34. Spieltag
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Karlsruher SC
3:1
SV Meppen
( 1:1 )
Zuschauerzahl: 12562
Schiedsrichter: Börner (Iserlohn)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen den SV Meppen

Vorberichte von David Ruf

Am heutigen Ostersamstag (14.00 Uhr) empfängt der KSC zuhause den SV Meppen. Vorab haben wir alle wichtigen Fakten zu dieser Partie zusammengestellt.

Der KSC und der SV Meppen treffen zum vierten Mal aufeinander. Zwei der bisherigen Duelle konnte der KSC für sich entscheiden, bei der Premiere behielt Meppen die Oberhand.

Das Hinspiel im November 2018 konnte der KSC mit 3:2 für sich entscheiden.

Der SV Meppen ist durch den Relegations-Sieg gegen den SV Waldhof Mannheim im Jahr 2017 in die 3. Liga aufgestiegen. Damit kehrte man nach 19 Jahren zurück in den Profifußball.

Beim heutigen Spiel steht erstmals die provisorische Tribüne auf der Nordseite des Wildparkstadions zur Verfügung.

Der SVM ist mit 24 Zählern die viertbeste Rückrundenmannschaft. Der KSC holte im gleichen Zeitraum 21 Punkte.

Von den letzten sechs Spielen konnten die Emsländern nur eines für sich entscheiden (2 Remis, 3 Niederlagen).

Das KSC-Sturmduo Marvin Pourié und Anton Fink hat zusammen bereits 30 Treffer erzielt. Pourié führt die Torjägerliste der 3. Liga mit 17 Toren an, auf Platz vier folgt Fink mit 13 Toren. Rang sechs belegt Meppens Nick Proschwitz (12 Treffer in 22 Spielen).

Marcus Piossek, im Winter von Lotte nach Meppen gewechselt, trifft auf seinen Ex-Club. Er spielte in der Saison 2010/11 beim KSC, wurde dort aber nach seinem zweifachen Schlüsselbeinbruch nur in der zweiten Mannschaft in der damaligen Regionalliga Süd eingesetzt.

KSC geht in den Endspurt: „Wir brauchen jeden Zuschauer und jede Unterstützung“

Vorberichte von David Ruf

Beim KSC sieht man sich gut gerüstet für den Endspurt in der 3. Liga. Fünf Partien stehen noch aus, die Erste davon bestreitet das Team von Alois Schwartz am Ostersamstag (14.00 Uhr) gegen den SV Meppen.

Dabei wollen die Karlsruher an ihre Leistung im Auswärtsspiel am Montag in Würzburg anknüpfen. „Wir haben in Würzburg eine sehr gute Partie abgeliefert, aber uns leider nicht belohnt“, sagte Schwartz am Gründonnerstag. „Wir hatten nicht die Ruhe vor dem Tor, haben nicht die richtige Entscheidung gefällt und das Quäntchen Glück hat uns gefehlt.“

Mit Blick auf den Liga-Endspurt sieht Sportdirektor Oliver Kreuzer das Team gut gerüstet. „Die Mannschaft hat zuletzt einen extremen Anstieg in ihrer Formkurve gezeigt“, lobte der Manager Kapitän David Pisot und seine Mitspieler. „Wir wollen die letzten fünf Spiele gewinnen und Platz zwei verteidigen. Daran setzen wir alles.“

Die erste Aufgabe wartet am Samstag gegen den SV Meppen, den Vierten der Rückrundentabelle. „Meppen hat sich im Laufe der Rückrunde richtig gut stabilisiert. Sie stehen sehr kompakt und haben ein gutes Umschaltspiel“, sagte Schwartz über die Emsländer. Bis auf Ersatzkeeper Sven Müller stehen für die Partie am Samstag alle Spieler zur Verfügung. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Mitwirken von Sercan Sararer, der mit leichten Adduktorenproblemen kämpft.

Beim Spiel am Samstag wird erstmals die provisorische Tribüne auf der Nordseite des Wildparkstadions zur Verfügung stehen. Damit werden die KSC-Fans zum ersten Mal ganz nahe und jetzt im wahrsten Sinne des Wortes hinter ihrer Mannschaft stehen. Trainer Schwartz appellierte am Donnerstag: „Wir haben noch drei Heimspiele, brauchen jeden Zuschauer und jede Unterstützung. Wir können unser Ziel nur gemeinsam erreichen.“

KSC dreht das Spiel und sichert sich drei Punkte gegen den SV Meppen

Spielberichte

Der KSC hat sein Heimspiel am Ostersamstag gegen den SV Meppen mit 3:1 (1:1) gewonnen. Nach einem Rückstand siegten die Blau-Weißen durch den Doppelpack von Marvin Pourié und Christoph Kobalds ersten Pflichtspiel-Treffer im KSC-Dress.

