4. Spieltag
x
Karlsruher SC
1:1
Carl Zeiss Jena
( 0:0 )
Zuschauerzahl: 11530
Schiedsrichter: Günsch (Marburg)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Günsch pfeift Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena

Vorberichte

DFB-Schiedsrichter Christof Günsch aus Berlin pfeift am Freitagabend (19.00 Uhr) das KSC-Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena.

Der 32-jährige Politikwissenschaftler wird dabei seine 32. Partie in der 3. Liga leiten. Seit 2016 hat er zudem 17 Zweitliga-Spiele gepfiffen.

Bislang hat Günsch leidglich eine Partie mit KSC-Beteiligung geleitet und zwar im Dezember 2016 beim Gastspiel der Blau-Weißen bei Dynamo Dresden.

Steffen Brütting (Nürnberg) und Julius Martenstein (Cölbe) unterstützen den Referee am Freitagabend an den Seitenlinien.

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena

Vorberichte von David Ruf

Bereits heute Abend rollt im Wildpark wieder der Ball. Zum Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena (Anpfiff: 19.00 Uhr) haben wir einen Blick auf die Statistik geworfen.

Doppelte Premiere: Das 1:0 am Dienstag in Köln war nicht nur der erste Saisonsieg des KSC, erstmals in dieser Spielzeit spielten die Badener zudem zu Null.

Sieg-Torschütze Florent Muslija gelang dabei sein zweiter Drittliga-Treffer. Das Premieren-Tor erzielte der Youngster im Januar dieses Jahres beim Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching (3:1).

Der KSC ist seit drei Partien ungeschlagen.

Jena konnte seine ersten beiden Spiele gewinnen, unterlag am Dienstagabend aber dem Halleschen FC zuhause mit 0:3.

Die letzte Heimniederlage brachte dem KSC ausgerechnet der FC Carl Zeiss bei. Am 12. Mai siegten die Thüringer im Wildpark mit 3:2. Es war zugleich die einzige Heimniederlage der Karlsruher in der gesamten letzten Saison.

Bislang gab es sechs Duelle zwischen beiden Teams. Der KSC konnte drei Spiele für sich entscheiden, zweimal gingen die Thüringer als Sieger vom Platz. Außerdem gab es ein torloses Remis im Hinspiel der vergangenen Saison.

Die Thüringer kehrten im Sommer 2017 nach fünf Jahren Zugehörigkeit zur Regionalliga wieder in den Profifußball zurück. In der Aufstiegs-Relegation hatte man Viktoria Köln bezwungen.

Jenas Julian Günter-Schmidt spielte von 2012 bis 2013 im KSC-Talentteam. Über den FC Ingolstadt 04 und den FC Augsburg führte sein Weg nach Thüringen.

Heimspiel gegen Jena am Freitag: KSC will Schwung aus dem Köln-Spiel mitnehmen

Vorberichte von David Ruf

Am Dienstagabend konnte der KSC mit dem 1:0-Erfolg in Köln den ersten Saisonsieg einfahren, bereits am Freitag (19.00 Uhr) steht aber die nächste Aufgabe bevor. Im heimischen Wildpark empfangen die Blau-Weißen den FC Carl Zeiss Jena.

„Der Sieg in Köln hat uns sehr gut getan“, bekannte Marc Lorenz am Mittwoch. „Köln ist schwer zu spielen, zudem war es erneut sehr heiß. Wir haben das Spiel aber sehr gut angenommen und durch ein sehr schönes Tor von Flo Muslija gewonnen. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen ins Heimspiel gegen Jena.“

Neben dem Ergebnis gab es nach dem Spiel am Dienstag eine weitere positive Nachricht: Marvin Wanitzek, der sich während eines Zweikampfs an der Hüfte wehgetan hatte, musste am Mittwoch nicht kürzer treten und wird auch für das Jena-Spiel zur Verfügung stehen. Damit fehlen gegen den FC Carl Zeiss erneut nur die verletzten Marin Sverko und Justin Möbius.

Es kommt oft auf Kleinigkeiten an. Müssen unser Spiel auf den Platz bringen und uns ständig steigern .

