14. Spieltag
VfB Stuttgart
3:0
Karlsruher SC
( 0:0 )
Zuschauerzahl: 57483
Schiedsrichter: Stieler (Hamburg)
Austragungsort: Mercedes-Benz-Arena
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum 50. baden-württembergischen Derby

Vorberichte

Derbyzeit in Baden-Württemberg! Bevor der KSC am Sonntag (13.30 Uhr) beim VfB Stuttgart gastiert, haben wir alle relevanten Zahlen, Daten und Fakten für Euch zusammengestellt.

Seit BL-Gründung kam es 49-mal in Pflichtspielen zum Baden-Württemberg-Derby zwischen dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC. Mit 31 Siegen spricht die Bilanz klar für die Schwaben, der KSC gewann nur 9-mal (dazu 9 Remis).

Der Karlsruher SC teilte in den letzten 7 Zweitliga-Spielen immer die Punkte und stellte damit den Rekord in der eingleisigen 2. Liga der SpVgg Unterhaching aus der Saison 1996/97 ein.

Der VfB Stuttgart gewann die jüngsten 5 Pflichtspiele gegen den Karlsruher SC und erzielte dabei immer mindestens 2 Tore (insgesamt 13 Treffer).

Die Schwaben sind zu Hause seit 21 Pflichtspielen gegen den Karlsruher SC unbesiegt (19 Siege, 2 Remis). Eine so lange Serie schaffte der VfB seit BL-Gründung sonst nur gegen Bochum (aktuell seit 22 Pflichtheimspielen unbesiegt).

Der VfB Stuttgart verlor 4 der letzten 5 Zweitliga-Spiele und gewann nur gegen Dynamo Dresden am 12. Spieltag mit 3-1. An den ersten 8 Spieltagen 2019/20 blieben die Schwaben noch unbesiegt und holten 6 Siege (2 Remis).

Nur der 1. FC Nürnberg kassierte seit Oktober mehr Gegentore in Liga 2 (14) als der VfB Stuttgart (11). Davor gab es in den ersten 8 Ligaspielen 2019/20 nur 7 Gegentore für den VfB – Bestwert zu diesem Zeitpunkt mit dem Hamburger SV.

Der VfB Stuttgart verlor in dieser Saison beide Duelle gegen Aufsteiger: Gegen den SV Wehen Wiesbaden gab es zu Hause ein 1-2 und am vergangenen Spieltag beim VfL Osnabrück ein 0-1. Der VfB Stuttgart verlor 2 der letzten 3 Heimspiele (dazu das 3-1 gegen Dresden). In der Aufstiegssaison 2016/17 gab es in der kompletten Spielzeit nur 2 Heimniederlagen für die Schwaben.

Der Karlsruher SC teilte in den letzten 7 Zweitliga-Spielen immer die Punkte und stellte damit den Rekord in der eingleisigen 2. Liga der SpVgg Unterhaching aus der Saison 1996/97 ein.

Auswärts wartet der Karlsruher SC seit dem 2-1 in Wiesbaden am 1. Spieltag auf einen Sieg. Seitdem gab es in der Fremde 2 Niederlagen und zuletzt 4 Remi

Derbyzeit: KSC will auch aus Stuttgart etwas mitnehmen

Vorberichte von David Ruf

Der KSC möchte seine Serie von neun Pflichtspielen ohne Niederlage auch im Gastspiel beim VfB Stuttgart (Sonntag, 13.30 Uhr / Mercedes-Benz-Arena) fortsetzen. Die Vorfreude auf das  50. baden-württembergische Derby ist rund um den Wildpark bereits groß.

