9. Spieltag
x
VfR Aalen
1:3
Karlsruher SC
( 0:1 )
Zuschauerzahl: 4403
Schiedsrichter: H. Müller (Cottbus)
Austragungsort: Ostalb Arena
Zum Liveticker

Gegner im Detail: VfR Aalen

Vorberichte

In der "Englischen Woche" geht es Schlag auf Schlag. Heute ist der KSC bereits in Aalen zu Gast, aber natürlich trotzdem bestens vorbereitet. Der VfR Aalen im Protrait:

Die vergangenen Jahre
Nach drei Jahren in der 2. Bundesliga gehört der VfR Aalen mittlerweile zum Establishment in der 3. Liga. Seit dem Abstieg hat der VfR weder oben angreifen noch unten zittern müssen und geht nun durch die vierte Saison in dieser Spielklasse. So schloss man die letzten drei Jahre stets zwischen Platz 11 und 15 ab. In der vergangenen Spielzeit stand am Ende Tabellenrang 12 zu Buche.

Dabei konnte sich das Team von der Ostalb auch einen Punkt gegen den KSC sichern - und zwar beim torlosen 0:0 im Wildpark am Ende der Hinserie. Das Rückspiel wird den Blau-Weißen und ihren Fans besser in Erinnerung geblieben sein: Am vorletzten Spieltag - der Auswärtspartie in der Ostalb Arena - sicherte sich der KSC mit einem 2:0-Sieg den Relegationsplatz. Die Tore lieferten Marvin Pourié und Daniel Gordon.

Der Kader
Beim VfR Aalen sitzt seit dieser Saison ein alter Bekannter auf der Trainerbank. Nach drei Jahren mit Peter Vollmann an der Seitenlinie hat nun Argirios Giannikis, früher Co-Trainer unter Markus Kauczinski bei KSC, dessen Platz eingenommen, der über die Zwischenstation Rot-Weiß Essen an der Ostalb gelandet ist. Auch im Kader des VfR hat sich seitdem einiges getan, da einige wichtige Stützen der Vorsaison den Verein verlassen haben. Sebastian Vasilidis wurde vom SC Paderborn und Rico Preißinger vom 1. FC Magdeburg mit in die 2. Bundesliga genommen. Robert Müller und Daniel Stanese zog es zu den Aufsteigern Uerdingen und Cottbus. Maximilian Welzmüller bat indes den VfR um die Auflösung seines Vertrages, da er für ein Studium nach München ziehen wollte. Mittlerweile hat er bei Bayern II unterschrieben.

Neu hinzugekommen ist unter anderem ein junger Spieler, der schon Königsklassenluft geschnuppert hat: Marian Sarr durfte für Borussia Dortmund gegen Olympique Marseille einmal in der Champions League ran. Auch zwei Bundesligaspiele hat er absolviert. Nun hat er über die Zwischenstation Wolfsburg an der Ostalb unterschrieben. Hinzu kommen einige weitere junge Akteure wie der frühere Juniorennationalspieler Mart Ristl, das französische Defensivtalent Yannis Letard oder Stürmer Nils Anhölcher von der TSG Hoffenheim. Aber es wurden auch einige Routiniers verpflichtet. Patrick Funk kommt mit der Erfahrung aus knapp 200 Drittliga-Spielen, einigen Zweit- und Erstligaspielen von Wehen Wiesbaden. Der neue Sechser Royal-Dominique Fennell durfte ebenfalls bereits 150mal in der dritten Liga auflaufen. Er kam aus Halle und soll nun den schwäbischen Defensivverbund stabilisieren.

Der Saisonstart
Von der Punkteausbeute her ist Argirios Giannikis sicherlich nicht zufrieden mit dem Start in die Saison. Nach einem 3:2-Erfolg gegen die Würzburger Kickers konnte bisher nur ein weiteres Spiel gewonnen werden. Dieser Sieg war aber direkt mit einem Ausrufezeichen gleichzusetzen: Im letzten Heimspiel wurde Preußen Münster mit 4:1 besiegt. Trotz ansehnlicher Leistungen - wie auch am vergangenen Wochenende gegen Halle - kamen aber keine weiteren Dreier hinzu, womit das Team vor diesem Spieltag mit acht Punkten auf Platz 16 steht.