Alois Schwartz

Auch gegen die Thüringer, die sechs Punkte aus den ersten drei Spielen holen konnten, sei es Grundvoraussetzung, „dass wir unsere Art und Weise auf den Platz bringen“, sagte KSC-Cheftrainer Alois Schwartz. „Wir müssen immer an unsere Leistungsgrenze gehen. Die ersten Spieltage in der Liga haben gezeigt, dass es keine Selbstläufer gibt. Jeder kann jeden schlagen.“

Kleinigkeiten auf dem Platz sind also oft entscheidend und hier hat Schwartz bereits Positives registriert. „Wir haben in jedem Spiel eine Leistungssteigerung hinbekommen. Gegen Köln haben wir auch nicht alles richtig gemacht, aber schon Vieles. Wenn wir auf diesem Weg bleiben und uns weiter steigern können, dann bin ich guter Dinge, dass wir auch gegen Jena die drei Punkte holen“, so Schwartz.

Ein weiterer Vorteil seiner Elf ist die körperliche Überlegenheit in der Schlussphase, die sich in den letzten beiden Spielen auch durch das Erzielen von Toren ausgezahlt hatte. „Das zeigt, dass wir gut gearbeitet haben und dass in der Mannschaft ein Charakter steckt. Sie will die Spiele unbedingt gewinnen und das ist sehr, sehr positiv“, betonte Schwartz. „Jetzt hoffen wir, dass wir in der englischen Woche nicht zu viele Körner gelassen haben und am Freitag nachlegen können.“

Gegner im Detail: FC Carl Zeiss Jena

Vorberichte

Schlussakt von englischer Woche Nr. 2: Der FC Carl Zeiss Jena kommt am Freitagabend in den Wildpark. Einzig der frühere DDR-Meister hat in der vergangenen Saison im Wildpark gewinnen können. Wir haben uns unseren kommenden Gegner einmal etwas genauer angeschaut.

Die vergangene Saison
Der FC Carl Zeiss Jena spielt gegenwärtig seine zweite Saison in Folge drittklassig. Trainer Mark Zimmermann hat den thüringischen Traditionsverein nach fünf Jahren Regionalliga zurück in den Profifußball geholt und die erste Saison ohne jegliche Abstiegssorgen souverän absolviert. Am Ende sprang Rang elf heraus, Jena hatte sich die gesamte Spielzeit im Mittelfeld der Tabelle bewegt. Dabei holte man auch eine Vielzahl an Punkten gegen den KSC. Am letzten Spieltag der Hinserie gab es im Ernst-Abbe-Sportfeld ein torloses 0:0. Zum Saisonabschluss war es der dreimalige DDR-Meister, der als erster und einziger Verein während der letzten Saison im Karlsruher Wildpark drei Punkte mitnehmen konnte und die Badener Heimserie von 18 Heimspielen ohne Niederlage beendete. Allerdings hatte das Spiel für die Blau-Weißen auch keinen sportlichen Wert mehr, da sie sich bereits in der Vorwoche den Relegationsplatz gesichert hatten.

Der Kader
Die Jenaer müssen zu dieser Saison die Abgänge von zwei Schlüsselspielern kompensieren. Sowohl Timmy Thiele als auch Jan Löhmannsröben haben sich dem 1. FC Kaiserlautern angeschlossen. Mit Thiele verliert Jena seinen besten Torjäger der vergangenen Saison. In nur 22 Spielen erzielte er elf Tore. Löhmannsröben war seinerseits Jenas Kapitän in der letzten Spielzeit und glänzte bisweilen als Defensivstratege. Zudem wurden mit Florian Dietz und Davud Tuma zwei weitere Spieler abgegeben, die in der Vorsaison auf größere Spielzeit gekommen sind.

Mit Neuverpflichtungen hat sich Jena zurückgehalten. Felix Brügmann, Torjäger des Berliner AK, wurde aus der Regionalliga geholt und konnte direkt mit einem Treffer in Münster auf sich aufmerksam machen. Zudem kam mit Fabien Tchenkoua ein neuer Flügelstürmer aus der zweiten französischen Liga. Für ein weiteres Jahr erhalten bleibt Julian Günther-Schmidt – der zweitbeste Torjäger der Vorsaison –, der erneut vom FC Augsburg ausgeliehen wurde. Das Spiel im Wildpark wird er aber verletzungsbedingt verpassen. Beim Saisonauftakt gegen Großaspach hatte er sich einen Innenbandriss zugezogen.

Ebenfalls fehlen wird Raphael Koczor. Der Stammtorwart der Vorsaison muss aufgrund eines Muskelbündelrisses passen, wird aber schon seit dem ersten Spieltag von Joe Coppens vertreten. Auf der Thüringer Verletztenliste stehen des Weiteren die Innenverteidiger Justin Gerlach, der nach Wadenbeinfraktur weiter ausfällt, und Michael Schüler, der an einer Oberschenkelzerrung laboriert. Noch nicht ganz fit ist nach überstandener Angina Guillaume Cros, sodass Jena insgesamt durchaus verletzungsgeschwächt nach Baden fährt.

