23. Spieltag
x
Carl Zeiss Jena
1:1
Karlsruher SC
( 1:1 )
Zuschauerzahl: 5337
Schiedsrichter: Hanslbauer (Altenberg)
Austragungsort: Ernst-Abbe-Sportfeld
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Auswärtsspiel beim FC Carl Zeiss Jena

Vorberichte von David Ruf

Zahlen, Daten und Fakten zum ersten Auswärtsspiel beim FC Carl Zeiss Jena (Samstag, 14.00 Uhr / Ernst- Abbe-Sportfeld) liefern Euch unsere Matchfacts.

Bislang gab es sieben Duelle zwischen beiden Teams. Der KSC konnte drei Spiele für sich entscheiden, zweimal gingen die Thüringer als Sieger vom Platz. Außerdem gab es zwei Remis.

Seit Dezember 2018 ist Lukas Kwasniok - ehemaliger U19-Coach und Interimstrainer der Profis - Coach des FCC und agiert auch als Sportdirektor. Ebenfalls eine KSC-Vergangenheit haben neben Co-Trainer Lucca Strolz auch die Spieler Jannis Kübler, Pierre Fassnacht und Julian Günter-Schmidt.

Kwasniok ist als Trainer der Thüringer noch ungeschlagen. Einem 3:1-Erfolg beim TSV 1860 München zum Auftakt folgten drei torlose Remis.

Osttour: Der KSC wird direkt nach der Partie in Jena nach Zwickau weiterreisen und sich dort auf das Nachholspiel am Dienstag (19.00 Uhr) beim FSV Zwickau vorbereiten.

Eine Gelb-Sperre droht Daniel Gordon und Manuel Stiefler, die beide vier Verwarnungen auf dem Konto haben.

Mit insgesamt 21 Treffern belegen die KSC-Angreifer Marvin Pourié (11) und Toni Fink (10) in der Torjägerliste die Plätze zwei und drei. Auf Rang eins rangiert der Unterhachinger Stephan Hain mit 13 Toren.

Das Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena-Paradies: Die Bezeichnung „Sportfeld“ für das Stadion in Jena ist im deutschen Fußball einmalig. In den Jahren 1994 und 2013 erfasste ein Hochwasser auch das Sportfeld.

KSC geht auf Osttour: Über Jena nach Zwickau

Vorberichte von David Ruf

Für den KSC beginnt mit dem Auswärtsspiel beim FC Carl Zeiss Jena am Samstag (14.00 Uhr) eine kleine Osttour, denn bereits am Dienstag (19.00 Uhr) gastiert man zum Nachholspiel beim FSV Zwickau.

Nach dem gelungenen Start mit dem 3:1-Erfolg gegen Fortuna Köln liegt der Fokus der Blau-Weißen aber zunächst auf der Partie beim FC Carl Zeiss. Den vom früheren Karlsruher U19-Trainer und Interimscoach der Profis Lukas Kwasniok trainierten Thüringern bescheinigte Schwartz am Donnerstag, sich in den letzten Wochen stabilisiert zu haben. „Sie haben wenig Gegentore bekommen. Ich erwarte einen Gegner, der sehr gut und kompakt steht.“

Manuel Stiefler - im Hinspiel Torschütze zum 1:1 - erwartet ein schweres Spiel, auch angesichts der Platzverhältnisse in Jena. „Wir müssen uns auf diese Gegebenheiten einstellen. Wir werden keine Ausreden suchen, sondern versuchen, unser Spiel durchzuziehen.“

Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Tim Kircher (Rückenprobleme) und Justin Möbius, der sich mit Problemen am Becken rumplagt. Fortschritte bescheinigte Schwartz hingegen Alexander Groiß nach dessen Beschwerden am Unterbauch. „Er ist für Samstag ein Thema.“

Test gegen Pirmasens liefert gute Erkenntnisse
Gute Erkenntnisse lieferte dem Trainertram ein Testspiel gegen den FK Pirmasens unter der Woche, bei dem Neuzugang Sercan Sararer den einzigen KSC-Treffer erzielen konnte. Im Vordergrund stand aber ohnehin die Absicht, Spieler, die wenig Spielpraxis haben, auf den Rasen zu bekommen. „Wir haben gute Erkenntnisse bekommen und einige Jungs konnten sich gut zeigen“, sagte Schwartz.

Weiterfahrt nach Zwickau
Direkt nach dem Abpfiff wird sich der KSC-Tross am Samstag auf den rund 85 Kilometer weiten Weg nach Zwickau machen. Dort bereiten sich Kapitän David Pisot und seine Mitspieler auf das Nachholspiel des 21. Spieltags beim FSV Zwickau vor, das am Dienstag um 19.00 Uhr angepfiffen wird.

