10. Spieltag
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VfL Bochum
3:3
Karlsruher SC
( 3:2 )
Zuschauerzahl: 14954
Schiedsrichter: Winter (Düsseldorf)
Austragungsort: Vonovia-Ruhrstadion
Spielplan

"Gut gerüstet" zurück aus der Länderspielpause

Vorberichte

Nach 14 Tagen Länderspielpause steht für den Karlsruher SC gegen den VfL Bochum am Sonntag (13.30 Uhr, vonovia Ruhrstadion) das zweite Auswärtsspiel in Folge an. Wir blicken im Vorbericht auf die Partie gegen den Tabellen-15. aus dem Ruhrpott.

„Wir haben die Länderspielpause gut genutzt und vor allem physisch gearbeitet, um richtig in den Winter reinzukommen“, so Cheftrainer Alois Schwartz. In der Pause standen für den KSC zwei Testspiele gegen den SC Freiburg (0:1) und den FC Olympia Kirrlach (8:1) an. „Gegen Freiburg hatten Spieler, die sonst nicht so viel zum Einsatz kommen, die Möglichkeit mal länger zu spielen und auf sich aufmerksam zu machen. Leider haben wir trotz guter Leistung verloren“, sagt Schwartz. „Gefreut hat mich das im Test gegen Kirrlach alle Stürmer getroffen haben und ein Zeichen setzen konnten.“

„Wir haben die Pause genutzt um den Kopf frei zu bekommen, ein bisschen Abstand vom Fußball zu nehmen und Kraft zu tanken“, erklärte Benjamin Uphoff auf der Pressekonferenz vor dem 10. Spieltag. Krank zurück in den Trainingsbetrieb kamen Lukas Grozurek und Janis Hanek, die beide am Sonntag nicht zur Verfügung stehen können. Trotzdem fährt die Mannschaft gutgerüstet in den Ruhrpott. „Auch Spieler, die etwas weiter weg waren, wie zum Beispiel Kyoung-Rok Choi, Marco Djurcin und Alexander Groiß, haben wieder auf sich aufmerksam gemacht. Wir sind flexibler und haben mehr Stabilität im Kader“, so der Cheftrainer. Wieder zur Verfügung steht außerdem Damian Roßbach.

„In Bochum erwartet uns ein sehr anspruchsvolles Spiel. Sie haben eine gute Mannschaft und stehen tabellarisch nicht dort, wo ihre Qualität liegt. Es ist immer schwierig gegen solche Mannschaften, die ein bisschen angeschlagen sind“, so Torhüter Uphoff. Trotzdem geht er optimistisch in die Partie: „Ich glaube, wenn wir vom Kopf her 100 Prozent geben, wozu wir nach der Länderspielpause auf jeden Fall in der Lage sind, können wir in Bochum auf jeden Fall Punkte mitnehmen.“

Gegner im Detail: Der VfL Bochum

Vorberichte

Die Länderspielpause ist vorbei und der Ernst der Liga nimmt wieder seinen Lauf. Kommenden Sonntag (20.10.2019) spielt unser KSC gegen den VfL Bochum. Auf unsere Jungs wartet ein echter Hammer, denn die Ruhrpott-Kicker werden immer besser. 

Ein Bochumer Neuzugang trug schon einmal blau-weiß
Danny Blum gehört in einer derzeit eher schwachen Bochumer Mannschaft definitiv zu den Leistungsträgern. Der gebürtige Pfälzer zählte am letzten Ligaspieltag vor der Länderspielpause sicher zu den Hauptverantwortlichen, für den ersten Sieg seiner Mannschaft in Heidenheim. Mit vier Treffern und fünf Vorlagen ist Blum nicht nur einer der Torgefährlichsten der Ruhrpott-Kicker, sondern darf sich auch zu den Besten der Liga zählen. Nachdem der heute 28-Jährige seinen ersten Profivertrag beim SV Sandhausen unterschrieb, wechselte er in der Saison 2012/2013 auf Leihbasis in die Fächerstadt. Sein Vertrag beim KSC lief ein Jahr, wonach er schließlich über mehrere Stationen seinen Weg nach Bochum fand. Blum spielte unter anderem für den 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt-, oder den spanischen Zweitligisten Las Palmas.

