20. Spieltag
Karlsruher SC
0:2
Holstein Kiel
( 0:2 )
Zuschauerzahl: 13500
Schiedsrichter: Pfeifer (Hameln)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Zahlen, Daten und Fakten zum Heimspiel gegen Holstein Kiel

Vorberichte

Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr empfängt der KSC heute um 13.00 Uhr Holstein Kiel im Wildpark. Wir haben vorab alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zu dieser Partie zusammengetragen.

Karlsruhe bestreitet erstmals im Profifußball ein Heimspiel gegen Holstein Kiel. Das bislang einzige Zweitligaduell gewann Kiel im Hinspiel mit 2-1.

Der KSC verlor im Profifußball beide Pflichtspiele gegen Holstein Kiel. Neben dem 1-2 in der Hinrunde gab es im DFB-Pokal im Dezember 1978 ein 2-5 in Kiel.

Kiel gewann keines der letzten 4 Spiele (3 Remis, 1 Niederlage) – letztmals so lange ohne Dreier blieb Holstein in den letzten 3 Partien von Andre Schubert sowie der ersten von Ole Werner (1 Remis, 3 Niederlagen).

Die letzten beiden Heimspiele des Jahres 2019 verlor der KSC. In den ersten 7 Heimspielen hatte es nur 1 Niederlage gegeben, 12 Punkte wurden dabei geholt (3 Siege, 3 Remis).

Kiel ist seit 4 Gastspielen unbesiegt (2 Siege, 2 Remis) und holte aus 7 Auswärtsspielen unter Ole Werner 14 Punkte. Damit sind die Kieler das zweitstärkste Auswärtsteam ligaweit (Bielefeld 23 Punkte).

Der KSC behielt seit 13 Spielen keine Weiße Weste, es ist der längste Negativlauf ligaweit. Eine längere Gegentorserie hatten die Badener letztmals von Februar bis Juli 2011 (16 Spiele in Folge, Vereins-Negativrekord im Unterhaus).

16 der 37 Karlsruher Gegentore fielen nach Standards, das ist Ligahöchstwert.

In den letzten 13 Zweitligaspielen trafen die Kieler immer mindestens 1-mal. Eine längere Torserie hatte Holstein im Unterhaus nur 1-mal, zwischen September 2018 und Februar 2019 waren es gar 16 Partien am Stück.

Kiel blieb in seinen letzten 9 Zweitligaspielen nie ohne Gegentor, zuletzt gelang das am 20. Oktober (1-0 in Stuttgart). Nur 1-mal hatte Kiel im Unterhaus eine längere Durststrecke, zwischen Februar und Mai 2019 (12 Spiele in Folge).

Alte Bekannte: Jannik Dehm stammt aus Bruchsal nördlich von Karlsruhe und spielte zwischen 2012 und 2015 beim KSC (2 Pflichtspiele für die Profis). Jonas Meffert bestritt zwischen 2014 und 2017 für den KSC insgesamt 62 Pflichtspiele. Fabian Reese war in der Rückrunde 2016/17 von Schalke an den KSC verliehen.

Gegner im Detail: Holstein Kiel

Vorberichte

Holstein Kiel spielt erst die dritte Saison im Unterhaus des deutsches Profifußballs, kann aber seither bemerkenswerte Ergebnisse verzeichnen. Abgesehen der guten sportlichen Leistungen, mag es der Trainer nicht, wenn die Spieler Seflies in der Kabine machen. 

