26. Spieltag
x
Karlsruher SC
2:1
VfL Osnabrück
( 0:0 )
Zuschauerzahl: 13739
Schiedsrichter: Hartmann (Wangen)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Spitzenspiel gegen den VfL Osnabrück

Vorberichte von David Ruf

Spitzenspiel im Wildpark: Heute um 14 Uhr empfängt der KSC den Tabellenführer VfL Osnabrück. Wir haben vorab einen Blick auf die Statistik geworfen.

Ein Ligaspiel gegen den KSC gewann der VfL zuletzt am 28. April 1987. Seither gab es im Ligabetrieb vier Niederlagen und fünf Remis gegen die Blau-Weißen.

Die Osnabrücker stellen mit 18 Gegentreffern die beste Defensive der 3. Liga.

Das Hinspiel in Osnabrück konnte der KSC im September 2018 mit 1:0 für sich entscheiden. Für den VfL war es eine von bislang nur zwei Saisonniederlagen.

Mit einem Sieg im heutigen Spiel würde der KSC den Rückstand auf den Tabellenführer aus Osnabrück auf drei Punkte verkürzen.

VfL-Verteidiger Thomas Konrad spielte von 2006 bis 2012 für den KSC.

KSC-Kapitän David Pisot spielte von 2012 bis 2016 für den VfL und absolvierte in dieser Zeit 149 Partien.

Beide Teams treffen zum 23. Mal aufeinander. Je sieben Duelle konnten der KSC und der VfL für sich entscheiden, außerdem gab es acht Unentschieden.

Treffsicher: KSC-Angreifer Toni Fink erzielte im Trikot seines früheren Vereins Chemnitzer FC bereits sechs Tore gegen den VfL Osnabrück. Hinzu kommen zwei Treffer im KSC-Trikot, darunter der Siegtreffer aus dem Hinspiel.

Toni Fink ist an 43,6 Prozent aller KSC-Tore beteiligt - Bestwert in der 3. Liga!

Spitzenspiel gegen Osnabrück: „Wir müssen die Leidenschaft auf den Platz bringen“

Vorberichte von David Ruf

Das Spitzenspiel der 3. Liga steigt an diesem Wochenende im Wildpark. Am Samstag um 14.00 Uhr empfängt der KSC den VfL Osnabrück und möchte mit einem Sieg den Rückstand auf den Tabellenführer auf drei Zähler verkürzen.

„Wir müssen gegen Osnabrück wieder mehr tun, um das Glück auf unsere Seite zu bekommen“, forderte Cheftrainer Alois Schwartz. „Wir müssen die Leidenschaft auf den Platz bringen, damit wir mit unseren Fans im Rücken den Heimsieg holen können.“

Die Osnabrücker seien eine Mannschaft, die sehr, sehr stabil stehe, sagte Schwartz. „Vorne haben sie mehrere Unterschiedsspieler. Das alles gilt es, in Schach zu halten.“ Lobende Worte für den Gegner hatte im Vorfeld auch Osnabrücks Trainer Daniel Thioune übrig. „Die Defensive des KSC ist mit hoher Qualität behaftet. Doch auch die Ballqualität der einzelnen Spieler ist eine Herausforderung für uns“, sagte Thioune am Donnerstag.

Ob Torwart Benjamin Uphoff nach seiner Beckenquetschung vom letzten Wochenende wieder zwischen die Pfosten zurückkehren kann, ist noch offen. Wieder einsatzbereit ist hingegen Burak Camoglu nach überstandenem Magen-Darm-Infekt. Martin Röser (Rippenbruch) und Janis Hanek (Zerrung im Oberschenkel) werden nicht zur Verfügung stehen.

Weitere Spielminuten könnte Alexander Groiß am Samstag sammeln. Der 20-Jährige kam in Lotte nach überstandenen Unterbauchproblemen zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz in diesem Jahr. „Für mich war dieses Spiel wichtig, um Spielpraxis zu sammeln und Selbstbewusstsein zu tanken“, sagte der defensive Mittelfeldspieler, der den Punkt in Lotte als wichtig bezeichnete. „Gegen Osnabrück wollen wir jetzt ein Erfolgserlebnis. Das würde uns gut tun und dafür geben wir auf dem Platz alles.“

Hartmann pfeift Spitzenspiel gegen Osnabrück

Vorberichte

Schiedsrichter Robert Hartmann aus Wangen pfeift das Spitzenspiel der 3. Liga zwischen dem KSC und dem VfL Osnabrück (Samstag, 14.00 Uhr / Wildparkstadion).