„Die ganze Stadt fiebert dieser Partie entgegen. Ich bin in dieser Woche beim Reifenwechsel, beim Bäcker und anderen Gelegenheiten bereits auf dieses Spiel angesprochen worden“, berichtete Daniel Gordon am Freitag. „Wir als Mannschaft sind alle heiß auf den Sonntag und wissen, was auf dem Spiel steht. Wir wollen aus Stuttgart auf jeden Fall etwas mitnehmen.“

Mit Laufbereitschaft, Herz und Mut ins Derby gehen

Alois Schwartz

Für Cheftrainer Alois Schwartz, der seiner Mannschaft bescheinigte, die Länderspielpause mit den beiden Testspielen gegen den FC Aarau (1:1) und den SSV Ulm (3:2) gut genutzt zu haben, stehen am Sonntag zunächst einmal die drei zu vergebenden Punkte im Vordergrund. „Dennoch spielt man natürlich nicht jeden Tag vor einer solchen Kulisse von fast 60.000 Zuschauern.“ Auf dem Platz werde seine Mannschaft alles geben, verspricht der Coach den knapp 4.000 Fans, die den KSC in die Landeshauptstadt begleiten werden. „Wir wollen viel Laufbereitschaft zeigen, mit Herz und Mut an die Sache herangehen.“ Schwachpunkte bei den Hausherren sieht der 52-jährige Fußballlehrer vor allem in deren Absicherung nach hinten. „Sie spielen einen guten und schnellen Ball, aber sie bekommen Probleme, wenn sie die Rückseite vergessen.“

Nach vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen weiß Stuttgarts Coach Tim Walter – bis 2015 als U19-Trainer im Wildpark aktiv – was die Stunde geschlagen hat. „Wir wissen, dass wir alles geben müssen und werden entsprechend auch die Tore erzielen und keines kassieren.“ Schwartz bemerkt dazu, dass der KSC bereits mehr Tore geschossen hat als der VfB, ansonsten ficht ihn diese Aussage nicht an. „Darauf müssen wir auf dem Platz die richtige Antwort geben.“

Gegner im Detail: der VfB Stuttgart

Vorberichte

Der VfB Stuttgart zeigt sportlich aktuell nicht das, was er sich im Vorfeld der Saison als Ziel gesetzt hat. Als sei es nicht schlimm genug, dass der Verein mittlerweile mit Schiedsrichterbeleidigungen aus Amateurligen in Verbindung gebracht wird, sagt auch noch ein privater Fernsehsender das Ergebnis des Derbys voraus.

Der Stand der Dinge
Der VfB Stuttgart um Trainer Tim Walter hat zu Beginn der Saison ganz klar den Willen geäußert, direkt wieder in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Wirft man einen Blick auf die aktuelle Tabelle der 2. Bundesliga, so könnte man fast meinen, dass der Verein eigentlich auf einem ganz guten Weg dahin ist. Man steht auf dem dritten Tabellenplatz und hat drei Zähler Vorsprung auf Rang vier. Guckt man jedoch etwas genauer hin, fällt auf, dass die Schwaben aus den letzten fünf Spielen nur drei Punkte gewinnen konnten. Rein rechnerisch könnte sich daraus ergeben, dass der Verein seit drei Spielen ungeschlagen ist. Dem ist aber nicht so. Die Bilanz der Stuttgarter lautet: vier Niederlagen aus den letzten fünf Ligaspielen. Betrachtet man die Sieg- Niederlagenquote der anderen Zweitligisten, dann ist kein anderer Verein, bis auf Dynamo Dresden, in den letzten Spielen weniger erfolgreich. Nichtsdestotrotz verweilt der VfB immer noch auf dem Relegationsplatz. Die Schwaben erspielten in den ersten acht Ligaspielen 20 Punkte, blieben ungeschlagen und belegten bis dahin einen verdienten ersten Tabellenrang. Daniel Didavi, das Herz der Mannschaft und begnadeter Vorlagengeber, musste in der Partie gegen Wehen Wiesbaden den Platz aufgrund eines Muskelbündelrisses in der Wade bereits nach fünf Minuten verlassen. Aus 2,5 Punkten pro Spiel im Schnitt wurden rasch 0,6 und obwohl der Mittelfeldmann schon seit fünf Spielen nicht mehr auf dem Feld stand, ist er mit drei Treffern und zwei Assists immer noch Top-Scorer der Schwaben. Gut für den KSC: Didavi wird auch am Sonntag noch nicht spielen können. Wo der VfB heute in der Tabelle steht, ist bekannt. Ob das am 29-Jährigen liegt, bleibt offen. Die Stuttgarter wollen und müssen punkten, am liebsten gegen den KSC, doch wir kennen mindestens elf Leute, die etwas dagegen haben!

