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Spielplan

Vorbericht: "Klarer Wunsch und klares Ziel: drei Punkte in Karlsruhe behalten"

Vorberichte

Am morgigen Samstag (13.00 Uhr, Wildparkstadion, Live-Ticker und Fanradio auf ksc.de) trifft der KSC zum 29. Spieltag auf den FC St. Pauli. Wir haben die wichtigsten Aussagen von Cheftrainer Christian Eichner vor der Partie zusammengefasst.

Der KSC kann am morgigen Samstag wieder so gut wie auf den kompletten Kader zurückgreifen. Einzig Angreifer Babacar Gueye ist weiterhin noch nicht einsatzfähig.

Christian Eichner formulierte in der virtuellen Pressekonferenz vor der Partie gegen St. Pauli deutlich: „Wir haben einen klaren Wunsch und ein klares Ziel: die drei Punkte in Karlsruhe zu behalten. Dabei soll seine Elf an die guten Leistungen seit dem Restart anknüpfen. „Ich kann mit den Ergebnissen nach der Corona-Pause – sowohl was Leistung als auch Ergebnisse angeht, sehr gut leben“, so Eichner. Fünf Punkte aus drei Spielen stehen für die Blau-Weißen seit dem Wiederbeginn ungeschlagenen Karlsruher aktuell zu Buche.

„Es wäre eine gute Geschichte, wenn wir den Punkt aus Hannover morgen aufwerten könnten“, erklärt Eichner. Zwischen der Auswärtspartie bei den Niedersachsen und dem Heimspiel am morgigen Samstag, nutzen die KSC-Profis die kurze Zeit vor allem zur Regeneration. Neben einer Laufeinheit und einer Trainingseinheit stand auch die Videoanalyse des FC St. Pauli auf dem Programm.

„St. Pauli ist eine Mannschaft, die immer für Überraschungen gut ist. Sie haben vorne extrem gefährliche Spieler, die jeder Hintermannschaft Probleme bereiten können.“ Am Ende der englischen Woche sei auch entscheidend, welche der beiden Mannschaften die körperliche Komponente besser besiegen kann.

Auf eine Startelf für das Duell mit dem Tabellenzwölften wollte sich der Cheftrainer wie gewohnt noch nicht festlegen. „Wir versuchen alle im Kader mitzunehmen. Es ist durchaus möglich, dass es auch bei uns morgen wieder die ein oder andere Überraschung gibt“, erklärte Eichner.

Matchfacts: Daten und Fakten zu #H96KSC

Vorberichte

Am heutigen Mittwochabend (18.30 Uhr, HDI Arena, Live-Ticker und Fanradio auf ksc.de) ist der KSC bei Hannover 96 zu Gast. Im Vorfeld blicken wir auf die wichtigsten Daten und Fakten der Partie des 28. Spieltags.

  • Karlsruhe gewann nur zwei der letzten 13 Pflichtspiele gegen Hannover (drei Remis, acht Niederlagen), darunter aber zwei der letzten vier Duelle (die alle vier im Wildpark stattfanden).
     
  • Hannover verlor zu Hause keines der letzten sieben Pflichtspiele gegen den KSC (fünf Siege, zwei Remis), den letzten Sieg in Hannover feierten die Badener im Juli 1988 unter Winfried Schäfer (3:2 in der Bundesliga).
     
  • Erstmals überhaupt im Profifußball gibt es während einer Saison drei Duelle zwischen dem KSC und Hannover. In den ersten beiden blieb der KSC unbesiegt (2:0 im DFB-Pokal, 3:3 in der Hinrunde).
     
  • Karlsruhe behielt in den beiden jüngsten Zweitligapartien jeweils eine Weiße Weste und damit genauso oft wie an den 25 Spieltagen davor zusammen.
     
  • Vier Punkte sammelten die Karlsruher an den letzten beiden Spieltagen und damit genauso viele wie an den neun Spieltagen zuvor.
     
  • Der KSC gewann nur eins seiner letzten zwölf Auswärtsspiele (fünf Remis, sechs Niederlagen). Den einzigen Erfolg feierten die Karlsruher am 23. Spieltag beim 2:0 in Sandhausen.
     
  • Mit dem 4:2 in Osnabrück feierte Hannover erstmals in dieser Saison drei Siege am Stück und erzielte dabei erstmals in dieser Saison mindestens vier Tore.
     
  • Mit 18 Toren stellt 96 in der Rückrunde den gefährlichsten Angriff im Unterhaus. Der Torschnitt lag in den neun Rückrundenpartien bei zwei Treffern pro Spiel, in der Hinrunde waren es nur 1,2 Tore pro Partie.
     
  • Zu Hause sind die Niedersachsen seit fünf Partien unbesiegt (zwei Siege, drei Remis). Das ist die längste Serie der Hannoveraner in dieser Saison. In diesen fünf Spielen erzielten die 96er elf Tore, in den ersten sieben Heimspielen 2019/20 waren es nur vier.
     
  • Hannover ist seit zehn Zweitligapartien gegen Aufsteiger ungeschlagen (fünf Siege, fünf Remis). Die letzte Niederlage gab es im September 2016 gegen Dresden (0:2).

Vorbericht: "Wir rechnen uns in Hannover durchaus etwas aus"

Vorberichte

Am Mittwoch (18.30 Uhr, HDI-Arena) ist der Karlsruher SC beim Bundesliga-Absteiger Hannover 96 zu Gast. Im Hinspiel gab's ein 3:3-Unentschieden, im DFB-Pokal konnten sich die Blau-Weißen in der 1. Runde mit 2:0 durchsetzen.

Der KSC macht sich keine 48 Stunden nach dem Heimspiel gegen Bochum am heutigen Dienstagnachmittag auf die Reise nach Hannover. Die Neuheit dabei: Corona-bedingt sind Kader und Funktionsteam in zwei Bussen unterwegs, um den nötigen Abstand einzuhalten. In der HDI-Arena wartet das erste Geister-Auswärtsspiel auf die Elf von Cheftrainer Christian Eichner.

Verzichten muss dieser auf den gelbgesperrten Lukas Fröde. Mitmischen können dagegen Jerôme Gondorf und Änis Ben-Hatira, die beide nach ihren Sperren wieder zur Verfügung stehen. „Ich bin gespannt ob es im Vergleich zum Heimspiel Unterschiede im Verhalten meiner Mannschaft gibt“, blickt Eichner auf die Partie am Mittwochabend voraus.

„Wir gehen mit den vier Punkten aus den letzten zwei Spielen sehr positiv gestimmt nach Hannover. Wir freuen uns auf einen sehr interessanten Gegner, in einem Spiel, in dem wir uns durchaus auch etwas ausrechnen“, so der 37-Jährige. „Wir sind in einer Situation, in der wir gezwungen sind, in jedem Spiel in die Punkte zu kommen.“

Den kommenden Gegner hat das Trainerteam ausgiebig per Video analysiert: „Gegen Osnabrück hat Hannover zwei- bis dreimal das System gewechselt und sofort auf Situationen reagiert. Zudem haben sie eine enorme Qualität von der Bank. Diese Variabilität bei Taktik und Personal ist sehr gefährlich“, weiß Eichner.

Gegen Hannover 96 müssen gleich fünf Spieler besonders aufpassen. Damian Roßbach, Philipp Hofmann, Marc Lorenz, Manuel Stiefler und Marvin Wanitzek droht die fünfte Gelbe Karte. „Wenn es so weiterläuft, dass immer einer geht und gleichzeitig wieder einer zurückkommt, ist das noch einigermaßen optimal“, so Eichner.

Gegner im Detail: Der VfL Bochum

Vorberichte

Am morgigen Sonntag ist der VfL Bochum zu Gast im Wildparkstadion. Wir haben den Verein, seine Anhänger und bekannte Bochumer Gesichter unter die Lupe genommen.

„Bochum, ich komm‘ aus dir. Bochum, ich häng‘ an dir. Oh, Glück auf, Bochum“, so tönt sie vor den Spielen der Blau-Weißen im Vonovia Ruhrstadion, die bekannte Hymne des VfL Bochum. Der Interpret ist nicht minder bekannter, stammt das Lied doch aus der Feder von Herbert Grönemeyer. Der heute 64-Jährige ist ein bekennender Fan nicht nur der Stadt, sondern vor allem der Mannschaft aus dem Ruhrgebiet. So war es für den VfL und seine Anhänger ein ganz besonderer Moment, als Grönemeyer seine Hymne vor dem Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth im April 2019 im Ruhrstadion zum Besten gab. Und auch in Zeiten der Corona-Krise setzen die Anhänger der Westfalen mit „Bochum“, wie das Lied ganz simpel heißt, ein Zeichen. Am 19. März um 21 Uhr ertönte das Lied unter Flutlichteinsatz im leeren Ruhrstadion, außerdem spielten und sangen es die Fans in ihren Wohnungen, auf den Balkonen und Terrassen. „Als Dank an all diejenigen, die aktuell für unsere Gesellschaft im unermüdlichen Einsatz sind“, wie es der Verein ausdrückte.