Die Kongo-Kante
Wer sich jetzt über den Namen in der Überschrift wundert, der war diese Saison wohl noch nicht im Vonovia Ruhrstadion. Silvère Ganvoula ist der Mann der Stunde beim VfL Bochum. Mit zehn Toren in wettbewerbsübergreifend acht Pflichtspielen wartet am Sonntag der zweitbeste Torschütze der Liga auf die Hintermannschaft des KSC. Alois Schwartz kennt den im Kongo geborenen Mittelstürmer. „Er bringt alles mit: Robustheit, Tempo, Torgefahr. Ich habe Ihn gegen Stuttgart gesehen. Da hätte er alleine in der ersten Halbzeit drei Tore machen können. Er könnte auch eine Liga höher spielen“, so der KSC-Cheftrainer.
Wer Statistiken liest weiß aber, dass sich die KSC-Abwehr in den letzten Spielen wieder stabilisiert hat. Nur drei Gegentreffer in den letzten vier Partien. Die Kongo-Kante kann kommen!

Aufwärtstrend in den letzten vier Spielen
Bis Anfang September war Robin Dutt Cheftrainer in Bochum. Der Stand der Dinge am 02.09.2019, 22:15 Uhr: Bochum steht nach fünf Spielen und zwei Punkten auf dem 17. Tabellenplatz. Drei Tage später stellt dann der VfL den ehemaligen Wolfsburger U19-Coach Thomas Reis als neuen Cheftrainer vor. Die Bilanz des 46-Jährigen kann sich sehen lassen: Keine Niederlage aus den letzten vier Ligaspielen. Der neue Mann und seine Mannschaft nehmen Fahrt auf. Und wir kennen ja schon Danny Blum und die Kongo-Kante. Unserem KSC steht ein echtes Hammerspiel im Pott bevor!

Wenn nicht sportlich, dann wenigstens wirtschaftlich
Trotz Positiv-Trend in den vergangenen Wochen und guten Spielern im Kader, steht der VfL zunächst auf einem unbefriedigenden 15. Tabellenplatz. Bochum braucht dringend Punkte. Wirtschaftlich sieht die Lage des Vereins jedoch anders aus. Das Geschäftsjahr 2018/19 verlief für die Kicker aus dem Pott durchaus positiv. Derzeit steht nach Berichten der Mitgliederversammlung vergangenen Mittwoch bei der Gewinn-/ Verlustrechnung die schwarze Null. Der Verein versucht nun die Sponsorensuche weiter voran zutreiben. „Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Klubs über den Erwartungen entwickelt. Das vergangene Geschäftsjahr nahm wirtschaftlich in Summe einen zufriedenstellenden Verlauf“, so Finanzvorstand Ilja Känzig. 2017 hat der Verein die Profiabteilung in eine KGaA ausgegliedert, was den Bochumern einen Anteilsverkauf in Form von Aktien ermöglicht. Der VfL Bochum plant in den kommenden Jahren 20 Prozent des Vereins für rund 20 Millionen Euro zu veräußern.

Der KSC erkämpft sich ein 3:3-Unentschieden in Unterzahl

Spielberichte

Trotz Unterzahl und Regenwetter erkämpfte sich unser KSC ein 3:3-Unentschieden beim VfL Bochum. Nach 2:3-Rückstand kamen unsere Jungs in der Nachspielzeit nochmal zurück und nehmen am Ende einen verdienten Punkt mit nach Hause.

Unsere Mannschaft hat die Länderspielpause gut genutzt und sowohl gegen den SC Freiburg, als auch gegen den FC Kirrlach passable Leistungen gezeigt. Nun nimmt der Ernst der Liga wieder seinen Lauf. Der Gegner am zehnten Spieltag heißt VfL Bochum. KSC-Coach Alois Schwartz lässt seine Mannschaft in der selben Formation (4-1-4-1) wie schon zuvor in Darmstadt auflaufen, jedoch mit drei Veränderungen.