Das Spiel
Zum Spiel in der Ostalb Arena werden 4.500 Zuschauer erwartet, darunter bis zu 800 Gästefans. Für diejenigen, die es heute nicht auf die schwäbische Alb geschafft haben, ist das Spiel bei Telekom Sport live zu verfolgen. Zusätzlich bieten wir euch natürlich wie immer unseren Liveticker an, zudem versorgen wir euch bei Twitter und Instagram mit aktuellen Eindrücken.

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Auswärtsspiel beim VfR Aalen

Vorberichte von David Ruf

Vor dem Auswärtsspiel beim VfR Aalen am heutigen Mittwochabend (19.00 Uhr) haben wir einen Blick auf die Statistik geworfen und die wichtigsten Fakten zu dieser Partie zusammengetragen.

Beide Teams treffen zum neunten Mal aufeinander: Der KSC konnte zwei Duelle gewinnen (4 Remis, 2 Niederlagen).

Das letzte Aufeinandertreffen fand im Mai dieses Jahres ebenfalls in der Ostalb Arena statt. Durch den 2:0-Erfolg konnte sich der KSC damals die Teilnahme an der Relegation sichern.

Der KSC ist in dieser Saison auswärts noch ungeschlagen (2 Siege, 2 Remis).

Beim 2:0-Sieg am Samstag gegen den KFC Uerdingen gelangen dem KSC erstmals in dieser Spielzeit zwei Treffer in einem Spiel.

Der KSC hat in dieser Saison erst 6 Gegentreffer hinnehmen müssen. Nur der VfL Osnabrück und die SG Sonnenhof Großaspacher kassierten weniger Tore (jeweils 5).

Aalens Sascha Traut spielte bis 2007 für den KSC und war dann noch einmal von 2014 bis 2016 für die Blau-Weißen aktiv. Gebürtiger Karlsruher ist auch Keeper Daniel Bernhardt.

Eine KSC-Vergangenheit hat ebenfalls Argirios Giannikis, der seit Saisonbeginn den VfR trainiert. Er war im Wildpark sowohl Trainer der U19 als auch Co-Trainer von Markus Kauczinski bei den Profis.

Nach den Spielen gegen Uerdingen und Aalen steht für den KSC bereits am Samstag (14.00 Uhr) das Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus auf dem Programm. Tickets gibt es hier.

Englische Woche: KSC gastiert am Mittwochabend beim VfR Aalen

Vorberichte von David Ruf

Für den KSC geht es in dieser Woche Schlag auf Schlag: Nach dem 2:0-Erfolg gegen den KFC Uerdingen am Samstag steht in der englischen Woche der 3. Liga bereits am Mittwoch (19.00 Uhr) die Partie beim VfR Aalen an.

Gegen den vom früheren Karlsruher Co-Trainer Argirios Giannikis trainierten Tabellensechzehnten habe man sich „drei Punkte vorgenommen“, sagte Torwart Benjamin Uphoff am Montag. „Mit den beiden Siegen in Osnabrück und gegen Uerdingen im Rücken muss das unser Ziel sein. Dadurch ist auch unser Selbstvertrauen weiter gewachsen.“

Wir haben uns auch für dieses Spiel drei Punkte vorgenommen

Benjamin Uphoff

Im Vergleich zu den letzten beiden Partien gehen die Blau-Weißen in der Ostalb Arena als Favorit ins Spiel. Cheftrainer Alois Schwartz betonte, dass man auch das Duell am Mittwochabend mit der gleichen Akribie angehen werde wie die Duelle mit Osnabrück und Uerdingen. Sorgen, dass seine Mannschaft ein paar Prozent weniger geben könnte, mache er sich nicht. „Meine Mannschaft gibt immer alles, aber manchmal kommt man nicht an die Leistungsgrenze ran. Deshalb ziehen wir uns diesen Schuh nicht an.“

Gewarnt ist man im Karlsruher Lager ohnehin, nachdem die Aalener im letzten Heimspiel einen 4:1-Erfolg gegen den SC Preußen Münster herausgespielt hatte. „Das war ein beeindruckendes Spiel. Mit Sicherheit werden sie auch gegen uns versuchen, ihr Spiel durchzudrücken“, so Schwartz. „Wie in den letzten beiden Spielen müssen wir wieder alles abrufen. Dann bin ich guter Dinge, dass wir etwas mitnehmen können.“

Müller pfeift Auswärtsspiel in Aalen

Vorberichte

DFB-Schiedsrichter Henry Müller aus Cottbus pfeift das KSC-Auswärtsspiel beim VfR Aalen (Mittwoch, 19.00 Uhr / Ostalb Arena).