Dabei stammt die Hymne aus einer Zeit, in der es beim VfL noch etwas erfolgreicher zuging, als dies momentan der Fall ist. 1984 befanden sich die Bochumer nämlich in ihrer 13. Bundesliga-Saison am Stück und konnten danach noch weitere neun folgen lassen, bevor es zum ersten Mal überhaupt in der Vereinsgeschichte hinab ins deutsche Unterhaus ging. Trotz dem direkten Wiederaufstieg ließ sich der Gang in die Zweitklassigkeit beim Team aus dem Ruhrgebiet seitdem des Öfteren nicht vermeiden. Seit der Saison 2010/11 ging es aus der 2. Liga gar überhaupt nicht mehr nach oben. Die Platzierungen am Ende der jeweiligen Spielzeiten reichen vom dritten bis zum 15. Platz. Als „durchwachsen“ könnte man die jüngere Vergangenheit also bezeichnen und auch in der laufenden Saison ist beim VfL durchaus noch Luft nach oben. Mit 31 Punkten nach 26 Spieltagen findet sich die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Reis auf dem 12. Tabellenplatz ein und kann sich noch nicht aus dem Abstiegskampf herausnehmen.

Ob es da helfen würde, jemanden wie Leon Goretzka vom FC Bayern in den eigenen Reihen zu haben? Darüber lässt sich natürlich nur spekulieren, was wir aber sicher sagen können: Bis zum Sommer des Jahres 2013 spielte der heute 25-Jährige tatsächlich bei den Bochumern. Ganze 12 Jahre lang durchlief er die Nachwuchsmannschaften der Blau-Weißen und debütierte schließlich mit den Profis in der 2. Bundesliga. Danach trieb es den gebürtigen Bochumer über den FC Schalke bis zu seinem heutigen Arbeitgeber, dem FC Bayern München. Dem Verein, mit dem die Bochumer seit 1973 eine durchaus enge Fan-Freundschaft pflegen. Und so schließt sich dann also der Kreis.

Vorbericht: "Wollen eine weitere Mannschaft in unsere Nähe ziehen"

Vorberichte

Am Sonntag (13.30 Uhr, Wildparkstadion, Live-Ticker und Fanradio auf ksc.de) tritt der KSC zum 27. Spieltag gegen den VfL Bochum an. Im Vorbericht blicken Christian Eichner und Marco Thiede auf die vergangene Geisterspiel-Premiere, die laufende Trainingswoche und auf's Duell gegen den Tabellenzwölften.

In der virtuellen Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Bochum berichteten Cheftrainer Christian Eichner und Außenverteidiger Marco Thiede in Rückschau auf das vergangene erste Spiel unter Corona-Bedingungen von einer „nach wie vor ungewohnten Situation“. Eichner betonte, dass es ihm wichtig war, „Spieler auf dem Platz zu haben, die Merkmale wie Herz, Mentalität und Leidenschaft mit auf das Feld bringen“.

Die triste Atmosphäre im Stadion hat laut dem Trainer auch ihre guten Seiten: „Wir müssen uns die Stille zum Vorteil machen, wir können unsere Spieler besser erreichen und ein Stück weit mehr Einfluss nehmen.“ Marco Thiede resümierte: „Wir haben uns ein Stück weit mehr Selbstvertrauen geholt, mit welchem wir auch ins Spiel gegen Bochum gehen sollten.“

Die Vorbereitung auf die Partie ordnete Eichner sehr gut ein: „Wir haben uns vom Niveau her Stück für Stück gesteigert. Die Spiele im Training werden enger, jeder kratzt, weil er in den Kader will.“ Bis auf Babacar Gueye (Knöchelprobleme) und Kyoung-Rok Choi stehen alle KSC-Profis für die Einheiten zur Verfügung, beim Spiel müssen die Blau-Weißen auf die gesperrten Änis Ben-Hatira und Jerôme Gondorf verzichten.

Zur Aufstellung wollte sich Christian Eichner wie gewohnt noch nicht festlegen, unter anderem sind alle drei Innenverteidiger wieder einsatzbereit. „Der Konkurrenzkampf bleibt hoch“, so der Cheftrainer.

Angesprochen auf den anstehenden Abstiegskampf stellte Eichner fest: „Die Liga ist sehr, sehr eng, die Vereine können sich kaum Fehler erlauben. Das bietet auch eine gewisse Drucksituation, die aber für alle anderen Mannschafen ebenfalls gilt.“

Die Bochumer Elf schätzt Eichner als sehr stark ein. „Mit ihrer individuellen Qualität haben sie eigentlich nichts da unten verloren. Wir werden uns einen Plan zurechtlegen, der zum Gegner und zu unseren Jungs passt. Wir dürfen keinen Deut nachlassen und müssen auf diesem Weg weitermachen. Wenn wir vom Weg abweichen, ist der Gegner für uns in Summe zu stark. Aber wir wollen eine weitere Mannschaft in unsere Nähe ziehen.“

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Duell mit dem VfL Bochum

Vorberichte

Zum Heimspiel des KSC gegen den VfL Bochum (Sonntag, 13.30 Uhr / Wildparkstadion, Live-Ticker und Fanradio auf ksc.de) haben wir vorab alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten für Euch zusammengestellt.

  • 11 der 19 Zweitligaduelle zwischen Bochum und Karlsruhe endeten unentschieden (58%) – darunter 10 der letzten 12 (dazu je 1 Sieg).
     
  • Bochum gewann keines der letzten 7 Zweitligaspiele gegen den KSC (6 Remis, 1 Niederlage). Nur gegen St. Pauli (11 Partien, ebenfalls laufende Serie) hatte der VfL im Unterhaus jemals eine längere Sieglos-Serie.
     
  • Bochum gewann keines der letzten 5 Zweitliga-Gastspiele in Karlsruhe (4 Remis, 1 Niederlage), der letzte Auswärtssieg im Wildpark gelang im Oktober 2010 (2:0).
     
  • Nur Karlsruhe und Nürnberg (je 46) kassierten in der laufenden Zweitliga-Spielzeit mehr Gegentore als Bochum (45). Der VfL (402) wiederum ist das einzige Team der Liga, das mehr gegnerische Torschüsse zugelassen hat als der KSC (398).
     
  • Der Karlsruher SC gewann in den letzten 4 Spielen gleich oft wie in den 20 Zweitliga-Partien davor (2-mal) und wahrte dabei 2-mal die Weiße Weste, doppelt so oft wie in den ersten 22 Partien dieser Spielzeit.
     
  • Der Karlsruher SC war in dieser Zweitliga-Saison schon 13-mal nach einer Ecke erfolgreich – keine andere Mannschaft öfter als 9-mal. Anteilig fielen mehr als ein Drittel der Tore des Aufsteigers (37%) nach Eckbällen.
     
  • Karlsruhes Marvin Wanitzek bereitete in dieser Saison schon 9 Treffer vor und ist damit der alleinige Top-Vorbereiter in der 2. Liga 2019/20. Der Zentrumsspieler war an 3 der letzten 4 KSC-Treffer direkt beteiligt (1 Tor, 2 Assists).
     
  • Bochums Silvere Ganvoula (12 Tore, 5 Assists) und Danny Blum (9 Tore, 8 Assists) liegen mit je 17 Torbeteiligungen auf dem geteilten 2. Platz der Scorerliste (mit Wiesbadens Schäffler). Mehr Torbeteiligungen zählt nur Bielefelds Klos (22).

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen Darmstadt 98

Vorberichte

Zum Heimspiel des KSC gegen den SV Darmstadt 98 (Samstag, 13.00 Uhr / Wildparkstadion) haben wir vorab alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten für Euch zusammengestellt.

Karlsruher SC gegen SV Darmstadt 98 gab es in dieser Saison schon 2-mal in einem Pflichtspiel – beide Male in Darmstadt: In der 2. Runde des DFB-Pokals gewann der KSC mit 1-0, das Hinrundenduell in der Liga endete 1-1 remis.

Im Schnitt holte der Karlsruher SC gegen den SV Darmstadt 98 in der eingleisigen 2. Liga 2.0 Punkte pro Spiel (teilweise umgerechnet auf die 3-Punkte-Wertung), so viele wie gegen keinen anderen aktuellen Zweitligisten.

Der Karlsruher SC stellt mit 46 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga. Nur 2-mal wahrte der KSC eine Weiße Weste – seltener als jedes andere Team.

Der Karlsruher SC war in dieser Zweitliga-Saison schon 12-mal nach einer Ecke erfolgreich – keine andere Mannschaft öfter als 9-mal. Anteilig fielen mehr als ein Drittel der Tore des Aufsteigers (36%) nach Eckbällen.

Karlsruhes Marvin Wanitzek bereitete in dieser Saison schon 9 Treffer vor. Damit ist er der alleinige Top-Vorbereiter in der 2. Liga 2019/20.

Karlsruhes Jerome Gondorf spielte von 2013 bis 2017 für Darmstadt und war bei den Aufstiegen in die 2. Liga (2013/14) und in die Bundesliga (2014/15) dabei.

