28. Spieltag
Hannover 96
1:1
Karlsruher SC
( 0:0 )
Schiedsrichter: Siewer (Olpe)
Austragungsort: HDI Arena
Spielplan

Matchfacts: Daten und Fakten zu #H96KSC

Vorberichte

Am heutigen Mittwochabend (18.30 Uhr, HDI Arena, Live-Ticker und Fanradio auf ksc.de) ist der KSC bei Hannover 96 zu Gast. Im Vorfeld blicken wir auf die wichtigsten Daten und Fakten der Partie des 28. Spieltags.

  • Karlsruhe gewann nur zwei der letzten 13 Pflichtspiele gegen Hannover (drei Remis, acht Niederlagen), darunter aber zwei der letzten vier Duelle (die alle vier im Wildpark stattfanden).
     
  • Hannover verlor zu Hause keines der letzten sieben Pflichtspiele gegen den KSC (fünf Siege, zwei Remis), den letzten Sieg in Hannover feierten die Badener im Juli 1988 unter Winfried Schäfer (3:2 in der Bundesliga).
     
  • Erstmals überhaupt im Profifußball gibt es während einer Saison drei Duelle zwischen dem KSC und Hannover. In den ersten beiden blieb der KSC unbesiegt (2:0 im DFB-Pokal, 3:3 in der Hinrunde).
     
  • Karlsruhe behielt in den beiden jüngsten Zweitligapartien jeweils eine Weiße Weste und damit genauso oft wie an den 25 Spieltagen davor zusammen.
     
  • Vier Punkte sammelten die Karlsruher an den letzten beiden Spieltagen und damit genauso viele wie an den neun Spieltagen zuvor.
     
  • Der KSC gewann nur eins seiner letzten zwölf Auswärtsspiele (fünf Remis, sechs Niederlagen). Den einzigen Erfolg feierten die Karlsruher am 23. Spieltag beim 2:0 in Sandhausen.
     
  • Mit dem 4:2 in Osnabrück feierte Hannover erstmals in dieser Saison drei Siege am Stück und erzielte dabei erstmals in dieser Saison mindestens vier Tore.
     
  • Mit 18 Toren stellt 96 in der Rückrunde den gefährlichsten Angriff im Unterhaus. Der Torschnitt lag in den neun Rückrundenpartien bei zwei Treffern pro Spiel, in der Hinrunde waren es nur 1,2 Tore pro Partie.
     
  • Zu Hause sind die Niedersachsen seit fünf Partien unbesiegt (zwei Siege, drei Remis). Das ist die längste Serie der Hannoveraner in dieser Saison. In diesen fünf Spielen erzielten die 96er elf Tore, in den ersten sieben Heimspielen 2019/20 waren es nur vier.
     
  • Hannover ist seit zehn Zweitligapartien gegen Aufsteiger ungeschlagen (fünf Siege, fünf Remis). Die letzte Niederlage gab es im September 2016 gegen Dresden (0:2).

Vorbericht: "Wir rechnen uns in Hannover durchaus etwas aus"

Vorberichte

Am Mittwoch (18.30 Uhr, HDI-Arena) ist der Karlsruher SC beim Bundesliga-Absteiger Hannover 96 zu Gast. Im Hinspiel gab's ein 3:3-Unentschieden, im DFB-Pokal konnten sich die Blau-Weißen in der 1. Runde mit 2:0 durchsetzen.

Der KSC macht sich keine 48 Stunden nach dem Heimspiel gegen Bochum am heutigen Dienstagnachmittag auf die Reise nach Hannover. Die Neuheit dabei: Corona-bedingt sind Kader und Funktionsteam in zwei Bussen unterwegs, um den nötigen Abstand einzuhalten. In der HDI-Arena wartet das erste Geister-Auswärtsspiel auf die Elf von Cheftrainer Christian Eichner.

Verzichten muss dieser auf den gelbgesperrten Lukas Fröde. Mitmischen können dagegen Jerôme Gondorf und Änis Ben-Hatira, die beide nach ihren Sperren wieder zur Verfügung stehen. „Ich bin gespannt ob es im Vergleich zum Heimspiel Unterschiede im Verhalten meiner Mannschaft gibt“, blickt Eichner auf die Partie am Mittwochabend voraus.

