28. Spieltag
x
Karlsruher SC
0:3
VfR Aalen
( 0:2 )
Zuschauerzahl: 10470
Schiedsrichter: Lechner (Hornstorf)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Abendspiel gegen den VfR Aalen

Vorberichte von David Ruf

Schon am heutigen Mittwochabend steht für den KSC mit der Partie gegen den VfR Aalen das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. Vor dem Anpfiff um 19.00 Uhr haben wir alle wichtigen Zahlen, Daten, Fakten zu dieser Partie zusammengefasst.

Der KSC ist gegen den VfR Aalen im Wildpark noch ohne Sieg (1 Niederlage, 3 Unentschieden).

Beide Teams treffen zum zehnten Mal aufeinander: Der KSC konnte 3 Duelle gewinnen (4 Remis, 2 Niederlagen).

Der VfR konnten nur eins der letzten zehn Spiele gewinnen (3 Unentschieden, 6 Niederlagen).

Aalens Sascha Traut spielte bis 2007 für den KSC und war dann noch einmal von 2014 bis 2016 für die Blau-Weißen aktiv. Gebürtiger Karlsruher ist auch Keeper Daniel Bernhardt.

Trainer des VfR ist seit 13. Februar Rico Schmitt. Er löste Argirios Giannikis ab, der früher im Wildpark als Trainer der U19 und Co-Trainer der Profis fungierte.

Mit 24 erzielten Punkten rangiert der KSC in der Heimtabelle auf Rang 2 (7 Siege, 3 Unentschieden, 3 Niederlagen). Die Aalener belegen in der Auswärtstabelle den letzten Rang (1 Sieg, 6 Unentschieden, 7 Niederlagen).

Marvin Pourié teilt sich in der Liste der Torjäger gemeinsam mit Unterhachings Stephan Hain den ersten Platz. Mit einem Treffer im heutigen Spiel würde er diesen Platz für sich alleine haben, da Hain im Spiel der Unterhachinger am Dienstag nicht getroffen hat.

23 Treffer haben die KSC-Spieler in dieser Saison bereits nach Standards erzielt - Ligabestwert!  Anton Fink ist zudem der Spieler mit den meisten Standardtoren. Insgesamt 8- Mal traf der Rekordtorschütze der 3. Liga schon nach ruhenden Bällen.

Beim Sieg des KSC gegen den KFC Uerdingen konnte Anton Fink seinen 200. Scorerpunkt in der 3. Liga feiern (133 Treffer, 67 Torvorlagen).

KSC will gegen Aalen den nächsten Sieg einfahren

Vorberichte von David Ruf

Es ist englische Woche in der 3. Liga und deshalb steht für den KSC bereits am Mittwoch das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. Zur besten After-Work-Zeit um 19.00 Uhr empfangen die Blau-Weißen im Wildpark den VfR Aalen.

Dass die Aalener auf dem letzten Tabellenplatz rangieren und in der 3. Liga gleichzeitig das Team mit der schlechtesten Auswärtsbilanz sind, interessiert die Protagonisten des KSC nicht. „Das spielt keine Rolle. In dieser Liga ist jedes Spiel gleich, du musst immer Leidenschaft an den Tag legen. Das ist die Basis“, sagte Marvin Wanitzek am Montag. Deshalb gilt für den Mittelfeldmann: „Wie in den letzten beiden Spielen müssen wir auch am Mittwoch wieder von Anfang an voll da sein.“

Personell kann Cheftrainer Alois Schwartz gegen das Team von der Ostalb nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Martin Röser muss mit seinem Rippenbruch weiter pausieren. Anton Fink, Alexander Groiß und Marvin Pourié, die während des Uerdingen-Spiels aufgrund von Blessuren ausgewechselt werden mussten, stehen wieder zur Verfügung. Auch Kyoung-Rok Choi und Sercan Sararer sind zurück im Übungsbetrieb.

Unter den Zuschauern werden am Mittwoch auch rund 1.000 ehrenamtlich Tätige aus 35 Vereinen und Organisationen sein, die der Verein als Dank für ihr Engagement eingeladen hat. Sie hätten sicher nichts gegen eine Premiere, denn in bislang vier Anläufen ist dem KSC gegen den VfR noch kein Heimsieg gelungen.