Der 29-Jährige pfeift seit 2016 Spiele der 3. Liga und kommt am Mittwoch zu seinem 22. Einsatz in dieser Spielklasse. In Aalen unterstützen ihn seine Assistenten Max Burda (Berlin) und Richard Hempel (Großnaundorf) an den Seitenlinien.

KSC gelingt dritter Sieg in Folge

Spielberichte von David Ruf

Der KSC bleibt in der 3. Liga weiter in der Erfolgsspur. Im Spiel am Mittwochabend beim VfR Aalen gelangen den Blau-Weißen erstmals in dieser Saison drei Treffer. Der 3:1-Erfolg durch die Tore von Anton Fink, Marc Lorenz und Marvin Pourié bedeutete gleichzeitig den dritten Sieg in Folge.

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz schickte für das Baden-Württemberg-Duell die Elf aufs Feld, die am Samstag den KFC Uerdingen mit 2:0 geschlagen hatte. Auf der Bank nahm Malik Batmaz für Martin Röser (Hüftprobleme) Platz. Der frühere Karlsruher Co-Trainer Argirios Giannikis, seit Saisonbeginn Trainer des VfR, wechselte nach dem 0:1 am Sonntag beim Halleschen FC doppelt und brachte den früheren Karlsruher Sascha Traut und Lukas Lämmel.

Die 4.403 Zuschauer in der Ostalb Arena sahen bereits in der Anfangsphase zahlreiche Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die ersten Duftmarken setzten dabei die Karlsruher in Person von Marvin Pourié und Kyoung-Rok Choi, deren Schüsse jedoch links am Tor vorbeigingen (3., 4.). Auf der Gegenseite konnte Daniel Gordon zuerst bei Luca Schnellbachers Schuss in der 14. Minute klären und war eine Minute später auch bei Marvin Sinan Büyüksakaryas Versuch zur Stelle. Nach der anschließenden Ecke köpfte Schnellbacher die Kugel knapp links am KSC-Tor vorbei (15.).

Anschließend war wieder der KSC an der Reihe. Aalens Sarr konnte im eigenen Strafraum per Kopfball nicht klären, Stieflers Fallrückzieher entwickelte aber nicht genügend Durchschlagskraft, um Daniel Bernhardt im Tor der Hausherren gefährlich zu werden (20.). Nach 25 Minuten bugsierte Pourié eine Flanke von der rechten Seite auf die Latte, zudem flog Finks Kopfball wenige Sekunden später neben das Aalener Tor (25.).

Der KSC blieb weiter am Drücker: Damian Roßbachs Hereingabe köpfte Pourié in der 32. Minute noch vorbei, doch nur eine Minute später durften die rund 700 mitgereisten KSC-Fans jubeln. Pourié brachte seine flache Hereingabe von der linken direkt vors Tor, wo Fink goldrichtig stand und den Ball über die Linie drücken konnte. Vor der Halbzeit bot sich Marvin Wanitzek noch eine Möglichkeit, Bernhardt konnte seinen Aufsetzer aber zur Seite lenken (36.). Wenige Sekunden vor der Pause bewahrte Benjamin Uphoff sein Team dank einer starken Parade beim strammen Schuss von Matthias Morys vor dem Ausgleich (45.).

Nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff war die Karlsruher Führung dahin. Uphoff faustete einen Freistoß direkt vor die Füße von Marcel Bär, der aus 14 Metern rechts oben ins Tor zum 1:1 traf (48.). Nicolas Sessa verpasste es sechs Minuten später, den VfR in Führung zu bringen.

Dies gelang dafür Marc Lorenz, dessen strammer Schuss von halblinks im Anschluss an einen Eckball unhaltbar für Bernhardt im Aalener Tor einschlug. Doch die Schwartz-Elf hatte noch nicht genug und drang auf die Vorentscheidung und einen Zwei-Tore-Vorsprung. Den besorgte Pourié, den Fink im Strafraum in Szene gesetzt hatte, per Schuss aus zwölf Metern in der 71. Minute.