Cheftrainer Alois Schwartz nahm im Vergleich zum 0:0-Unentschieden bei den Würzburger Kickers keine Änderung in der Startelf vor. Auf die Bank rückte Martin Röser für Sercan Sararer, der mit leichten Adduktorenproblemen keine Option für den Kader war. Bei den Gästen aus Meppen rutschten Vidovic, Amin und Undav in die erste Formation.

Mit knapp 5.000 Fans auf der neuen provisorischen Nordtribüne startete der Karlsruher SC im Vorwärtsgang gegen den SV Meppen. Zum ersten Torabschluss kam Marvin Pourié nach neun Minuten. Sein Schuss aus spitzem Winkel von links war aber leichte Beute für SVM-Schlussmann Domaschke. Einen Fernschuss von Stiefler von der Mittellinie konnte der Torhüter abfangen (10.). Die große Möglichkeit zur frühen Führung hatten die Badener eine Minute später: Wanitzeks Flanke kam durch bis zu Fink, dessen Schuss aus wenigen Metern konnte aber Jesgarzewski mit dem Körper auf der Linie klären. Auf Diskussionen zu einem möglichen Handspiel ließ sich Schiedsrichter Börner nicht ein.

Auf der Gegenseite nutzten die Gäste aus Meppen dagegen ihre erste Möglichkeit. In der 17. Spielminute kam der Ball von Amin zu Proschwitz, der Uphoff aus kurzer Distanz überwinden konnte. Der KSC versuchte sein Glück jetzt erstrecht weiterhin in der Offensive. Roßbach hatte die nächste gute Gelegenheit aus der zweiten Reihe, verzog aber knapp am rechten Pfosten vorbei (18.). Die nächste KSC-Chance führte dann aber zum verdienten Ausgleich: Gordon hob den Ball in den Lauf von Pourié und der Toptorjäger der Liga hatte keine Probleme, den Ball in gewohnter Manier am Torhüter vorbei zum 1:1 in die Maschen zu bugsieren (25.). Sein 18. Saisontreffer!

Nur zwei Minuten später hatte der Angreifer schon die Gelegenheit zum nächsten: Wieder war er durch die Abwehrreihe gebrochen, wurde allerdings im letzten Moment noch von gleich zwei Meppenern eingeholt und fair vom Ball getrennt (27). An eine scharfe Hereingabe von Lorenz kam Camoglu in der der Mitte nicht mehr entscheidend ran (37.). Den flachen Drehschuss von Fink konnte Domaschke in der 39. Minute parieren. So ging es mit einem 1:1-Unentschieden in die Pause.

Im zweiten Durchgang konnten die Gäste die erste Möglichkeit verbuchen, Tankulic traf satt das Außennetz (47.). In der 55. war Lorenz nach Zuspiel von Stiefler auf und davon, brachte den Ball im Tor unter, wurde aber vom Schiedsrichter wegen Abseits zurückgepfiffen. Auf der Gegenseite musste Uphoff das Leder nach Versuch von Amin zur Ecke lenken (56.). Ein Schlenzer von Wanitzek aus der zweiten Reihe ging in der 58. Spielminute am SVM-Tor vorbei.

In der 64. Minute tankte sich Wanitzek durch das halbe Mittelfeld und spielte im richtigen Moment auf links zu Pourié. Dessen Versuch konnte aber Domaschke zur Ecke abwehren. Im Anschluss für Burak Camoglu Christoph Kobald ins Spiel, der sich im defensiven Mittelfeld einsortierte während Stiefler auf den rechten Flügel rückte. Und der Österreicher führte sich gleich prächtig ein: Nach einer Ecke von Loren legte Gordon das Leder in die Mitte, Kobald hielt die Füße hin und drückte den Ball zur Führung aus wenigen Metern über die Linie (68.). Es war der erste Treffer für den 21-Jährigen im zwölften Ligaeinsatz.

