35. Spieltag
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1860 München
0:2
Karlsruher SC
( 0:1 )
Zuschauerzahl: 15000
Schiedsrichter: Steinhaus (Langenhagen)
Austragungsort: Stadion an der Grünwalder Straße
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Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Auswärtsspiel bei 1860 München

Vorberichte von David Ruf

Am Samstag trifft der KSC auswärts auf den TSV 1860 München. Anpfiff im Stadion an der Grünwalder Straße ist bereits um 13.15 Uhr. Vorab gibt es auch zu dieser Partie unsere Matchfacts.

Von 2012 bis 2016 bestritt Verteidiger Jan Mauersberger 93 Ligaspiele für den KSC. Zur Winterpause der Saison 2015/2016 wechselte der heute 33-Jährige dann zu den Münchner Löwen.

In der 3. Liga trafen die beiden Teams erst einmal aufeinander. Dafür gab es in der Bundesliga insgesamt 20 Spiele (5 Siege, 6 Unentschieden, 9 Niederlagen für den KSC), in der 2. Bundesliga 24 Partien (11 Siege, 4 Unentschieden, 9 Niederlagen).

Das Hinspiel im Wildpark entschied der KSC durch die Treffer von Anton Fink, Marvin Pourié und David Pisot mit 3:2 (3:1) für sich.

Beim letzten Aufeinandertreffen in München ging in der Saison 2016/2017 der TSV 1860 München mit 2:1 als Sieger vom Platz. Für beide Mannschaften war das die bislang letzte Spielzeit im Bundesliga-Unterhaus.

Die „Löwen“ haben die letzten drei Spiele allesamt verloren und stehen mit 44 Punkten im Niemandsland der Tabelle. Da auch Platz vier außer Reichweite geraten ist, kann sich der TSV 1860 nur noch durch den Gewinn des bayerischen Toto-Pokals für den DFB-Pokal 2019/20 qualifizieren. Dort trifft das Team von Daniel Bierofka am kommenden Dienstag im Halbfinale auf Viktoria Aschaffenburg.

KSC-Angreifer Marvin Pourié, mit 19 Treffern auf Rang eins der Torjägerliste der 3. Liga, spielte von 2009 bis 2010 bei den Löwen. Er war damals vom FC Schalke 04 an die Isar ausgeliehen.

Sieggarant Pourie: Gegen Meppen traf er zum 3. Mal in den letzten 6 Partien doppelt und führt mit nun 19 Treffern die Torjägerliste an. Der Stürmer traf 2018/19 in 15 Partien für den KSC, davon wurden 14 gewonnen.

KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer war von November 2015 bis Juni 2016 Sportdirektor bei den Giesingern. Unter anderem lotste er Sascha Mölders in die bayrische Landeshauptstadt, der nach wie vor für 1860 angreift. Mit 19 Saisontoren und drei Treffern in der Relegation hatte Mölders entscheidenden Anteil am Aufstieg zur aktuellen Saison.

KSC will Auswärtsstärke auch in München unter Beweis stellen

Vorberichte von David Ruf

Der KSC will seine Auswärtsstärke auch in der Partie beim TSV 1860 München (Samstag, 13.15 Uhr / Grünwalder Stadion) unter Beweis stellen. „Es wird für uns wichtig sein, dass wir die Leistungen aus den Spielen in Würzburg und gegen Meppen abrufen, damit wir etwas mitnehmen können“, sagte KSC-Cheftrainer Alois Schwartz im Vorfeld des Duells in der bayerischen Landeshauptstadt.

Während der KSC auf Rang zwei um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpft, ist für die auf Rang zehn positionierten „Löwen“ die Saison bereits gelaufen. Auch Platz vier, der die Qualifikation für den DFB-Pokal 2019/20 bedeutet, ist außer Reichweite geraten. Christoph Kobald sieht im TSV 1860 dennoch einen „harten Brocken“ auf den KSC zukommen. „Da ist jeder Einzelne am Samstag gefragt. Wir werden Alles geben, um dort zu gewinnen.“

Der junge Innenverteidiger, dem am Samstag gegen Meppen sein erster Pflichtspiel-Treffer im KSC-Dress gelungen war, darf sich für die Partie in München Hoffnung auf einen Platz in der ersten Elf machen. „Kobi hat sehr lange Geduld bewiesen und sich inzwischen akklimatisiert. Er ist mit Sicherheit eine Möglichkeit für die Anfangsformation“, sagte Schwartz am Donnerstag.

Ersatzkeeper Sven Müller ist nach seinen Bandscheibenproblemen wieder langsam ins Training eingestiegen, aber noch keine Option für die Partie am Samstag. Kleinere Wehwehchen unter der Woche verhindern unterdessen nicht das Mitwirken Marc Lorenz, Marco Thiede und Top-Torschütze Marvin Pourié. Schmerzfrei trainieren konnte in dieser Woche Sercan Sararer nach überstandenen Adduktorenproblemen.