Der Stand der Dinge
Würde man die Zweitliga-Ergebnisbilanz aller 36 Profivereine in Deutschland vergleichen und tabellarisch anordnen, so würde Holstein Kiel mit Sicherheit einen der oberen Ränge belegen. Der KSV spielt derzeit erst die dritte Saison im Unterhaus des deutschen Profifußballs, kann aber in dieser kurzen Zeit mit sehr guten Ergebnissen überzeugen. Bereits im ersten Zweitligajahr überhaupt, nämlich in der Saison 2017/2018, erreichten die Störche am Ende der Saison den dritten Tabellenplatz und verpassten nur knapp den direkten Durchmarsch in die Bundesliga. Nachdem die Nordmänner das Hinspiel beim VfL Wolfsburg mit 1:3 verloren, unterlag man der Labbadia-Elf auch im Rückspiel mit 0:1. Auch in der darauffolgenden Saison lieferte die Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt immer noch dem Kommando von Markus Anfang unterstellt war, Ergebnisse. Nach 34 Spieltagen sah man sich am Ende der Saison auf dem sechsten Tabellenplatz - Bemerkenswert! Aktuell läuft es für die Kieler allerdings nicht ganz so rund. Zwar belegt die Mannschaft, die mittlerweile von Ole Werner trainiert wird, den zehnten Tabellenrang, hat aber nur vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Zuletzt gewannen die Kieler sechs Punkte aus den vergangenen fünf Spielen, was von den Verantwortlichen der Störche eher als mittelprächtig betitelt wurde. Nichts desto trotz ist man von einem positiven Ende der Saison überzeugt und möchte jetzt zu Beginn der Rückrunde noch einmal voll angreifen.
Keine Kabinen-Selfies
Ole Werner ist nicht nur der jüngste Trainer einer deutschen Profifußballmannschaft, er trainiert auch das viertjüngste Team der laufenden Zweitligasaison. Am 24.10.2019 übernahm der 31-Jährige die Störche, nachdem sein Vorgänger Tim Walther zum VfB Stuttgart gewechselt war. Seit Werners Amtsantritt hat der KSV so viele Tore wie kein anderer Verein erzielt und doch wird die laufende Saison von der Vereinsführung als eher durchwachsen beschrieben. Werner spielte während seiner Jugend für die SC Fortuna Wellsee, Holstein Kiel und die Hertha aus Berlin, bevor er dann zu den Kielern zurückkehrte. Aufgrund eines Hüftleidens musste der Jungprofi seine aktive Karriere als Spieler bereits mit 21 Jahren beenden.
Elf Jahre später sitzt Werner als Trainer auf der Bank seines Jugendvereins. Neben seiner Arbeit in Kiel muss der gebürtige Preetzer allerdings die Schulbank drücken, denn aktuell absolviert er in der Hennes-Weisweiler-Akademie die Ausbildung zum Fußballehrer. Als Jugendspieler habe er die Akademie der Hertha rasch wieder verlassen, weil ihm in der U19 die Verhaltensregeln zu streng gewesen waren, heute weiß Werner, dass Jungprofis in der Ausbildung einiges zu beachten haben. „Es ist so, dass es gewisse Regeln gibt, an die sich jeder zu halten hat. Das habe ich dann auch irgendwann gelernt, vor allem in der Rolle als Trainer“, erklärt der 31-jährige in einem Interview mit dem NDR Kiel. Eine Sache gibt es allerdings, die ihn besonders stört: „Kabinen-Selfies sind nicht so gerne gesehen“, gibt Werner lächelnd zu. Zum Glück sind die meisten Fußballspieler keine Influencer. 
Kieler Jungtalent zu den Bayern und Ex-Kieler vor Rückkehr
In Kiel hat nach Angaben des Vereins in den letzten Wochen ein prominenter Name des deutschen Fußballs angerufen. Der FC Bayern München äußerte zuletzt offen Interesse an Kiels Nachwuchstalent Lion Lauberbach. Der 21-Jährige soll entweder in der laufenden Transferperiode mit Kaufoption ausgeliehen werden oder im Sommer für 1,5 bis 2 Millionen Euro sofort fest unter Vertrag genommen werden. Der Mittelstürmer wolle nach Sport1-Informationen wohl schon im Winter nach München wechseln, doch der KSV erteilte bislang keine Freigabe. Lauberbach habe die Verantwortlichen des FC Bayern München II um Trainer Sebastian Hoeneß mit seinem „Mittelstürmer-Paket“ überzeugt und soll bei Bayern offenbar den im Sommer wechselnden Kwasi Okyere Wriedt ersetzen, dem Angebote aus den Niederlanden und der zweiten englischen Liga vorliegen.
KSC - Holstein Kiel
Es folgt erst das dritte Aufeinandertreffen beider Teams, doch die Bilanz spricht für den KSV. Nach bisher zwei bestrittenen Partien steht es in Toren insgesamt 7:3 für die Störche aus Kiel. Das erste Spiel fand 1978 statt, als sich die beiden Teams in der dritten Runde des DFB-Pokals begegneten - die Partie endete 5:2. Das Hinrundenspiel der laufenden Saison in Kiel verlor der KSC mit 2:1. Der KSV hat noch nie ein Spiel in Karlsruhe bestritten. KSC’ler: Lasst uns das Wildparkstadion am Samstag in einen blau-weißen Hexenkessel verwandeln und den Kielern zeigen, was es heißt, nach Baden zu fahren!
Ticker
Den Ticker findet ihr wie immer bei KSC.de und Twitter.

Gegen Kiel ein anderes Gesicht zeigen

Vorberichte von David Ruf

Nach dem Spiel ist bekanntlich auch vor dem Spiel: So stand beim KSC am Donnerstag nach der Rückkehr aus Dresden zum einen die Aufarbeitung der Partie am Mittwoch bei Dynamo auf dem Programm, zum anderen aber auch der Blick auf das Heimspiel gegen Holstein Kiel (Samstag, 13.00 Uhr).

