37. Spieltag
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Preußen Münster
1:4
Karlsruher SC
( 0:2 )
Zuschauerzahl: 9745
Schiedsrichter: Koslowski (Berlin)
Austragungsort: Preußenstadion
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Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Auswärtsspiel bei Preußen Münster

Vorberichte von David Ruf

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison tritt der KSC am Samstag (13.30 Uhr) beim SC Preußen Münster an. Wir haben alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zu der Partie gesammelt.

Die Karlsruher und die Münsteraner treffen am Samstag zum zehnten Mal in einem Pflichtspiel aufeinander. Der KSC siegte 6-mal (2 Remis, 1 Niederlage).

Das Hinspiel konnte der KSC im Wildpark klar mit 5:0 für sich entscheiden. Burak Camoglu (2), Anton Fink, Marc Lorenz und Marvin Pourié trafen für die Karlsruher beim Kantersieg.

KSC-Mittelfeldspieler Marc Lorenz spielte sowohl in der Jugend als auch später als Profi für die Preußen. Von 2009 bis 2011 absolvierte er 52 Partien und erzielte dabei vier Tore. Am Samstag fehlt der Mittelfeldmann aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre.

Beide Vereine waren 1963 Gründungsmitglieder der Bundesliga.

Abschied: Für Preußen-Trainer Marco Antwerpen, der zum Saisonende aufhört, ist es das letzte Heimspiel. Antwerpen ist seit Dezember 2017 im Amt und hatte seinen Abschied bereits im Januar verkündet. Sein Nachfolger wird Sven Hübscher.

Die „Adlerträger“ sind seit 5 Spielen ungeschlagen (3 Siege, 2 Remis).

Marvin Pourié (21 Treffer) und Anton Fink (13) haben in dieser Saison zusammen 34 der 58 KSC-Treffer erzielt.

Mit einem Sieg am Samstag würde der KSC in jedem Fall die Rückkehr in die 2. Bundesliga perfekt machen.

Kantersieg in Münster: KSC macht Zweitliga-Aufstieg perfekt

Spielberichte von David Ruf

Der KSC ist zurück in der 2. Bundesliga! Am Samstagnachmittag machte das Team von Alois Schwartz durch einen 4:1-Erfolg beim SC Preußen Münster alles klar. Einen Spieltag vor Saisonende ist den Blau-Weißen der zweite Tabellenplatz damit nicht mehr zu nehmen.

Aufgrund der Sperre von Marc Lorenz durch die Gelb-Rote-Karte aus der Vorwoche und der Verletzung von Manuel Stiefler musste KSC-Cheftrainer Alois Schwartz seine Startelf auf zwei Positionen umbauen. Marco Thiede kehrte auskuriert auf seine etatmäßige Position als Rechtsverteidiger zurück. Den Part von Lorenz aus der linken Außenbahn übernahm Martin Röser.

Nach der Verabschiedung von acht Spielern und Trainer Marco Antwerpen, die Münster am Saisonende allesamt verlassen werden, konnte Schiedsrichter Lasse Koslowski die Partie am Berg Fidel pünktlich um 13.30 Uhr anpfeifen.

In einer recht ausgeglichenen Anfangsphase kamen die Karlsruher früh zu zwei Abschlüssen. Die Schüsse von Marvin Pourié und Röser gingen jedoch jeweils neben das Tor (5., 9.). Auf der Gegenseite bugsierte Rufat Dadashov nach einem Eckball das Leder aus kurzer Distanz rechts am von Benjamin Uphoff gehüteten Kasten vorbei (13.). Die Münsteraner tauchten dann mehrfach im Strafraum auf, kamen aber nicht zum Abschluss. So konnte Uphoff die Flanke von Dadashov vor Martin Kobylanski abfangen, Groiß konnte nach einem weiteren Vorstoß über Dadashov klären (23., 25.).

Zwölf Minuten vor der Pause durften die etwas mehr als 2.000 mitgereisten KSC-Fans, die im Preußen-Stadion für eine Heimspielatmosphäre sorgten, erstmals jubeln. Anton Fink hatte Pourié freigespielt. Der Karlsruher Torjäger war schneller als Gegenspieler Simon Scherder und konnte links unten zur Führung einschieben.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte schlugen die Blau-Weißen dann erneut zu. Fink hatte nach einem schnellen Vorstoß die zweite KSC-Ecke dieses Spiels herausgeholt. Wanitzeks Vorlage von der linken Seite konnte Damian Roßbach in der Mitte per Kopf zum 2:0 verwerten (45.+2).