Schwartz hat deshalb statt 18 Spieler 21 Akteure mitgenommen, um personell flexibel zu bleiben. Im Hinterkopf hat der Chefcoach dabei auch mögliche Sperren von Daniel Gordon und Stiefler, die in dieser Saison bislang jeweils vier Verwarnungen kassiert haben.

Hanslbauer leitet Auswärtsspiel in Jena

Vorberichte

DFB-Schiedsrichter Patrick Hanslbauer aus Fürth pfeift das KSC-Auswärtsspiel beim FC Carl Zeiss Jena (Samstag, 14.00 Uhr / Ernst-Abbe-Sportfeld).

Für den 27-Jährigen, der seit dieser Saison Spiele der 3. Liga leitet, ist es die erste Partie mit KSC-Beteiligung.

Steffen Grimmeißen (Löpsingen) und Martin Speckner (Schloßbach) assistieren Hanslbauer am Samstag an den Seitenlinien.

KSC muss sich in Jena mit einem Punkt begnügen

Spielberichte von David Ruf

Der KSC bleibt zwar im zehnten Spiel ohne Niederlage, musste sich in einem munteren Spiel beim FC Carl Zeiss Jena am Samstagnachmittag aber mit einem 1:1-Remis begnügen. Ein Pfostentreffer und ein verschossener Elfmeter verhinderten den siebten Auswärtssieg der Karlsruher, die nach Daniel Gordons Platzverweis ab der 57. Minute in Unterzahl spielen mussten.

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz nahm erwartungsgemäß keine Änderungen an seiner Startelf vor. Tim Kircher rückte neu in den Kader und ersetzte Justin Möbius, der wegen Beckenproblemen passen musste. Bei den Gastgebern stand mit Lukas Kwasniok, der in Jena sowohl als Trainer als auch als Sportdirektor fungiert, ein früherer Karlsruher an der Seitenlinie. Eine KSC-Vergangenheit haben ebenso Co-Trainer Lucca Strolz und die aufgebotenen Pierre Fassnacht und Jannis Kübler.

Die erste Chance der Partie vor 5.337 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld gehörte dem FC Carl Zeiss durch Maximilian Wolfram. Dessen flacher Schuss aus 25 Metern rauschte knapp am linken Pfosten vorbei (4.). Auf der Gegenseite konnte Keeper Raphael Koczor den Ball nach einem Schuss von Marc Lorenz nicht festhalten, Marvin Pourié verpasste den Abpraller knapp (14.). Nur zwei Minuten später bewies Anton Fink mit einem Querpass in den Rücken der Jenaer Defensive Übersicht, Pouriés Schuss war aber kein Problem für Koczor.

Wie bereits in der Vorwoche mussten die Karlsruher auch in Jena zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Benjamin Uphoff konnte das Leder nach Manfred Starkes Schuss nur zur Seite lenken und den folgenden Schuss von Wolfram am linken Pfosten nicht entscheidend abwehren. Der Ball ging zum 1:0 ins Netz.

Gegen die weiterhin kompakt stehenden Hausherren kam der KSC zunächst zu keiner gefährlichen Aktion mehr. Auch auf der anderen Seite blieb es weitestgehend ruhig. Einzig bei Rene Eckhardts Schuss aus 18 Metern musste Uphoff nach 34 Minuten eingreifen, konnte die Kugel aber festhalten.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff durften die rund 600 mitgereisten KSC-Fans im gut gefüllten Gästeblock aber doch noch jubeln. Lorenz servierte eine Ecke von der linken Seite, in der Mitte schraubte sich Innenverteidiger Daniel Gordon am höchsten und konnte ungehindert zum 1:1 einköpfen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte Pourié die große Chance, sein Team in Führung zu bringen. Der Kopfball des Karlsruher Top-Torschützen landete aus kurzer Distanz jedoch am rechten Pfosten (53.). Ab der 57. Minute mussten die Gäste sogar in Unterzahl weiterspielen, weil Gordon wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote-Karte sah. Schwartz reagierte, nahm Fink vom Feld und beorderte Einwechselspieler Alexander Groiß in die Innenverteidigung neben Kapitän David Pisot.

Trotz Unterzahl bot sich dem KSC aber schon bald die nächste große Möglichkeit: Dennis Slamar holte Pourié im eigenen Strafraum von den Beinen, Schiedsrichter Patrick Hanslbauer entschied richtigerweise auf Strafstoß. Lorenz versuchte es mit einem Schuss ins linke untere Eck, Koczor konnte den Ball abwehren (65.).

