30. Spieltag
x
Karlsruher SC
1:1
Hansa Rostock
( 1:0 )
Schiedsrichter: Koslowski (Berlin)
Austragungsort: Wildparkstadion
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Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen Hansa Rostock

Vorberichte von David Ruf

Um 14.00 Uhr erwartet der KSC heute den F.C. Hansa Rostock zum Heimspiel. Wir haben vorab alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zu dieser Partie zusammengetragen.

24 Aufeinandertreffen gab es zwischen beiden Teams insgesamt. Der KSC konnte 9 Duelle für sich entscheiden (9 Remis, 6 Niederlagen).

Das Hinspiel in Rostock im Oktober 2018 verlor der KSC mit 0:1. Es ist bis heute die letzte Auswärtsniederlage der Blau-Weißen.

Tore fast garantiert: Nur zwei der Spiele zwischen Karlsruhe und Rostock endeten torlos, in den anderen 22 Partien fielen ganze 65 Treffer.

Dirk Orlishausen, langjähriger Keeper und Kapitän der Blau-Weißen heuerte zu Saisonbeginn in der Hansestadt an. Er übernahm dort nicht nur den Posten des Torwarttrainers, sondern auch die Funktion des 3. Torwarts im Team. Zum Wiedersehen mit Kai Bülow, dem KSC-Mannschaftskapitän der letzten Saison, kommt es verletzungsbedingt heute nicht.

Innenverteidiger Martin Stoll  war in der Saison 2010/11 für die "Kogge" aktiv.

Marc Lorenz fehlt gegen Rostock wegen seiner zehnten gelben Karte. Eine Gelb-Sperre droht beim KSC nur Daniel Gordon (4 Gelbe Karten).

Durch seine beiden Treffer in Cottbus am vergangenen Sonntag hat Marvin Pourié die alleinige Führung der Torjägerliste der 3. Liga übernommen.

Der F.C. Hansa hat nur 3 seiner letzten 9 Spiele verloren (4 Siege, 2 Remis). Mit 41 Zählern liegt das Team von Trainer Jens Härtel auf Rang 7.

Schicksalsort Ostseestadion: Im Mai 1998 stiegen die Blau-Weißen in Rostock in die 2. Bundesliga ab, im April 2007 machte man an gleicher Stelle die Rückkehr in die Bundesliga perfekt.

KSC will gegen Rostock nachlegen

Vorberichte von David Ruf

Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel in Cottbus möchte der KSC im Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock am Samstag (14.00 Uhr) nachlegen.

Eine große Lauf- und Kampfstärke bescheinigte KSC-Chefcoach Alois Schwartz seinem Team im Rückblick auf die Partie bei Energie Cottbus am letzten Sonntag. „Das war das Gesicht, was ich von meiner Mannschaft sehen möchte.“

An das Spiel in der Lausitz wolle man nun anknüpfen und mit einem Heimsieg nachlegen, so Schwartz weiter. „Uns erwartet mit Rostock eine spielstarke und erfahrene Mannschaft, die auswärts zuletzt zweimal gewinnen konnte.“ Der 51-Jährige ist sich sicher: „Sie werden uns am Samstag alles abverlangen.“

Von einem „enorm wichtigen Spiel“, sprach Rechtsverteidiger Marco Thiede. „Gerade nach dem Auswärtsdreier in Cottbus wollen wir unbedingt nachlegen und unsere Position weiter festigen“, so Thiede. „Dafür werden wir alles in die Waagschale werfen.“

Für das Duell mit den Hansestädtern wird Marc Lorenz aufgrund einer Gelb-Sperre nicht zur Verfügung stehen. Burak Camoglu und Sercan Sararer sind die ersten Optionen, um den Mittelfeldmann zu vertreten, berichtete Schwartz. „Sercan ist näher ans Team gerückt, genau wie Burak, der nach seinen Einwechslungen immer richtig Schwung reingebracht hat.“

Ersatzkeeper Sven Müller fällt unterdessen wegen Problemen an der Bandscheibe auf unbestimmte Zeit aus. „Wir hoffen, dass es ihm schnell wieder besser geht“, sagte Schwartz. Weitere Fortschritte macht hingegen Martin Röser, der nach seinem Rippenbruch wieder ins Training eingestiegen ist.