Der zweite Durchgang startete für die blau-weißen Gäste optimal, das Schwartz-Team konnte innerhalb von nur drei Minuten die Entscheidung besorgen. Zunächst hatte Wanitzek allerdings Pech, als er in der 48. Minute einen Freistoß aus 25 Metern an die Latte setzte, doch sechs Minuten später hatte der 26-Jährige einen großen Anteil am dritten Treffer. Wanitzek tankte sich auf der linken Seite durch und spielte die Kugel punktgenau in die Mitte, wo Fink nur noch einen Fuß hinhalten musste (54.). Nur drei Minuten später war Fink der Vorbereiter, Röser konnte mit seinem ersten Saisontor zum 4:0 vollenden.

Die Hausherren kamen immerhin noch zum Ehrentreffer durch ihren Torjäger Martin Kobylanski (66.). Den Feierlichkeiten tat dies aber selbstverständlich keinen Abbruch: Nach dem Abpfiff Fans und Spieler in den Armen.

Das Spiel im Stenogramm:

SC Preußen Münster 06: Schulze Niehues - Menig, Scherder, Kittner, Heidemann (66. Schwarz) - Braun - Klingenburg, Rodrigues Pires - Kobylanski - Heinrich (61. Akono), Dadashov (75. Müller). Bank: Schnitzler, Hoffmann, Wiebe, Schwarz, Schweers. Trainer: Marco Antwerpen.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede (84. Sverko), Gordon, Pisot, Roßbach - Camoglu, Groiß (76. Hanek), Wanitzek, Röser - Fink (76. Sané), Pourié. Bank: Kaiser, Sané, Möbius, Sararer, Choi. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 0:1 Pourié (33.), 0:2 Roßbach (45.+2), 0:3 Fink (54.), 0:4 Röser (57.), 1:4 Kobylanski (66.)
Gelbe Karten: Rodrigues Pires (40.), Menig (76.) - Pisot (23.), Camoglu (37.), Groiß (44.), Röser (51.), Sverko (87.)
Gelb-Rote-Karte: Braun-Schumacher (85.)
Zuschauer: 9.745
Schiedsrichter: Lasse Koslowski (Berlin)

37. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:0 11.05.2019 13:30h
:
2:1 11.05.2019 13:30h
:
1:1 11.05.2019 13:30h
:
1:0 11.05.2019 13:30h
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3:0 11.05.2019 13:30h
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2:0 11.05.2019 13:30h
:
0:1 11.05.2019 13:30h
:
3:2 11.05.2019 13:30h
:
5:2 11.05.2019 13:30h
:
1:4 11.05.2019 13:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
37 22 10 5 55:27 28 76
2.
Karlsruher SC
37 20 11 6 62:35 27 71
3.
SV Wehen Wiesbaden
37 21 4 12 68:45 23 67
4.
Hallescher FC
37 18 9 10 44:32 12 63
5.
Würzburger Kickers
37 15 9 13 54:44 10 54
6.
Hansa Rostock
37 14 12 11 46:45 1 54
7.
Preußen Münster
37 15 7 15 48:48 0 52
8.
FSV Zwickau
37 13 10 14 47:47 0 49
9.
1. FC Kaiserslautern
37 12 12 13 45:49 -4 48
10.
KFC Uerdingen 05
37 14 6 17 45:59 -14 48
11.
1860 München
37 12 11 14 48:48 0 47
12.
SV Meppen
37 13 8 16 46:49 -3 47
13.
SpVgg Unterhaching
37 10 15 12 49:45 4 45
14.
Eintracht Braunschweig
37 10 14 13 47:53 -6 44
15.
Energie Cottbus
37 12 8 17 50:57 -7 44
16.
Carl Zeiss Jena
37 10 13 14 44:57 -13 43
17.
SG Sonnenhof Großaspach
37 8 18 11 36:39 -3 42
18.
Sportfreunde Lotte
37 9 13 15 30:44 -14 40
19.
Fortuna Köln
37 9 12 16 38:62 -24 39
20.
VfR Aalen
37 6 12 19 44:61 -17 30
Preußen Münster
TOR Schulze Niehues
DEF Menig
DEF Kittner
DEF Scherder
DEF Heidemann
MIT Braun
MIT Klingenburg
MIT Rodrigues Pires
MIT Kobylanski
ANG Heinrich
ANG Dadashov
Auswechselbank
TOR Schnitzler
Schweers
P. Hoffmann
Wiebe
Eingewechselt
Akono
B. Schwarz
P. Müller
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT M. Röser
MIT Groiß
MIT Camoglu
MIT Wanitzek
ANG Pourié
ANG A. Fink
Auswechselbank
TOR Kaiser
Choi
Möbius
Sararer
Sané
Eingewechselt
Hanek
Sverko
Match
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