Badstuber findet Nachahmer in Amateurligen
Holger Badstuber gab seinem Frust über die desolate Leistung seiner Mannschaft im Spiel gegen Holstein Kiel freien Ausdruck und beleidigte die Schiedsrichter prompt als Muschis. Dass das nicht die beste Idee des 30-Jährigen war, bemerkte der Ex-Nationalspieler recht schnell: er sah dafür die rote Karte. Nun wurde im Rahmen der Gerichtsverhandlung um David Abraham von Eintracht Frankfurt bekannt, dass Badstuber bereits Nachahmer im Amateurfußball fand. „Wir hatten schon zwei Fälle, in denen Schiedsrichter in Kreisligen als Muschis bezeichnet wurden. Dies zeigt, dass das, was oben passiert, seinen Niederschlag in der Basis findet“ - erklärte der Vorsitzende des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes.

Spieler die bei beiden Teams spielten
In den Reihen des KSC befinden sich aktuell vier Spieler mit Stuttgarter Vergangenheit. Benjamin Uphoff, Alexander Groiß und Marvin Wanitzek trugen einst Rot-Weiß und konnten in Stuttgart ihre ersten Schritte im Profifußball gehen. Auch David Pisot verbindet etwas ganz Besonderes mit dem VfB Stuttgart. Der Kapitän des KSC bestritt sein erstes und einziges Bundesligaspiel für die Schwaben. Der aktuelle Trainer der Rot-Weißen, Tim Walter, könnte manchen KSC-Fans noch ein Begriff sein. Der 44-Jährige war von 2014 bis 2015 Trainer der U19 der Badener und fand über den Nachwuchs von Bayern München und seiner ersten Cheftrainerstation in Holstein Kiel schließlich seinen Weg nach Stuttgart. Einer der spektakulärsten Wechsel beider Vereine war wohl der von Winfried Schäfer. Der heute 69-Jährige, der zwölf Jahre Trainer bei den Badenern war, wechselte 1986 unter Protest beider Fanlager zum VfB Stuttgart. Sein Engagement stand jedoch unter keinem guten Stern und endete nach nur acht Monaten. Nicht zu vergessen ist außerdem Markus Miller, der 44 Spiele für die zweite Mannschaft der Schwaben bestritt, ehe er beim KSC Stammtorhüter wurde und heute die Keeper der Badener trainiert.

Stuttgart sagt Toptalent ab
Wer den belgischen Fußball verfolgt, dem ist der Name Jonathan David ein Begriff. Für alle, die den jungen Mann nicht kennen, hier eine kurze Vorstellung. Der gebürtige New Yorker wird derzeit als das kanadische Supertalent, neben Bayern Münchens Alphonso David, gehandelt. Nachdem der Offensivmann vergangene Saison vor allem als Joker in 43 Spielen zehn Treffer erzielte, läuft es zu Beginn der aktuellen Spielzeit sogar noch besser. Zehn Treffer in 20 Spielen verbucht der 19-Jährige, der aktuell bei KAA Gent unter Vertrag steht. Beobachter des Belgischen Fußballs gehen angesichts dieser hervorragenden Entwicklung davon aus, dass der Youngster bei einem Abgang den aktuellen Transferrekord der Liga brechen könnte. Den hält Youri Tielemans, der im Sommer 2017 für 26,2 Millionen Euro zu AS Monaco wechselte. David, der im Sommer 2018 bei Schwaben mittrainierte, bekam vom VfB aber schnell eine Absage.

RTL-Videotext sagt Ergebnis vorher
Für ein Kuriosum im Vorfeld des Derbys sorgte der private Fernsehsender RTL. In seinem Videotext führte das Medienunternehmen bereits die Ergebnisse des kommenden Spieltags auf und das im Sinne des KSC. 1:5 lautete die Prognose des Senders, also ein vernichtender Triumph der Badener. Auf eine Anfrage der Stuttgarter Nachrichten antwortete ein Sprecher des Senders wie folgt: „Leider sind auch wir nicht dazu in der Lage, die korrekten Ergebnisse des nächsten Spieltages vorher zu sagen.“ Schade!

