 13:00h
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2:1 14.06.2020 13:30h
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2:1 14.06.2020 13:30h
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3:2 14.06.2020 13:30h
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-:- 25.04.2021
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-:- 25.04.2021
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-:- 25.04.2021
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-:- 25.04.2021
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-:- 25.04.2021
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-:- 25.04.2021
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-:- 25.04.2021
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-:- 25.04.2021
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-:- 25.04.2021
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Eintracht Braunschweig
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
Fortuna Düsseldorf
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
SC Paderborn 07
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
Würzburger Kickers
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
Arminia Bielefeld
31 16 13 2 58:27 31 61
1.
Hamburger SV
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
1. FC Heidenheim
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
SpVgg Greuther Fürth
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
SV Darmstadt 98
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
Holstein Kiel
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
Erzgebirge Aue
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
Hannover 96
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
Jahn Regensburg
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
FC St. Pauli
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
VfL Osnabrück
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
SV Sandhausen
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
1. FC Nürnberg
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
VfL Bochum
0 0 0 0 0:0 0 0
1.
Karlsruher SC
0 0 0 0 0:0 0 0
3.
VfB Stuttgart
31 15 7 9 50:37 13 52
17.
SV Wehen Wiesbaden
31 8 7 16 39:53 -14 31
18.
Dynamo Dresden
31 7 7 17 29:54 -25 28
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Stiefler
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Carlson
MIT Fröde
MIT Wanitzek
MIT Gondorf
ANG Ben-Hatira
ANG P. Hofmann
ANG Kother
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Kobald
Roßbach
A. Fink
Gueye
Eingewechselt
Thiede
M. Lorenz
Djuricin
Groiß
VfB Stuttgart
TOR Kobel
DEF P. Stenzel
DEF Badstuber
DEF M. Kaminski
DEF Mola
MIT W. Endo
MIT Castro
MIT Klement
ANG Wamangituka
ANG Al Ghaddioui
ANG Gonzalez
Auswechselbank
TOR Bredlow
Kempf
Karazor
Mangala
Coulibaly
Eingewechselt
M. Gomez
P. Förster
Egloff
Phillips

Match
Center
1:2
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