Der SV Darmstadt 98 ist seit 10 Spielen ungeschlagen (4 Siege, 6 Remis), eine längere Serie gab es zuletzt von Februar bis August 2018 (12 Spiele). Keine andere Mannschaft ist in der Rückrunde noch ungeschlagen.

Ohne Niederlage in den ersten 8 Rückrundenspielen (4 Siege, 4 Remis) blieb der SV Darmstadt 98 in der eingleisigen 2. Liga zuvor nur in der Aufstiegssaison 2014/15. 9 Spiele ohne Niederlage wären ein neuer Vereinsrekord für die Lilien.

Der SV Darmstadt 98 feierte als einziger Zweitligist 2019/20 noch keinen einzigen Sieg gegen einen Aufsteiger. In 4 Duellen gab es 3 Remis – unter anderem in der Hinrunde gegen den Karlsruher SC ein 1-1 – und 1 Niederlage.

Darmstadts Marvin Mehlem wurde beim Karlsruher SC ausgebildet und spielte 11 Jahre für die Badener (bis 2017). Matthias Bader spielte von 2006 bis 2018 für den KSC und Florian Stritzel von 2014 bis 2017.

Darmstadts Marvin Mehlem wurde beim Karlsruher SC ausgebildet und spielte 11 Jahre für die Badener (bis 2017). Matthias Bader spielte von 2006 bis 2018 für den KSC und Florian Stritzel von 2014 bis 2017.

KSC vor dem Re-Start gegen Darmstadt: "Wir freuen uns, dass es wieder losgeht"

Vorberichte von David Ruf

An diesem Wochenende rollt der Ball in der 2. Bundesliga endlich wieder. 70 Tage nach dem letzten Pflichtspiel trifft der KSC dabei am Samstag (13.00 Uhr) im Wildpark auf den SV Darmstadt 98.

„Wir freuen uns, dass es wieder losgeht. Die Vorfreude ist da, es wird Zeit, dass es Samstag wird“, sagte KSC-Cheftrainer Christian Eichner im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz am Donnerstag. Die gesamte Mannschaft der Blau-Weißen befindet sich inklusive Trainer- und Betreuerstab seit Sonntag im Quarantäne-Trainingslager in der Sportschule Schöneck.

Ein solches Trainingslager ist ebenso Teil eines Konzepts der Deutschen Fußball Liga (DFL) wie Spiele vor leeren Rängen. Für Eichner ist deshalb klar, dass es unter diesen besonderen Bedingungen besonders darauf ankommen wird, die Partien vor allem mit Köpfchen zu spielen. „Wer das besser hinbekommt, wird das Feld als Sieger verlassen“, ist sich der 37-Jährige sicher.

Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie mussten die Spieler zunächst individuell zuhause trainieren, später war nur ein Training in Kleingruppen möglich. Seit dem vergangenen Freitag läuft nun wieder der normale Übungsbetrieb in Mannschaftsstärke. Dreimal habe man Elf gegen Elf gespielt, zweimal davon in längeren Blöcken von fast 90 Minuten, gab Eichner am Donnerstag zu Protokoll. Am heutigen Donnerstag ließ man es etwas ruhiger angehen, ab morgen soll dann mit Blick auf den Anpfiff die Intensität wieder hochgefahren werden.

Im dritten Duell mit den Darmstädtern nach dem 1:1 im Hinspiel und dem 1:0-Erfolg in der zweiten Runde des DFB-Pokals wird Eichner seine Startelf im Vergleich zum letzten Pflichtspiel am 7. März beim 1. FC Heidenheim auf zwei Positionen umbauen müssen. Christoph Kobald fehlt aufgrund seiner fünften gelben Karte, Änis Ben-Hatira muss eine Rot-Sperre (zwei Spiele) absitzen. Zudem müssen Kyoung-Rok Choi (Reha nach Kreuzbandriss), Babacar Guèye (Knöchelprobleme) und Burak Camoglu (Blinddarm-Operation) passen. Um seine personellen Möglichkeiten zu erhöhen, hat Eichner mit Marlon Dinger, Jannis Rabold und David Trivunic auch drei U19-Akteure nach Schöneck mitgenommen.

Ob es neben den beiden zwingenden Änderungen zu weiteren Wechseln in der Startelf kommen wird, ließ Eichner am Donnerstag offen. Die zehnwöchige Zwangspause hat jedenfalls dazu geführt, dass es im Kader wieder enger zugeht, wie Eichner berichtete. „Der eine oder andere Spieler hat wieder Anschluss gefasst.“

KSC gegen Darmstadt abgesagt: DFL beschließt Verlegung des 26. Spieltags der Bundesliga und 2. Bundesliga

Vorberichte

Angesichts der Dynamik des heutigen Tages mit neuen Corona-Infektionen und entsprechenden Verdachtsfällen in direktem Zusammenhang mit der Bundesliga und 2. Bundesliga hat das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga kurzfristig beschlossen, den ursprünglich heute beginnenden 26. Spieltag in beiden Ligen zu verlegen.

Darüber hinaus empfiehlt das Gremium, wie geplant, der am kommenden Montag tagenden Mitgliederversammlung der Proficlubs, die Aussetzung des Spielbetriebs bis zum 2. April – also inklusive der Länderspiel-Pause – fortzusetzen.

Hintergrund ist unter anderem, dass sich im Lauf des Tages der Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus im Umfeld mehrerer Clubs und von deren Mannschaften ergeben haben und weitere Infektionen nicht auszuschließen sind. Zuvor wurde in der 2. Bundesliga nach der Profimannschaft von Hannover 96 auch für die gesamte Mannschaft des 1. FC Nürnberg durch die örtliche Gesundheitsbehörde häusliche Quarantäne verordnet.

Unverändert soll in der Länderspiel-Pause zwischen allen Clubs unter Berücksichtigung der dann vorliegenden Erkenntnisse, zum Beispiel auch hinsichtlich des internationalen Spielkalenders, über das weitere Vorgehen befunden werden. Ziel ist es weiterhin, die Saison bis zum Sommer zu Ende zu spielen – aus sportlichen Gesichtspunkten, aber insbesondere auch weil eine vorzeitige Beendigung der Saison für einige Clubs existenzbedrohende Konsequenzen haben könnte.

Schon am Montag hatte das DFL-Präsidium erklärt, dass falls es zur Verschiebung von Spielen kommen sollte, dies nach Ansicht des DFL-Präsidiums nur in Bezug auf ganze Spieltage en bloc erfolgen solle. Dies war auf Basis der aktuellen Informationslage nicht mehr gewährleistet.

Quelle: dfl.de

Heimspiel ohne Zuschauer: Duell mit Darmstadt 98 unter besonderen Bedingungen

Vorberichte von David Ruf

Das Heimspiel des KSC gegen den SV Darmstadt 98 (Samstag, 13.00 Uhr) findet unter besonderen Voraussetzungen statt. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus muss die Partie – wie alle Spiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga – unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

„Ich habe in dieser Woche bereits ein paar Geisterspiele im TV gesehen. Das hat sich nicht gut angefühlt“, bekannte Cheftrainer Christian Eichner, dessen Team jetzt zweimal in Folge Heimrecht hat. „Das Zusammenspiel zwischen Tribüne und Platz macht den Reiz des Fußballs aus. Für eine Mannschaft im Abstiegskampf ist es elementar wichtig, dass die Unterstützung da ist, um die Mannschaft zu pushen und zu drei Punkten zu führen.“

Von einer „besonderen Situation“ sprach auch Innenverteidiger Daniel Gordon am Donnerstag. „Dennoch bereiten wir uns professionell auf das Spiel vor und freuen uns auf das Duell mit Darmstadt. Es ist unsere Pflicht, alles dafür zu tun, drei Punkte einzufahren.“


Chefcoach Eichner hat es vor dem Duell mit den „Lilien“ derweil mit Herausforderungen personeller Natur zu tun. In Folge des Spiels beim 1. FC Heidenheim fehlen dem 37-Jährigen mit Änis Ben-Hatira (rote Karte nach Notbremse) und Christoph Kobald (fünfte gelbe Karte) zwei gesperrte Spieler.  Neben den verletzten Kyoung-Rok Choi, Janis Hanek, Marco Djuricin, Justin Möbius und Martin Röser könnten auch Anton Fink (Zahnprobleme), Dirk Carlson (Sprunggelenksverletzung) und Marc Lorenz (Rückenprobleme) gegen Darmstadt ausfallen. Hinter Fink, Carlson und Lorenz steht aber zumindest nur ein Fragezeichen.

Gegen die Darmstädter wird es laut Eichner auch darauf ankommen, an die Leistung in der zweiten Halbzeit in Heidenheim anzuknüpfen. „Ich habe dort eine Mannschaft gesehen, die bedingungslos versucht hat, zurück ins Spiel zu finden.“ Entscheidend seien aber die Bedingungen am Samstag, vor allem die Tatsache, dass das Spiel im Wildpark vor leeren Rängen stattfinden wird. „Es wird die Mannschaft gewinnen, die mit dieser Situation am besten klarkommt. Das sollten optimalerweise meine Jungs sein.“

KSC auch gegen St. Pauli mit Unentschieden

Spielberichte

Der Karlsruher SC bleibt gegen den FC St. Pauli auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen. Die große Chance auf die Führung vergaben die Badener in Person von Ben-Hatira beim Elfmeter in der zweiten Halbzeit. Danach kamen die Blau-Weißen nach dem Treffer zum 1:0 der Hanseaten aber schnell zurück und sicherten sich so den Punkt im heimischen Wildparkstadion.

