8. Spieltag
x
Karlsruher SC
2:0
KFC Uerdingen 05
( 1:0 )
Zuschauerzahl: 11000
Schiedsrichter: Willenborg (Osnabrück)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen Uerdingen

Vorberichte von David Ruf

Vor dem Heimspiel am heutigen Samstag (14.00 Uhr) gegen den KFC Uerdingen haben wir einen Blick auf die Fakten rund um diese Partie geworfen.

Auswärts hat der KSC mit acht Zählern aus vier Begegnungen eine sehr ordentliche Bilanz vorzuweisen. Im heimischen Wildpark ist man hingegen in dieser Saison noch ohne Sieg (2 Unentschieden, 1 Niederlage).

Der KFC Uerdingen hat ligaweit den besten Saisonstart hingelegt und rangiert mit 16 Zählern auf Tabellenplatz eins.

Beide Teams sind bislang 22-mal aufeinandergetroffen. Der KSC konnte elf Partien für sich entscheiden, Uerdingen sechs. Fünfmal trennte man sich remis.

Das letzte Aufeinandertreffen fand am 18. April 1999 im Wildpark statt und endete aus KSC-Sicht mit 0:1.

Uerdingen kehrte durch den Gewinn der Relegation gegen den SV Waldhof Mannheim im Mai dieses Jahres in den Profifußball zurück. Zuvor war man nach dem Ausstieg der Bayer AG 1996 in die 2. Bundesliga abgestiegen und dann bis in die Amateurligen abgestürzt.

Mit René Vollath (2013 - 2017) und Kai Schwertfeger (2013 - 2014) stehen zwei ehemalige KSC-Profis im Kader der Krefelder.

Die Partie am Samstag ist es für den KSC der Auftakt zur englischen Woche: Bereits am Mittwochabend (19.00 Uhr) gastiert die Schwartz-Elf beim VfR Aalen, am kommenden Samstag (14.00 Uhr) empfängt man im Wildpark den FC Energie Cottbus.

KSC empfängt Uerdingen: „Wollen alles dafür tun, um die Punkte im Wildpark zu behalten“

Vorberichte von David Ruf

Am Samstag (14.00 Uhr) empfängt der KSC im Wildpark den Tabellenführer KFC Uerdingen 05 und hat dabei den ersten Heimsieg der Saison fest im Blick.

„Wichtig ist für mich, dass wir die A-Note wieder hinbekommen. Das haben wir in Osnabrück gut geschafft und das wollen wir auch zuhause gegen Uerdingen tun“, sagte KSC-Cheftrainer Alois Schwartz am Donnerstag. Einen guten Lauf hätten die Krefelder derzeit, außerdem seien sie spielstark und hätten eine individuelle Klasse nach vorne. „Wir müssen versuchen, die Uerdinger Unterschiedsspieler aus dem Spiel zu nehmen und unser Spiel durchzudrücken.“

Änderungen in der Startelf der Karlsruher könnte es durchaus geben, zumal Saliou Sané das Training am Mittwoch wegen muskulärer Probleme abbrechen musste. Definitiv fehlen werden erneut Marin Sverko (Rückenprobleme) und Alexander Groiß (Platz-Reha nach Blinddarm-Operation) sowie Justin Möbius, der an einer Gürtelrose leidet. Der zuletzt erkrankte Ersatztorwart Sven Müller wird dem Kader hingegen wieder angehören.

In Osnabrück haben wir die A-Note gut hinbekommen. Das wollen wir jetzt auch zuhause schaffen

Alois Schwartz

Unterdessen betonte Mittelfeldspieler Manuel Stiefler, dass der 1:0-Auswärtssieg der Mannschaft gut getan habe. „Wir haben Selbstvertrauen getankt und entsprechend gut war die Stimmung in dieser Woche.“ Stiefler, im Juli vom SV Sandhausen nach Karlsruhe gewechselt, will am Samstag unbedingt seinen ersten Heimsieg im KSC-Dress feiern. „Gegen Uerdingen erwartet uns eine schwere Aufgabe, vor der wir Respekt haben. Aber wir haben ein Heimspiel und da wollen wir alles dafür tun, um die Punkte im Wildpark zu behalten.“

Willenborg pfeift Heimspiel gegen den KFC Uerdingen

Vorberichte

DFB-Schiedsrichter Frank Willenborg aus Osnabrück pfeift das KSC-Heimspiel gegen den KFC Uerdingen (Samstag, 14.00 Uhr / Wildparkstadion).