Koslowski pfeift Heimspiel gegen Rostock

Vorberichte

Schiedsrichter Lasse Koslowski aus Berlin pfeift am Samstag (14.00 Uhr) das KSC-Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock.

Der 31-jährige Klavierlehrer und Pianist kommt dabei zu seinem 32. Einsatz in der 3. Liga. In der 2. Bundesliga hat er seit dem Jahr 2016 insgesamt 23 Partien geleitet. Darunter war auch das KSC-Spiel gegen den FC Würzburger Kickers im April 2017.

Robert Wessel (Berlin) und Matthias Lämmchen (Meuselwitz) unterstützen Koslowski am Samstag an den Seitenlinien.

1:1 gegen Rostock: KSC muss sich mit Remis begnügen

Spielberichte

Der Karlsruher SC muss sich gegen den F.C. Hansa Rostock im heimischen Wildparkstadion mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Die Hausherren gingen im ersten Durchgang in Führung, mussten aber Mitte der zweiten Halbzeit den Ausgleich hinnehmen.

Cheftrainer Alois Schwarz war aufgrund der Gelbsperre von Marc Lorenz gezwungen, die Elf aus der Vorwoche auf einer Position zu verändern. Für Lorenz rückte Sercan Sararer auf die linke Außenbahn. Kyoung-Rok Choi kehrte auf die Ersatzbank zurück.

Beide Mannschaften starteten engagiert in die Anfangsphase, in der der KSC leichte Vorteile hatte. In der 8. Minute tauchten die Badener erstmals gefährlich im Strafraum der Gäste auf. Marvin Wanitzeks flache Hereingabe konnte aber Marvin Pourié mit dem Rücken zum Tor nicht verwerten. Auch seine Direktabnhame nach Weiterleitung von Fink fand ihr Ziel nicht (17.). Nach einer Ecke, die an Freund und Feind im Sechszehner vorbeifolg, kam Fink von links zum Schuss, Gelios konnte aber zupacken (18.).

Nach der vierten KSC-Ecke war es dann soweit: Wanitzek brachte das Leder von der linken Seite, am kurzen Pfosten schraubte sich Kapitän David Pisot nach oben und köpfte den Ball zur 1:0-Führung in die Maschen (22.). Die Gelegenheit nachzulegen hatte Pourié fünf Minuten später: Nach steilem Zuspiel von Fink tauchte der Toptorjäger der Liga vor Gelios auf, scheiterte aber per Direktschuss am Keeper. Die erste Halbzeit neigte sich ihrem Ende zu, der KSC verpasste es das beruhigende zweite Tor nachzulegen.

Ohne Änderungen bei Blau-Weiß ging es in den zweiten Durchgang, beim F.C. Hansa ersetzte Bischoff Cros. Mit einer strittigen Situation sah sich in der 56. Minute Schiedsrichter Koslowski konfrontiert: Pourié war auf und davon, wollte einen Haken um Torhüter Gelios schlagen, wurde aber knapp vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Es gab die Gelbe Karte für den Schlussmann und einen Freistoß, den Wanitzek aber in die Mauer trat. Auf der Gegenseite musste der KSC, der sich in der zweiten Halbzeit deutlich schwerer tat als noch in der ersten Hälfte, dann den Ausgleich hinnehmen: Nach einer Ecke von Bischoff landete der Ball bei Lukas Scherff, der ihn aus kürzester Distanz ins Karlsruher Tor bugsierte (61.). Der Schuss von Öztürk rauschte wenig später am Katen vorbei (66).