Für den 39-jährigen Diplom-Betriebswirt ist es der 39. Einsatz in der 3. Liga. Hartmann pfeift seit 2007 Partien der 2. Bundesliga und kommt dort auf 88 Einsätze. Seit dem Jahr 2011 hat er zudem 93 Bundesliga-Partien geleitet.

Die Partie am Samstag ist Hartmanns Neunte mit KSC-Beteiligung. Zuletzt hatte er im August 2017 das DFB-Pokal-Spiel des KSC gegen Bayer 04 Leverkusen gepfiffen.

Lothar Ostheimer (Beratzhausen) und Tobias Endriß (Bad Ditzenbach) unterstützen den Referee am Samstag an den Seitenlinien.

KSC holt Dreier gegen Tabellenführer

Spielberichte

Wichtige drei Punkte im Aufstiegsrennen holte der KSC am Samstag gegen den Tabellenführer aus Osnabrück. Marvin Pourié und Daniel Gordon schossen die entscheidenden Treffer beim 2:1 Heimsieg vor 13.739 Zuschauern im Wildparkstadion. Engels konnte auf der Gästeseite zwischenzeitlich ausgleichen. Gordon rettete in der Nachspielzeit auf der Linie die knappe Führung über die Zeit.

Cheftrainer Alois Schwartz nahm gegen den Tabellenführer VfL Osnabrück im Vergleich zur Vorwoche zwei Änderungen vor. Sven Müller feierte sein Startelfdebüt für den KSC, nachdem Benjamin Uphoff nach seiner Verletzung in Lotte noch nicht ins Tor zurückkehren konnte. Für Sararer rückte außerdem wieder Toni Fink in die erste Elf.

Die Partie im stimmungsvollen Wildparkstadion begann gleich mit einer strittigen Situation: Pourié war schon in der ersten Minute durch die Defensive der Gäste. Der Ball flog gegen die Brust eines Osnabrückers, die Pfeife von Schiedsrichter Hartmann blieb in der vermeintlichen Handsituation zurecht stumm. Direkt bei der nächsten Aktion holte sich Angreifer Pourié eine gelbe Karte für ein Foulspiel im Mittelfeld ab (2.).

Nach einer verlängerten Ecke konnte der engagierte KSC die nächste Aktion verbuchen: Erst wurde jedoch Finks Schuss im Gewühl geblockt, dann war bei Gordons Abschluss aus 12 Metern ein Osnabrücker Bein im Weg (6.). Und es ging munter weiter: Stiefler spitzelte die Kugel aus kurzer Distanz knapp am linken Pfosten vorbei (7.). Auf der Gegenseite vergab Amenyido von der Strafraumkante knapp. In der 16. Spielminute startete Rechtsaußen Stiefler wieder durch, wurde im letzten Moment von Trapp fair per Grätsche vom Ball getrennt.

In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften störten ihre Gegenüber früh und liefen hoch an. In der 26. Minute konnte der aufgerückte Daniel Gordon per Außenrist flanken, die Hereingabe war aber eine sichere Beute für Torhüter Körber. Auch das flache Zuspiel von Pourié in den Strafraum fand sein Ziel nicht (33.). In der 37. Minute grätsche Trapp Pourié im Mittelfeld um. Der Verteidiger sah die Gelbe Karte. Weil sich KSC-Cotrainer Moutas beschwerte hatte, wurde er im selben Atemzug auf die Tribüne geschickt. Die größte Möglichkeit vor der Pause hatte dann David Pisot: Der Innenverteidiger kam nach einem Freistoß von Wanitzek an den Ball, Schlussmann Körber konnte die Kugel aber reflexartig zur Seite lenken. Auch Fink, der sich den Ball artistisch selbst vorlegte, scheiterte kurze Zeit später am Keeper (43.).

Ohne Änderungen ging es für beide Teams in den zweiten Durchgang. Und der starte für den KSC richtig gut: Nach einer verlängerten Fink-Flanke von rechts landete das Leder am Strafstoßpunkt bei Marvin Pourié. Der Angreifer fackelte nicht lange, zog direkt aus der Drehung volley ab und erzielte seinen zwölften Saisontreffer (48.). 59 Minuten waren gespielt, als Toni Fink das 2:0 auf dem Fuß hatte: Wanitzek hob die Kugel gut in den Lauf des Drittliga-Rekordtorschützen, dessen Direktabnahme traf knapp nur das Außennetz.

In der 66. Minute dann der Ausgleich: Nach einer von Sucac verlängerten Ecke kam Engel freistehend an die Kugel und hatte keine Probleme, das Spielgerät aus kurzer Distanz über die Linie zu schieben. Der Treffer fiel in eine Phase hinein, in der die Osnabrücker um den Ausgleich bemüht waren, dem KSC deshalb aber auch Räume zum möglichen 2:0 offen gestanden hatten. Knapp zehn Minuten später reagierte Cheftrainer Alois Schwartz mit einem Doppelwechsel. Sercan Sararer und Christoph Kobald kamen frisch für Pourié und Groiß.