Anschließend ließen die Blau-Weißen nichts mehr anbrennen und gingen am Ende verdient mit 3:1 als Sieger vom Platz.

KSC empfängt Cottbus am Samstag - Sonderkonditionen für Ü60-Fans
Für den KSC steht bereits am Samstag die nächste Aufgabe auf dem Programm. Um 14.00 Uhr gastiert dann der FC Energie Cottbus im Wildpark. Ü60-Fans können sich die Partie zu Sonderkonditionen (10,00 € ein Sitzplatzticket für einen Platz ihrer Wahl auf der Haupt- oder Gegentribüne) anschauen. Tickets gibt es unter ksc.de/tickets

Das Spiel im Stenogramm:

VfR Aalen:
Bernhardt - Büyüksakarya, Traut, Sarr, Rehfeldt - Lämmel (76. Fennell), Geyer - Bär, Sessa, Morys - Schnellbacher. Bank: Husic, Ristl, Letard, Trianni, Funk, Schorr. Trainer: Argirios Giannikis.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Pisot, Gordon, Roßbach - Choi (69. Camoglu), Wanitzek, Stiefler, Lorenz - Fink (83. Groiß), Pourié (90. Stroh-Engel). Bank: Müller, Kircher, Hanek. Batmaz. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 0:1 Fink (33.), 1:1 Bär (48.), 1:2 Lorenz (59.), 1:3 Pourié (71.)
Gelbe Karten: Roßbach (83.) - Traut (68.)
Zuschauer: 4.403
Schiedsrichter: Henry Müller (Cottbus)

9. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:4 25.09.2018 19:00h
:
1:3 26.09.2018 19:00h
:
1:2 26.09.2018 19:00h
:
1:0 26.09.2018 19:00h
:
2:0 25.09.2018 19:00h
:
2:1 25.09.2018 19:00h
:
1:1 26.09.2018 19:00h
:
2:0 25.09.2018 19:00h
:
1:4 25.09.2018 19:00h
:
1:2 10.10.2018 19:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
9 5 3 1 12:5 7 18
2.
Würzburger Kickers
9 5 1 3 17:11 6 16
3.
SpVgg Unterhaching
9 4 4 1 16:10 6 16
4.
Karlsruher SC
9 4 4 1 11:7 4 16
5.
KFC Uerdingen 05
9 5 1 3 11:10 1 16
6.
Preußen Münster
9 5 0 4 16:13 3 15
7.
Hallescher FC
8 4 1 3 10:7 3 13
8.
SV Wehen Wiesbaden
9 4 1 4 16:15 1 13
9.
1860 München
9 3 3 3 17:11 6 12
10.
FSV Zwickau
9 3 3 3 10:9 1 12
11.
1. FC Kaiserslautern
9 2 5 2 14:13 1 11
12.
Fortuna Köln
9 3 2 4 11:12 -1 11
13.
Sportfreunde Lotte
9 3 2 4 9:12 -3 11
14.
Hansa Rostock
9 3 2 4 12:18 -6 11
15.
Carl Zeiss Jena
9 3 2 4 11:17 -6 11
16.
SG Sonnenhof Großaspach
9 1 6 2 6:7 -1 9
17.
Energie Cottbus
8 2 3 3 9:11 -2 9
18.
VfR Aalen
9 2 2 5 11:15 -4 8
19.
Eintracht Braunschweig
9 1 4 4 9:17 -8 7
20.
SV Meppen
9 1 3 5 9:17 -8 6
VfR Aalen
TOR Bernhardt
DEF Traut
DEF Rehfeldt
DEF M. Sarr
DEF Büyüksakarya
MIT Lämmel
MIT Geyer
MIT Bär
MIT Sessa
MIT Morys
ANG Schnellbacher
Auswechselbank
TOR Husic
Letard
Schorr
P. Funk
Ristl
Trianni
Eingewechselt
Fennell
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Choi
MIT Wanitzek
MIT Stiefler
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR S. Müller
Kircher
Hanek
Batmaz
Eingewechselt
Camoglu
Groiß
Stroh-Engel
Match
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