Gegen den FC St. Pauli setzte Cheftrainer Christian Eichner in der Startelf heute wieder auf Lukas Fröde, der von seiner Gelbsperre zurückkehrte. Zudem spielte Änis Ben-Hatira von Anfang an. Auf die Bank rutschten dafür zunächst Christoph Kobald und Marc Lorenz. Vor dem Tor, das wie üblich Benjamin Uphoff hütete, setzte sich die Abwehrkette aus Manuel Stiefler, Daniel Gordon, David Pisot und Dirk Carlson zusammen. Lukas Fröde und Jerome Gondorf bildeten das defensive Mittelfeld, offensiver wurde es mit Marco Djuricin, Marvin Wanitzek und Änis Ben-Hatira. Auch heute setzte Eichner als Sturmspitze wieder auf den Toptorschützen Philipp Hofmann.

Beide Mannschaften starteten durchaus intensiv in die Partie, die sich in der Anfangsphase dennoch nur durch Zweikämpfe als durch gefährliche Torchancen auszeichnete. Die erste richtige Möglichkeit für den KSC gab es nach 15 Minuten. Wanitzek probierte es mit einem direkten Freistoß, bei dem FCSP-Schlussmann Robin Himmelmann eingreifen musste und den Schuss zur Ecke lenkte (16.). Aber auch in der Folge blieb es vor dem Gehäuse von Uphoff und Himmelmann weitestgehend ungefährlich. Eine Ausnahme in der ersten Halbzeit war eine Strafraumsituation der Hamburger, an deren Ende Diamantakos zum Abschluss kam. Gordon warf sich dazwischen und blockte den Versuch ab (22.). Und in der 42. Minute gab es noch einmal die Chance für die „Boys in Brown“, heute übrigens in weiß spielend. Buballa setzte einen strammen Schuss ab, der die Oberkante der Latte touchierte. In der einminütigen Nachspielzeit der ersten Halbzeit probierte es dann auch nochmal Sobota mit einem Schuss aus der Distanz, doch auch dieser geriet etwas zu hoch (45.+1). Somit ging es für beide Mannschaften torlos in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit startete dann direkt mit der Riesenmöglichkeit für den KSC. Nach einem Foul an Hofmann im Strafraum zeigte Schiedsrichter Schmidt auf den Punkt. Ben-Hatira trat an, der Schuss geriet allerdings zu unplatziert und Himmelmann konnte das Leder sogar festhalten (47.). Eichner entschied sich nun für einen Doppelwechsel: Für Ben-Hatira kam Marc Lorenz ins Spiel, für Marco Djuricin sein österreichischer Kollege Lukas Grozurek (55.). Und dann sollte sich die vergebene Chance auf die Führung der Blau-Weißen schnell rächen, denn nach einem Fehler von Gordon brachte Dimitrios Diamantakos den FC St. Pauli in Front (56.). Aber die Führung hielt nur Sekunden an: Denn in der 57. Minute glich Gondorf nach einer Flanke von Wanitzek direkt wieder aus! Knapp zehn Minuten später gab es dann eine schlechte Nachricht für den KSC: Auch Hofmann holte sich nämlich nun seine fünfte gelbe Karte ab und fehlt demnach im Spiel gegen Erzgebirge Aue.

Danach beruhigte sich das Spiel wieder deutlich, erst etwa zehn Minuten vor Schluss versprühten zuerst die Badener und im Anschluss direkt die Hanseaten wieder echte Torgefahr. Nach einer Wanitzek-Flanke war Hofmann mit dem Kopf zur Stelle, doch Himmelmann lenkte das Leder gerade noch so über die Latte (80.). Praktisch direkt im Anschluss hätte wieder der FC St. Pauli die Führung an sich reißen können, der frei stehende Flum schob die Kugel aber rechts neben den Pfosten (81.).

Eichner schickte für die letzten Spielminuten Anton Fink für Lukas Fröde auf den Platz, um die Chancen auf den Lucky Punch noch einmal deutlich zu erhöhen. Dieser rückte sich in der 88. Minute auch direkt in den Mittelpunkt, als er es aus 20 Metern mit dem Abschluss probierte – zu unplatziert. Drei Minuten wurden wenig später als Nachspielzeit angezeigt, doch keines der Teams konnte merh den späten Clou landen. Damit blieb es beim 1:1-Unentschieden und dem sechsten Punkt des KSC aus dem vierten Spiel.

Mit 30 Zählern stehen die Blau-Weißen so vorerst weiter auf dem 16. Tabellenplatz, der SV Wehen Wiesbaden könnte nur mit einem Sieg beim Hamburger SV vorbeiziehen. In der nächsten Woche geht es für die Badener am Sonntag, den 07.06., dann gegen Erzgebirge Aue.

 

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff – Stiefler, Gordon, Pisot, Carlson – Fröde (84. Fink), Gondorf – Djuricin (55. Grozurek), Wanitzek, Ben-Hatira (55. Lorenz) – Hofmann. Bank: Gersbeck, Roßbach, Röser, Groiß, Thiede, Kobald.

FC St. Pauli: Himmelmann – Ohlsson, Östigard, Lawrence (76. Franzke), Buballa – Coordes (76. Zander), Knoll (66. Flum), Benatelli, Gyökeres – Diamantakos (84. Veerman), Sobota (84.Tashchy). Bank: Müller, Avevor, Viet, Becker.

Tore: Gondorf (57.) / Diamantakos (56.)
Gelbe Karten: Stiefler (17.), Gondorf (43.), Hofmann (66.) - Ohlsson (82.)
Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

KSC holt zweites Unentschieden in Folge

Spielberichte

Am heutigen Mittwoch ging es für die Elf von Christian Eichner in der Ferne gegen Hannover 96. Nach einer weitestgehend chancenarmen Partie wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend, am Ende stand ein 1:1-Unentschieden. Der KSC punket im Abstiegskampf damit im dritten Spiel in Folge.

Für die erste Partie der englischen Woche änderte Cheftrainer Christian Eichner seine Aufstellung aus dem Bochum-Spiel gleich auf vier Positionen. Im Tor blieb Benjamin Uphoff, vor ihm formierte sich allerdings eine neue Abwehrreihe mit Manuel Stiefler, Daniel Gordon, David Pisot und Dirk Carlson. Marco Thiede und Damian Roßbach blieben dafür auf der Bank. Vor der Viererkette agierten Jerome Gondorf, Christoph Kobald und Marvin Wanitzek im flexiblen System. Linksaußen startete Marco Djuricin von Beginn an, rechts durfte Marc Lorenz ran und das Sturmzentrum bildete wie üblich Philipp Hofmann.

Nach zwei Minuten gab es auf KSC-Seite bereits den ersten Abschluss durch Dirk Carlson, der allerdings links am Kasten vorbei ging. Vorangegangen war dieser Aktion außerdem ein vermeintliches Handspiel von Philipp Hofmann. Wenig später versuchten es auch die Hannoveraner zum ersten Mal, Dominik Kaisers Schuss landete über der Querlatte (6.). Danach egalisierten sich beide Mannschaften über eine lange Zeit, weder auf der einen noch der anderen Seite ließ die jeweilige Defensive gefährliche Abschlüsse zu. Bis die Niedersachsen nach einer halben Stunde eine leichte Druckphase aufbauen konnten und in der Folge die größte Chance der ersten Halbzeit verbuchten. Eine Hereingabe von Henrik Weidandt ließ Genki Haraguchi durch, sodass Kaiser abschließen konnte. Das Leder landete zum Glück für die Blau-Weißen nur am linken Pfosten (32.). Sechs Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit probierte es Edgar Prib noch einmal mit einem direkten Freistoß für die Niedersachsen, doch auch dieser konnte nicht für hannoveraner Jubel sorgen (39.). Somit ging es für beide Mannschaften erst einmal torlos in die Kabinen.

Doch dabei blieb es nicht lange. Nach einer Ecke verteidigte die Karlsruher Hintermannschaft fahrlässig und ließ so Prib zum Abschluss kommen, der flach rechts unten einschob (47.). Uphoff im Tor der Badener hatte aufgrund schlechter Sicht keine Chance. Acht Minuten später kam der KSC einmal wieder in der Offensive, doch Gondorf setzte seinen Schuss neben das Tor (55.). Kurz darauf wechselte Eichner zum ersten Mal aus: Für Lorenz kam Änis Ben-Hatira, der seine Rotsperre abgesessen hatte. Erst in der 64. Minute wurde es dann wieder gefährlich vor dem Tor der Roten, als Hofmann eine Stiefler-Flanke mit dem Kopf verwerten konnte, allerdings links am Kasten vorbeiköpfte. Doch in der 69. Minute machte es der 1,94-Meter-Mann besser, stand nach einer Flanke von Wanitzek goldrichtig, stieg zum Kopfball hoch und versenkte das Leder im Kasten! Damit waren die Anfangsverhältnisse in der HDI Arena wieder hergestellt. Die Partie bot nun einige wenige Chancen, allerdings keine mit wirklicher Torgefahr.

