36. Spieltag
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Karlsruher SC
2:1
SG Sonnenhof Großaspach
( 2:0 )
Zuschauerzahl: 13826
Schiedsrichter: Winter (Freckenfeld)
Austragungsort: Wildparkstadion
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Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen Sonnenhof Großaspach

Vorberichte von David Ruf

Zum Heimspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach heute um 14.00 Uhr haben wir vorab einen Blick auf die Statistik geworfen.

Beide Teams treffen am Samstag zum vierten Mal aufeinander. Zwei Duelle - darunter das Hinspiel - konnte der KSC für sich entscheiden. Die Niederlage in der Mechatronik Arena im September 2017 war gleichzeitig die Erste unter Cheftrainer Alois Schwartz.

Marco Thiede verpasst das heutige Spiel aufgrund einer Gelb-Sperre. Die droht bei den Blau-Weißen Marvin Wanitzek (9 gelbe Karten).

Die Großaspacher stehen zwar auf einem Abstiegsplatz, haben aber nach dem VfL Osnabrück (24 Gegentreffer) und dem KSC (33) die drittbeste Defensive der 3. Liga. 35 Gegentore gab es für das Team bislang.

Marvin Pourié (19 Tore) und Anton Fink (13) stellen den torgefährlichsten Angriff der 3. Liga.

Das 1:1 in Halle am letzten Spieltag war für die Sportgemeinschaft bereits das 18. Unentschieden der laufenden Saison.

KSC-Profi Saliou Sané war in der vergangenen Spielzeit in Großaspach aktiv. In 29 Einsätzen gelangen ihm acht Treffer.

Doppeltes Wiedersehen: Mit Max Reule und Michael Vitzthum hat Großaspach zwei frühere KSC-Akteure in seinen Reihen.

1994 schlossen sich die Spvgg Großaspach und der FC Sonnenhof Kleinaspach zur Sportgemeinschaft Sonnenhof Großaspach zusammen. 2014 schaffte man über die Relegation den Aufstieg in die 3. Liga.

Der KSC kann bereits heute den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen. Voraussetzung ist neben einem Karlsruher Sieg auch eine Niederlage von Wiesbaden in Lotte. Zudem darf Halle nicht gegen Münster gewinnen.

KSC empfängt Großaspach: „Wollen mit Spaß und Motivation ins Spiel gehen“

Vorberichte von David Ruf

Ein volles Haus und eine mögliche Entscheidung im Aufstiegskampf erwarten Kapitän David Pisot und seine Mitspieler beim Heimspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach am Samstag (14.00 Uhr) im Wildpark.

Durch den 2:0-Auswärtserfolg in München am vergangenen Samstag konnten die Blau-Weißen ihren zweiten Tabellenplatz weiter festigen. Viel Positives hat Cheftrainer Alois Schwartz aus der Partie mitgenommen. „Wir haben ein gutes Auswärtsspiel erfolgreich gestaltet“, sagte der 52-Jährige.

Allerdings sind die Karlsruher mit einigen angeschlagenen Spielern aus der bayerischen Landeshauptstadt zurückgekehrt, was auch Auswirkungen auf die Trainingswoche hatte. So mussten Daniel Gordon und Manuel Stiefler (beide leichte Knieprobleme), Marc Lorenz (Nackenprobleme), Marvin Pourié (Erkrankung) und Christoph Kobald (Probleme mit der Schulter) etwas kürzer treten. Gleiches gilt für Marco Thiede (Gehirnerschütterung), der gegen Großaspach aufgrund seiner fünften gelben Karte aber ohnehin aussetzen muss. Neben Thiede fehlt auch Sercan Sararer wegen Adduktorenproblemen.

Kandidaten für Thiedes Rechtsverteidigerposition sind Burak Camoglu und Tim Kircher. „Burak kommt von dieser Position. Er hat nach seiner Einwechslung in München das Spiel belebt und auch ein Tor vorbereitet“, lobte Schwartz den 22-Jährigen.

„Voll konzentriert“ sei man auf die Partie am Samstag, sagte Camoglu selbst. „Wir wollen mit Spaß und Motivation ins Spiel gehen, aber wir wissen auch, was uns erwartet. Der Gegner aus Großaspach steht zwar auf einem Abstiegsplatz, stellt aber dennoch mit 35 Gegentoren die drittbeste Defensive der Liga. Zudem spielte das Team von Florian Schnorrenberg bereits 18-mal unentschieden, ist also nur schwer zu schlagen.