Schwartz hat deshalb für die Partie am Samstag eine personelle Alternative mehr zur Verfügung. „Im Spiel gegen Meppen haben die Einwechslungen gezeigt, dass auch mal wieder was passiert. Das hat mich gefreut für Kobi und auch für Martin Röser, der auch fast noch ein Tor gemacht hätte. Insgesamt sind wir da jetzt wieder breiter aufgestellt.“

Steinhaus pfeift Auswärtsspiel beim TSV 1860 München

Vorberichte

FIFA-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus aus Langenhagen pfeift am Samstag (13.15 Uhr) das Auswärtsspiel des KSC beim TSV 1860 München.

Die 40-jährige Polizeibeamtin kommt in München zu ihrem 61. Einsatz in der 3. Liga. Neben 90 Zweitliga-Spielen hat Steinhaus als erste Schiedsrichterin im deutschen Profifußball seit 2017 auch 14 Partien in der Bundesliga gepfiffen.

Für die siebenmalige „Schiedsrichterin des Jahres“ ist es bereits die zehnte Partie mit KSC-Beteiligung. Bei einem Spiel der Blau-Weißen war Steinhaus zuletzt im April 2017 im Einsatz.

Matthias Lämmchen (Meuselwitz) und Steven Greif (Westhausen) assistieren der Schiedsrichterin am Samstag an den Seitenlinien.

2:0-Erfolg bei 1860 München: KSC stellt Auswärtsstärke erneut unter Beweis

Spielberichte von David Ruf

Der KSC hat seine Auswärtsstärke auch in der Partie beim TSV 1860 München am Samstag unter Beweis gestellt. Die Treffer beim 2:0-Erfolg der Blau-Weißen erzielten Kapitän David Pisot und Marvin Wanitzek.

Cheftrainer Alois Schwartz schickte im Münchner Stadtteil Giesing Christoph Kobald von Beginn an aufs Feld. Kobald, der am vergangenen Wochenende seinen ersten Pflichtspiel-Treffer im KSC-Dress erzielt hatte, rückte für Burak Camoglu in die Startelf und nahm eine Position auf der Doppel-Sechs ein. Manuel Stiefler rückte dafür auf die rechte Außenbahn. Ein Wiedersehen gab es bei der Partie mit 1860-Profi Jan Mauersberger, der von 2012 bis 2016 insgesamt 93 Pflichtspiele für den KSC absolviert hatte.

Die knapp 2.000 mitgereisten KSC-Fans wurden im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße mit einer erfolgreichen Anfangsphase belohnt. Bereits nach drei Minuten zappelte der Ball im Netz der „Löwen“. Die Hausherren hatten den Ball nach einer Ecke nicht aus der Gefahrenzone bekommen, David Pisot fackelte 18 Meter vor dem Kasten nicht lange und traf per Drehschuss ins rechte Eck. Damit hat der KSC-Kapitän zwei seiner drei Saisontore gegen den TSV 1860 erzielt.

Nach sieben Minuten vergab Sascha Mölders die Möglichkeit zum Ausgleich, er setzte den Ball nach einem flach ausgeführten Freistoß aber rechts neben das Tor. Auf der Gegenseite kam Anton Fink zu einer weiteren Möglichkeit, seine Direktabnahme nach dem hohen Zuspiel von Marc Lorenz konnte Keeper Marco Hiller entschärfen. Die Karlsruher hatten das Spiel auch anschließend gut im Griff, vor beiden Toren tat sich aber zunächst wenig. Erst in der 30. Minute kam Mölders wieder in Aktion, doch auch der Kopfball des Angreifers flog neben das Tor (30.). Doch auch für die Gäste ergab sich im ersten Durchgang noch zwei Gelegenheiten: Damian Roßbach köpfte zunächst die Kugel nach Marco Thiedes Flanke links neben das Gehäuse (41.). Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff beförderte Fink nach Marvin Pouriés Zuspiel das Leder per Hacke über das Tor.

Schwartz und sein Münchner Kollege Daniel Bierofka brachten zur zweiten Hälfte jeweils einen neuen Mann. Beim KSC ersetzte Burak Camoglu den angeschlagenen Marco Thiede. Bei den Hausherren durfte Semi Belkahia für Prince Owusu ran. Im letzten Drittel kamen beide Teams in den ersten Minuten kaum zum Zug. 1860-Schlussmann Hiller musste erst nach 57 Minuten bei einem Schuss von Fink eingreifen.