Erst in der Schlussphase wurde es, ähnlich wie im Hinspiel, noch einmal richtig spannend. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit war Djuricin nach einem Fehler von Korb durch und versuchte es selbst mit dem Torabschluss, der links vorbei ging (80.). Wanitzek war zu seiner rechten Seite mitgelaufen, wurde vom Österreicher aber nicht bedient. In der 88. gab es dann erneut eine Riesenmöglichkeit zur Führung für die Gäste aus Baden. Der Ball kam im Fünfmeterraum zu Ben-Hatira, der von der Situation etwas überrascht nur den linken Pfosten traf (88.). Das hätte den Sieg bedeuten können! Fast im Gegenzug einer weiteren KSC-Chance durch einen Freistoß war dann auf einmal Linton Maina bei den Hannoveranern durch, auch er schob den Ball aber neben das Tor, auch weil Uphoff noch entscheidend störte (90.+2). Kurz daraufhin pfiff Schiedsrichter Thorben Siewers die Partie ab.

Mit dem Unentschieden ist beiden Mannschaften nur bedingt geholfen, dennoch kann der KSC auch im dritten Spiel nach der Zwangspause der Liga punkten. Die Badener stehen nun mit einem Punkt Vorsprung auf den SV Wehen Wiesbaden weiter auf dem 16. Tabellenplatz. Am Samstag, den 30.05. um 13.00 Uhr geht es für die Blau-Weißen weiter im Abstiegskampf, der Gegner heißt dann FC St. Pauli.


Das Spiel im Stenogramm:

Hannover 96: Zieler – Korb (83. Guidetti), Elez, Hübers, Horn – Haraguchi, Kaiser, Anton, Prib (74. Ochs) – Weydandt, Duksch (74. Maina). Bank: Hansen, Albornoz, Franke, Bakalorz, Muslija, Teuchert

Karlsruher SC: Uphoff – Stiefler (80. Grozurek), Gordon, Pisot, Carlson – Gondorf, Kobald (68. Thiede), Wanitzek – Djuricin (80. Fink), Hofmann, Lorenz (59. Ben-Hatira). Bank: Gersbeck, Roßbach, Röser, Kother, Groiß

Tore: Prib (47.) / Hofmann (69.)
Gelbe Karten: Anton (16.), Hübers (90.) / -
Schiedsrichter: Thorben Siewer (Olpe)

Spielerstimmen nach dem Unentschieden gegen Bochum

Spielberichte

Nach dem 0:0-Unentschieden haben wir die Spieler-Stimmen zur Partie gegen den VfL Bochum gesammelt.

Benjamin Uphoff: "Wir sind schon zufrieden. Es waren zwei unterschiedliche Halbzeiten, in der ersten müssen wir eigentlich in Führung gehen. Wir hatten ein paar richtig gute Chancen, machen aber das Tor nicht. Der zweite Durchgang war dann genau spiegelverkehrt. Im Grunde geht das Unentschieden dann in Ordnung. Wir sind die Partie sehr intensiv angegangen, in der zweiten Halbzeit haben wir natürlich versucht so weiterzumachen. Ich weiß nicht, ob die Kraft dann etwas nachgelassen hat, Bochum hat es dann aber auch gut gespielt, sie sind gut aus der Pause gekommen. Und so entwickelt sich ein Spiel dann. Zu Null ist immer die Leistung der ganzen Mannschaft, sodass wir heute im Großen und Ganzen zufrieden sein können."

Manuel Stiefler: "Wir müssen das Spiel eigentlich schon fast entscheiden, bevor Bochum ins Spiel gekommen ist. Kurz vor der Pause mussten wir unserem hohen Tempo dann kurz Tribut zollen und durchschnaufen. Da wurde Bochum dann gefährlicher. Die ersten Minuten im zweiten Durchgang haben wir dann verschlafen. So wie die Partie dann insgesamt gelaufen ist, geht das Unentschieden in Ordnung. Wir können fitnessmäßig weiter zulegen und marschieren und sind gut gewappnet für die Englische Woche."

 

KSC mit Punkteteilung gegen den VfL Bochum

Spielberichte

Beim zweiten Heimspiel des KSC innerhalb von acht Tagen trennten sich die Badener mit einem 0:0-Unentschieden vom VfL Bochum. Nach einer guten ersten Hälfte mit gefährlichen Torszenen gaben die Blau-Weißen mehr und mehr das Heft aus der Hand und können so im Abstiegskampf nur einen kleinen Schritt machen.

Im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen den SV Darmstadt nahm Cheftrainer Christian Eichner gegen die Bochumer zwei Änderungen an der Startelf vor. Für den gesperrten Jerome Gondorf kam Alexander Groiß, außerdem nahm Marc Lorenz wieder den Platz von Lukas Grozurek in der Startformation ein. Damit ergab sich ein 4-2-3-1-System, das sich folgendermaßen zusammensetzte: Zwischen den Pfosten stand wie gewohnt Benjamin Uphoff, die Abwehrreihe bildeten erneut Marco Thiede, Daniel Gordon, David Pisot und Damian Roßbach. Vor der Viererkette agierten Groiß und Lukas Fröde. Im Mittelfeld fand sich Manuel Stiefler, Marvin Wanitzek und Lorenz, die Sturmspitze besetzte Philipp Hofmann.

Die Badener starteten stark und hellwach in die Partie und erarbeiteten sich bereits in den ersten Minuten gefährliche Torchancen. So war es in der 6. Minute Daniel Gordon, der nach einer Lorenz-Ecke zum Kopfball kam, Manuel Riemann im Bochumer Tor konnte den Torerfolg aber noch verhindern. Nur zwei Minuten später eine Doppelchance für den KSC: Erst probierte es Wanitzek aus 13 Metern mit viel Platz, der Abschluss war aber zu unplatziert. Dann verlängerte der 27-Jährige eine Flanke von Lorenz mit dem Kopf zu Hofmann, wieder war aber Riemann zur Stelle (beides 8.). Nur drei Minuten später war es erneut Wanitzek, der die Führung auf dem Fuß hatte. Von der Strafraumkante aus traf er nur den linken Pfosten (11.). Erst nach diesen hoch frequentierten Chancen für die Blau-Weißen kehrte erstmals etwas Ruhe vor dem Bochumer Gehäuse ein. Zumindest bis zur 23. Minute, als Wanitzek mit seinem Abschluss wieder Manuel Riemann prüfte. Der Schlussmann der Westfalen war bis dato der beste Mann in den Reihen der Bochumer und hielt sein Team im Spiel. Erst nach über 20 Minuten wurde der VfL wacher und konnte nun auch eigene Möglichkeiten verbuchen. Die größte davon in der 38. Minute: Danilo setzte seinen Abschluss an die Unterkante der Latte, von wo aus das Leder nicht hinter der Torlinie landete. In der Folge versuchte es auch Silvere Ganvoula, sein Schuss flog aber zunächst über den Kasten und danach links vorbei (41., 44.). Nach einer starken ersten Halbzeit, in der der KSC eine lange Zeit gar nichts zuließ und eigene hochkarätige Chancen vorzuweisen hatte, ging es für beide Teams zunächst noch ohne Tore in die Kabinen.

In den zweiten 45 Minuten begannen die Bochumer weitaus aktiver als die Blau-Weißen und sicherten sich in den ersten Minuten bereits gute Möglichkeiten auf den ersten Treffer des Tages. Besonders Ganvoula zeigte sich nun häufiger gefährlich vor dem Tor von Benjamin Uphoff, der in der 46. und 50. Minute zu guten Paraden gegen den Stürmer gezwungen war. In der 54. Minute musste der Schlussmann der Badener erneut eingreifen und lenkte den Abschluss von Simon Zoller mit einer starken Reaktion am rechten Pfosten vorbei. Doch die Bochumer arbeiteten nun weiter am eigenen Chancenplus, in der 59. versuchte es Pantovic von der Mittellinie aus, nachdem er Uphoff etwas weit vor seinem Kasten stehen sah. Der Schuss des Serben flog aber rechts vorbei. In den nächsten zwanzig Minuten blieb es weitestgehend ruhig auf beiden Seiten, Christian Eichner wechselte in der 65. Minute Martin Röser für Groiß und Lukas Grozurek für Lorenz ein. Außerdem kam fünf Minuten später Marco Djuricin für Hofmann, der Österreicher sollte noch einmal frischen Wind in die Offensive bringen. Dennoch hatten auch in der Folge weiterhin die Bochumer das Heft in der Hand, die aber auch nicht zu wirklich zwingenden Chancen kamen. Gute fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit brachte Eichner Anton Fink für Manuel Stiefler, um vielleicht doch noch den einen so wichtigen Treffer zu erzielen. Gefährlicher waren dennoch auch in den letzten Spielminuten die Bochumer, die in der ersten Minute der Nachspielzeit noch einmal über Ganvoula ihre Möglichkeit suchten. Auch der KSC hatte in der letzten Spielsituation noch einmal die Chance durch einen Freistoß, doch ein Offensivfoul beendete die Gelegenheit und Schiedsrichter Tobias Welz pfiff die Partie ab. Damit nehmen die Badener nach einer guten ersten Halbzeit mit den besseren Chancen auf das erste Tor einen Punkt aus dem Duell gegen die Bochumer mit und belegen nun den Relegationsplatz.

