29. Spieltag
Karlsruher SC
1:1
FC St. Pauli
( 0:0 )
Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Vorbericht: "Klarer Wunsch und klares Ziel: drei Punkte in Karlsruhe behalten"

Vorberichte

Am morgigen Samstag (13.00 Uhr, Wildparkstadion, Live-Ticker und Fanradio auf ksc.de) trifft der KSC zum 29. Spieltag auf den FC St. Pauli. Wir haben die wichtigsten Aussagen von Cheftrainer Christian Eichner vor der Partie zusammengefasst.

Der KSC kann am morgigen Samstag wieder so gut wie auf den kompletten Kader zurückgreifen. Einzig Angreifer Babacar Gueye ist weiterhin noch nicht einsatzfähig.

Christian Eichner formulierte in der virtuellen Pressekonferenz vor der Partie gegen St. Pauli deutlich: „Wir haben einen klaren Wunsch und ein klares Ziel: die drei Punkte in Karlsruhe zu behalten. Dabei soll seine Elf an die guten Leistungen seit dem Restart anknüpfen. „Ich kann mit den Ergebnissen nach der Corona-Pause – sowohl was Leistung als auch Ergebnisse angeht, sehr gut leben“, so Eichner. Fünf Punkte aus drei Spielen stehen für die Blau-Weißen seit dem Wiederbeginn ungeschlagenen Karlsruher aktuell zu Buche.

„Es wäre eine gute Geschichte, wenn wir den Punkt aus Hannover morgen aufwerten könnten“, erklärt Eichner. Zwischen der Auswärtspartie bei den Niedersachsen und dem Heimspiel am morgigen Samstag, nutzen die KSC-Profis die kurze Zeit vor allem zur Regeneration. Neben einer Laufeinheit und einer Trainingseinheit stand auch die Videoanalyse des FC St. Pauli auf dem Programm.

„St. Pauli ist eine Mannschaft, die immer für Überraschungen gut ist. Sie haben vorne extrem gefährliche Spieler, die jeder Hintermannschaft Probleme bereiten können.“ Am Ende der englischen Woche sei auch entscheidend, welche der beiden Mannschaften die körperliche Komponente besser besiegen kann.

Auf eine Startelf für das Duell mit dem Tabellenzwölften wollte sich der Cheftrainer wie gewohnt noch nicht festlegen. „Wir versuchen alle im Kader mitzunehmen. Es ist durchaus möglich, dass es auch bei uns morgen wieder die ein oder andere Überraschung gibt“, erklärte Eichner.

KSC auch gegen St. Pauli mit Unentschieden

Spielberichte

Der Karlsruher SC bleibt gegen den FC St. Pauli auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen. Die große Chance auf die Führung vergaben die Badener in Person von Ben-Hatira beim Elfmeter in der zweiten Halbzeit. Danach kamen die Blau-Weißen nach dem Treffer zum 1:0 der Hanseaten aber schnell zurück und sicherten sich so den Punkt im heimischen Wildparkstadion.

Gegen den FC St. Pauli setzte Cheftrainer Christian Eichner in der Startelf heute wieder auf Lukas Fröde, der von seiner Gelbsperre zurückkehrte. Zudem spielte Änis Ben-Hatira von Anfang an. Auf die Bank rutschten dafür zunächst Christoph Kobald und Marc Lorenz. Vor dem Tor, das wie üblich Benjamin Uphoff hütete, setzte sich die Abwehrkette aus Manuel Stiefler, Daniel Gordon, David Pisot und Dirk Carlson zusammen. Lukas Fröde und Jerome Gondorf bildeten das defensive Mittelfeld, offensiver wurde es mit Marco Djuricin, Marvin Wanitzek und Änis Ben-Hatira. Auch heute setzte Eichner als Sturmspitze wieder auf den Toptorschützen Philipp Hofmann.

Beide Mannschaften starteten durchaus intensiv in die Partie, die sich in der Anfangsphase dennoch nur durch Zweikämpfe als durch gefährliche Torchancen auszeichnete. Die erste richtige Möglichkeit für den KSC gab es nach 15 Minuten. Wanitzek probierte es mit einem direkten Freistoß, bei dem FCSP-Schlussmann Robin Himmelmann eingreifen musste und den Schuss zur Ecke lenkte (16.). Aber auch in der Folge blieb es vor dem Gehäuse von Uphoff und Himmelmann weitestgehend ungefährlich. Eine Ausnahme in der ersten Halbzeit war eine Strafraumsituation der Hamburger, an deren Ende Diamantakos zum Abschluss kam. Gordon warf sich dazwischen und blockte den Versuch ab (22.). Und in der 42. Minute gab es noch einmal die Chance für die „Boys in Brown“, heute übrigens in weiß spielend. Buballa setzte einen strammen Schuss ab, der die Oberkante der Latte touchierte. In der einminütigen Nachspielzeit der ersten Halbzeit probierte es dann auch nochmal Sobota mit einem Schuss aus der Distanz, doch auch dieser geriet etwas zu hoch (45.+1). Somit ging es für beide Mannschaften torlos in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit startete dann direkt mit der Riesenmöglichkeit für den KSC. Nach einem Foul an Hofmann im Strafraum zeigte Schiedsrichter Schmidt auf den Punkt. Ben-Hatira trat an, der Schuss geriet allerdings zu unplatziert und Himmelmann konnte das Leder sogar festhalten (47.). Eichner entschied sich nun für einen Doppelwechsel: Für Ben-Hatira kam Marc Lorenz ins Spiel, für Marco Djuricin sein österreichischer Kollege Lukas Grozurek (55.). Und dann sollte sich die vergebene Chance auf die Führung der Blau-Weißen schnell rächen, denn nach einem Fehler von Gordon brachte Dimitrios Diamantakos den FC St. Pauli in Front (56.). Aber die Führung hielt nur Sekunden an: Denn in der 57. Minute glich Gondorf nach einer Flanke von Wanitzek direkt wieder aus! Knapp zehn Minuten später gab es dann eine schlechte Nachricht für den KSC: Auch Hofmann holte sich nämlich nun seine fünfte gelbe Karte ab und fehlt demnach im Spiel gegen Erzgebirge Aue.