In richtig brenzlige Situationen gerieten Uphoff und Hiller auch danach zunächst nicht. Mölders Schuss und Philipp Steinharts Freistoß verfehlten ihr Ziel jeweils (61., 67.). Nach 72 Minuten wäre Pisot beinahe eine Kopie seines Treffers gelungen, Hiller konnte den Kopfball des KSC-Kapitäns diesmal parieren. Auf der anderen Seite konnte sich Uphoff im Eins gegen Eins gegen Efkan Bekiroglu auszeichnen (73.). Als Pourié die Kugel gegen seinen früheren Verein doch noch im Netz unterbrachte, erkannte Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus den Treffer aufgrund einer Abseitsposition des Karlsruhers nicht an (80.) Nachdem Uphoff gegen Nico Karger zur Stelle war, konnte der KSC in der Nachspielzeit noch einen Treffer draufsetzen: Marvin Wanitzek vollendete einen Konter zum 2:0.

Nach dem verdienten Sieg, gleichzeitig der neunte Auswärtserfolg in dieser Saison, hat der KSC nun fünf Zähler Vorsprung auf den Tabellendritten Hallescher FC. Der KSC empfängt zum vorletzten Heimspiel der Saison am kommenden Samstag (14.00 Uhr) die abstiegsgefährdete SG Sonnenhof Großaspach. Rechtsverteidiger Thiede wird diese Partie verpassen, nachdem er heute in der 32. Minute seine fünfte gelbe Karte gesehen hatte.

Das Spiel im Stenogramm:

TSV 1860 München: Hiller - Paul, Si. Lorenz (81. Ziereis), Mauersberger, Steinhart - Wein, Bekiroglu - Lex (64. Kindsvater), Karger - Mölders, Owusu (46. Belkahia). Bank: Hipper, Köppel, Abruscia, Böhnlein. Trainer: Daniel Bierofka.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede (46. Camoglu), Gordon, Pisot, Roßbach - Stiefler, Kobald, Wanitzek, M. Lorenz - Fink (76. Sané), Pourié (90.+3 Groiß). Bank: Kaiser, Röser, Möbius,  Hanek. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 0:1 Pisot (2.), 0:2 Wanitzek (90.+4)
Gelbe Karten: Karger (8.), Belkahia (53.), Mölders (80.) - Thiede (32.), Camoglu (71.), Lorenz (90.+2)
Gelb-Rote Karte: Paul (83)
Zuschauer: 15.000
Schiedsrichterin: Bibiana Steinhaus (Langenhagen)

35. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:1 26.04.2019 19:00h
:
3:3 28.04.2019 14:00h
:
2:4 27.04.2019 14:00h
:
1:2 27.04.2019 14:00h
:
0:0 27.04.2019 14:00h
:
2:0 29.04.2019 19:00h
:
0:1 28.04.2019 13:00h
:
2:0 27.04.2019 14:00h
:
2:0 27.04.2019 14:00h
:
0:2 27.04.2019 13:15h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
35 22 10 3 54:24 30 76
2.
Karlsruher SC
35 18 11 6 56:33 23 65
3.
SV Wehen Wiesbaden
35 19 4 12 66:45 21 61
4.
Hallescher FC
35 17 9 9 42:30 12 60
5.
Hansa Rostock
35 13 11 11 43:43 0 50
6.
Preußen Münster
35 14 7 14 45:43 2 49
7.
Würzburger Kickers
35 13 9 13 48:41 7 48
8.
KFC Uerdingen 05
35 14 5 16 43:56 -13 47
9.
FSV Zwickau
35 12 10 13 40:40 0 46
10.
SV Meppen
35 13 7 15 45:47 -2 46
11.
1. FC Kaiserslautern
35 11 12 12 41:47 -6 45
12.
1860 München
35 11 11 13 43:41 2 44
13.
SpVgg Unterhaching
35 9 15 11 46:41 5 42
14.
Eintracht Braunschweig
35 9 14 12 44:51 -7 41
15.
Sportfreunde Lotte
35 9 13 13 30:40 -10 40
16.
Carl Zeiss Jena
35 9 13 13 40:53 -13 40
17.
SG Sonnenhof Großaspach
35 7 18 10 30:35 -5 39
18.
Energie Cottbus
35 10 8 17 46:55 -9 38
19.
Fortuna Köln
35 9 11 15 35:58 -23 38
20.
VfR Aalen
35 6 12 17 42:56 -14 30
1860 München
TOR Hiller
DEF H. Paul
DEF Si. Lorenz
DEF Mauersberger
MIT Wein
MIT Bekiroglu
MIT Karger
MIT Lex
MIT Steinhart
ANG Mölders
ANG Owusu
Auswechselbank
TOR Hipper
Köppel
Abruscia
Böhnlein
Eingewechselt
Belkahia
Kindsvater
Ziereis
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Pisot
DEF Gordon
DEF Roßbach
MIT Kobald
MIT Wanitzek
MIT Stiefler
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Kaiser
Hanek
Möbius
M. Röser
Eingewechselt
Camoglu
Sané
Groiß
Match
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