31. Spieltag
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SV Wehen Wiesbaden
2:0
Karlsruher SC
( 0:0 )
Zuschauerzahl: 7451
Schiedsrichter: Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)
Austragungsort: Brita-Arena
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Auswärtsspiel bei Wehen Wiesbaden

Vorberichte von David Ruf

Im Spitzenspiel der 3. Liga trifft der KSC heute um 14.00 Uhr in der Brita Arena auf den SV Wehen Wiesbaden. Wir haben vorab einen Blick auf die Statistik geworfen.

Siebenmal trafen der KSC und der SV Wehen Wiesbaden bislang aufeinander. Mit fünf Siegen haben die Blau-Weißen die Nase hier klar vorn. Zweimal ging der SVWW als Sieger vom Platz, eine Partie endete remis.

Das letzte Aufeinandertreffen entschieden die Wiesbadener im Oktober 2018 im Wildpark mit 5:2 für sich.

Der SVWW ist die mit 25 Punkten die beste Rückrundenmannschaft. Außerdem stellen die Hessen mit 57 erzielten Tore die mit Abstand torgefährlichste Offensive der Liga.

Der KSC hat bereits 24 Treffer nach Standards erzielt - Ligabestwert.

Am Mittwochabend setzte sich der KSC im Halbfinale des bfv-Rothaus-Pokals mit 4:0 beim VfB Gartenstadt durch. Der SVWW gewann gleichzeitig sein Halbfinal-Spiel im Hessen-Pokal beim SC Hessen Dreieich mit 3:1.

Positive Erinnerung I: In der Drittliga-Saison 2012/13 bestritt der KSC sein letztes Saisonspiel in Wiesbaden und bekam dort nach dem Abpfiff feierlich den Meisterpokal der 3. Liga überreicht.

Positive Erinnerung II: Im Gastspiel beim damaligen SV Wehen machte der KSC am 23. Mai 2001 den sofortigen Wiederaufstieg aus der damaligen Regionalliga Süd in die 2. Bundesliga klar.

Nach dem Klassenerhalt in der 2.Bundesliga zog der Verein 2007 von Wehen-Taunusstein nach Wiesbaden in die Brita Arena. Zudem wurde die SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH gegründet.

Wiedersehen I: KSC-Profi Marc Lorenz spielte von 2015 bis 2017 für den SV Wehen Wiesbaden. In 77 Pflichtspielen gelangen ihm starke 28 Torvorlagen, fünfmal traf Lorenz selbst.

Wiedersehen II: KSC-Profi Dominik Stroh-Engel war von 2007 bis 2010 sowie von 2012 bis 2013 für die Wiesbadener aktiv. In 124 Spielen erzielte er 41 Treffer.

Wiedersehen III: Simon Brandstetter, in der Winterpause nach Wiesbaden gewechselt, trug in der Drittliga-Spielzeit 2012/13 das KSC-Trikot.

Cortus pfeift Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden

Vorberichte

DFB-Schiedsrichter Benjamin Cortus aus Röthenbach an der Pegnitz leitet das KSC-Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden (Sonntag, 14.00 Uhr / Brita-Arena).

Der 37-jährige Informatikkaufmann kommt damit zu seinem 72. Einsatz in der 3. Liga. Hinzu kommen 64 Einsätze in der 2. Bundesliga und 28 Einsätze in der Bundesliga.

Cortus hat bislang vier Begegnungen mit KSC-Beteiligung gepfiffen, zuletzt war dies im Mai 2018 beim beim Auswärtsspiel der Karlsruher beim VfR Aalen der Fall.

Jochen Gschwendtner (Eggenfelden) und Markus Huber (Wurmannsquick) assistieren Cortus am Sonntag an den Seitenlinien.

KSC unterliegt Wehen Wiesbaden im Spitzenspiel

Spielberichte von David Ruf

Im Spitzenspiel der 3. Liga unterlag der KSC am Sonntag auswärts dem SV Wehen Wiesbaden mit 0:2 (0:0) und rutscht damit in der Tabelle auf Rang drei ab. Manuel Schäffler und Niklas Schmidt trafen im zweiten Durchgang für die Hessen, die nun Tabellenzweiter sind.