„Es ist in Dresden natürlich nicht gut gelaufen, wir hatten uns das anders vorgestellt“, sagte Cheftrainer Alois Schwartz bei einer Presserunde nach der Trainingseinheit am Donnerstag. „In der ersten Halbzeit haben wir zu mutlos gespielt, sind nie ins letzte Drittel gekommen. In der zweiten Halbzeit war es dann etwas besser, aber auch da haben wir deutlich zu viele Fehler gemacht. Insgesamt waren wir nicht zwingend genug.“

Im Lager der Blau-Weißen hat sich angesichts der englischen Woche der Blick aber schnell auf die kommende Aufgabe am Samstag gerichtet. „Es ist ein neues Spiel am Samstag und es wird wieder ein anderes werden, das erwarte ich auch von meiner Mannschaft“, forderte Schwartz. Sportdirektor Oliver Kreuzer zeigte sich zuversichtlich, dass dies gelingen wird. „Ich habe großes Vertrauen in die Mannschaft und ins Trainerteam, dass sie am Samstag ein anderes Spiel zeigen werden.“

Mit den Norddeutschen haben die Karlsruher aus dem Hinspiel ohnehin noch eine Rechnung offen. Lukas Grozurek hatte die Badener im August des letzten Jahres zunächst in Führung geschossen, doch dann machte sich Kiels Jae-Sung Lee gleich zweimal Fehler in der Hintermannschaft zu Nutze und sorgte mit einem Doppelpack für den 2:1-Erfolg des KSV, der gleichzeitig die erste Saisonniederlage der Schwartz-Elf bedeutete.

Wir müssen jetzt gemeinsam an einem Strang ziehen

Alois Schwartz

Ob der am Donnerstag vom SC Paderborn verpflichtete Neuzugang Babacar Guèye bereits am Samstag spielberechtigt sein wird, hält Kreuzer für nicht sehr wahrscheinlich. „Wir versuchen es durch Behördengänge hinzukriegen, dass er für Samstag eine Spielberechtigung bekommt, aber es wird sehr schwer“, sagte der 54-Jährige.

Ob mit oder ohne Guèye wollen Kapitän David Pisot und seine Mitspieler am Samstag ein anderes Gesicht zeigen als in Dresden. Trainer Schwartz appellierte vor dem Heimspiel an den Zusammenhalt. „Wir müssen jetzt gemeinsam an einem Strang ziehen und gemeinsam diese Mission Klassenerhalt schaffen.“

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20. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:2 31.01.2020 18:30h
:
0:0 31.01.2020 18:30h
:
2:2 01.02.2020 13:00h
:
1:1 01.02.2020 13:00h
:
0:2 01.02.2020 13:00h
:
2:0 02.02.2020 13:30h
:
0:0 02.02.2020 13:30h
:
2:2 02.02.2020 13:30h
:
1:3 03.02.2020 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Arminia Bielefeld
20 10 8 2 37:21 16 38
2.
Hamburger SV
20 10 7 3 43:21 22 37
3.
VfB Stuttgart
20 10 5 5 34:25 9 35
4.
SpVgg Greuther Fürth
20 9 4 7 30:24 6 31
5.
1. FC Heidenheim
20 8 7 5 27:21 6 31
6.
Erzgebirge Aue
20 8 6 6 29:27 2 30
7.
Jahn Regensburg
20 8 5 7 33:30 3 29
8.
VfL Osnabrück
20 7 6 7 28:24 4 27
9.
Holstein Kiel
20 7 6 7 32:31 1 27
10.
SV Sandhausen
20 6 9 5 24:23 1 27
11.
SV Darmstadt 98
20 4 11 5 23:28 -5 23
12.
FC St. Pauli
20 5 7 8 25:27 -2 22
13.
1. FC Nürnberg
20 5 7 8 29:38 -9 22
14.
Hannover 96
20 5 7 8 24:33 -9 22
15.
SV Wehen Wiesbaden
20 5 6 9 24:37 -13 21
16.
VfL Bochum
20 4 8 8 33:39 -6 20
17.
Karlsruher SC
20 4 8 8 29:39 -10 20
18.
Dynamo Dresden
20 4 5 11 18:34 -16 17
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Groiß
MIT Wanitzek
MIT Camoglu
MIT Gondorf
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Carlson
Kobald
Grozurek
Stiefler
Kother
Eingewechselt
A. Fink
Djuricin
Gueye
Holstein Kiel
TOR Gelios
DEF P. Neumann
DEF Wahl
DEF Thesker
DEF J. van den Bergh
MIT Meffert
MIT Mühling
MIT S. Özcan
MIT Porath
MIT Reese
ANG J.-S. Lee
Auswechselbank
TOR Reimann
Schmidt
Seo
Todorovic
Atanga
M. Baku
Eingewechselt
Ignjovski
Lauberbach
Iyoha

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