In der nächsten Partie kämpft der KSC am Mittwoch um 18.30 Uhr gegen Hannover 96 erneut um wichtige drei Punkte im Abstiegskampf.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Groiß (65. Röser), Fröde – Stiefler (85. Fink), Wanitzek, Lorenz (65. Grozurek) – Hofmann (70. Djuricin). Bank: Gersbeck, Kother, Kobald, Trivunic, Carlson

VfL Bochum: Riemann – Gamboa, Lampropoulos, Leitsch, Danilo – Losilla (76. Maier), Tesche – Osei-Tutu (34. Pantovic), Zulj, Zoller (80. Weilandt) – Ganvoula. Bank: Drewes, Bella Kotchap, Celozzi, Fabian, Eisfeld, Wintzheimer

Tore: -
Gelbe Karten: Lorenz (30.), Fröde (73.), Djuricin (82.) – Losilla (33.), Maier (84.)
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

"Wir wussten, dass wir intensiv und gut gearbeitet haben": Die KSC-Stimmen nach dem Heimsieg

Spielberichte

Nach dem 2:0-Heimsieg gegen den SV Darmstadt 98 geben Philipp Hofmann und Jerôme Gondorf ihr Fazit zum Spiel.

Philipp Hofmann: „Ich war überrascht, dass ich so viel Platz hatte und den Ball einfach reinschieben. Der Treffer war enorm wichtig und ist genau in der richtigen Phase gefallen und dann haben wir absolut verdient gewonnen heute. Die Vorbereitung auf die Partie war für jeden schwer, aber wir haben heute alles von der ersten Minute an sehr gut umgesetzt und super Chancen rausgespielt.“

Jerôme Gondorf: „Wir gehen als verdienter Sieger vom Platz, haben wenig zugelassen und uns einige Großchancen erspielt. Wir haben hier in Baden-Württemberg erst seit zehn Tagen trainieren dürfen, da hatte Darmstadt eventuell einen Vorteil gegenüber uns. Aber wir wussten auch, dass wir sehr intensiv und gut gearbeitet haben. Wir waren sehr gut auf den Gegner eingestellt und von dem her waren die Vorzeichen nicht allzu schlecht.“

Punkte bleiben in Heidenheim: Nichts zu holen für den KSC beim Tabellenvierten

Spielberichte von David Ruf

Der KSC konnte am Samstag keine Punkte aus Heidenheim entführen. Beim Tabellenvierten unterlagen die Karlsruher mit 1:3 (0:3). Änis Ben-Hatira sah in der Nachspielzeit die rote Karte für eine Notbremse.

KSC-Cheftrainer Christian Eichner überraschte vor dem Spiel mit einer neuen taktischen Variante. In der Abwehr bildeten Christoph Kobald, Daniel Gordon und der in die Startelf zurückgekehrte Kapitän David Pisot eine Dreierkette. Auf den Außenbahnen agierten Manuel Stiefler und Dirk Carlson. Vor der Doppelsechs mit Marvin Wanitzek und Jerôme Gondorf spielte Änis Ben-Hatira auf der zentralen Position im Mittelfeld. Im Angriff setzte Eichner auf die Doppelspitze Philipp Hofmann und Babacar Gueye. Damit musste Alexander Groiß heute auf die Bank, Burak Camoglu fehlte wegen muskulärer Probleme. Nicht mit dabei war außerdem Lukas Fröde aus privaten Gründen.

Entsprechend der taktischen Vorgabe begannen die Karlsruher dominant, standen hoch und pressten früh. Tormöglichkeiten ergaben sich jedoch zunächst nicht. Die Erste des Spiels ging an den FCH, doch Tim Kleindiensts Kopfball ging im Anschluss an einen Eckball links neben das Tor (10.). Doch zwei Minuten später feuerte Wanitzek die Kugel auf den Heidenheimer Kasten, Patrick Mainka konnte die Kugel per Kopf zur Ecke abfälschen. Gefährlicher im Abschluss blieben die Schwaben, für die Marc Schnatterer das rechte Außennetz traf und Sebastian Griesbeck die Kugel nach Norman Theuerkaufs Diagonalball per Direktabnahme neben Uphoffs Tor setzte (15., 17.). Bereits nach 20 Minuten war Eichner aufgrund von Carlsons Verletzung zum ersten Wechsel gezwungen. Damian Roßbach beackerte fortan die linke Seite. Nur rund 120 Sekunden später musste Uphoff das erste Mal an diesem Nachmittag hinter sich greifen: Einen Einwurf von der linken Seite leitete Kleindienst weiter zu Konstantin Kerschbaumer, dessen Schuss vom rechten Innenpfosten ins Tor ging (22.).

Auch nach dem Gegentor blieben die Badener weiter gut im Spiel und suchten immer wieder den Weg nach vorne. Im letzten Drittel jedoch ergaben sich kaum gefährliche Aktionen. Den Heidenheimern reichte ein weiterer Angriff hingegen zum 2:0: Kleindienst war nach einer Flanke von der rechten Seite zur Stelle und konnte per Fuß seinen elften Saisontreffer erzielen (37.). Doch damit war das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht: Der FCH konterte in der Nachspielzeit erneut über rechts, am zweiten Pfosten war wieder Kleindienst zur Stelle - er schob zum 3:0 ein.

Eichner brachte zum zweiten Durchgang Marco Thiede für Pisot. Nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn kam Gueye im FCH-Strafraum zum Abschluss, am Ende hatte Keeper Kevin Müller die Kugel jedoch sicher (46.). Kurz darauf hatte auch Hofmann seine Möglichkeit, doch Patrick Mainka war auf der Linie zur Stelle (48.). Nachdem auch Roßbach zwei Möglichkeiten vergeben hatte, durften die rund 1.500 mitgereisten KSC-Fans nach 54 Minuten endlich jubeln. Wanitzek brachte einen Eckball in die Mitte, wo Kobald per Kopf zur Stelle war und auf 1:3 verkürzen konnte.

Nach dem Treffer zeigten sich die Karlsruher weiterhin engagiert, konnten Mitte der zweiten Halbzeit aber zunächst keine weiteren Möglichkeiten gegen die sicher stehende Defensive des Tabellenvierten kreieren. Zu Beginn der Schlussphase reagierte Eichner ein weiteres Mal und schickte Lukas Grozurek für Gueye aufs Feld. Gefährlich wurde es anschließend noch einmal vor Uphoffs Tor, wo Kleindienst per Kopf eine Hereingabe von Tobias Mohr knapp verfehlte (83.).  Auf der Gegenseite flog eine Grozurek-Flanke von der linken Seite am rechten Pfosten vorbei (87.). Zur Niederlage kam in der Nachspielzeit eine rote Karte für Ben-Hatira dazu, der einen Konter der Gastgeber nur durch ein unglücklich wirkendes Foul stoppen konnte. Da Ben-Hatira letzter Mann war, zeigte ihm Schiedsrichter Christian Dingert glatt Rot.

Für die Karlsruher stehen nun zwei Heimspiele auf dem Programm: Zunächst gastiert am kommenden Samstag (13.00 Uhr) der SV Darmstadt 98 im Wildpark. Am Freitag, 20. März 2020 empfangen die Blau-Weißen dann den VfL Bochum. Gegen Darmstadt fehlt Ben-Hatira ebenso wie Christoph Kobald, der in der Nachspielzeit seine fünfte gelbe Karte sah.

Das Spiel im Stenogramm:

1. FC Heidenheim:
Müller - Busch, Mainka, Beermann, Theuerkauf - Dorsch, Griesbeck, Kerschbaumer (71. Mohr), Schnatterer (67. Thomalla), Leipertz (85. Multhaup) - Kleindienst. Bank: Eicher, Schimmer, Sessa, Föhrenbach, Otto, Feick. Trainer: Frank Schmidt.

Karlsruher SC: Uphoff - Stiefler, Kobald, Gordon, Pisot (46. Thiede), Carlson (20. Roßbach) - Wanitzek, Gondorf - Ben-Hatira - Hofmann, Gueye (76. Grozurek). Bank: Gersbeck, Möbius, Kother, Groiß, Fink. Trainer: Christian Eichner.

Tore: 1:0 Kerschbaumer (22.), 2:0 Kleindienst (37.), 3:0 Kleindienst (45.+1), 3:1 Kobald (54.)
Gelbe Karten: Dorsch (79.) - Kobald (90.)
Rote Karte: Ben-Hatira (90.)
Zuschauer: 12.050
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)

KSC gewinnt im Test gegen Hoffenheim II

Spielberichte

Im Testspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim II am heutigen Dienstag um 13.30 Uhr gewann der KSC mit 3:0, zum Einsatz und unter anderem zum Torerfolg kamen dabei auch Spieler aus der U19 der Blau-Weißen.