In der 70. Minute wechselte Cheftrainer Alois Schwartz zum ersten Mal und brachte Burak Camoglu für Sercan Sararer, dessen Position er auf der linken Außenbahn übernahm. In der Folge erhöhten die Hausherren nochmal den Druck, mussten sich letztenendes dann aber mit dem leistungsgerechten Unentschieden begnügen.

Für den weiterhin zweitplatzierten KSC geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr, BRITA-Arena) beim SV Wehen Wiesbaden weiter, der mit einem Sieg gegen Verfolger Halle auf den dritten Rang rücken konnte.


Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler, Kobald, Wanitzek, Sararer (70. Camoglu) – Fink, Pourié. Bank: Kaiser, Sané, Kircher, Möbius, Groiß, Choi. Trainer: Alois Schwartz.

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ahlschwede, Hüsing, Rieble, Cros (46. Bischoff) – Hilßner, Öztürk, Wannewetsch, Scherff – Pepic, Biankadi. Bank: Sebald, Hildebrandt, Berger, Donkor, Evseev, Williams. Trainier: Jens Härtel.

Tore: 1:0 Pisot (22.), 1:1 Scherff (61.).
Gelbe Karten: Camoglu - Hilßner, Rieble, Cros, Gelios
Zuschauer: 13.498
Schiedsrichter: Lasse Koslowski (Berlin)

30. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:1 24.03.2019 14:00h
:
1:1 22.03.2019 19:00h
:
0:0 23.03.2019 14:00h
:
1:3 24.03.2019 13:00h
:
1:0 23.03.2019 14:00h
:
2:1 23.03.2019 14:00h
:
3:0 23.03.2019 14:00h
:
1:4 23.03.2019 14:00h
:
1:1 23.03.2019 14:00h
:
2:1 25.03.2019 19:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
30 17 10 3 45:22 23 61
2.
Karlsruher SC
30 15 10 5 47:30 17 55
3.
SV Wehen Wiesbaden
30 16 4 10 57:40 17 52
4.
Hallescher FC
30 14 7 9 35:29 6 49
5.
1860 München
30 11 10 9 42:33 9 43
6.
Hansa Rostock
30 11 9 10 36:39 -3 42
7.
Würzburger Kickers
30 11 8 11 43:36 7 41
8.
Preußen Münster
30 12 5 13 37:36 1 41
9.
1. FC Kaiserslautern
30 10 11 9 36:39 -3 41
10.
KFC Uerdingen 05
30 12 5 13 33:43 -10 41
11.
SpVgg Unterhaching
30 9 13 8 45:34 11 40
12.
SV Meppen
30 11 6 13 39:40 -1 39
13.
FSV Zwickau
30 9 10 11 34:34 0 37
14.
Sportfreunde Lotte
30 8 12 10 27:32 -5 36
15.
Fortuna Köln
30 9 9 12 30:47 -17 36
16.
Eintracht Braunschweig
30 8 11 11 36:45 -9 35
17.
SG Sonnenhof Großaspach
30 6 16 8 26:30 -4 34
18.
Energie Cottbus
30 8 7 15 36:47 -11 31
19.
Carl Zeiss Jena
30 5 12 13 31:49 -18 27
20.
VfR Aalen
30 5 11 14 37:47 -10 26
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Stiefler
MIT Kobald
MIT Wanitzek
MIT Sararer
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Kaiser
Groiß
Kircher
Choi
Möbius
Sané
Eingewechselt
Camoglu
Hansa Rostock
TOR Gelios
DEF Ahlschwede
DEF Hüsing
DEF Rieble
DEF Cros
MIT Hilßner
MIT T. Öztürk
MIT Wannenwetsch
MIT Scherff
ANG Pepic
ANG Biankadi
Auswechselbank
TOR Sebald
Berger
Donkor
Evseev
Eingewechselt
Bischoff
Williams
Hildebrandt
Match
Center
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