Testspiele & Saisonauftakt
In der Vorbereitung der Jenaer fielen – abgesehen von den Spielen gegen deutlich unterklassige Mannschaften – nur wenig Tore. Dem 1. FC Union Berlin konnte ein 1:1 abgerungen werden. Gegen den tschechischen Zweitligisten FK Ústí nad Labem konnte man 1:0 gewinnen, allerdings trübte das folgende 1:2 gegen den Drittligaabsteiger Chemnitzer FC das Bild ein wenig. Die Generalprobe beim BFC Dynamo gelang aber. Der Viertligist wurde mit 2:1 geschlagen.

So unspektakulär die Vorbereitung verlief, umso furioser startete der FC Carl Zeiss in die neue Spielzeit. Nach zwei Siegen zum Auftakt gegen Großaspach und in Münster grüßte Jena nach zwei Spieltagen von den Aufstiegsplätzen. Den ersten Dämpfer gab es am vergangenen Dienstag. Das Heimspiel gegen Halle ging mit 0:3 deutlich verloren. Mit sechs Punkten nach drei Spielen steht Jena aktuell trotzdem vor dem KSC in der Tabelle.

Das Spiel
Für das Spiel im Wildpark wurden bisher 7.500 Tickets verkauft, insgesamt werden 10.000 Fans erwartet. Für diejenigen, die es nicht ins Stadion schaffen, ist das Spiel bei Telekom Sport zu verfolgen. Wir bieten euch natürlich wie immer unseren Liveticker an, zudem versorgen wir euch bei Twitter und Instagram mit aktuellen Eindrücken. Im Free-TV wird das Spiel nicht zu sehen sein.

KSC trennt sich nach spätem Ausgleich 1:1 von Carl Zeiss Jena

Spielberichte von Maximilian Wien

Zum Abschluss der zweiten englischen Woche in Folge empfing der KSC am Freitagabend (19.00 Uhr) den FC Carl Zeiss Jena. Anders als in den vergangenen Spielen begleiteten angenehme Temperaturen die Partie, in der die Badener erneut Moral bewiesen und mit einem späten Ausgleich eine Heimniederlage abwenden konnten.

KSC-Trainer Alois Schwartz vertraute auf dieselbe Elf, die unter der Woche in Köln den ersten Dreier der noch jungen Drittligasaison einfahren konnte. Allerdings waren es die Gäste, die besser ins Spiel kamen. Jena zeigte sich von Beginn an präsent in der Karlsruher Spielhälfte und wurde in der fünften Minute bereits zum ersten Mal richtig gefährlich. Ein Befreiungsschlag von Daniel Gordon wurde im eigenen Strafraum geblockt und sprang Manfred Starke vor die Füße, der aus nicht einmal zehn Metern direkt abschloss. Uphoff riss die Arme nach oben und konnte den Schuss noch entschärfen. Zehn Minuten später versuchte sich Maximilian Wolfram mit einem Distanzschuss aus knapp 20 Metern. Uphoff ließ seitlich klatschen, aber kein Jenaer stand zum Nachschuss bereit (16.).

Ab Minute 26 zeigte sich der KSC dann auch erstmals gefährlich vor dem Gästetor. In einer Serie von Eckbällen musste Gästekeeper Coppens  erst einen Stiefler-Kopfball  abwehren (26.) und später einen Drehschuss von Roßbach abfangen (28.). Alois Schwartz war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Bereits nach einer halben Stunde schickte er Fink und Choi zum Aufwärmen. Seine Mannschaft wurde aber insgesamt aktiver. Erst konnte Pourié eine flache Hereingabe von Muslija nicht im Tor unterbringen. Unmittelbar danach scheiterte Röser mit einem Abschluss aus 16 Metern am Außennetz (33./34.). Die letzte Torannäherung der ersten Hälfte verzeichnete Lorenz, der nach einer Flanke von Daniel Gordon aber deutlich zu hoch zielt (41.). So ging es torlos in die Kabinen.

Zur Halbzeit reagierte Schwartz doppelt. Fink und Choi kamen für Lorenz und Röser. Und dies brachte direkt die erste KSC-Druckphase der Partie- und in der Folge eine Großchance für Pourié: Der Neuner versuchte von der Kante des Fünfmeterraums aber noch einmal quer zu legen und verpasste den eingelaufenen Choi (47.). Der KSC blieb in der weiter aktiv, aber ohne die große Torgefahr auszustrahlen. Jena versuchte das Tempo aus der Partie zu nehmen und dadurch verloren die Gastgeber offensiv mehr und mehr den Faden. Und so gelang den Gästen nach 63 Minuten auch mal wieder ein Abschluss. Bock traf aus der Distanz den Außenpfosten.

