29. Spieltag
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Energie Cottbus
0:2
Karlsruher SC
( 0:1 )
Zuschauerzahl: 8703
Schiedsrichter: E. Müller (Bremen)
Austragungsort: Stadion der Freundschaft
Zum Liveticker

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Auswärtsspiel bei Energie Cottbus

Vorberichte von David Ruf

Zum Abschluss der englischen Woche gastiert der KSC heute um 13.00 Uhr beim FC Energie Cottbus. Wir haben vorab einen Blick auf die Statistik geworfen.

Beide Mannschaften konnten bislang jeweils zehn Duelle für sich entscheiden. 4-mal trennte man sich mit einem Unentschieden.

Am 13. September 2010 fielen im Spiel beider Teams zehn Tore. Der KSC konnte dabei einen frühen 0:2-Rückstand in eine 4:2-Pausenführung ummünzen. Nach dem 5:2 kassierte man allerdings noch drei Treffer - am Ende stand es 5:5.

Das Stadion der Freundschaft war für den KSC bislang keine gute Adresse. Den einzigen Sieg gab es im September 2009 beim Einstand des damaligen Trainers Markus Schupp (4:2). Zudem gab es für die Blau-Weißen in Cottbus 2 Remis und 9 Niederlagen.

Seit 2011 gab es in 6️ Pflichtduellen zwischen beiden Teams stets Heimsiege (4️ KSC, 2️ Energie), wobei die Gastmannschaft nicht ein einziges Tor erzielte. Der letzte Auswärtstreffer fiel 2010 bei besagtem 5:5.

Marvin Pourié teilt sich mit 13 Saisontreffern den ersten Rang der Torjägerliste der 3. Liga mit Unterhachings Stephan Hain. Einen Platz dahinter lauert Teamkollege Toni Fink (12 Treffer).

Mit zwei Siegen gegen Preußen Münster (3:0) und den Halleschen FC (3:2) hat sich der FCE im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet und steht aktuell nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf einem Abstiegsplatz.

Nach zwei Jahren in der Regionalliga Nord konnte Energie Cottbus im Sommer 2018 die Rückkehr in den Profifußball feiern. Das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz besiegte in der Relegation den SC Weiche Flensburg 08.

KSC gastiert in Cottbus: "Müssen unsere Grundtugenden wieder auf den Platz bringen"

Vorberichte von David Ruf

Wiedergutmachung ist nach der Heimniederlage gegen Aalen für KSC-Kapitän David Pisot und seine Mitspieler angesagt. Zum Abschluss der englischen Woche geht es für den KSC-Tross zum FC Energie Cottbus (Sonntag, 13.00 Uhr / Stadion der Freundschaft).

"Wenn wir die Basis und die Grundtugenden nicht abrufen können, kommen wir nicht ins Spiel", blickte Cheftrainer Alois Schwartz zu Beginn der Pressekonferenz am Freitag noch einmal auf den letzten Auftritt seines Teams zurück. "Solche Dinge sind manchmal unerklärlich. Wir haben das analysiert und besprochen. Das sollte uns nicht mehr passieren und ich hoffe, es wird uns nicht mehr passieren."

Am Sonntag in der Lausitz gelte es nun, die Grundtugenden wieder auf den Platz zu bringen", gab Kapitän Pisot die Marschrichtung vor. "Wir wollen drei Punkte mitnehmen, dürfen aber nicht blind und naiv zu Werke gehen. Wir müssen unsere Stärken ausspielen, müssen aggressiv und mutig spielen."

Wir müssen jetzt unser Herz in die Hand nehmen

Alois Schwartz

Sven Müller und Malik Batmaz fallen mit Oberschenkelproblemen für das Spiel ebenso aus wie Martin Röser, der nach seinem Rippenbruch derzeit eine Platz-Reha absolviert. Ob die Leistung am Mittwoch für das Spiel in Cottbus Änderungen personeller oder taktischer Natur nach sich ziehen wird, wollte Schwartz nicht kommentieren. "Es geht um die Einstellung, nicht um die Aufstellung."

Die Spieler, die auf dem Platz stehen werden, erwartet laut Schwartz ein kompakter, zweikampfstarker und robuster Gegner. "Sie haben eine große mannschaftliche Geschlossenheit und konnten zuletzt zwei Siege einfahren."