Nach knapp drei Minuten Spielzeit gehörte die erste Chance des Spiels unserem KSC. Damian Roßbach gelang es, nach einem Freistoß ungestört zu flanken. Sein Ball fand Kyoung-Rok Choi, der es mit dem Kopf versuchte und den Ball nur wenige Zentimeter neben das Tor setzte. Vier Minuten später ging unsere Mannschaft dann schon früh in Führung. Marc Lorenz trat an zur Ecke und fand Philipp Hofmann. Der 1,96-Mann traf per Kopf zum 0:1. Doch die Freude hielt nicht lange an. In der neunten Spielminute fingen unsere Jungs den Ausgleich. Ähnliches Szenario: Sebastian Meier fand nach einem Eckball seinen Teamkollegen Saulo Igor im KSC-Strafraum, der auch per Kopf einnetzte.
Nach 17 Minuten wurde es dann hektisch. Lukas Fröde sah nach einem Foul die gelbe Karte. Der Mittelfeldmann wollte die Entscheidung des Schiedsrichters revidieren und ging in die Diskussion. Die Folge: Gelb-Rot! (16.)
Wer jetzt glaubt, die Karlsruher ließen die Köpfe hängen, der hat sich mächtig getäuscht. Kyoung-Rok Choi traf zum allerersten Mal überhaupt für den KSC in einem Pflichtspiel (21.). Der entscheidende Pass kam von Damian Roßbach. Das Spiel nahm in der Folge an Fahrt auf. Daniel Gordon stieg Vitaly Janelt im 16er auf den Fuß. Der Schiedsrichter entschied nach Videobeweis auf Strafstoß. Danny Blum traf in der 30. Spielminute zum 2:2 Ausgleich. Keine zwei Minuten später, in der 32. Spielminute, war es dann der Bochumer Mboussy, der den Pfosten traf. Unsere Jungs konnten die Szene jedoch nicht klären. Gamboa Luna traf den Ball glücklich, der daraufhin im Kasten landete. In der Folge hatte der KSC großes Glück. Janelt kam in der 38. Spielminute vor dem Karlsruher Strafraum zum Abschluss. Marvin Wanitzek fälschte den Ball jedoch ab und gab ihm eine andere Richtung. Die Kugel verfehlte das Tor nur knapp. Kurz vor der Halbzeit schaffte es der KSC sich frei zu spielen. Die Männer in Schwarz erarbeiteten sich die ein, oder andere Chance. Unter anderem mit Wanitzek, der in der 43. Minute aus gut und gerne 20 Metern abzog. Der Bochumer Keeper Manuel Riemann konnte jedoch parieren. Die erste Halbzeit war vorbei und die  mitgereistenKarlsruher Fans sahen bis jetzt ein schnelles und torreiches Fußballspiel.
 

Die zweite Halbzeit begann genau so, wie die erste endete: Turbulent. Marvin Wanitzek kam nach einem Foul von Torwart Riemann im Bochumer 16er zu Fall (47.) - Elfmeter. Marc Lorenz trat an, fand seinen Meister jedoch in Riemann. Bis zu Minute 60 war das Spiel dann aber arm an Chancen. Die Partie pendelte sich ein. Eine Minute später, war es dann der Bochumer Janelt, der das Karlsruher Tor nur knapp verfehlte. In der Folge gab es einen Eckstoß für die Hausherren. Der fand Blum, der nahe des fünf-Meter-Raumes zum Köpfen kam. Uphoff parierte jedoch stark. Die nächste Chance gehörte den Bochumern und sie gehörte Danny Blum. Der Mann mit der Nummer 17 kam aus gut 17 Metern frei zum Schuss, fand jedoch nur unseren Keeper Uphoff, der seine Mannschaft erneut rettete. Immer wieder war es der Karlsruher Keeper, der unseren KSC im Spiel hielt. So auch in der 75. Spielminute. Silvère Ganvoula hämmerte den Ball aus etwa 5 Metern auf den Keeper unserer Jungs. Kuriose Szene: Benjamin Uphoff gewann im Strafraum ein Zweikampf gegen Ganvoula. Unser Keeper spielte eine hervorragende zweite Halbzeit. In der 90. Spielminute war es dann der kurz zuvor eingewechselte Anton Fink, der den KSC erlöste. Der neue Mann schloss aus circa acht Metern eiskalt zum 3:3 ab. Und so lautete dann auch der Endstand. Unsere Jungs erkämpften sich im regnerischen Bochum in Unterzahl ein 3:3-Unentschieden.