Der 39-jährige Realschulllehrer ist bereits seit 2004 DFB-Schiedsrichter. Seit dem Jahr 2007 hat er 87 Zweitliga-Partien gepfiffen, außerdem kam er seit 2016 20-mal in der Bundesliga zum Einsatz.

Bei einer Partie mit KSC-Beteiligung war Willenborg zuletzt im August 2017 beim Heimspiel gegen den Halleschen FC im Einsatz.

André Schönheit (Kirchgellersen) und Lukas Benen (Nordhorn) unterstützen Willenborg am Samstag an den Seitenlinien.

Der Gegner im Detail: KFC Uerdingen

Vorberichte von Maximilian Wien

Zum Auftakt in die "Englische Woche" empfängt der KSC am Samstagmittag den KFC Uerdingen (22.09., 14.00 Uhr). Der aktuelle Tabellenführer hat bewegte Jahre hinter sich. Über die Vergangenheit und die Gegenwart beim KFC informieren wir euch hier.

Die vergangenen Jahre
Nach vielen Jahren der Abwesenheit in den höchsten deutschen Spielklassen wird in Uerdingen seit diesem Jahr wieder Profifußball gespielt. Anschließend an die erfolgreiche Zeit bis in die 90er Jahre hinein ereilte den Club ein beispielloser Absturz. Hatte man im Jahr 1985 noch den DFB-Pokal gegen die Bayern gewonnen und im Europapokal gespielt, so fiel der Verein nach der Trennung von Hauptsponsor Bayer bis in die Sechstklassigkeit zurück.

Wirklichen Aufschwung bewirkte erst der Einstieg von Investor Mikhail Ponomarev. Unter der Führung des russischen Geschäftsmanns gelang dem KFC seit 2016 der Durchmarsch von der fünften bis in die 3. Liga. In der Relegation konnte man sich gegen Waldhof Mannheim durchsetzen.

Zwischen dem KSC und Uerdingen gibt es eine lange gemeinsame Vergangenheit. Dem ersten Duell im Jahre 1975 folgten weitere 19 Aufeinandertreffen in der Bundesliga. Die letzten zwei Partien gab es in der Saison 98/99 in Liga zwei, woraufhin sich die Krefelder aus der 2. Bundesliga verabschieden mussten und bisher nicht mehr dorthin zurückkehren konnten.

Der Kader
Beim KFC ist zwar das Stadion nicht drittligatauglich – seine Heimspiele trägt der Klub in der Schauinslandreisen-Arena zu Duisburg aus –, der Kader ist es  aber allemal. Schon zur Regionalligazeit war die Mannschaft mit Spielern gespickt, die bereits in höheren deutschen Spielklassen unterwegs waren. Neben den beiden ehemaligen Karlsruhern René Vollath und Kai Schwertfeger sind hier unter anderem Alexander Bittroff, Marcel Reichwein und Maximilian Beister zu nennen.

Mit Dennis Daube – kam von Union Berlin, wird aber verletzungsbedingt ausfallen – und Manuel Konrad – aus Dresden – verpflichtete Uerdingen für das Mittelfeldzentrum gleich zwei erfahrene Zweitligaspieler. Zudem holen die Krefelder Stefan Aigner in den deutschen Profifußball zurück. Der langjährige Spieler von 1860 München konnte bei Eintracht Frankfurt Erfahrungen in der Bundesliga sammeln. Nun ist er nach einem Jahr in den USA wieder in Deutschland am Ball.

Nach Transferschluss haben die Krefelder noch weiter nachgelegt. Mit Samed Yesil kam ein früherer U-Nationalspieler aus der Jugend von Bayer Leverkusen zum KFC, der bereits beim FC Liverpool unter Vertrag stand. Noch in dieser Woche konnte der nächste Coup verkündet werden: Dominik Maroh, ein gestandener Bundesligaspieler, ergänzt die Krefelder Defensive. Für den größten Aufschrei sorgte allerdings die Verpflichtung von Kevin Großkreutz. Der Weltmeister von 2014 wurde aus Darmstadt verpflichtet und läuft nun für Uerdingen auf.

Neben Dennis Daube wird auch Ali Ibrahimaj das Spiel im Wildpark verletzt verpassen. Der aus Sandhausen gekommene Stürmer laboriert an einem Meniskusriss. Ferner fehlen Alexander Bittroff und Tanju Öztürk, der es in dieser Saison bereits auf fünf gelbe Karten gebracht hat.