KSC unterliegt dem VfR Aalen

Spielberichte

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz vertraute auf dieselbe Startelf wie bei den beiden vorangegangenen Siegen gegen Osnabrück und Uerdingen. Auf die Reservebank kehrte Sercan Sararer zurück, während Ersatztorhüter Sven Müller krankheitsbedingt passen musste. Für ihn saß mit Edmond Kaiser ein Keeper aus der U19-Mannschaft am Spielfeldrand.

Im Karlsruher Nieselregen dauerte es zehn Minuten bis zur ersten KSC-Gelegenheit. Nach einer Ecke landete der Ball bei Stiefler, der das Leder an der Strafraumkante aber nicht richtig traf. Fink kam an die Kugel, verzog aus der Drehung aber einige Meter. Die Wildpark-Jungs kamen trotzdem nur schleppend in die Partie. Nach zwölf Minuten dann der frühe Rückschlag für die Blau-Weißen noch in der Anfangsphase: Wegen einem kleinen Foul von Groiß gab es Freistoß für den VfR Aalen im Mittelfeld. Der Ex-Karlsruher Traut brachte die Kugel in den Strafraum, Rehfeldt verlängerte auf den freistehenden Schnellbacher und der Angreifer bugsierte den Ball aus wenigen Metern über die Linie. Drei Minuten später kam es faustdick: Nach einem missglückten Fallrückzieher von Andrist prallte der Ball zu Geye. Der zog 18 Meter zentral vor dem Tor ab und ließ Uphoff mit seinem platzierten Flachschuss neben den rechten Pfosten keine Chance (15.).

Zwei Tore Rückstand gegen den Tabellenletzten veranlassten Cheftrainer Schwartz schon in der 24. Spielminute zu einem frühen Wechsel: Für Groiß kam Camoglu ins Spiel. Der Eingewechselte sortierte sich im rechten Mittelfeld ein, Stiefler rückete dafür in die Zentrale. Der KSC ging von nun an taktisch offensiver zu Werke. 27 Minuten waren gespielt, als der KSC dem Gäste-Tor wieder näherkam. Der Freistoß von Lorenz aus 25 Metern rauschte aber rechts am Kasten von Bernhardt vorbei. Der Mittelfeld-Mann hatte nach gutem Einsatz von Roßbach auch in der 33. Minute den Anschluss auf dem Fuß, Torhüter Bernhardt konnte den Schuss aus 15 Metern aber über die Latte zur Ecke fausten.

Der KSC erhöhte den Druck, konnte aber weiterhin keinen Treffer verbuchen. Die bis dahin größte Möglichkeit hatten die Wildpark-Jungs in der 39. Minute:  Wanitzeks Schuss in der Strafraummitte traf aber nur das Außennetz -  der Torschrei im Wildpark bliebt weiter aus. In der 43. Minute bot sich den Blau-Weißen eine gute Kontergelegenheit: Camoglu trieb das Leder einmal längs über das Spielfeld, verpasste aber den idealen Moment des Abspiels. Der Ball kam dann zu Stiefler, dessen Hereingabe wurde aber im Strafraum geklärt. Auch beim Freistoß von Wanitzek hatte der halbe Wildpark den Ball schon im Tor gesehen, allerdings ging die Kugel knapp am Lattenkreuz vorbei und brachte nur das Netz zum Zittern (44.).

Ohne weitere Wechsel starten die beiden Mannschaften in den zweiten Durchgang. Gefährlich tauchten die Badener in der 57. Minute wieder vor dem Aalener Tor auf: Roßbachs Dribbling in den Strafraum wurde aber rechtzeitig zur Ecke geklärt. Nach einem Lorenz-Freistoß setzte Gordon im Anschluss den Ball per Kopf über die Latte (60.). In der 69. Spielminute kam Sercan Sararer für Toni Fink und führte sich gleich mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel ein. Bernhardt hatte das Leder aber sicher. In der 71. Spielminute bot sich dem KSC die große Gelegenheit zum Anschluss, Pourié vergab diese aber: Der KSC-Toptorjäger war in den Strafraum eingedrungen und von Traut von den Beinen geholt worden. Der Gefoulte trat selbst an, Bernhardt packte aber sicher zu.