Der KSC zog sich in der Folge nicht zurück, sondern spielte offensiv auf den dritten Treffer. In der 75. Spielminute war es Pourié, der die Gelegnheit dazu auf dem Fuß hatte. Im Strafraum schlug der Angreifer einen Haken und kam dabei zu Fall, zu wenig für einen Freistoß aus Sicht des Schiedsrichters. Den Applaus der 12.562 Zuschauer im Wildpark holte sich Manuel Stiefler in der 80. Minute ab, für die letzten zehn Minuten kam Martin Röser erstmals nach Verletzungspause wieder in die Partie. Den Deckel drauf machte dann doch Marvin Pourié: Der Angreifer kam von links in den Strafraum und spitzelte den Ball ebenda an Domaschke zur beruhigenden 3:1-Führung in die Maschen (81.)! Wenig später hatte sogar noch Röser die Gelegenheit zum vierten Treffer, scheiterte aber aus wenigen Zentimetern am Schlussmann.

"KSC, ole, ole" schallte es in den letzten Minuten durch den Wildpark, dann war Schluss. Der KSC festigte seinen zweiten Tabellenplatz mit nun 62 Punkten. Am kommenden Samstag sind die Blau-Weißen beim TSV 1860 München zu Gast.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Camoglu (64. Kobald), Stiefler (80. Röser), Wanitzek, Lorenz - Fink (90. Möbius), Pourié. Bank: Kaiser, Sané, Groiß, Hanek. Trainer: Alois Schwartz.

SV Meppen: Domaschke - Jesgarzewski, Puttkammer, Vidovic, Amin - Ballmert, Piossek - Undav - Kremer (67. Guder), Tankulic - Proschwitz. Bank: Harsman, Nuxoll, Vrzogic, Posipal, Wagner, Proschwitz. Trainer: Christian Neidhart.

Tore: 0:1 Proschwitz (17.), 1:1 Pourié (25.), 2:1 Kobald (68.), 3:1 Pourié (81.)
Karten: Röser (90.+2)
Zuschauer: 12.562
Schiedsrichter: Bastian Börner (Iserlohn)

34. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:3 22.04.2019 19:00h
:
2:0 20.04.2019 14:00h
:
1:0 20.04.2019 14:00h
:
3:0 20.04.2019 14:00h
:
3:1 20.04.2019 14:00h
:
2:0 20.04.2019 14:00h
:
1:1 20.04.2019 14:00h
:
3:1 20.04.2019 14:00h
:
0:2 21.04.2019 13:00h
:
0:3 21.04.2019 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
34 21 10 3 52:23 29 73
2.
Karlsruher SC
34 17 11 6 54:33 21 62
3.
Hallescher FC
34 17 8 9 41:29 12 59
4.
SV Wehen Wiesbaden
34 18 4 12 64:45 19 58
5.
Hansa Rostock
34 13 10 11 43:43 0 49
6.
Preußen Münster
34 14 6 14 42:40 2 48
7.
FSV Zwickau
34 12 10 12 40:38 2 46
8.
Würzburger Kickers
34 12 9 13 46:41 5 45
9.
1. FC Kaiserslautern
34 11 12 11 41:45 -4 45
10.
1860 München
34 11 11 12 43:39 4 44
11.
KFC Uerdingen 05
34 13 5 16 39:54 -15 44
12.
SV Meppen
34 12 7 15 43:47 -4 43
13.
SpVgg Unterhaching
34 9 15 10 46:40 6 42
14.
Eintracht Braunschweig
34 9 13 12 41:48 -7 40
15.
Sportfreunde Lotte
34 9 12 13 30:40 -10 39
16.
SG Sonnenhof Großaspach
34 7 17 10 29:34 -5 38
17.
Energie Cottbus
34 10 8 16 45:53 -8 38
18.
Fortuna Köln
34 9 11 14 35:56 -21 38
19.
Carl Zeiss Jena
34 8 13 13 39:53 -14 37
20.
VfR Aalen
34 6 12 16 40:52 -12 30
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Wanitzek
MIT Stiefler
MIT Camoglu
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Kaiser
Groiß
Hanek
Sané
Eingewechselt
Kobald
M. Röser
Möbius
SV Meppen
TOR Domaschke
DEF Jesgarzewski
DEF Puttkammer
DEF Vidovic
DEF Amin
MIT Piossek
MIT Ballmert
MIT Kremer
MIT Undav
MIT Tankulic
ANG Proschwitz
Auswechselbank
TOR Harsman
Nuxoll
Vrzogic
Posipal
Eingewechselt
Guder
M. Wagner
Demaj
Match
Center
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