Um in Cottbus als Sieger vom Platz gehen zu können, müssten die Karlsruher auch dem Trend der letzten Duelle gegen den FC Energie trotzen: Seit 2011 gab es in sechs Pflichtduellen zwischen beiden Teams stets Heimsiege, wobei die Gastmannschaft nicht ein einziges Tor erzielte.

Müller pfeift Auswärtsspiel in Cottbus

Vorberichte

DFB-Schiedsrichter Eric Müller aus Bremen pfeift am Sonntag (13.00 Uhr) das Auswärtsspiel des KSC beim FC Energie Cottbus.

Der 28-Jährige pfeift seine dritte Drittliga-Saison und kam dort bislang 24-mal zum Einsatz. Zuletzt das KSC-Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück im Februar 2018 unter seiner Leitung.

Lukas Benen (Nordhorn) und Martin Kliebe (Hessisch Lichtenau) assistieren dem Unparteiischen am Sonntag an den Seitenlinien.

Doppelpack von Pourié: KSC siegt in Cottbus

Spielberichte von David Ruf

Dem KSC ist am Sonntagnachmittag beim abstiegsbedrohten FC Energie Cottbus der achte Auswärtssieg der Saison gelungen. Beide Treffer beim 2:0-Erfolg der Blau-Weißen erzielte Marvin Pourié, der nun bereits 15 Saisontore auf dem Konto hat.

Nach der Niederlage unter der Woche gegen Aalen reagierte Cheftrainer Alois Schwartz und nahm in seiner Anfangsformation einen Wechsel vor: Christoph Kobald ersetzte Alexander Groiß im defensiven Mittelfeld.

Im Stadion der Freundschaft erwischten die Karlsruher einen Start nach Maß und gingen bereits nach fünf Minuten in Führung. Anton Fink hatte den langen Ball von Kobald auf der rechten Seite direkt in den Lauf von Marvin Pourié weitergeleitet, der versenkte die Kugel von halbrechts ins lange Eck. Mit diesem 14. Saisontreffer übernahm Pourié gleichzeitig die alleinige Führung in der Torjägerliste der 3. Liga.

Für die Karlsruher ergaben sich weitere Chancen, allerdings setzte Kobald einen Kopfball nach der Ecke von Marc Lorenz rechts neben das Tor und Pouriés scharfe Hereingabe fand keinen Abnehmer, da Marvin Wanitzek einen Schritt zu spät kam (13., 14.). Anschließend wurden die Lausitzer aktiver, der KSC verlegte sich aufs Verteidigen. Gefährlich wurde es zunächst nur durch Marcelo de Freitas, der einmal links am Tor vorbeischoss und mit einem weiteren Schuss an KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff scheiterte (21., 24.). Der Cottbuser setzte außerdem in der 34. Minute einen Freistoß aus 25 Metern über das Tor. Deutlich gefährlicher wurde es bei Jürgen Gjasulas Versuch nach 40 Minuten, sein Freistoß flog knapp über den Kasten. Die letzte Chance des ersten Durchgangs vergab Streli Mamba, der sich in den Strafraum durchgetankt hatte, aus spitzem Winkel aber links am Tor vorbeischoss. Damit blieb es zur Pause beim 1:0 für den KSC, dem ein gut ausgespielter Angriff zur Führung reichte.

Ohne personelle Wechsel ging es für beide Teams in den zweiten Durchgang, indem erneut der KSC für den ersten Aufschlag sorgte. Fünf Minuten nach Wiederbeginn verhinderte nach Wanitzeks Schuss nur der rechte Pfosten den zweiten KSC-Treffer. In der Folge erspielten sich die Cottbuser ein deutliches Chancenplus, konnten aber keine Möglichkeit zum Ausgleich nutzen. Fabio Vitteri scheiterte zunächst an Uphoff und traf wenig später mit seinem Schuss den Kopf von Marco Thiede, der den Ball dadurch zur Seite abwehrte (59., 63.). Kapitän Dimitar Rangelov tauchte am Ende eines Konters frei vor Uphoff auf und scheiterte von Damian Roßbach bedrängt am Keeper (65.). Schließlich ging Kevin Weidlichs Schuss in der 68. Minute über das Tor und Uphoff war zwei Minuten später gegen Gjasula zur Stelle.