Saisonauftakt
Der Start in die neue Spielzeit lief beim KFC absolut nach Plan. Nach einer Auftaktniederlage daheim gegen die Spielvereinigung Unterhaching startete das Team durch und ist seither ungeschlagen. Lediglich ein Unentschieden gegen Großaspach verhinderte die Maximalausbeute von 18 Punkten aus sechs Spielen. Dennoch steht der ambitionierte KFC nach sieben Spieltagen an der Spitze der Tabelle. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Krefelder nur am zweiten Spieltag gegen Würzburg mit mehr als einem Tor Unterschied gewinnen konnten.

Das Spiel
Zum Spiel im Wildparkstadion werden 10.000 Zuschauer erwartet, darunter 400 Gästefans. Für diejenigen, die nicht in den Wildpark pilgern können, ist das Spiel sowohl bei Telekom Sport als auch im SWR live zu verfolgen. Zusätzlich bieten wir euch natürlich wie immer unseren Liveticker an, zudem versorgen wir euch bei Twitter und Instagram mit aktuellen Eindrücken.

Dominanter KSC schlägt den KFC Uerdingen verdient mit 2:0

Spielberichte

Am Samstagmittag (14.00 Uhr) empfing der KSC im heimischen Wildpark. Nach einer überzeugenden Vorstellung konnten die Badener durch einen souveränen 2:0-Erfolg den Tabellenführer in seine Schranken weisen. Die Tore erzielten Daniel Gordon und Marvin Pourié.

Alois Schwartze vertraute gegen den Tabellenführer fast auf die Startelf vom 1:0-Auswärtssieg aus der Vorwoche. Es gab nur eine Änderung, für den verletzten Saliou Sané startete Marvin Pourié in der Sturmspitze.

Die Blau-Weißen starteten gut in die Partie und waren in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft. Keine Minute war gespielt, als Marc Lorenz die erste Möglichkeit für den KSC verbuchen konnte. Sein Schuss von der Strafraumkante flog allerdings einen halben Meter über das Tor der Krefelder, welches vom ehemaligen Karlsruher René Vollath gehütet wurde. Ein Kopfballversuch von Toni Fink ging in der 6. Spielminute nur knapp am rechten Pfosten vorbei.

Nach 20 Minuten musste Vollath erstmals eingreifen: Nach einer tollen Kombination von Pourié und Fink fasste sich Lorenz aus 25 Metern ein Herz, der KFC-Keeper konnte aber parieren. Nur wenig später hatten gleich mehrere Badener die Gelegenheit zur Führung auf dem Fuß: Nach einer Ecke kam erst Pisot zum Abschluss, dann zwei Mal Toni Fink aus kürzester Distanz. In alle drei Chancen konnte sich aber noch ein Krefelder werfen und das zu diesem Zeitpunkt das verdiente 1:0 verhindern. Auch die direkt drauffolgende Ecke landete direkt bei Pourié, der Ball aber über dem Tor (25.).

Zwei Minuten später war es dann aber endlich soweit, der KSC wurde für seinen guten Auftritt belohnt: Nach der fünften KSC-Ecke schraubte sich David Pisot am höchsten und köpfte den Ball in Richtung Tor. Daniel Gordon hielt noch seinen Kopf in die Flugbahn, so dass den Uerdingern keine Abwehrchance blieb (28.).  In der 36. Minute musste sich erstmals KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff beweisen, einen verdeckten gefährlichen Schuss von Kefkir aus 25 Metern lenkte er zur Ecke ab. Kurz vor der Pause sorgte Pourié mit einem abgefälschten Schuss von Fink noch für eine gute Gelegenheit, trotzdem ging es mit der knappen 1:0-Führung in die Pause.

Für den zweiten Durchgang hatten sich beide Teams wieder viel vorgenommen und brachten das direkt auf den Rasen. Pourié hatte nach einem steilen Zuspiel von Fink die große Möglichkeit auf 2:0 zu stellen, scheiterte jedoch am herauseilenden Vollath (48.). Kurz darauf holte sich Stiefler für ein Foul im Mittelfeld an Dorda die Gelbe Karte ab. Weiter bot der KSC Vollgasfußball in Richtung KFC-Tor: Lorenz ließ seinen Gegenspieler stehen, drang über links in den Strafraum ein, konnte aber auch Vollath nicht überwinden (54.). Die nächste Angriffswelle über Choi beendete Kefkir mit einem taktischen Foul in der Spielfeldmitte - auch das gab Gelb. Uerdingen riskierte mehr um für den Ausgleich zu sorgen. Das eröffnete Räume für den KSC: Keine 60 Sekunden später hatte Lorenz viel Platz und die nächste Gelegenheit auf dem Fuß, verzog aber knapp rechts neben das Gehäuse.

