3. Spieltag
x
Holstein Kiel
2:1
Karlsruher SC
( 1:1 )
Zuschauerzahl: 11758
Schiedsrichter: S. Stegemann (Niederkassel)
Austragungsort: Holstein-Stadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Auswärtsspiel bei Holstein Kiel

Vorberichte

Heute um 13.30 Uhr steht für den KSC das nächste Auswärtsspiel an, Gegner ist Holstein Kiel. Wir haben alle wichtigen Daten und Fakten zu diesem Duell zusammengetragen.

Der KSC grüßt erstmals seit der Aufstiegssaison 2006/07 in Liga 2 wieder von der Tabellenspitze und ist der erste Aufsteiger seit Eintracht Braunschweig 2011/12, der seine ersten 2 Spiele in der 2. Liga gewann.

Das 5:2 von Holstein Kiel am 2. Dezember 1978 im DFB-Pokal zu Hause gegen den KSC ist das bisher einzige Aufeinandertreffen beider Teams im Profibereich.

Bereits 4 Tore erzielte der Karlsruher SC in dieser Saison nach ruhenden Bällen, mehr als jedes andere Team. In der Saison 2018/19 erzielte der KSC 32 seiner 64 Tore nach Standardsituationen – ebenfalls Ligahöchstwert.

Holstein Kiel holte in dieser Saison nur 1 Punkt aus den ersten 2 Spielen. Seit dem 29. Spieltag der vergangenen Spielzeit hat kein Team, das durchgehend in der 2. Liga vertreten war, weniger Punkte geholt als Kiel (5).

Schon in den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 holte Holstein Kiel jeweils nur 1 Punkt aus den ersten beiden Spielen. 2016/17 gelang trotzdem der direkte Aufstieg in die 2. Liga, 17/18 erreichte die KSV noch die Bundesliga-Relegation.

Holstein Kiel kassierte 2 seiner 3 Gegentore in dieser Saison in der Anfangsviertelstunde. Die Treffer von Sandhausen (4. Minute) und Darmstadt (11.) waren die schnellsten Tore dieser Zweitliga-Saison.

Karlsruhes Neuzugang Philipp Hofmann traf gegen Dresden am 2. Spieltag doppelt und führt die Torjägerliste mit 3 Toren alleinig an. Hofmann erzielte 6 seiner letzten 12 Zweitliga-Tore per Kopf.

Kiels Trainer Andre Schubert ging in 5 von 6 Zweitliga-Duellen mit dem KSC als Sieger vom Platz (1 Niederlage, 1:2 am 18.9.2010 mit Paderborn) und gewann dabei jedes seiner 3 Heimspiele gegen die Badener.

Der Karlsruher SC holte 2018/19 in der 3. Liga satte 37 Punkte auf fremden Plätzen – Platz 1 in der Auswärtstabelle. Von den saisonübergreifend letzten 7 Gastspielen haben die Badener 5 gewonnen (1 Remis, 1 Niederlage).

Karlsruhes Marvin Wanitzek bereitete in dieser Saison die meisten Tore vor (3). In seinen letzten 7 Ligaspielen war er an 8 Toren direkt beteiligt (2 Tore, 6 Assists).

Kiels Jonas Meffert trug von 2014 bis 2016 und in der Rückrunde der Saison 2016/17 das KSC-Trikot.

KSC fährt mit breiter Brust nach Kiel

Vorberichte von David Ruf

Mit drei Siegen aus den letzten drei Pflichtspielen im Gepäck tritt der KSC seine weiteste Auswärtsfahrt der Saison an. Gegner am Sonntag (13.30 Uhr) ist Holstein Kiel.

„Wir fahren mit einer breiten Brust nach Kiel. Das haben wir uns erarbeitet und erspielt“, sagte Cheftrainer Alois Schwartz am Freitag. Die erfolgreich bestrittenen Duelle gegen Mitaufsteiger Wehen Wiesbaden, den etablierten Zweitligisten Dynamo Dresden und Erstliga-Absteiger Hannover 96 hätten gezeigt, „dass wir mithalten können“, betonte Schwartz. „Wir waren in allen Spielen auf Augenhöhe.“

Für die Partie am Sonntag gelte es jetzt, keinen Schritt nachzulassen. „Wir dürfen in Kiel keinen Schritt weniger tun, sondern müssen eher einen Schritt mehr machen, um dort etwas mitzunehmen“, gab Schwartz die Marschrichtung vor. „Wir wollen dranbleiben und sind voll fokussiert“, ergänzte Linksverteidiger Damian Roßbach. „Ähnlich wie Dresden ist Kiel viel auf Ballbesitz aus, da müssen wir eng stehen und dann unsere Stärken ausspielen.“