Danach beruhigte sich das Spiel wieder deutlich, erst etwa zehn Minuten vor Schluss versprühten zuerst die Badener und im Anschluss direkt die Hanseaten wieder echte Torgefahr. Nach einer Wanitzek-Flanke war Hofmann mit dem Kopf zur Stelle, doch Himmelmann lenkte das Leder gerade noch so über die Latte (80.). Praktisch direkt im Anschluss hätte wieder der FC St. Pauli die Führung an sich reißen können, der frei stehende Flum schob die Kugel aber rechts neben den Pfosten (81.).

Eichner schickte für die letzten Spielminuten Anton Fink für Lukas Fröde auf den Platz, um die Chancen auf den Lucky Punch noch einmal deutlich zu erhöhen. Dieser rückte sich in der 88. Minute auch direkt in den Mittelpunkt, als er es aus 20 Metern mit dem Abschluss probierte – zu unplatziert. Drei Minuten wurden wenig später als Nachspielzeit angezeigt, doch keines der Teams konnte merh den späten Clou landen. Damit blieb es beim 1:1-Unentschieden und dem sechsten Punkt des KSC aus dem vierten Spiel.

Mit 30 Zählern stehen die Blau-Weißen so vorerst weiter auf dem 16. Tabellenplatz, der SV Wehen Wiesbaden könnte nur mit einem Sieg beim Hamburger SV vorbeiziehen. In der nächsten Woche geht es für die Badener am Sonntag, den 07.06., dann gegen Erzgebirge Aue.

 

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff – Stiefler, Gordon, Pisot, Carlson – Fröde (84. Fink), Gondorf – Djuricin (55. Grozurek), Wanitzek, Ben-Hatira (55. Lorenz) – Hofmann. Bank: Gersbeck, Roßbach, Röser, Groiß, Thiede, Kobald.

FC St. Pauli: Himmelmann – Ohlsson, Östigard, Lawrence (76. Franzke), Buballa – Coordes (76. Zander), Knoll (66. Flum), Benatelli, Gyökeres – Diamantakos (84. Veerman), Sobota (84.Tashchy). Bank: Müller, Avevor, Viet, Becker.

Tore: Gondorf (57.) / Diamantakos (56.)
Gelbe Karten: Stiefler (17.), Gondorf (43.), Hofmann (66.) - Ohlsson (82.)
Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

29. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:1 29.05.2020 18:30h
:
2:2 29.05.2020 18:30h
:
0:0 30.05.2020 13:00h
:
1:2 30.05.2020 13:00h
:
3:1 30.05.2020 13:00h
:
1:1 30.05.2020 13:00h
:
3:2 31.05.2020 13:30h
:
3:0 31.05.2020 13:30h
:
0:2 31.05.2020 13:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Arminia Bielefeld
28 15 11 2 53:26 27 56
2.
VfB Stuttgart
29 15 6 8 49:35 14 51
3.
Hamburger SV
29 13 10 6 55:35 20 49
4.
1. FC Heidenheim
29 13 9 7 38:29 9 48
5.
SV Darmstadt 98
29 10 13 6 39:35 4 43
6.
Hannover 96
29 10 9 10 43:43 0 39
7.
SpVgg Greuther Fürth
28 10 8 10 40:38 2 38
8.
Holstein Kiel
29 10 8 11 45:46 -1 38
9.
Erzgebirge Aue
29 10 8 11 39:42 -3 38
10.
VfL Bochum
29 8 12 9 45:46 -1 36
11.
SV Sandhausen
29 8 12 9 35:37 -2 36
12.
Jahn Regensburg
29 9 9 11 42:48 -6 36
13.
FC St. Pauli
29 8 11 10 35:37 -2 35
14.
VfL Osnabrück
29 8 10 11 39:42 -3 34
15.
1. FC Nürnberg
29 7 11 11 37:49 -12 32
16.
Karlsruher SC
29 6 12 11 37:48 -11 30
17.
SV Wehen Wiesbaden
29 7 7 15 35:49 -14 28
18.
Dynamo Dresden
27 6 6 15 25:46 -21 24
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Stiefler
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Carlson
MIT Wanitzek
MIT Fröde
MIT Gondorf
MIT Ben-Hatira
MIT Djuricin
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Kobald
Roßbach
Thiede
Groiß
M. Röser
Eingewechselt
Grozurek
M. Lorenz
A. Fink
FC St. Pauli
TOR Himmelmann
DEF Ohlsson
DEF Östigard
DEF Lawrence
DEF Buballa
MIT Coordes
MIT Benatelli
MIT Knoll
MIT Gyökeres
MIT Sobota
ANG Diamantakos
Auswechselbank
TOR Ko. Müller
Avevor
Viet
Becker
Eingewechselt
Flum
Zander
Franzke
Tashchy
Veerman

Match
Center
1:2
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