Besser machte es Pourié dann in der 60. Spielminute: Nach tollem Volley-Zuspiel von Fink war der Angreifer auf und davon, tanze seinen Gegnerspieler aus und ließ dann auch Vollath keine Chance: Das verdiente, beruhigende 2:0! Finks Versuch in der 70. im Anschluss an eine Ecke rauschte nur knapp am linken Pfosten vorbei.

Mit der Führung im Rücken gingen die Karlsruher die Schlussviertelstunde deutlich entspannter, aber nicht weniger engagiert, an als in den vorherigen Wochen. Uerdingen versuchte zwar sein Glück, scheiterte aber Mal für Mal an der sicheren Defensive der Wildpark-Jungs, so dass es letztlich beim verdienten 2:0 blieb.

Der KSC sicherte sich also am 8. Spieltag nach einer vom Anfang bis Ende guten Partie endlich den ersten Heimdreier und zog in der Tabelle mit 13 Zählern auf den 4. Rang vor. Am kommenden Mittwoch ist die Elf von Alois Schwartz bereits schon wieder gefordert und beim VfR Aalen zu Gast.

  

 

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Pisot, Gordon, Roßbach - Choi (73. Röser), Wanitzek, Stiefler, Lorenz - Fink (90. Hanek), Pourié (79. Camoglu). Bank: Müller, Kircher, Groiß, Stroh-Engel. Trainer: Alois Schwartz.

KFC Uerdingen: Vollath, Schorch, Krempicki, Großkreutz, Dorda, Litka (61. Dörfler), Aigner (70. Musculus), Holldack (58. Beister), Erb, Konrad, Kefkir. Bank: Benz, Pflücke, Müller, Chessa. Trainer: Stefan Krämer.

Tore: 1:0 Gordon (28.), 2:0 Pourié (60.)

Karten: Stiefler (52.) - Kefkir (56.), Eigner (68.), Konrad (71.), Krempicki (76.)

Zuschauer: 10.805

Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)

8. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:0 23.09.2018 14:00h
:
3:0 21.09.2018 19:00h
:
0:0 22.09.2018 14:00h
:
1:2 22.09.2018 14:00h
:
3:3 22.09.2018 14:00h
:
1:1 22.09.2018 14:00h
:
3:3 22.09.2018 14:00h
:
1:1 22.09.2018 14:00h
:
0:1 23.09.2018 13:00h
:
2:0 22.09.2018 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
KFC Uerdingen 05
8 5 1 2 10:8 2 16
2.
SpVgg Unterhaching
8 4 3 1 15:9 6 15
3.
VfL Osnabrück
8 4 3 1 11:5 6 15
4.
Würzburger Kickers
8 4 1 3 15:10 5 13
5.
Hallescher FC
8 4 1 3 10:7 3 13
6.
Karlsruher SC
8 3 4 1 8:6 2 13
7.
Preußen Münster
8 4 0 4 12:12 0 12
8.
1860 München
8 3 2 3 16:10 6 11
9.
Fortuna Köln
8 3 2 3 11:11 0 11
10.
Hansa Rostock
8 3 2 3 11:14 -3 11
11.
Carl Zeiss Jena
8 3 2 3 11:15 -4 11
12.
SV Wehen Wiesbaden
8 3 1 4 14:15 -1 10
13.
SG Sonnenhof Großaspach
8 1 6 1 6:5 1 9
14.
FSV Zwickau
8 2 3 3 8:8 0 9
15.
Energie Cottbus
8 2 3 3 9:11 -2 9
16.
1. FC Kaiserslautern
8 1 5 2 10:12 -2 8
16.
VfR Aalen
8 2 2 4 10:12 -2 8
18.
Sportfreunde Lotte
8 2 2 4 7:12 -5 8
19.
Eintracht Braunschweig
8 1 4 3 8:13 -5 7
20.
SV Meppen
8 1 3 4 8:15 -7 6
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Choi
MIT Wanitzek
MIT Stiefler
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR S. Müller
Groiß
Kircher
Stroh-Engel
Eingewechselt
M. Röser
Camoglu
Hanek
KFC Uerdingen 05
TOR Vollath
DEF K. Großkreutz
DEF Schorch
DEF Erb
DEF Dorda
MIT Holldack
MIT Konrad
MIT Litka
MIT Krempicki
MIT Kefkir
ANG S. Aigner
Auswechselbank
TOR Benz
Chessa
R. Müller
Reichwein
Eingewechselt
Beister
Dörfler
Musculus
Match
Center
2:3
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