Walters Versprechen
VfB-Trainer Tim Walter sprach auf der Pressekonferenz vergangenen Donnerstag eine klare Sprache. Der 44-Jährige sieht sich und seine Mannschaft siegessicher und verspricht den Fans im Voraus: „Wir investieren mehr. Wir wissen, dass wir alles geben müssen und wissen, was wir zu tun haben. Wir werden dementsprechend die Tore erzielen und keine Tore kassieren.“ Kurz: Walter verspricht den Anhängern des VfB im Voraus der Partie, keine Gegentreffer zu kassieren und das Spiel zu gewinnen. Mutig!

Faninfos für's Derby in Stuttgart

Vorberichte

Am kommenden Sonntag ist der KSC zum heiß ersehnten Derby beim VfB Stuttgart zu Gast. Im Folgenden stellen wir euch die Faninfos von Verein und Polizei zur Verfügung.

Zum Fanbrief

Vorverkaufsstart für das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart

Vorberichte

Für das Auswärtsspiel in Stuttgart stehen den KSC-Fans Stehplätze (Vollzahler: 18,50 Euro/Karte), Sitzplätze (Vollzahler: 30,50 Euro/Karte; Sichtbehindert: 26,50 Euro/Karte) sowie Rollstuhlfahrerkarten (8,00 Euro/Karte) im Gästebereich zur Verfügung. Im Folgenden informieren wir über die Modalitäten des Vorverkaufs.

Mitglieder- & Dauerkartenvorverkauf:
Unsere Mitglieder und Dauerkarteninhaber können ab Mittwoch, 30.10.2019 (09.00 Uhr), im Online-Ticketshop unter ksc.de/tickets oder im Fanshop am Wildparkstadion Tickets erwerben. Pro Dauerkarteninhaber oder Mitglied ist der Erwerb von bis zu zwei Tickets möglich. Ist eine Person im Besitz einer Dauerkarte und einer Mitgliedschaft, so können dennoch nur bis zu zwei Tickets erworben werden (und keine vier Tickets). Dauerkarteninhaber und Mitglieder sehen das Spiel im Online-Ticketshop erst nach ihrem Login mit der KSC-ID (Bitte registrieren Sie sich nicht neu! Verwenden Sie die 6-stellige KSC-ID, die auf Ihrer Dauerkarte oder Ihrem Mitgliedsausweis aufgedruckt ist. Sollten Sie sich nicht anmelden können, ist keine oder nicht die korrekte E-Mail-Adresse hinterlegt. Dafür müssen Sie sich bei uns melden.).    

Die Dauerkarte oder der Mitgliedsausweis (alternativ Begrüßungsmail) müssen beim Kartenkauf vor Ort im Fanshop vorgelegt werden. Ein Dauerkarteninhaber/Mitglied kann max. eine weitere Dauerkarte/Mitgliedsausweis einer anderen Personen mitbringen und somit bis zu vier Karten im Fanshop kaufen. Die Dauerkarte, der Mitgliedsausweis oder die Begrüßungsmail muss beim Kartenkauf physisch vorgelegt werden. Ein Bild oder eine Kopie des Ausweises ist nicht ausreichend.

Freier Verkauf
Sollte es nach dem Mitglieder- und Dauerkartenvorverkauf noch Restkarten geben, so können diese in einem möglichen freien Vorverkauf erworben werden. Sollte es einen freien Vorverkauf geben, so wird dies zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal explizit über die Homepage kommuniziert.   