Spannend wurde es dann erst wieder in der Schlussphase, als der KSC noch zwei gute Abschlüsse verzeichnen konnte. Pourié köpfte den Ball nach einer Lorenz-Ecke jedoch knapp links am Tor vorbei und Lorenz scheiterte mit einem strammen Schuss an Koczor (86., 87.).

Weiterfahrt nach Zwickau - Gordon und Stiefler gesperrt
Für den KSC-Tross ging es unmittelbar nach dem Abpfiff direkt weiter ins rund 85 Kilometer von Jena entfernte Zwickau. Dort steht am Dienstag (19.00 Uhr) das Nachholspiel des 21. Spieltags beim FSV Zwickau auf dem Programm. Zum Abschluss der englischen Woche kommt am nächsten Samstag (14.00 Uhr) der 1. FC Kaiserslautern zum Südwestderby in den Wildpark.

Chefcoach Schwartz hatte für die kleine Osttour insgesamt 21 Spieler nominiert, um wegen möglicher Verletzungen und Sperren gewappnet zu sein. Damit bewies der 51-Jährige den richtigen Riecher, denn Gordon wird am Dienstag gesperrt fehlen wie Manuel Stiefler, der heute zum fünften Mal die gelbe Karte gesehen hatte.

Die Partie im Stenogramm:

FC Carl Zeiss Jena:
Koczor - Eismann (38. Tietz), Volkmer, Slamar, Fassnacht - Brügmann, Eckardt, Kübler, Wolfram (90. Kühne) - Starke, Bock (86. Brügmann). Bank: Coppens, Gerlach, Grösch, Schau. Trainer: Lukas Kwasniok.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Camoglu (90.+1 Hanek), Stiefler, Wanitzek, Lorenz - Fink (59. Groiß), Pourié. Bank: Müller, Röser, Kircher, Sararer, Choi. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 1:0 Wolfram (23.), 1:1 Gordon (45.+1)
Gelbe Karten: Slamar (82.), Volkmer (85.) - Stiefler (66.)
Gelb-Rote-Karte: Gordon (57.)
Bes. Vorkommnisse: Koczor hält Foulelfmeter gegen Lorenz (65.)
Zuschauer: 5.337
Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Fürth)

23. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:0 09.02.2019 14:00h
:
1:0 11.02.2019 19:00h
:
0:2 08.02.2019 19:00h
:
1:1 09.02.2019 14:00h
:
1:2 10.02.2019 13:00h
:
1:2 09.02.2019 14:00h
:
2:0 09.02.2019 14:00h
:
2:3 10.02.2019 14:00h
:
1:0 09.02.2019 14:00h
:
1:1 09.02.2019 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
23 13 8 2 33:18 15 47
2.
Karlsruher SC
23 12 8 3 39:23 16 44
3.
Hallescher FC
23 12 5 6 26:19 7 41
4.
SV Wehen Wiesbaden
23 12 3 8 45:32 13 39
5.
KFC Uerdingen 05
23 12 2 9 29:30 -1 38
6.
SpVgg Unterhaching
21 8 11 2 42:22 20 35
7.
Würzburger Kickers
23 9 6 8 35:27 8 33
8.
Preußen Münster
23 10 3 10 30:30 0 33
9.
Sportfreunde Lotte
23 7 9 7 23:26 -3 30
10.
Hansa Rostock
23 8 6 9 29:34 -5 30
11.
1. FC Kaiserslautern
23 7 8 8 25:32 -7 29
12.
1860 München
23 6 10 7 33:27 6 28
13.
SV Meppen
23 8 4 11 31:34 -3 28
14.
FSV Zwickau
23 6 8 9 26:26 0 26
15.
Fortuna Köln
23 7 5 11 22:39 -17 26
16.
SG Sonnenhof Großaspach
23 4 12 7 18:23 -5 24
17.
Carl Zeiss Jena
23 5 9 9 28:38 -10 24
18.
Energie Cottbus
22 6 5 11 28:36 -8 23
19.
Eintracht Braunschweig
23 4 8 11 26:42 -16 20
20.
VfR Aalen
22 3 8 11 26:36 -10 17
Carl Zeiss Jena
TOR Koczor
DEF Fl. Brügmann
DEF Slamar
DEF Volkmer
DEF Fassnacht
MIT S. Eismann
MIT Kübler
MIT Bock
MIT Eckardt
ANG Wolfram
ANG Starke
Auswechselbank
TOR Coppens
J. Gerlach
Grösch
Schau
Eingewechselt
P. Tietz
Fe. Brügmann
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Wanitzek
MIT Camoglu
MIT Stiefler
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR S. Müller
Kircher
Choi
M. Röser
Sararer
Eingewechselt
Groiß
Hanek
Match
Center
2:3
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