Erwähnenswertes geschah danach lange nicht mehr. Um für die letzten zehn Minuten noch einen Impuls zu setzen, brachte Alois Schwartz für Marvin Pourié Saliou Sané in der Sturmspitze (79.). Das Tor macht aber der Gegner. Nach einem Standard durch Manfred Starke ging der Ball an Freund und Feind vorbei bis zu Dominik Bock, der freistehend am zweiten Pfosten nur noch den Fuß hinhalten musste (86.). Doch wieder bewiesen die Blau-Weißen Moral. Nach einem Volleyschuss von Thiede konnte Coppens den Ball nicht festhalten. Stiefler stand genau richtig und spitzelte die Kugel zum Ausgleich über die Linie (88.). Der KSC blieb am Drücker. In der Nachspielzeit setzte Choi eine flache Flanke von Thiede an den Außenpfosten. Danach war Schluss. Jena entführt einen Punkt aus dem Wildpark.

 

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Pisot, Gordon, Roßbach - Muslija, Wanitzek, Stiefler, Lorenz (46. Choi), Röser (46. Fink), Pourié (79. Sané)

FC Carl Zeiss Jena: Coppens - Brügmann, Slamar, Grösch, Cros - Wolfram, Erlbeck (52. Schau), Eckardt, Tchenkoua (57. Bock) - Starke, Brügmann (82. Eismann)

Tore: 0:1 Bock (85.), 1:1 Stiefler (88.)

Karten: Eismann (86.)

Zuschauer: 11.530

Schiedsrichter: Christof Günsch (Berlin)

4. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:0 11.08.2018 14:00h
:
1:0 13.08.2018 19:00h
:
0:0 11.08.2018 14:00h
:
0:1 12.08.2018 13:00h
:
1:0 11.08.2018 14:00h
:
3:1 12.08.2018 14:00h
:
2:1 11.08.2018 14:00h
:
3:3 11.08.2018 14:00h
:
1:0 11.08.2018 14:00h
:
1:1 10.08.2018 19:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Preußen Münster
4 3 0 1 8:4 4 9
2.
KFC Uerdingen 05
4 3 0 1 7:5 2 9
3.
SpVgg Unterhaching
4 2 2 0 7:4 3 8
4.
VfL Osnabrück
4 2 2 0 6:3 3 8
5.
FSV Zwickau
4 2 2 0 5:2 3 8
6.
Energie Cottbus
4 2 1 1 8:5 3 7
7.
Carl Zeiss Jena
4 2 1 1 6:7 -1 7
8.
Hallescher FC
4 2 0 2 6:4 2 6
9.
Karlsruher SC
4 1 3 0 4:3 1 6
10.
Hansa Rostock
4 2 0 2 6:7 -1 6
11.
SG Sonnenhof Großaspach
4 1 2 1 5:4 1 5
12.
1860 München
4 1 1 2 7:5 2 4
13.
VfR Aalen
4 1 1 2 4:5 -1 4
14.
SV Wehen Wiesbaden
4 1 1 2 7:9 -2 4
15.
1. FC Kaiserslautern
4 1 1 2 3:5 -2 4
15.
SV Meppen
4 1 1 2 3:5 -2 4
17.
Würzburger Kickers
4 1 0 3 6:8 -2 3
18.
Eintracht Braunschweig
4 0 3 1 5:7 -2 3
19.
Fortuna Köln
4 1 0 3 3:7 -4 3
20.
Sportfreunde Lotte
4 0 1 3 1:8 -7 1
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Stiefler
MIT Wanitzek
MIT Muslija
MIT M. Lorenz
ANG Pourié
ANG M. Röser
Auswechselbank
TOR S. Müller
Kircher
Kobald
Hanek
Eingewechselt
Choi
A. Fink
Sané
Carl Zeiss Jena
TOR Coppens
DEF Fl. Brügmann
DEF Slamar
DEF Grösch
DEF Cros
MIT Eckardt
MIT Erlbeck
MIT Wolfram
MIT Starke
MIT Tchenkoua
ANG Fe. Brügmann
Auswechselbank
TOR Sedlak
M. Kühne
Reitstetter
Rogerson
Eingewechselt
Schau
Bock
S. Eismann
Match
Center
2:5
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