Eine der zehn Saisonniederlagen brachte der KSC der SGA im Hinspiel bei. „Wir müssen konzentriert und gut aufgestellt sowie für alles gewappnet sein“, forderte Schwartz. „Es wird eine schwere Aufgabe, bei der wir Geduld brauchen.“

Mögliche Szenarien für den Fall eines KSC-Siegs sind im Trainerteam und in der Mannschaft unterdessen kein Thema. „Wir blenden das aus. Das, was wir beeinflussen können, ist unser Spiel“, sagte Trainer Schwartz. „Wir werden so fokussiert rangehen, dass wir die Punkte hier im Wildpark behalten können.“

Nächster Schritt in Richtung Aufstieg: KSC schlägt Großaspach

Spielberichte von David Ruf

Der KSC hat einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg in die 2. Bundesliga gemacht. Am Samstagnachmittag schlugen die Karlsruher im Wildpark die abstiegsgefährdete SG Sonnenhof Großaspach mit 2:1 (2:0).

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz musste seine Startelf auf zwei Positionen umbauen, da der gelb-gesperrte Marco Thiede und der an der Schulter verletzte Christoph Kobald nicht zur Verfügung standen. Manuel Stiefler rückte auf die Position des Rechtsverteidigers, Alexander Groiß agierte mit Marvin Wanitzek auf der Doppel-Sechs und Burak Camoglu beackerte die rechte Mittelfeldseite.

Bereits nach drei Minuten musste Benjamin Uphoff das erste Mal eingreifen. Groiß hatte den Schuss von Timo Röttger abgefälscht, der KSC-Keeper konnte sich die Kugel im Nachfassen sichern. Auf der Gegenseite führte der erste Angriff zur Führung für die Blau-Weißen. Der von Marc Lorenz auf die Reise geschickte Marvin Pourié konnte seinen Verteidiger abschütteln und rechts unten zum 1:0 einschieben. Für Pourié, den Top-Torjäger der 3. Liga war es bereits der 20. Saisontreffer. Nur eine Minute später konnte Pourié die Kugel erneut im Tor unterbringen, der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung allerdings nicht anerkannt. Für die Gastgeber musste zudem Kevin Broll retten. Der SGA-Schlussmann konnte nach einem Kopfball seines Mitspielers das Leder gerade noch über die Latte lenken (20.).

Nach lediglich 25 Minuten musste Schwartz bereits das erste Mal wechseln: Martin Röser ersetzte den verletzten Stiefler. Röser beackerte fortan die rechte Mittelfeldseite, Camoglu ging zurück in die Viererkette. Der KSC wurde vor der Pause noch einmal durch Standards gefährlich. Davis Pisot spielte den Ball nach Marvin Wanitzek Freistoß nach innen, der noch leicht abgefälschte Schuss von Daniel Gordon flog rechts am Tor vorbei. Nach der anschließenden Ecke köpfte Groiß den Ball über das Tor (34.). Zudem scheiterte Wanitzek freistehend aus 12 Metern an Broll (36.). Kurz vor der Pause musste Broll noch einmal angreifen und konnte bei Pouriés Schuss in der 42. Minute retten. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war der Schlussmann der Gäste dann aber machtlos: Im Getümmel im Strafraum reagierte Pourié am schnellsten, der von Dan-Patrick Poggenberg abgefälschte Schuss landete im Tor. Mit einem 2:0-Vorsprung für die Karlsruher ging es also in die Pause.

Im zweiten Durchgang spielten die Blau-Weißen im ausverkauften Wildpark auf die eigenen Fans auf der provisorischen Nordtribüne. Den besseren Start erwischten jedoch die Schwaben, ohne im letzten Drittel allerdings richtig gefährlich zu werden. Uphoff musste lediglich nach 54 Minuten gegen Makana Nsimba Baku eingreifen. Drei Minuten später sah der bereits verwarnte Lorenz von Schiedsrichter Nicolas Winter wegen eines Handspiels im Mittelfeld die Gelb-Rote Karte. Schwartz reagierte auf das Spiel in Unterzahl und brachte Marin Sverko für Anton Fink. Für Sverko war es nach verschiedenen Verletzungen das Saisondebüt im blau-weißen Dress.