Diese Vorverkaufsmaßnahmen wurden in Absprache mit dem VfB Stuttgart, der Polizei und den örtlichen Behörden getroffen. Wir bitten daher um Ihr Verständnis. Bitte beachten Sie auch, dass im Vorverkauf keine telefonischen oder schriftlichen Bestellungen/Reservierungen angenommen werden können. Ebenfalls werden keine Tageskassen in Stuttgart am Spieltag öffnen! Bitte prüfen Sie rechtzeitig, ob der Login mit Ihrer KSC-ID möglich ist. Aufgrund des Feiertages am 01.11.2019 sowie der Vielzahl an Online-Bestellungen kann es zu Verzögerungen im Postversand kommen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

KSC unterliegt im baden-württembergischen Derby

Spielberichte von David Ruf

Die Serie von neun Pflichtspielen ohne Niederlage hat für den KSC ausgerechnet im 50. Baden-Württemberg-Derby beim VfB Stuttgart ihr Ende gefunden. Die Schwaben konnten die Partie am Sonntagnachmittag mit 3:0 (0:0) für sich entscheiden.

Nach der Länderspielpause, die der KSC für zwei Testspiele gegen den FC Aarau (1:1) und den SSV Ulm 1846 (3:2) genutzt hatte, änderte Cheftrainer Alois Schwartz seine Anfangsformation im Vergleich zum letzten Pflichtspiel gegen den FC Erzgebirge Aue auf einer Position. Der 52-Jährige bot Kyoung-Rok Choi für Marc Lorenz auf.

Der Beginn des Spiels in der mit 57.483 Zuschauern ausverkauften Mercedes-Benz-Arena war von vielen Nickligkeiten geprägt - Stuttgarts Nicolas Gonzales sah nach einem überharten Einsteigen gegen KSC-Kapitän David Pisot bereits nach zehn Minuten Gelb. Zwei Minuten später konnte Keeper Benjamin Uphoff die Kugel nach einer hohen Hereingabe gerade noch vor dem heranstürmenden Mario Gomez wegfausten. Kurz darauf köpfte Santiago Ascacibar nach einem Eckball das Leder knapp über das Tor (13.). Der KSC kam erst nach 25 Minuten zur ersten gefährlichen Situation - ebenfalls nach einer Ecke. Die servierte Marvin Wanitzek von rechts, Lukas Frödes Kopfball flog ebenso über den Querbalken. Im Gegenzug rollte der Ball nach Ascacibars Fallrückzieher nur knapp rechts am Pfosten des KSC-Kastens vorbei (26.). Tormöglichkeiten blieben auch anschließend Mangelware, da es beide Teams kaum zu Abschlüssen im letzten Drittel schafften. Gefährlich wurde es erst wieder nach 35 Minuten, als ein Seitfallzieher von Gonzales ans linke Außennetz prallte. Nach der ersten Hälfte ohne viele Höhepunkte ging es für beide Mannschaften also torlos in die Kabinen.

Zum zweiten Durchgang brachte Schwartz Lorenz für den gelb-rot-gefährdeten Choi. Kurz nach Wiederanpfiff hatten die KSC-Fans den Torschrei bereits auf den Lippen, Manuel Stiefler konnte eine Doppelchance jedoch nicht zur Führung nutzen. Zunächst profitierte der KSC-Mittelfeldmann von einem leichtfertigen Fehlpass durch Marc-Oliver Kempf rund 30 Meter vor dem eigenen Tor. Dessen Querpass konnte Stiefler abfangen und alleine auf Keeper Gregor Kobel zulaufen. Stieflers Schuss prallte an den linken Innenpfosten und von dort zurück, doch beim Nachschuss des Karlsruhers war Kobel zur Stelle (47.). Pech hatte auch Wanitzek, dessen Schuss nach Roßbachs Ablage per Brust knapp über das Tor flog (49.).