Die Karlsruher hingegen machten nach 76 Minuten alles klar, auch diesen Treffer erzielte Pourié. Zunächst köpfte Kevin Weidlich das Leder nach einer Flanke des eingewechselten Burak Camoglu an den rechten Pfosten des eigenen Tors. Den Abpraller konnte Pourié aus kurzer Distanz über die Linie drücken. Für die Gäste wäre um ein Haar auch noch ein drittes Tor dringewesen, Wanitze scheiterte aber an Torwart Kevin Rauhut und Manuel Stiefler traf wenige Sekunden vor dem Ende die Latte (78., 90.).

Die Karlsruher festigen mit ihren achten Auswärtssieg der Saison und nun 54 Zählern den zweiten Rang. Für den KSC geht es mit dem Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock am kommenden Samstag (14.00 Uhr) weiter. Dabei wird Trainer Schwartz Marc Lorenz ersetzen müssen, der beim heutigen Spiel seine zehnte gelbe Karte sah.

Das Spiel im Stenogramm:

FC Energie Cottbus:
Rauhut - Weidlich, Matuwila, Müller, Schlüter (72. Geisler) - Gjasula, Bohl (61. Hemmerich) - Viteritti (88. Holthaus), Marcelo Freitas, Rangelov - Mamba. Bank: Spahic, Gehrmann, Schneider, Broschinski. Trainer: Claus-Dieter Wollitz.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Stiefler, Kobald, Wanitzek, Lorenz (90.+3 Groiß) - Fink (69. Camoglu), Pourié (90.+1 Sané). Bank: Kaiser, Kircher, Möbius, Sararer. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 0:1 Pourié (5.), 0:2 Pourié (76.)
Gelbe Karten: Viteritti (17.), Matuwila (79.), Mamba (79.) - Lorenz (45.), Stiefler (71.)
Schiedsrichter: Eric Müller (Bremen)
Zuschauer: 8.703

29. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:1 18.03.2019 19:00h
:
2:0 16.03.2019 14:00h
:
0:0 16.03.2019 14:00h
:
2:1 16.03.2019 14:00h
:
3:0 17.03.2019 14:00h
:
0:2 16.03.2019 14:00h
:
3:1 16.03.2019 14:00h
:
1:1 15.03.2019 19:00h
:
1:1 16.03.2019 14:00h
:
0:2 17.03.2019 13:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
29 16 10 3 42:21 21 58
2.
Karlsruher SC
29 15 9 5 46:29 17 54
3.
SV Wehen Wiesbaden
29 15 4 10 53:39 14 49
4.
Hallescher FC
29 14 7 8 34:25 9 49
5.
Würzburger Kickers
29 11 8 10 42:34 8 41
6.
1. FC Kaiserslautern
29 10 11 8 35:36 -1 41
7.
Hansa Rostock
29 11 8 10 35:38 -3 41
8.
SpVgg Unterhaching
29 9 13 7 45:31 14 40
9.
1860 München
29 10 10 9 41:33 8 40
10.
KFC Uerdingen 05
29 12 4 13 33:43 -10 40
11.
SV Meppen
29 11 6 12 39:39 0 39
12.
Preußen Münster
29 11 5 13 34:36 -2 38
13.
Sportfreunde Lotte
29 8 12 9 27:31 -4 36
14.
Fortuna Köln
29 9 8 12 29:46 -17 35
15.
FSV Zwickau
29 8 10 11 32:33 -1 34
16.
Eintracht Braunschweig
29 7 11 11 35:45 -10 32
17.
SG Sonnenhof Großaspach
29 5 16 8 24:29 -5 31
18.
Energie Cottbus
29 8 7 14 35:45 -10 31
19.
Carl Zeiss Jena
29 5 11 13 31:49 -18 26
20.
VfR Aalen
29 5 10 14 36:46 -10 25
Energie Cottbus
TOR Rauhut
DEF Weidlich
DEF R. Müller
DEF Matuwila
DEF Schlüter
MIT D. Bohl
MIT J. Gjasula
MIT Marcelo Freitas
MIT Viteritti
ANG Rangelov
ANG Mamba
Auswechselbank
TOR Spahic
Gehrmann
L. Schneider
Broschinski
Eingewechselt
Hemmerich
F. Geisler
Holthaus
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Kobald
MIT Wanitzek
MIT Stiefler
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Kaiser
Kircher
Möbius
Sararer
Eingewechselt
Camoglu
Sané
Groiß
Match
Center
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