26. Spieltag
Karlsruher SC
2:0
SV Darmstadt 98
( 0:0 )
Schiedsrichter: Dr. Jöllenbeck (Freiburg)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen Darmstadt 98

Vorberichte

Zum Heimspiel des KSC gegen den SV Darmstadt 98 (Samstag, 13.00 Uhr / Wildparkstadion) haben wir vorab alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten für Euch zusammengestellt.

Karlsruher SC gegen SV Darmstadt 98 gab es in dieser Saison schon 2-mal in einem Pflichtspiel – beide Male in Darmstadt: In der 2. Runde des DFB-Pokals gewann der KSC mit 1-0, das Hinrundenduell in der Liga endete 1-1 remis.

Im Schnitt holte der Karlsruher SC gegen den SV Darmstadt 98 in der eingleisigen 2. Liga 2.0 Punkte pro Spiel (teilweise umgerechnet auf die 3-Punkte-Wertung), so viele wie gegen keinen anderen aktuellen Zweitligisten.

Der Karlsruher SC stellt mit 46 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga. Nur 2-mal wahrte der KSC eine Weiße Weste – seltener als jedes andere Team.

Der Karlsruher SC war in dieser Zweitliga-Saison schon 12-mal nach einer Ecke erfolgreich – keine andere Mannschaft öfter als 9-mal. Anteilig fielen mehr als ein Drittel der Tore des Aufsteigers (36%) nach Eckbällen.

Karlsruhes Marvin Wanitzek bereitete in dieser Saison schon 9 Treffer vor. Damit ist er der alleinige Top-Vorbereiter in der 2. Liga 2019/20.

Karlsruhes Jerome Gondorf spielte von 2013 bis 2017 für Darmstadt und war bei den Aufstiegen in die 2. Liga (2013/14) und in die Bundesliga (2014/15) dabei.

Der SV Darmstadt 98 ist seit 10 Spielen ungeschlagen (4 Siege, 6 Remis), eine längere Serie gab es zuletzt von Februar bis August 2018 (12 Spiele). Keine andere Mannschaft ist in der Rückrunde noch ungeschlagen.

Ohne Niederlage in den ersten 8 Rückrundenspielen (4 Siege, 4 Remis) blieb der SV Darmstadt 98 in der eingleisigen 2. Liga zuvor nur in der Aufstiegssaison 2014/15. 9 Spiele ohne Niederlage wären ein neuer Vereinsrekord für die Lilien.

Der SV Darmstadt 98 feierte als einziger Zweitligist 2019/20 noch keinen einzigen Sieg gegen einen Aufsteiger. In 4 Duellen gab es 3 Remis – unter anderem in der Hinrunde gegen den Karlsruher SC ein 1-1 – und 1 Niederlage.

Darmstadts Marvin Mehlem wurde beim Karlsruher SC ausgebildet und spielte 11 Jahre für die Badener (bis 2017). Matthias Bader spielte von 2006 bis 2018 für den KSC und Florian Stritzel von 2014 bis 2017.

Darmstadts Marvin Mehlem wurde beim Karlsruher SC ausgebildet und spielte 11 Jahre für die Badener (bis 2017). Matthias Bader spielte von 2006 bis 2018 für den KSC und Florian Stritzel von 2014 bis 2017.

KSC vor dem Re-Start gegen Darmstadt: "Wir freuen uns, dass es wieder losgeht"

Vorberichte von David Ruf

An diesem Wochenende rollt der Ball in der 2. Bundesliga endlich wieder. 70 Tage nach dem letzten Pflichtspiel trifft der KSC dabei am Samstag (13.00 Uhr) im Wildpark auf den SV Darmstadt 98.

„Wir freuen uns, dass es wieder losgeht. Die Vorfreude ist da, es wird Zeit, dass es Samstag wird“, sagte KSC-Cheftrainer Christian Eichner im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz am Donnerstag. Die gesamte Mannschaft der Blau-Weißen befindet sich inklusive Trainer- und Betreuerstab seit Sonntag im Quarantäne-Trainingslager in der Sportschule Schöneck.

Ein solches Trainingslager ist ebenso Teil eines Konzepts der Deutschen Fußball Liga (DFL) wie Spiele vor leeren Rängen. Für Eichner ist deshalb klar, dass es unter diesen besonderen Bedingungen besonders darauf ankommen wird, die Partien vor allem mit Köpfchen zu spielen. „Wer das besser hinbekommt, wird das Feld als Sieger verlassen“, ist sich der 37-Jährige sicher.

Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie mussten die Spieler zunächst individuell zuhause trainieren, später war nur ein Training in Kleingruppen möglich. Seit dem vergangenen Freitag läuft nun wieder der normale Übungsbetrieb in Mannschaftsstärke. Dreimal habe man Elf gegen Elf gespielt, zweimal davon in längeren Blöcken von fast 90 Minuten, gab Eichner am Donnerstag zu Protokoll. Am heutigen Donnerstag ließ man es etwas ruhiger angehen, ab morgen soll dann mit Blick auf den Anpfiff die Intensität wieder hochgefahren werden.

Im dritten Duell mit den Darmstädtern nach dem 1:1 im Hinspiel und dem 1:0-Erfolg in der zweiten Runde des DFB-Pokals wird Eichner seine Startelf im Vergleich zum letzten Pflichtspiel am 7. März beim 1. FC Heidenheim auf zwei Positionen umbauen müssen. Christoph Kobald fehlt aufgrund seiner fünften gelben Karte, Änis Ben-Hatira muss eine Rot-Sperre (zwei Spiele) absitzen. Zudem müssen Kyoung-Rok Choi (Reha nach Kreuzbandriss), Babacar Guèye (Knöchelprobleme) und Burak Camoglu (Blinddarm-Operation) passen. Um seine personellen Möglichkeiten zu erhöhen, hat Eichner mit Marlon Dinger, Jannis Rabold und David Trivunic auch drei U19-Akteure nach Schöneck mitgenommen.

Ob es neben den beiden zwingenden Änderungen zu weiteren Wechseln in der Startelf kommen wird, ließ Eichner am Donnerstag offen. Die zehnwöchige Zwangspause hat jedenfalls dazu geführt, dass es im Kader wieder enger zugeht, wie Eichner berichtete. „Der eine oder andere Spieler hat wieder Anschluss gefasst.“

Heimspiel ohne Zuschauer: Duell mit Darmstadt 98 unter besonderen Bedingungen

Vorberichte von David Ruf

Das Heimspiel des KSC gegen den SV Darmstadt 98 (Samstag, 13.00 Uhr) findet unter besonderen Voraussetzungen statt. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus muss die Partie – wie alle Spiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga – unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

„Ich habe in dieser Woche bereits ein paar Geisterspiele im TV gesehen. Das hat sich nicht gut angefühlt“, bekannte Cheftrainer Christian Eichner, dessen Team jetzt zweimal in Folge Heimrecht hat. „Das Zusammenspiel zwischen Tribüne und Platz macht den Reiz des Fußballs aus. Für eine Mannschaft im Abstiegskampf ist es elementar wichtig, dass die Unterstützung da ist, um die Mannschaft zu pushen und zu drei Punkten zu führen.“

Von einer „besonderen Situation“ sprach auch Innenverteidiger Daniel Gordon am Donnerstag. „Dennoch bereiten wir uns professionell auf das Spiel vor und freuen uns auf das Duell mit Darmstadt. Es ist unsere Pflicht, alles dafür zu tun, drei Punkte einzufahren.“


Chefcoach Eichner hat es vor dem Duell mit den „Lilien“ derweil mit Herausforderungen personeller Natur zu tun. In Folge des Spiels beim 1. FC Heidenheim fehlen dem 37-Jährigen mit Änis Ben-Hatira (rote Karte nach Notbremse) und Christoph Kobald (fünfte gelbe Karte) zwei gesperrte Spieler.  Neben den verletzten Kyoung-Rok Choi, Janis Hanek, Marco Djuricin, Justin Möbius und Martin Röser könnten auch Anton Fink (Zahnprobleme), Dirk Carlson (Sprunggelenksverletzung) und Marc Lorenz (Rückenprobleme) gegen Darmstadt ausfallen. Hinter Fink, Carlson und Lorenz steht aber zumindest nur ein Fragezeichen.

Gegen die Darmstädter wird es laut Eichner auch darauf ankommen, an die Leistung in der zweiten Halbzeit in Heidenheim anzuknüpfen. „Ich habe dort eine Mannschaft gesehen, die bedingungslos versucht hat, zurück ins Spiel zu finden.“ Entscheidend seien aber die Bedingungen am Samstag, vor allem die Tatsache, dass das Spiel im Wildpark vor leeren Rängen stattfinden wird. „Es wird die Mannschaft gewinnen, die mit dieser Situation am besten klarkommt. Das sollten optimalerweise meine Jungs sein.“

Corona-Virus: DFL informiert die Vereine

Vorberichte

Das DFL-Präsidium hat sich einstimmig dafür ausgesprochen den nächsten Spieltag und damit das KSC-Heimspiel gegen Darmstadt 98 wie terminiert zu spielen. Die DFL gibt die Entscheidung, ob Zuschauer am Samstag im Wildpark zugelassen werden, an die Clubs und die örtlichen Behörden weiter.