„Wir gehen mit den vier Punkten aus den letzten zwei Spielen sehr positiv gestimmt nach Hannover. Wir freuen uns auf einen sehr interessanten Gegner, in einem Spiel, in dem wir uns durchaus auch etwas ausrechnen“, so der 37-Jährige. „Wir sind in einer Situation, in der wir gezwungen sind, in jedem Spiel in die Punkte zu kommen.“

Den kommenden Gegner hat das Trainerteam ausgiebig per Video analysiert: „Gegen Osnabrück hat Hannover zwei- bis dreimal das System gewechselt und sofort auf Situationen reagiert. Zudem haben sie eine enorme Qualität von der Bank. Diese Variabilität bei Taktik und Personal ist sehr gefährlich“, weiß Eichner.

Gegen Hannover 96 müssen gleich fünf Spieler besonders aufpassen. Damian Roßbach, Philipp Hofmann, Marc Lorenz, Manuel Stiefler und Marvin Wanitzek droht die fünfte Gelbe Karte. „Wenn es so weiterläuft, dass immer einer geht und gleichzeitig wieder einer zurückkommt, ist das noch einigermaßen optimal“, so Eichner.

KSC holt zweites Unentschieden in Folge

Spielberichte

Am heutigen Mittwoch ging es für die Elf von Christian Eichner in der Ferne gegen Hannover 96. Nach einer weitestgehend chancenarmen Partie wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend, am Ende stand ein 1:1-Unentschieden. Der KSC punket im Abstiegskampf damit im dritten Spiel in Folge.

Für die erste Partie der englischen Woche änderte Cheftrainer Christian Eichner seine Aufstellung aus dem Bochum-Spiel gleich auf vier Positionen. Im Tor blieb Benjamin Uphoff, vor ihm formierte sich allerdings eine neue Abwehrreihe mit Manuel Stiefler, Daniel Gordon, David Pisot und Dirk Carlson. Marco Thiede und Damian Roßbach blieben dafür auf der Bank. Vor der Viererkette agierten Jerome Gondorf, Christoph Kobald und Marvin Wanitzek im flexiblen System. Linksaußen startete Marco Djuricin von Beginn an, rechts durfte Marc Lorenz ran und das Sturmzentrum bildete wie üblich Philipp Hofmann.

Nach zwei Minuten gab es auf KSC-Seite bereits den ersten Abschluss durch Dirk Carlson, der allerdings links am Kasten vorbei ging. Vorangegangen war dieser Aktion außerdem ein vermeintliches Handspiel von Philipp Hofmann. Wenig später versuchten es auch die Hannoveraner zum ersten Mal, Dominik Kaisers Schuss landete über der Querlatte (6.). Danach egalisierten sich beide Mannschaften über eine lange Zeit, weder auf der einen noch der anderen Seite ließ die jeweilige Defensive gefährliche Abschlüsse zu. Bis die Niedersachsen nach einer halben Stunde eine leichte Druckphase aufbauen konnten und in der Folge die größte Chance der ersten Halbzeit verbuchten. Eine Hereingabe von Henrik Weidandt ließ Genki Haraguchi durch, sodass Kaiser abschließen konnte. Das Leder landete zum Glück für die Blau-Weißen nur am linken Pfosten (32.). Sechs Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit probierte es Edgar Prib noch einmal mit einem direkten Freistoß für die Niedersachsen, doch auch dieser konnte nicht für hannoveraner Jubel sorgen (39.). Somit ging es für beide Mannschaften erst einmal torlos in die Kabinen.

Doch dabei blieb es nicht lange. Nach einer Ecke verteidigte die Karlsruher Hintermannschaft fahrlässig und ließ so Prib zum Abschluss kommen, der flach rechts unten einschob (47.). Uphoff im Tor der Badener hatte aufgrund schlechter Sicht keine Chance. Acht Minuten später kam der KSC einmal wieder in der Offensive, doch Gondorf setzte seinen Schuss neben das Tor (55.). Kurz darauf wechselte Eichner zum ersten Mal aus: Für Lorenz kam Änis Ben-Hatira, der seine Rotsperre abgesessen hatte. Erst in der 64. Minute wurde es dann wieder gefährlich vor dem Tor der Roten, als Hofmann eine Stiefler-Flanke mit dem Kopf verwerten konnte, allerdings links am Kasten vorbeiköpfte. Doch in der 69. Minute machte es der 1,94-Meter-Mann besser, stand nach einer Flanke von Wanitzek goldrichtig, stieg zum Kopfball hoch und versenkte das Leder im Kasten! Damit waren die Anfangsverhältnisse in der HDI Arena wieder hergestellt. Die Partie bot nun einige wenige Chancen, allerdings keine mit wirklicher Torgefahr.