Geduld und Kompaktheit sind also gefragt im Holstein Stadion gegen die „Störche“, bei denen Schwartz trotz zahlreicher personeller Veränderungen auch unter ihrem neuen Trainer André Schubert keinen anderen fußballerischen Stil erkennen kann. „Ihr Stil ist davon geprägt, was sie letztes Jahr gespielt haben. Sie ergreifen die Initiative, das machen sie sehr gut. Mit etwas mehr Fortune hätten sie ihre beiden bisherigen Spiele gewinnen können.“

In personeller Hinsicht ändert sich gegenüber dem Pokalspiel gegen Hannover nichts. Burak Camoglu befindet sich zwar auf dem Weg der Besserung, ist aber noch keine Alternative für Sonntag. Entwarnung gab es hingegen bei den unter der Woche angeschlagenen Lukas Grozurek und Malik Batmaz.

KSC muss gegen Kiel erste Saisonniederlage einstecken

Spielberichte

Der KSC musste im Spiel gegen Holstein Kiel zum ersten Mal in dieser Saison eine Niederlage einstecken. Nach Führung in der ersten Halbzeit erwischte Jae Sung Lee die Karlsruher kurz vor der Pause eiskalt. In der zweiten Spielhälfte entschied Lee mit seinem zweiten Treffer die Partie zugunsten der Störche.

Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga war der KSC bei Dauerregen zu Gast im Holstein-Stadion in Kiel. Alois Schwartz schickte die gleiche Elf wie beim Sieg gegen Hannover 96 im DFB-Pokal auf den Rasen. Nach seiner Verletzung noch nicht wieder im Kader war Burak Camoglu, ansonsten konnte Schwartz weitestgehend aus dem Vollen schöpfen.

Im klassischen 4-4-2 starteten die Karlsruher in die Partie und kamen in der vierten Minute bereits zur ersten guten Chance. Nach einer Flanke von Marc Lorenz von der linken Seite köpfte Hofmann den Ball aber knapp rechts am Tor vorbei. Nach wenigen Minuten gab es dann die erste Torannäherung der Kieler. Makana Nsimba Baku schloss nach einer Hereingabe von Johannes van den Bergh neben das Tor ab (9.). Nur zwei Minuten später waren wieder die Störche im Vorwärtsgang, Philipp Sanders Schuss konnte Benjamin Uphoff im Nachfassen festhalten. Danach häuften sich die Abschlüsse der Blau-Weißen. Erst köpfte Marvin Wanitzek noch links am Kasten von Dominik Reimann vorbei (17.), doch bei der nächsten Gelegenheit war Lukas Grozurek zur Stelle und brachte den KSC in Führung. Nach Vorarbeit von Wanitzek traf der Mann von der Außenbahn aus circa 16 Metern genau ins rechte untere Eck (17.). Drei Minuten später gab es dann gleich die Chance auf die 2:0-Führung aus Sicht der Karlsruher, Marvin Pouriés Schuss konnte Reimann aber halten.

Nach knapp einer halben Stunde sahen die Zuschauer im Holstein-Stadion zwei Möglichkeiten der Nordlichter aus Kiel, erst fand van den Berghs Hereingabe von links keinen Abnehmer (27.), dann schoss Atanga einen KSV-Freistoß in der 29. Minute weit über das Tor. Die KSC-Abwehr machte ihre Sache in der ersten halben Stunde sehr gut, ernstzunehmende Chancen der Störche waren Mangelware. Dagegen kam der KSC häufiger gefährlich vor das Tor der Kieler. In der 31. Minute konnte KSV-Torhüter einen Schuss von Wanitzek nicht festhalten, doch Hauke Finn Wahl klärte die Situation für die Kieler. Im Anschluss verpasste Pourié eine vielversprechende Hereingabe von Wanitzek um nur einen Schritt (36.) und in der 38. Minute war es erneut Wanitzek, der einen Freistoß nach Foul an ihm über das Tor setzte. Trotz dem deutlichen Chancenplus der Karlsruher kamen die Störche kurz vor dem Pausenpfiff zum unerwarteten Ausgleich. Aus spitzem Winkel brachte Jae Sung Lee den Ball im linken oberen Toreck unter (45.).

Mit dem Ausgleich kamen die Kieler nach der Pause besser ins Spiel. In der 53. Minute war es wieder Lee, der der Karlsruher Abwehr Probleme bereitete. Sein Schuss landete am linken Pfosten. Nach 61 Minuten sahen die Fans der Blau-Weißen mal wieder eine Chance ihres Teams, nach guter Vorarbeit von Grozurek schoss Marc Lorenz über das Tor.