„Wir erwarten jetzt zeitnah eine offizielle Entscheidung des zuständigen Gesundheitsamtes. Stand jetzt haben wir kein Signal von den Behörden bekommen, das kommende Heimspiel gegen Darmstadt 98 ohne Zuschauer im Wildpark zu bestreiten“, sagte KSC-Geschäftsführer Michael Becker am Montag nach der Info-Mail der DFL (A.d.R. Montag, 17 Uhr). Außerdem stellte Becker klar, dass im Falle eines Spiels ohne Zuschauer die geschädigten Fans ihre Tickets (Tages- und Dauerkarten) gegen einen gleichwertigen Gutschein erstattet bekommen würden.

In der späteren Pressemitteilung der DFL heißt es weiter, dass „hinsichtlich finanzieller Auswirkungen die jeweiligen Situationen vor Ort individuell durch die Clubs zu betrachten sind. Gleichwohl prüft die DFL die Möglichkeit von Anpassungen des Lizenzierungsverfahrens für die kommende Saison 2020/21, um finanzielle Nachteile infolge von Auswirkungen des Corona-Virus entsprechend zu berücksichtigen. Zudem prüft die DFL die Möglichkeit, auf Basis der Statuten Auszahlungszeitpunkte von zentral generierten Einnahmen anzupassen, um Clubs im Fall von möglichen Liquiditätsengpässen zu entlasten.“

Im Rahmen einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung des DFL wird kommenden Montag mit den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga das weitere Vorgehen diskutiert. Die Saison 2019/20 muss aus Sicht des DFL-Präsidiums zu Ende gespielt werden, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten Clubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Saison Planungssicherheit.

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26. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:2 16.05.2020 13:00h
:
3:0 16.05.2020 13:00h
:
3:1 16.05.2020 13:00h
:
2:0 16.05.2020 13:00h
:
1:1 17.05.2020 13:30h
:
1:0 17.05.2020 13:30h
:
2:2 17.05.2020 13:30h
:
2:1 17.05.2020 13:30h
:
-:- 03.06.2020 18:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Arminia Bielefeld
26 14 10 2 51:25 26 52
2.
Hamburger SV
26 12 9 5 50:30 20 45
3.
VfB Stuttgart
26 13 6 7 42:30 12 45
4.
1. FC Heidenheim
26 11 8 7 34:29 5 41
5.
SpVgg Greuther Fürth
26 10 7 9 39:35 4 37
6.
Erzgebirge Aue
26 10 7 9 37:35 2 37
7.
SV Darmstadt 98
26 8 12 6 31:33 -2 36
8.
Holstein Kiel
26 9 8 9 40:40 0 35
9.
FC St. Pauli
26 8 9 9 34:32 2 33
10.
Jahn Regensburg
26 9 6 11 38:44 -6 33
11.
Hannover 96
25 8 8 9 34:37 -3 32
12.
VfL Bochum
26 7 10 9 43:45 -2 31
13.
VfL Osnabrück
26 7 9 10 33:36 -3 30
14.
SV Sandhausen
26 6 11 9 31:36 -5 29
15.
1. FC Nürnberg
26 7 8 11 34:46 -12 29
16.
SV Wehen Wiesbaden
26 7 7 12 33:44 -11 28
17.
Karlsruher SC
26 6 9 11 35:46 -11 27
18.
Dynamo Dresden
25 6 6 13 25:41 -16 24
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Wanitzek
MIT Fröde
MIT Gondorf
MIT Stiefler
MIT Grozurek
ANG P. Hofmann
Auswechselbank
TOR Gersbeck
Carlson
Dinger
A. Fink
Kother
Eingewechselt
M. Lorenz
Groiß
M. Röser
Djuricin
SV Darmstadt 98
TOR Schuhen
DEF P. Herrmann
DEF Dumic
DEF Rapp
DEF Holland
MIT Palsson
MIT Y. Stark
MIT Kempe
MIT Paik
MIT Mehlem
ANG Serd. Dursun
Auswechselbank
TOR Stritzel
Hertner
Ozegovic
Wurtz
Eingewechselt
Skarke
Honsak
Platte
Pfeiffer
Heller

Match
Center
1:1
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