Erst in der Schlussphase wurde es, ähnlich wie im Hinspiel, noch einmal richtig spannend. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit war Djuricin nach einem Fehler von Korb durch und versuchte es selbst mit dem Torabschluss, der links vorbei ging (80.). Wanitzek war zu seiner rechten Seite mitgelaufen, wurde vom Österreicher aber nicht bedient. In der 88. gab es dann erneut eine Riesenmöglichkeit zur Führung für die Gäste aus Baden. Der Ball kam im Fünfmeterraum zu Ben-Hatira, der von der Situation etwas überrascht nur den linken Pfosten traf (88.). Das hätte den Sieg bedeuten können! Fast im Gegenzug einer weiteren KSC-Chance durch einen Freistoß war dann auf einmal Linton Maina bei den Hannoveranern durch, auch er schob den Ball aber neben das Tor, auch weil Uphoff noch entscheidend störte (90.+2). Kurz daraufhin pfiff Schiedsrichter Thorben Siewers die Partie ab.

Mit dem Unentschieden ist beiden Mannschaften nur bedingt geholfen, dennoch kann der KSC auch im dritten Spiel nach der Zwangspause der Liga punkten. Die Badener stehen nun mit einem Punkt Vorsprung auf den SV Wehen Wiesbaden weiter auf dem 16. Tabellenplatz. Am Samstag, den 30.05. um 13.00 Uhr geht es für die Blau-Weißen weiter im Abstiegskampf, der Gegner heißt dann FC St. Pauli.


Das Spiel im Stenogramm:

Hannover 96: Zieler – Korb (83. Guidetti), Elez, Hübers, Horn – Haraguchi, Kaiser, Anton, Prib (74. Ochs) – Weydandt, Duksch (74. Maina). Bank: Hansen, Albornoz, Franke, Bakalorz, Muslija, Teuchert

Karlsruher SC: Uphoff – Stiefler (80. Grozurek), Gordon, Pisot, Carlson – Gondorf, Kobald (68. Thiede), Wanitzek – Djuricin (80. Fink), Hofmann, Lorenz (59. Ben-Hatira). Bank: Gersbeck, Roßbach, Röser, Kother, Groiß

Tore: Prib (47.) / Hofmann (69.)
Gelbe Karten: Anton (16.), Hübers (90.) / -
Schiedsrichter: Thorben Siewer (Olpe)

28. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:2 26.05.2020 18:30h
:
0:2 26.05.2020 18:30h
:
1:3 26.05.2020 18:30h
:
0:1 26.05.2020 18:30h
:
1:1 27.05.2020 18:30h
:
0:0 27.05.2020 18:30h
:
2:1 27.05.2020 18:30h
:
3:2 28.05.2020 20:30h
:
-:- 15.06.2020 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Arminia Bielefeld
27 14 11 2 51:25 26 53
2.
VfB Stuttgart
28 14 6 8 47:35 12 48
3.
Hamburger SV
28 12 10 6 52:33 19 46
4.
1. FC Heidenheim
28 12 9 7 35:29 6 45
5.
SV Darmstadt 98
28 10 12 6 38:34 4 42
6.
Holstein Kiel
28 10 8 10 44:44 0 38
7.
Erzgebirge Aue
28 10 8 10 39:39 0 38
8.
SpVgg Greuther Fürth
27 10 7 10 39:37 2 37
9.
Hannover 96
27 9 9 9 39:40 -1 36
10.
VfL Bochum
28 8 11 9 45:46 -1 35
11.
Jahn Regensburg
28 9 8 11 40:46 -6 35
12.
FC St. Pauli
28 8 10 10 34:36 -2 34
13.
VfL Osnabrück
28 8 9 11 37:40 -3 33
14.
SV Sandhausen
28 7 12 9 32:36 -4 33
15.
1. FC Nürnberg
28 7 10 11 37:49 -12 31
16.
Karlsruher SC
28 6 11 11 36:47 -11 29
17.
SV Wehen Wiesbaden
28 7 7 14 33:46 -13 28
18.
Dynamo Dresden
25 6 6 13 25:41 -16 24
Hannover 96
TOR Zieler
DEF Korb
DEF Elez
DEF Hübers
DEF J. Horn
MIT D. Kaiser
MIT Anton
MIT Haraguchi
MIT Prib
ANG Weydandt
ANG Ducksch
Auswechselbank
TOR Hansen
Albornoz
M. Franke
Bakalorz
Muslija
Teuchert
Eingewechselt
Ochs
Maina
Guidetti
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Stiefler
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Carlson
MIT Kobald
MIT Gondorf
MIT Wanitzek
MIT Djuricin
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Roßbach
Groiß
M. Röser
Kother
Eingewechselt
Ben-Hatira
Thiede
Grozurek
A. Fink

Match
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