Die Gäste gingen mit einer Änderung in der Startformation in der Partie: Marc Lorenz kehrte nach abgesessener Gelb-Sperre in die Anfangself zurück, für ihn musste Sercan Sararer weichen. Für die Karlsruher war die Partie nur auf dem Papier ein Auswärtsspiel, da rund 3.500 KSC-Fans für eine lautstarke Unterstützung und Heimspielatmosphäre in der Brita-Arena sorgten.

Entsprechend gut kamen die Blau-Weißen bei frühlingshaften Temperaturen ins Spiel und in den ersten zehn Minuten zu gleich drei Möglichkeiten. Anton Fink traf in der vierten Minute das Außennetz und köpfte den Ball drei Minuten später nach Marvin Wanitzeks Freistoß aus 16 Metern über den Kasten. Wanitzek selbst gehörte die dritte Möglichkeit, er setzte seinen Schuss jedoch links neben das Tor (9.).

Die Hausherren brauchten 20 Minuten bis zu ihrer ersten Chance, die Manuel Schäffler vergab. Wie der Angreifer verfehlte auch Gökhan Gül in der 25. Minute das von Benjamin Uphoff gehütete Tor. Auf dem Rasen ging es nun ruppiger zu, viele Fouls und Behandlungspausen unterbrachen den Spielfluss immer wieder. In der Schlussphase einer weiterhin ausgeglichenen ersten Hälfte ergab sich für Wanitzek noch eine Gelegenheit, doch auch diesmal verfehlte der Mittelfeldmann mit seinem Schuss das Tor (40.). Beinahe wäre den Karlsruhern sogar noch der Führungstreffer gelungen: Nach einer schnellen Kombination am Strafraum über Christoph Kobald und Wanitzek kam der Ball zu Stiefler, der den Ball aus kurzer Distanz nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei schob (44.).

Der zweite Durchgang begann für das Team von Alois Schwartz denkbar schlecht, denn in der 48. Minute zappelte der Ball im Netz des KSC. Maximilian Dittgen fing nach einer Ecke den als Befreiungsschlag gedachten Ball ab, Schäffler verwertete Moritz Kuhns Flanke mit dem Fuß ins lange Eck. Doch nur zwei Minuten später wäre den Karlsruhern fast der Ausgleich gelungen, Marvin Pouriés Kopfball nach einer Wanitzek-Flanke ging aber knapp über die Latte.

Die Wiesbadener konnten sich nun zahlreiche weitere Großchancen herausspielen, doch vor allem der zweimal glänzend gegen Schäffler reagierende Uphoff verhinderte Schlimmeres. So konnte der KSC-Schlussmann nach Schäfflers Schuss in der 55. Minute aus kurzer Distanz gerade noch den rechten Arm hochreißen und das Leder abwehren. Auch in der 58. Minute war Uphoff bei einem Schuss des Wiesbadener Angreifers zur Stelle. Zudem setzte Schäffler noch einen Kopfball im Anschluss an eine Ecke äußerst knapp am Tor vorbei (57.).

Schwartz reagierte nach 62 Minuten und brachte mit Burak Camoglu und Saliou Sané gleich zwei frische Kräfte für Kobald und Fink. Camoglu beackerte fortan die rechte Außenbahn, Stiefler ging zurück ins defensive Mittelfeld als Nebenmann von Wanitzek.

Nach 71 Minuten war Lorenz im Strafraum der Gastgeber völlig frei, doch Nicklas Shipnoski konnte ihm den Ball gerade noch vom Fuß spitzeln. Neun Minuten später brachte Wanitzek den Ball nach innen, wo Sascha Mockenhaupt auf der Linie klären konnte. Kein Glück für die Karlsruher, die weiter auf den Ausgleich drängten, hatten auch Stiefler und Camoglu bei ihren Möglichkeiten (81., 82.). Für die letzten Minuten brachte Schwartz Justin Möbius für Marco Thiede und stellte in der Defensive auf Dreierkette um. Doch dieser Schritt wurde nicht mehr belohnt, im Gegenteil: Drei Minuten vor dem Ende traf der eingewechselte Niklas Schmidt am Ende eines Konters zum 2:0-Endstand.