Nach 60 Minuten hatten die Badener dann aber doch das Nachsehen: Im Anschluss an eine Ecke wurde Philipp Försters Schuss zunächst noch vom eigenen Mitspieler geblockt, der Nachschuss fand - begünstigt durch Frödes Ballberührung - dafür den Weg in die Maschen. Eine Viertelstunde vor dem Ende konnte der VfB auf 2:0 erhöhen. Ascacibars flache Hereingabe von der linken Seite konnte der in der Mitte freistehende Orel Mangala zur Vorentscheidung verwerten. Schwartz setzte nun alles auf eine Karte und brachte mit Anton Fink einen weiteren Offensivspieler für Roßbach. Zudem kam Christoph Kobald für Fröde ins Spiel. Der KSC kam fünf Minuten vor dem Ende noch zu einer Möglichkeit durch Marvin Pourié, der aber an Kobel scheiterte. Nach Kempfs rüdem Einsteigen gegen Kobald stellte Schiedsrichter Tobias Stieler den Stuttgarter nach 87 Minuten richtigerweise vom Platz. In Unterzahl besorgte Hamadi Al Ghaddioui in der dritten Minute der Nachspielzeit die endgütlige Entscheidung und den 3:0-Endstand.

Das Spiel im Stenogramm:

VfB Stuttgart:
Kobel - Stenzel, Badstuber, Kempf, Castro - Endo, Mangala, Ascacibar, Gonzalez (78. Wamangituka), Förster (88. Philipps) - Gomez (62. Al Ghaddioui). Bank: Bredlow, Insua, Egloff, Karazor, Klement, Massimo. Trainer: Tim Walter.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach (76. Fink) - Stiefler, Fröde (76. Kobald), Wanitzek, Choi (46. Lorenz) - Pourié, Hofmann. Bank: Gersbeck, Carlson, Camoglu, Groiß, Grozurek, Kother. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 1:0 Förster (60.), 2:0 Mangala (75.), 3:0 Al Ghaddioui (90.+3)
Gelbe Karten: Gonzales (10.) - Choi (21.)
Rote Karte: Kempf (87.)
Zuschauer: 57.483 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)

14. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:1 22.11.2019 18:30h
:
3:1 22.11.2019 18:30h
:
2:1 23.11.2019 13:00h
:
1:1 23.11.2019 13:00h
:
3:6 23.11.2019 13:00h
:
3:0 24.11.2019 13:30h
:
3:1 24.11.2019 13:30h
:
0:0 24.11.2019 13:30h
:
1:2 25.11.2019 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
14 8 5 1 32:13 19 29
2.
Arminia Bielefeld
14 8 5 1 30:15 15 29
3.
VfB Stuttgart
14 8 2 4 23:18 5 26
4.
Erzgebirge Aue
14 6 5 3 23:20 3 23
5.
Jahn Regensburg
14 5 5 4 27:21 6 20
6.
1. FC Heidenheim
14 5 5 4 22:17 5 20
7.
SpVgg Greuther Fürth
14 5 4 5 16:18 -2 19
8.
Holstein Kiel
14 5 3 6 21:21 0 18
9.
SV Sandhausen
14 4 6 4 15:15 0 18
10.
SV Darmstadt 98
14 4 6 4 16:19 -3 18
11.
VfL Osnabrück
14 4 5 5 15:13 2 17
12.
Karlsruher SC
14 3 7 4 22:27 -5 16
13.
FC St. Pauli
14 3 6 5 18:20 -2 15
14.
1. FC Nürnberg
14 3 6 5 21:27 -6 15
15.
VfL Bochum
14 2 8 4 25:27 -2 14
16.
Hannover 96
14 3 5 6 15:24 -9 14
17.
Dynamo Dresden
14 3 3 8 15:26 -11 12
18.
SV Wehen Wiesbaden
14 2 4 8 17:32 -15 10
VfB Stuttgart
TOR Kobel
DEF P. Stenzel
DEF Badstuber
DEF Kempf
DEF Castro
MIT W. Endo
MIT Mangala
MIT Ascacibar
MIT Gonzalez
MIT P. Förster
ANG M. Gomez
Auswechselbank
TOR Bredlow
Insua
Egloff
Karazor
Klement
Massimo
Eingewechselt
Al Ghaddioui
Wamangituka
Phillips
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Fröde
MIT Stiefler
MIT Wanitzek
MIT Choi
ANG Pourié
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Carlson
Camoglu
Groiß
Grozurek
Kother
Eingewechselt
M. Lorenz
Kobald
A. Fink

Match
Center
1:2
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie unter den Datenschutzinformationen