Sararer führte sich in der 82. Minute nach einer flachen Hereingabe von Stiefler mit einer Weiterleitung per Hacke ein, der Ball fand Lorenz aber nicht. Eine Ecke kurz darauf brachte dann die Ekstase in den Wildpark: Wanitzek brachte die Kugel in die Mitte, dort stieg Verteidiger Gordon am höchsten und köpft den KSC auf die Siegerstraße im Spitzenspiel. So war es auch Gordon der in der Nachspielzeit den Ball von der eigenen Linie kratzen konnte. Eine Schrecksekunde für alle Blau-Weißen. Das Schirigespann sah den Ball nicht über der Linie.

Der Karlsruher SC rückt mit dem Heimsieg wieder an den Tabellenführer ran, der Abstand beträgt nur noch drei Punkte. Am kommenden Freitag sind die Wildpark-Jungs wieder im Einsatz, in Duisburg geht es um 19 Uhr gegen den KFC Uerdingen.

 

 

Karlsruher SC: Müller – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler, Groiß (75. Kobald), Wanitzek, Lorenz (90. Camoglu) – Fink, Pourié (75. Sararer). Bank: Schragl, Sané, Kircher, Möbius. Trainer: Alois Schwartz.

VfL Osnabrück: Körber – Konrad, Susac, Trapp – Engel, Taffertshofer, Blacha (83. Danneberg), Renneke – Amenyido, Heider – Girth (67. Alvarez). Bank: Kühn, Farrona Pulido, Ouahim, Pfeiffer, St. Tigges. Trainer: Daniel Thioune.

Tore: 1:0 Pourié (48.), 1:1 Engel (66.), 2:1 Gordon (85.).

Karten: Pourié, Stiefler, Wanitzek – Trapp, Renneke, Blacha, Engels

Zuschauer: 13.739

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)

26. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:0 03.03.2019 14:00h
:
4:0 02.03.2019 14:00h
:
4:0 01.03.2019 19:00h
:
2:1 02.03.2019 14:00h
:
0:2 02.03.2019 14:00h
:
2:2 02.03.2019 14:00h
:
0:1 04.03.2019 19:00h
:
1:1 02.03.2019 14:00h
:
1:2 03.03.2019 13:00h
:
0:0 02.03.2019 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
26 14 9 3 36:20 16 51
2.
Karlsruher SC
26 13 9 4 41:25 16 48
3.
Hallescher FC
26 13 6 7 30:21 9 45
4.
SV Wehen Wiesbaden
26 13 4 9 48:36 12 43
5.
KFC Uerdingen 05
26 12 3 11 31:37 -6 39
6.
SpVgg Unterhaching
25 9 11 5 45:29 16 38
7.
Preußen Münster
26 11 5 10 34:30 4 38
8.
Würzburger Kickers
26 10 6 10 37:30 7 36
9.
Hansa Rostock
26 10 6 10 33:37 -4 36
10.
SV Meppen
26 10 5 11 37:35 2 35
11.
Sportfreunde Lotte
26 8 11 7 25:26 -1 35
12.
1860 München
26 8 10 8 38:31 7 34
13.
1. FC Kaiserslautern
26 8 10 8 29:35 -6 34
14.
FSV Zwickau
26 7 9 10 29:29 0 30
15.
Fortuna Köln
26 8 6 12 26:44 -18 30
16.
SG Sonnenhof Großaspach
26 5 14 7 22:26 -4 29
17.
Eintracht Braunschweig
26 6 9 11 30:43 -13 27
18.
Carl Zeiss Jena
26 5 10 11 28:41 -13 25
19.
Energie Cottbus
25 6 6 13 29:41 -12 24
20.
VfR Aalen
26 4 9 13 32:44 -12 21
Karlsruher SC
TOR S. Müller
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Stiefler
MIT Groiß
MIT Wanitzek
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Schragl
Kircher
Möbius
Sané
Eingewechselt
Kobald
Sararer
Camoglu
VfL Osnabrück
TOR N.-J. Körber
DEF Konrad
DEF Susac
DEF Trapp
MIT Renneke
MIT U. Taffertshofer
MIT Blacha
MIT Engel
ANG Amenyido
ANG Girth
ANG Heider
Auswechselbank
TOR Kühn
Farrona Pulido
Pfeiffer
St. Tigges
Eingewechselt
Alvarez
Ouahim
Danneberg
Match
Center
0:2
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