Im Test schickte Zlatan Bajramovic zum Beginn der Partie Marius Gersbeck zwischen die Pfosten und in der Abwehr Marco Thiede, Christoph Kobald, David Pisot und Damian Roßbach auf den Rasen. Davor fanden sich Lukas Fröde, Lukas Grozurek, David Trivunic, Justin Möbius, Dominik Kother und Babacar Gueye wieder. Cheftrainer Christian Eichner war beim Test nicht dabei, er musste zu seinem Fußballlehrer antreten.

Auf dem Trainingsgelände der TSG Hoffenheim entwickelte sich eine dynamische Partie, die erste wirklich gute Chance gab es dennoch erst nach einer knappen Viertelstunde. Ein Hoffenheimer war plötzlich fast alleine vor Gersbeck im Tor des KSC, sein Abschluss zog aber am rechten Pfosten vorbei (15.). Nur zwei Minuten später gab es Freistoß für die Blau-Weißen aus etwa 30 Metern, Möbius direkter Versuch landete jedoch deutlich über dem Kasten. In der 26. Minute ging der KSC dann in Führung gegen den Regionalligisten, nach einem Foul an Roßbach im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Babacar Gueye verwandelte ins linke untere Eck, der Torhüter der TSG entschied sich zwar für die richtige Ecke, der Schuss unseres Neuzugangs war jedoch zu platziert. Mit der Führung im Rücken machten es die Karlsruher sehr gut, zeigten lange Ballstafetten im Mittelfeld und hinderten Hoffenheims Sturm daran, zu gefährlichen Chancen zu kommen.

Selbst kamen die Blau-Weißen öfter nach vorne durch, so zum Beispiel nach einer guten halben Stunde, als Möbius den Ball aus der Zentrale raus zu Kother auf die rechte legte, dessen Schuss allerdings über der Latte landete (35.). Vier Minuten später erarbeitete sich die TSG mal wieder eine gute Möglichkeit, Pisot blockte den Schuss aus dem Strafraum letztendlich ab (39.). Zwei Minuten später zappelte der Ball aber doch im Tornetz, allerdings in dem der Hoffenheimer. Kother schloss von der rechten Seite aus ins lange Eck ab und sorgte so für die Zwei-Tore-Führung (41.).

In der 45. Minute tat sich Christoph Kobald beim Klären einer Chance im Fünfmeterraum weh, nach einer Behandlung in der Pause konnte er in der zweiten Halbzeit aber weiterspielen. Feierabend war nach 45 Minuten dagegen für Marius Gersbeck, er übergab die Torwarthandschuhe an Sven Müller. Weitere Wechsel gab es zur zweiten Halbzeit erst einmal nicht.

Wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff stand bereits die erste gute Chance für den KSC, Kother bediente von rechts Grozurek, der Abschluss des Österreichers von links ging aber drüber (46.). Etwa zehn Minuten später probierte sich Möbius am dritten Treffer für die Blau-Weißen, von links zog er in die Mitte und suchte von der Strafraumkante aus selbst den Abschluss, der jedoch rechts am Torpfosten vorbeiflog (55.). Nach einer Stunde wechselte Bajramovic dann beinahe das gesamte Team aus, nur Dominik Kother und der zur zweiten Halbzeit gekommene Sven Müller blieben im Spiel. Rein kamen dafür Jannis Rabold, Daniel Gordon, Alexander Groiß, Marlon Dinger, Dirk Carlson, Jerome Gondorf, Ian Hoffmann, Marvin Wanitzek und Philipp Hofmann. Auf dem Feld standen zu dieser Zeit somit drei Spieler aus der U19 des KSC, in der ersten Halbzeit vertrat David Trivunic die Jugend-Abteilung.

Und nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung sorgte Marlon Dinger direkt für das 3:0. Nach einer Ecke von Wanitzek stieg er hoch und köpfte den Ball ins Netz (63.). In der Folgezeit kamen beide Mannschaften zu kleineren Chancen, von denen aber nicht allzu viel Gefahr ausging. Ernsthaft eingreifen musste Sven Müller dagegen wieder in der 83. Spielminute bei einer Doppelchance der TSG, unser Torhüter war jedoch beide Male auf dem Posten. Zwei Minuten später flankte Ian Hoffman von links gefährlich in die Box, die Hoffenheimer konnten allerdings zur Ecke klären, die nichts mehr einbrachte. Pünktlich nach 90 Minuten pfiff der Schiedsrichter die Partie dann ab, damit blieb es in der unterhaltsamen Partie bei der weißen Weste und den drei Toren der Karlsruher gegen den Regionalligisten.

Aufstellung:
Gersbeck (46. Müller) - Thiede (60. Rabold), Kobald (60. Gordon), Pisot (60. Dinger), Roßbach (60. Carlson) - Fröde (60. Gondorf), Trivunic (60. I. Hoffmann), Grozurek (60. Groiß), Möbius (60. Wanitzek) - Kother, Gueye (60. Hofmann)

Tore:
0:1 Babacar Gueye (26.)
0:2 Dominik Kother (41.)
0:3 Marlon Dinger (63.)

Stimmen nach #KSCFCN

Spielberichte

Nach der Niederlage des KSC gegen den 1. FC Nürnberg äußerten sich Manuel Stiefler, Philipp Hofmann und Alexander Groiß zum Spiel.

Manuel Stiefler:  "Das Heimspiel wollten wir gewinnen heute, wollten danach vor Nürnberg stehen. Ich glaube wir sind alle sauer und enttäuscht jetzt.

Wenn wir die zwei Fehler, die zum Tor führen, nicht machen, dann spielst du heute hier zumindest Unentschieden oder vielleicht setzt du am Ende noch den Lucky Punch …

Ich glaube ein konditionelles Problem ist es bei uns nicht, man sieht ja, wir laufen am Ende noch an und versuchen alles, ich weiß auch nicht ob es Kopfsache ist. Wir haben es auf jeden Fall angesprochen, dass wir genauso weitermachen müssen, gleich so rausgehen müssen wie in der ersten Halbzeit und das ist uns aus verschiedenen Gründen nicht so gelungen. Dadurch haben wir den Gegner mehr ins Spiel reingeholt als uns lieb war.

Es ist bitter und auch teilweise ein bisschen selbstverschuldet, weil wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz das auf den Platz gebracht haben, wie in der ersten. Ich denke wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt bis in den Sechzehner hinein, da waren wir dann teilweise nicht mehr konsequent genug. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann ein bisschen anstecken lassen, ein bisschen mehr Ballverluste gehabt, dem Gegner ein bisschen mehr angeboten."

Philipp Hofmann: "Wir sind ein bisschen geschockt natürlich, auch dass es wieder ein individueller Fehler ist, solche Spiele musst du normal null zu null spielen.

Wir müssen auch zugeben, in der zweiten Halbzeit haben wir nach vorne dann auch zu wenig gemacht. In der ersten Halbzeit war das besser.

Wir haben dann keine zweiten Bälle mehr gekriegt und dann wird’s schwer, wir lassen uns dann wieder einlullen ein bisschen, stehen zu tief und dann kriegen wir Probleme."

Alexander Groiß: "Im Endeffekt hätten wir einfach das 0:0 und den Punkt mitnehmen müssen, ruhiger spielen und am Ende die eigenen Fehler, auch bei mir, einstellen müssen. Sowas entscheidet manchmal Spiele.

Da muss jeder dran bleiben, jeder muss konzentriert bleiben bis zur 90. Minute und wenn solche Fehler nicht passieren, dann gewinnen wir vielleicht auch so ein Spiel oder verlieren so ein Spiel nicht.

Jetzt müssen wir weitermachen, wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen, es sind noch genug Spiele und wir müssen einfach Gas geben."

KSC unterliegt Nürnberg

Spielberichte

Der KSC hat im Kampf um den Klassenerhalt einen Befreiungsschlag verpasst. Die Blau-Weißen unterlagen am Freitagabend vor heimischem Publikum dem 1. FC Nürnberg mit 0:1 (0:0).

Cheftrainer Christian Eichner vertraute am Freitagabend auf dieselbe Elf, die in der Vorwoche auswärts beim SV Sandhausen erfolgreich war und schickte sie erneut im 4-1-4-1-System auf den Rasen der Wildpark-Baustelle.

Nach vier Minuten kamen die Nürnberger zur ersten Torgelegenheit der Partie. Hack ließ einen wuchtigen Schuss aus 20 Metern los, Uphoff konnte das Leder aber zur Seite lenken. Gefährlich tauchten die Gäste in Person von Hack auch fünf Minuten später im KSC-Strafraum auf, welcher allerdings fair vom Ball getrennt wurde (9.). Magreitter brachte die Kugel ebenfalls nicht im KSC-Tor unter, sondern zielte knappe am rechten Pfosten vorbei (15.).