VfL Bochum: Riemann - Gamboa (79. Celozzi), Decarti, Lorenz, Soares - Losilla - Zoller (83. Pantovic), Janelt, Maier (67. Weilandt), Blum - Ganvoula. Bank: Tesche, Eisfeld, Drewes, Osei-Tutu, Wintzheimer, Kotsch. Trainer: Thomas Reis.

Karlsruher SC: Uphoff - Roßbach (79. Pourié), Pisot, Gordon, Thiede (89. Fink) - Fröde - Lorenz, Wanitzek, Stiefler, Choi (45. Groiß) - Hofmann. Bank: Gersbeck, Camoglu, Röser, Djuricin, Kobald, Carlson. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 0:1 Hofmann (8.), 1:1 Decarli (10.), 1:2 Choi (21.), 2:2 Blum (30., Foulelfmeter), 3:2 Gamboa Luna (32.)

Gelbe Karten: Blum (8.), Decarli (35.) - Roßbach (52.), Stiefler (67.)

Gelb-Rote Karte: Fröde (16.)

Zuschauer: 14.954

Schiedsrichter: Nicolas Winter (Freckenfeld)

10. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:0 18.10.2019 18:30h
:
4:3 18.10.2019 18:30h
:
1:0 19.10.2019 13:00h
:
0:1 19.10.2019 13:00h
:
0:0 19.10.2019 13:00h
:
0:1 20.10.2019 13:30h
:
0:0 20.10.2019 13:30h
:
3:3 20.10.2019 13:30h
:
1:1 21.10.2019 20:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Hamburger SV
10 6 3 1 22:8 14 21
2.
VfB Stuttgart
10 6 2 2 15:10 5 20
3.
Arminia Bielefeld
10 5 4 1 21:12 9 19
4.
Erzgebirge Aue
10 5 3 2 18:16 2 18
5.
Jahn Regensburg
10 4 2 4 18:14 4 14
6.
SpVgg Greuther Fürth
10 4 2 4 11:14 -3 14
7.
1. FC Heidenheim
10 3 4 3 15:13 2 13
8.
FC St. Pauli
10 3 4 3 14:13 1 13
9.
1. FC Nürnberg
10 3 4 3 18:18 0 13
10.
Karlsruher SC
10 3 4 3 16:18 -2 13
11.
SV Sandhausen
10 3 3 4 10:11 -1 12
12.
Hannover 96
10 3 3 4 10:14 -4 12
13.
VfL Osnabrück
10 3 2 5 10:9 1 11
14.
Holstein Kiel
10 3 2 5 11:14 -3 11
15.
SV Darmstadt 98
10 2 5 3 10:13 -3 11
16.
VfL Bochum
10 1 6 3 19:22 -3 9
17.
Dynamo Dresden
10 2 3 5 12:20 -8 9
18.
SV Wehen Wiesbaden
10 2 2 6 13:24 -11 8
VfL Bochum
TOR Riemann
DEF Gamboa
DEF Decarli
DEF Si. Lorenz
DEF Danilo
MIT Losilla
MIT Janelt
MIT Zoller
MIT Maier
MIT D. Blum
ANG Ganvoula
Auswechselbank
TOR Drewes
Bella Kotchap
Osei-Tutu
Eisfeld
Tesche
Wintzheimer
Eingewechselt
Weilandt
Celozzi
Pantovic
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Fröde
MIT Stiefler
MIT Choi
MIT Wanitzek
MIT M. Lorenz
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Carlson
Kobald
Camoglu
M. Röser
Djuricin
Eingewechselt
Groiß
Pourié
A. Fink

Match
Center
3:3
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