Zwei Minuten später traf es den KSC erneut eiskalt. Nach Vorarbeit von Baku auf der linken Seite brachte Lee den Ball zur 2:1-Führung im Kasten von Uphoff unter. Der KSV übernahm jetzt mehr und mehr die Kontrolle im Spiel und erarbeitete sich gute Chancen, während die KSC-Offensive schwächer wurde. In der 68. Minute verhinderte Uphoff gegen Lee gerade noch das 3:1 der Kieler. Kurz darauf hatten die Karlsruher drei Chancen in kurzer Zeit, erst wurden die Schüsse von Hofmann und Wanitzek abgeblockt, dann verpasste Pourié eine Hereingabe erneut um einen Schritt (70.). Im Anschluss waren es wieder die Kieler, die gefährlich wurden. In der 74. Minute verhinderte Uphoff gegen Lion Lauberbach das Tor der Nordlichter, danach köpfte Baku nach einer Ecke neben den Kasten (78.).

KSC-Trainer Schwartz versuchte zu dieser Zeit das Spiel mit neuen Offensivkräften zu beleben. Marco Djuricin kam für Lorenz (76.), knapp zehn Minuten später gab es den Doppelwechsel: für Damian Roßbach kam Kyoung-Rok Choi ins Spiel, für Daniel Gordon wurde Anton Fink eingewechselt (85.). Doch auch diese Wechsel sollten sich nicht mehr bezahlt machen. In der 86. Minute kamen noch einmal Fink und Djuricin zum Abschluss, jedoch erfolglos. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit holte sich Jonas Meffert noch die rote Karte bei Schiedsrichter Sascha Stegemann ab, er war gegen Wanitzek hart eingestiegen (87.). Doch auch in Überzahl konnte der KSC den Sieg der Kieler nicht mehr verhindern und musste so die Serie von drei Siegen in Folge abreißen lassen.

In einer Woche ist dann der Tabellenführer zu Gast im Wildpark, am Sonntag um 13.30 Uhr startet die bereits ausverkaufte Partie gegen den Hamburger SV.


Das Spiel im Stenogramm:

Holstein Kiel: Reimann - Schmidt, Neumann, Wahl - Sander, Meffert, Mühling, van den Bergh - Atanga (46. Lauberbach), Lee (90.+2 Iyoha), Baku (88. Thesker)

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon (85. Fink), Pisot, Roßbach (85. Choi) - Grozurek, Fröde, Wanitzek, Lorenz (76.  Djuricin) - Pourié, Hofmann

Tore: 0:1 Grozurek (17.), 1:1 Lee (45.), 2:1 Lee (64.)

Gelbe Karten: Lorenz (19.), Roßbach (74.)
Rote Karte: Meffert (87.)
Zuschauer: 11.758
Schiedsrichter: Sascha Stegemann

3. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
3:2 16.08.2019 18:30h
:
1:0 16.08.2019 18:30h
:
0:3 17.08.2019 13:00h
:
2:1 17.08.2019 13:00h
:
3:1 17.08.2019 13:00h
:
2:1 18.08.2019 13:30h
:
1:0 18.08.2019 13:30h
:
2:1 18.08.2019 13:30h
:
4:0 19.08.2019 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
3 2 1 0 6:1 5 7
2.
VfB Stuttgart
3 2 1 0 6:4 2 7
3.
VfL Osnabrück
3 2 0 1 6:3 3 6
4.
Karlsruher SC
3 2 0 1 7:5 2 6
5.
Erzgebirge Aue
3 2 0 1 6:5 1 6
6.
SpVgg Greuther Fürth
3 2 0 1 4:3 1 6
7.
Arminia Bielefeld
3 1 2 0 7:5 2 5
8.
Hannover 96
3 1 1 1 5:3 2 4
9.
1. FC Heidenheim
3 1 1 1 6:5 1 4
10.
Jahn Regensburg
3 1 1 1 4:3 1 4
11.
SV Sandhausen
3 1 1 1 4:4 0 4
12.
Holstein Kiel
3 1 1 1 3:4 -1 4
13.
SV Darmstadt 98
3 1 1 1 3:5 -2 4
14.
Dynamo Dresden
3 1 0 2 4:6 -2 3
15.
1. FC Nürnberg
3 1 0 2 3:7 -4 3
16.
VfL Bochum
3 0 1 2 4:7 -3 1
17.
FC St. Pauli
3 0 1 2 3:6 -3 1
18.
SV Wehen Wiesbaden
3 0 0 3 3:8 -5 0
Holstein Kiel
TOR Reimann
DEF Schmidt
DEF P. Neumann
DEF Wahl
MIT Meffert
MIT Sander
MIT J. van den Bergh
MIT Mühling
ANG Atanga
ANG J.-S. Lee
ANG Baku
Auswechselbank
TOR Gelios
Ignjovski
Seo
Porath
Hanslik
Serra
Eingewechselt
Lauberbach
Thesker
Iyoha
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Fröde
MIT Wanitzek
MIT Grozurek
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Carlson
Kobald
M. Röser
Stiefler
Sané
Eingewechselt
Djuricin
Choi
A. Fink

Match
Center
3:3
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