Den Clubberern gehörte die Anfangsviertelstunde, dann kamen auch die Karlsruher zum ersten Mal gefährlich vor’s FCN-Tor. Nach Flanke von Wanitzek köpfte Camoglu aus kurzer Distanz drüber und bekam dabei aber auch noch den Fuß seines Gegenspielers mit – ebenfalls kein Elfmeter so Schiedsrichter Günsch. Wenige Sekunden später hatte Gondorf die nächste Möglichkeit, seine scharfe Mischung aus Hereingabe und Schuss von links konnte aber der Nürnberger Torhüter Mathenia parieren (19.). Nach insgesamt drei KSC-Ecken am Stück war es Gordon, der die Führung auf dem Fuß hatte, dabei allerdings geblockt wurde (27.).

In der 35. Minute musste Stiefler per taktischem Foul einen FCN-Angriff unterbinden, Gelbe Karte für den gebürtigen Franken. Ebenso erging es Dovedan wenige Sekunden später, weil dieser Ben-Hatira den Weg versperrte. Die nächste Torgelegenheit konnte dann Geis verbuchen, dessen Schuss aus 20 Metern allerdings viel zu unplatziert war (38.). Als nächstes versuchte sich Handwerker, der Ball folg aber abgefälscht knapp rechts am Tor vorbei (41). Kurz vor dem Pausenpfiff war es dann wieder der KSC, diesmal gleich mit einer Doppelchance: Erst bekam ein Nürnberger den Fuß in den Schuss von Camoglu, dann zielte Wanitzek zu hoch (45.). So ging es für eine hochengagierte Karlsruher Mannschaft trotzdem torlos in die Pause.

Die große Gelegenheit zur Führung hatten die Mittelfranken vier Minuten nach Wiederanpfiff. Den Konter konnte aber Dovedan nicht erfolgreich beenden und bugsierte das Leder links am KSC-Tor vorbei. Auf der anderen Seite war ein langer Gordon-Ball zu weit für Hofmann. Es dauerte zehn Minuten bis sich die nächste Torgelegenheit ergab, diesmal wieder für den Club aus Nürnberg. Dovendans Flachschuss konnte aber Uphoff festhalten (57.). Hack zielte in der 58. Spielminute von links über den Kasten.

Keine der beiden Mannschaften konnte in der Folge entscheidende Akzente setzen. Nach knapp 70 Minuten reagierte Christian Eichner mit dem ersten Wechsel und brachte Youngster Dominik Kother für Ben-Hatira, der im Vorfeld der Partie leicht angeschlagen war.

73 Minuten waren gespielt, als Groiß einen Ball als letzter Mann vertendelte und so den Nürnbergern einen guten Angriff ermöglichte. Seinen Fehler konnte er aber wieder gut machen, als er den anschließenden Schuss zur Ecke abfälschte. Diese führte allerdings zum 1:0 für die Gäste aus Nürnberg. Uphoff konnte die Kugel nach dem Standard nicht festhalten, Erras stand richtig und nickt den Ball per Kopf aus kürzester Distanz über die Linie (74.). Die Chance zum postwendenden Ausgleich konnte Hofmann per Direktabnahme nicht nutzen (78.).

Zwischenzeitlich kamen Gueye und Fink frisch ins Spiel, die Zeichen standen ab der 80. Minute damit auf vollem Angriff, dennoch blieb es am Ende beim 1:0-Erfolg der Gäste.

Karlsruher SC: Uphoff – Stiefler, Gordon, Kobald, Carlson – Groiß (76. Gueye) – Camoglu (81. Fink), Wanitzek, Gondorf, Ben-Hatira (69. Kother) – Hofmann. Bank: Gersbeck, Fröde, Pisot, Roßbach, Thiede, Grozurek. Trainer: Christian Eichner.

1. FC Nürnberg: Mathenia – Sorg (37. Valentini), Margreitter, Mühl, Handwerker - Erras, Geis, Hack (90.+3 Hack), Behrens, Dovedan (87. Schleusener) – Frey. Bank: Willert, Gnezda Cerin, Kerk, Ishak, Lohkemper, Zrelak. Trainer: Jens Keller.

Tore: 0:1 Erras (74.)
Karten: Stiefler, Gondorf - Dovedan, Handwerker, Valentini
Zuschauer: 14.450
Schiedsrichter: Christof Günsch (Berlin)

2:0-Erfolg beim SV Sandhausen: KSC feiert ersten Sieg unter Chefcoach Eichner

Spielberichte von David Ruf

Der KSC hat das nordbadische Duell mit dem SV Sandhausen am Sonntag für sich entschieden. Jerome Gondorf und Änis Ben-Hatira sorgten mit ihren Treffern für einen verdienten 2:0-Erfolg und den ersten Sieg unter Chefcoach Christian Eichner.

Bei den Karlsruhern kam Winter-Neuzugang Änis Ben-Hatira zu seinem Startelf-Debüt. Er ersetzte den verletzten Marc Lorenz (Hüftprobleme) auf der linken Außenbahn. Für die Partie im BWT-Stadion am Hardtwald setzte Cheftrainer Christian Eichner auf ein 4-1-4-1-System und bot Alexander Groiß im defensiven Mittelfeld auf. Babacar Gueye musste deshalb ebenso auf die Bank wie David Pisot. Christoph Kobald verteidigte an Stelle des Kapitäns an der Seite von Daniel Gordon im Abwehrzentrum.

Die Gäste begannen druckvoll und konnten nach viereinhalb Minuten bereits drei Eckbälle verzeichnen. Bei Marvin Wanitzeks dritter Vorlage kam Philipp Hofmann per Kopf an den Ball, setzt die Kugel aber knapp über den Kasten (5.). Wanitzek selbst vergab nach zehn Minuten die nächste Chance, sein Schuss aus 20 Metern rauschte nur knapp am linken Pfosten vorbei. Für den dominanten KSC war es nach 13 Minuten aber soweit: Ben-Hatira setzte sich auf der rechten Seite gut durch, in der Mitte konnte Jerome Gondorf die Flanke mit dem Kopf zum 1:0 verwerten.

Der KSC blieb gegen schwache Sandhäuser mit der Führung im Rücken weiter mutig und konnte sich in der 22. Minute erneut belohnen. Wanitzek bewies bei einem Konter Übersicht und spielte das Leder in den Strafraum zum freistehenden Ben-Hatira, der SVS-Keeper Martin Fraisl aus kurzer Distanz zum 2:0 überwinden konnte.

Unterstützt von rund 2.500 Fans, die für eine Heimspielatmosphäre sorgten, hatten die Blau-Weißen weiter alles im Griff. Torwart Benjamin Uphoff musste lediglich bei Dennis Diekmeiers Schuss in der 38. Minute eingreifen, konnte den Ball aber zur Seite lenken. Gefährlich wurde es außerdem wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff, als Julius Biada die Kugel aus zehn Metern rechts neben das KSC-Gehäuse setzte.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich am Bild auf dem Rasen nicht viel. Die Karlsruher lauerten geduldig auf ihre nächste Chance. Die ergab sich für Hofmann nach Tim Kisters Fehler, doch den Schuss des KSC-Toptorschützen konnte Fraisl parieren (58.). Auf der Gegenseite brachten die Hausherren bei ihren wenigen Vorstößen nichts Gefährliches zu Stande, so dass Uphoff einen recht ruhigen Nachmittag im windigen Hardtwald verbrachte.

Nach 74 Minuten reagierte Eichner zum ersten Mal in personeller Hinsicht und brachte Martin Röser für den fleißigen Camoglu. Für Röser war es der erste Einsatz in dieser Spielzeit. Neuzugang Babacar Gueye und Lukas Grozurek durften in der Schlussphase ebenso Spielpraxis sammeln, sie kamen für Hofmann und Ben-Hatira. Am Ende blieb es bei einem verdienten 2:0-Sieg der Karlsruher, die damit auch das Rückspiel gegen den SV Sandhausen gewinnen konnten und dabei wie im Hinspiel ohne Gegentreffer blieben.

Der KSC ist damit seit zwei Spielen ungeschlagen und hat bereits am Freitag die Chance nachzulegen. Um 18.30 Uhr gastiert dann der 1. FC Nürnberg im Wildparkstadion.

Das Spiel im Stenogramm:

SV Sandhausen: Fraisl - Diekmeier, Kister, Zhirov, Paqarada - Frey, Gislason (46. Bouhaddouz), Linsmayer, Biada (64. Türpitz) - Behrens, Engels (64. Scheu). Bank: Wulle, Verlaat, Taffertshofer, Klingmann, Halimi, Paurevic. Trainer: Uwe Koschinat.

Karlsruher SC: Uphoff - Stiefler, Gordon, Kobald, Carlson - Groiß - Camoglu (74. Röser), Gondorf, Wanitzek, Ben-Hatira (88. Grozurek) - Hofmann (83. Gueye). Bank: Gersbeck, Fröde, Pisot, Thiede, Gueye, Grozurek, Fink. Trainer: Christian Eichner.

Tore: 0:1 Gondorf (13.), 0:2 Ben-Hatira (22.)
Gelbe Karten: Gislason (15.), Paqarada (64.), Fraisl (66.) - Carlson (63.), Stiefler (68.), Groiß (81.), Bouhaddouz (90.+3)
Zuschauer: 8.469
Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)

36. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit

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