Der KSC rannte weiter an und zeigte sich bemüht, konnte das Übergewicht aber nicht in Chancen und Tore ummünzen. Für die bittere Entscheidung sorgte Andrist in der 80. Spielminute: Uphoff ließ nach einem Schuss von Schnellbacher prallen, der Aalener schaltete schnell und schob den Ball zum 0:3-Endstand in die Maschen.

Der KSC bleibt Tabellenzweiter mit 51 Zählern. Am kommenden Sonntag ist die Elf von Alois Schwartz in der Lausitz gegen den FC Energie Cottbus (13 Uhr, Stadion der Freundschaft) auf Wiedergutmachung aus.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Pisot, Gordon, Roßbach – Stiefler, Groiß (24. Camoglu), Wanitzek, Lorenz – Fink (69. Sararer), Pourié. Bank: Kaiser, Sané, Kircher, Möbius, Kobald. Trainer: Alois Schwartz.

VfR Aalen: Bernhardt – Rehfeldt, Schoppenhauer, Geyer – Traut, Fennell, Funk, Papadopoulos – Bühler (67. Amelhalf), Andrist – Schnellbacher. Bank: Husic, Letard, Sarr, Trianni, Lämmel, Büyüksakarya. Trainer: Rico Schmitt.

Tore: 0:1 Schnellbacher (12.), 0:2 Geyer (15.), 0:3 Andrist (81.)
Karten: Wanitzek - Papadopoulos, Fennell, Bühler, Bernhardt
Zuschauer: 10.470
Schiedsrichter: Florian Lechner (Hornstorf)

28. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:0 13.03.2019 19:00h
:
0:3 13.03.2019 19:00h
:
2:0 12.03.2019 19:00h
:
0:0 12.03.2019 19:00h
:
1:1 13.03.2019 19:00h
:
1:1 12.03.2019 19:00h
:
1:0 12.03.2019 19:00h
:
2:3 13.03.2019 19:00h
:
0:1 12.03.2019 19:00h
:
2:3 13.03.2019 19:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
28 15 10 3 39:20 19 55
2.
Karlsruher SC
28 14 9 5 44:29 15 51
3.
Hallescher FC
28 14 6 8 33:24 9 48
4.
SV Wehen Wiesbaden
28 14 4 10 51:39 12 46
5.
1860 München
28 10 10 8 40:31 9 40
6.
Hansa Rostock
28 11 7 10 34:37 -3 40
7.
SV Meppen
28 11 6 11 39:36 3 39
8.
KFC Uerdingen 05
28 12 3 13 32:42 -10 39
9.
SpVgg Unterhaching
27 9 11 7 45:31 14 38
10.
Würzburger Kickers
28 10 8 10 40:33 7 38
11.
Preußen Münster
28 11 5 12 34:34 0 38
12.
1. FC Kaiserslautern
28 9 11 8 33:36 -3 38
13.
Sportfreunde Lotte
28 8 12 8 27:29 -2 36
14.
Fortuna Köln
28 9 7 12 28:45 -17 34
15.
FSV Zwickau
28 8 9 11 31:32 -1 33
16.
SG Sonnenhof Großaspach
28 5 15 8 24:29 -5 30
17.
Energie Cottbus
27 8 6 13 35:43 -8 30
18.
Eintracht Braunschweig
28 6 11 11 32:45 -13 29
19.
Carl Zeiss Jena
28 5 11 12 30:46 -16 26
20.
VfR Aalen
28 5 9 14 35:45 -10 24
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Groiß
MIT Wanitzek
MIT Stiefler
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Kaiser
Kircher
Kobald
Möbius
Sané
Eingewechselt
Camoglu
Sararer
VfR Aalen
TOR Bernhardt
DEF Traut
DEF Schoppenhauer
DEF Rehfeldt
DEF P. Funk
MIT Fennell
MIT Papadopoulos
MIT Geyer
ANG Schnellbacher
ANG Andrist
ANG Bühler
Auswechselbank
TOR Husic
Büyüksakarya
M. Sarr
Lämmel
Trianni
Eingewechselt
Amelhaf
Letard
Match
Center
0:2
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