Die Großaspacher hatten in Überzahl nun mehr vom Spiel, kamen gegen die defensiv kompakt stehenden Karlsruher aber nur selten zum Zug. In der 74. Minute schoss Röttger den Ball aus kurzer Distanz knapp am linken Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite scheiterte Wanitzek mit einem flach ausgeführten Freistoß aus 18 Metern an Broll (79.). In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch: Pourié scheiterte gleich zweimal (81., 86.). Für die Gäste reichte es nur noch zum Anschlusstreffer durch den eingewechselten Dominik Martinovic in der Schlussminute.

So blieb es beim verdienten 2:1-Erfolg des KSC, der nun vier Zähler Vorsprung auf den Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden hat. Mit einem Sieg im Auswärtsspiel beim SC Preußen Münster am kommenden Samstag wäre den Karlsruhern der Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht mehr zu nehmen. Anpfiff in der westfälischen Universitätsstadt ist bereits um 13.30 Uhr.

Karlsruher SC: Uphoff - Stiefler (25. Röser), Gordon, Pisot, Roßbach - Camoglu, Groiß, Wanitzek, Lorenz - Fink (62. Sverko), Pourié. Bank: Kaiser, Sané, Möbius, Hanek, Choi. Trainer: Alois Schwartz.

SG Sonnenhof Großaspach: Broll - Bösel, Burger, Gehring, Poggenberg - Vitzthum (47. Martinovic), Pelivan - Hercher, Hingerl (81. Jüllich), Baku - Röttger. Bank: Reule, Sommer, Leist, Binakaj,  Hoffmann. Trainer: Florian Schnorrenberg.

Tore: 1:0 Pourié (11.), 2:0 Pourié (45.+1), 2:1 Martinovic (90.)
Gelbe Karten: Röser (76.) - Burger (78.), Jüllich (85.).
Gelb-Rote-Karte: Lorenz (57.)
Zuschauer: 13.826
Schiedsrichter: Nicolas Winter (Freckenfeld)
 

36. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:3 05.05.2019 14:00h
:
1:2 04.05.2019 14:00h
:
2:1 04.05.2019 14:00h
:
5:2 04.05.2019 14:00h
:
1:1 06.05.2019 19:00h
:
3:4 04.05.2019 14:00h
:
4:0 04.05.2019 14:00h
:
0:1 04.05.2019 14:00h
:
1:2 03.05.2019 19:00h
:
1:2 05.05.2019 13:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
36 22 10 4 55:26 29 76
2.
Karlsruher SC
36 19 11 6 58:34 24 68
3.
SV Wehen Wiesbaden
36 20 4 12 67:45 22 64
4.
Hallescher FC
36 17 9 10 43:32 11 60
5.
Hansa Rostock
36 14 11 11 45:44 1 53
6.
Preußen Münster
36 15 7 14 47:44 3 52
7.
Würzburger Kickers
36 14 9 13 52:44 8 51
8.
FSV Zwickau
36 13 10 13 45:42 3 49
9.
1. FC Kaiserslautern
36 12 12 12 45:47 -2 48
10.
SV Meppen
36 13 8 15 46:48 -2 47
11.
KFC Uerdingen 05
36 14 5 17 44:58 -14 47
12.
1860 München
36 11 11 14 45:46 -1 44
13.
Eintracht Braunschweig
36 10 14 12 47:52 -5 44
14.
SpVgg Unterhaching
36 9 15 12 46:45 1 42
15.
Energie Cottbus
36 11 8 17 48:56 -8 41
16.
Sportfreunde Lotte
36 9 13 14 30:41 -11 40
17.
Carl Zeiss Jena
36 9 13 14 43:57 -14 40
18.
SG Sonnenhof Großaspach
36 7 18 11 31:37 -6 39
19.
Fortuna Köln
36 9 12 15 36:59 -23 39
20.
VfR Aalen
36 6 12 18 43:59 -16 30
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Stiefler
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Groiß
MIT Wanitzek
MIT Camoglu
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Kaiser
Choi
Hanek
Möbius
Eingewechselt
M. Röser
Sverko
Sané
SG Sonnenhof Großaspach
TOR K. Broll
DEF Bösel
DEF Burger
DEF Gehring
DEF Poggenberg
MIT Vitzthum
MIT Pelivan
MIT Hercher
MIT M. Hingerl
MIT Baku
ANG Röttger
Auswechselbank
TOR Reule
Leist
N. W. Sommer
J. Hoffmann
Eingewechselt
Martinovic
Jüllich
Binakaj
Match
Center
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