Für den KSC steht am kommenden Samstag (14.00 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching die nächste Aufgabe in der 3. Liga an. Daniel Gordon wird diese Partie verpassen, der Innenverteidiger kassierte beim heutigen Spiel in der 71. Minute seine fünfte gelbe Karte.

Das Spiel im Stenogramm:

SV Wehen Wiesbaden:
Kolke - Kuhn, Mockenhaupt, Dams, Dittgen - Mrowca, Gül (46. Titsch Rivero) – Shipnoski (86. Lorch), Schwadorf (72. Schmidt) - Schäffler, Kyereh. Bank: Watkowiak, Hansch, Mintzel, Diawusie. Trainer: Rüdiger Rehm.

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede (83. Möbius), Gordon, Pisot, Roßbach - Stiefler, Kobald (62. Camoglu), Wanitzek, Lorenz - Fink (62. Sané), Pourié. Bank: Kaiser, Groiß, Hanek, Choi. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 1:0 Schäffler (48.), 2:0 Schmidt (87.)
Gelbe Karten: Gül (18.), Schäffler (29.), Dams (58.), Kuhn (90.+2) - Kobald (16.), Sané (64.), Gordon (71.)
Zuschauer: 7.451
Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach an der Pegnitz)

31. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:0 30.03.2019 14:00h
:
3:2 30.03.2019 14:00h
:
2:1 30.03.2019 14:00h
:
1:1 30.03.2019 14:00h
:
1:0 01.04.2019 19:00h
:
2:4 29.03.2019 19:00h
:
1:1 31.03.2019 13:00h
:
4:3 30.03.2019 14:00h
:
3:1 30.03.2019 14:00h
:
2:0 31.03.2019 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
31 18 10 3 46:22 24 64
2.
SV Wehen Wiesbaden
31 17 4 10 59:40 19 55
3.
Karlsruher SC
31 15 10 6 47:32 15 55
4.
Hallescher FC
31 14 8 9 35:29 6 50
5.
Hansa Rostock
31 12 9 10 39:40 -1 45
6.
1860 München
31 11 11 9 43:34 9 44
7.
Würzburger Kickers
31 12 8 11 46:38 8 44
8.
1. FC Kaiserslautern
31 11 11 9 40:41 -1 44
9.
SV Meppen
31 12 6 13 41:41 0 42
10.
SpVgg Unterhaching
31 9 14 8 45:34 11 41
11.
Preußen Münster
31 12 5 14 39:39 0 41
12.
KFC Uerdingen 05
31 12 5 14 35:47 -12 41
13.
FSV Zwickau
31 9 10 12 35:37 -2 37
14.
Sportfreunde Lotte
31 8 12 11 27:33 -6 36
15.
Eintracht Braunschweig
31 8 12 11 37:46 -9 36
16.
Fortuna Köln
31 9 9 13 33:51 -18 36
17.
SG Sonnenhof Großaspach
31 6 16 9 27:32 -5 34
18.
Energie Cottbus
31 9 7 15 40:50 -10 34
19.
Carl Zeiss Jena
31 5 13 13 32:50 -18 28
20.
VfR Aalen
31 5 12 14 38:48 -10 27
SV Wehen Wiesbaden
TOR Kolke
DEF Kuhn
DEF Mockenhaupt
DEF Dams
DEF Dittgen
MIT Gül
MIT Mrowca
MIT Shipnoski
MIT Schwadorf
ANG Schäffler
ANG Kyereh
Auswechselbank
TOR Watkowiak
Mintzel
Diawusie
Hansch
Eingewechselt
Titsch Rivero
N. Schmidt
Lorch
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Kobald
MIT Wanitzek
MIT Stiefler
MIT M. Lorenz
MIT A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Kaiser
Groiß
Choi
Hanek
Eingewechselt
Camoglu
Sané
Möbius
Match
Center
2:3
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