21. Spieltag
x
FSV Zwickau
1:1
Karlsruher SC
( 1:0 )
Austragungsort: Stadion Zwickau
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Nachholspiel beim FSV Zwickau

Vorberichte von David Ruf

Zum Nachholspiel des KSC beim FSV Zwickau (Dienstag, 19.00 Uhr / Stadion Zwickau) haben wir einen Blick auf die Statistik geworfen.

Die ursprünglich für Sonntag, 27. Januar vorgesehene Partie musste wegen starken Schneefalls in Zwickau einen Tag vorher abgesagt werden.

Es ist erst das zweite Mal, dass der KSC zu einem Pflichtspiel in Zwickau antritt. Die Premiere konnten die Blau-Weißen am 23. April 2018 mit 4:2 für sich entscheiden.

Gegen den FSV Zwickau ist der KSC in bislang drei Aufeinandertreffen noch ungeschlagen (zwei Siege, ein Remis).

Zwickau hat die letzten drei Spiele - darunter auch die ersten beiden Partien des Jahres 2019 - allesamt verloren. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt aktuell nur noch einen Zähler.

Im Hinspiel gab es ein 1:1-Unentschieden. Den Punktgewinn für die Karlsruher sicherte Toni Fink mit seinem Kopfballtreffer in der Schlussminute.

Der FSV Zwickau stieg 2016 in die 3. Liga auf. Die Saison 2016/17 beendeten die Sachsen mit 56 Zählern auf dem 5. Tabellenplatz, in der vergangenen Saison belegte man mit 41 Punkten den 15. Rang.

Dauerbrenner: Kapitän David Pisot, Keeper Benjamin Uphoff und Rechtsverteidiger Marco Thiede haben in dieser Saison noch keine Minute verpasst.

Der FSV Zwickau konnte im Januar eine Finanzlücke in Höhe von 670.000 Euro schließen. Damit konnte der DFB die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Vereins für die Saison 2018/19 bestätigen.

Nachholspiel am Dienstagabend: KSC tritt in Zwickau an

Vorberichte von David Ruf

Nach dem Remis am Samstag in Jena steht für den KSC am Dienstagabend der zweite Teil der Osttour auf dem Programm. Zum Nachholspiel des 21. Spieltags gastieren die Blau-Weißen um 19.00 Uhr beim FSV Zwickau.

Der KSC-Tross war direkt nach dem Abpfiff in Jena ins rund 85 Kilometer entfernte Zwickau weitergereist. Nach dem Auslaufen stand am Sonntag der Besuch des Zweitligaspiels Aue gegen Ingolstadt auf dem Programm. „So konnten die Jungs die Köpfe freibekommen und haben mal etwas anderes gesehen“, sagte Cheftrainer Alois Schwartz gegenüber ksc.de.

Nach dem Abstecher nach Aue stand am Montagnachmittag noch eine Übungseinheit auf dem Programm, um den Fokus endgültig auf die anstehende Aufgabe am Dienstagabend zu legen. „Auch in diesem Spiel wird wieder viel Arbeit auf uns zukommen“, prophezeite Schwartz. „Der FSV hat eine sehr robuste und gestandene Drittliga-Mannschaft mit einer guten Achse.“

Seine eigene Formation wird Schwartz am Dienstag auf gleich zwei Positionen verändern müssen, da Daniel Gordon nach seiner gelb-roten Karte in Jena ebenso fehlen wird wie Manuel Stiefler, der am Samstag seine fünfte gelbe Karte gesehen hatte. Für diese Fälle hatte Schwartz aber bereits bei der Abreise aus Karlsruhe vorgesorgt und für die Tour nach Thüringen und Sachsen insgesamt 21 Spieler nominiert.

Haslberger pfeift Nachholspiel in Zwickau

Vorberichte

DFB-Schiedsrichter Wolfgang Haslberger aus St. Wolfgang pfeift das Nachholspiel des 21. Spieltags zwischen dem FSV Zwickau und dem KSC (Dienstag, 19.00 Uhr / Stadion Zwickau).

Der 26-Jährige pfeift seit März dieses Jahres Spiele der 3. Liga und kommt am Sonntag zu seinem elften Einsatz in dieser Spielklasse. In dieser Saison hat er bereit das KSC-Spiel bei der SG Sonnenhof Großaspach geleitet.

Elias Tiedeken (Neusäß) und Christopher Schwarzmann (Scheßlitz) unterstützen Haslberger am Dienstag an den Seitenlinien.

1:1 in Zwickau: KSC mit erneutem Remis

Spielberichte

Der KSC musste sich auch im Nachholspiel am Dienstagabend beim FSV Zwickau mit einem 1:1-Remis begnügen. Die Karlsruher gerieten im ersten Durchgang zum dritten Mal in Folge in Rückstand, den Ausgleich besorgte Anton Fink in der zweiten Hälfte per Strafstoß.

Cheftrainer Alois Schwartz war gezwungen in seiner eingespielten Startelf zwei Änderungen vorzunehmen: Daniel Gordon (Gelb-Rot) und Manuel Stiefler (5. Gelbe Karte) standen gesperrt nicht zur Verfügung. Stattdessen rückte Kyoung-Rok Choi ins Mittelfeld, Christoph Kobald feierte in der Innenverteidigung sein Startelf-Debüt für den KSC.

In Gedenken an die am Wochenende verstorbenen KSC-Ikonen Heinz Fütterer und Kurt Sommerlatt traten die Badener mit Trauerflor an. Keine 60 Sekunden waren gespielt, als Zwickau die erste Riesenmöglichkeit verbuchen konnte: Nach der ersten Ecke des Spiels schraubte sich Hoffmann am höchsten und setzte einen Kopfball an den rechten Pfosten. Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 12. Minute: Nach Foul an Dribbelkünstler Choi trat Wanitzek den fälligen Freistoß aus 25 Metern, der aber knapp am linken Pfosten vorbeirauschte. In der Anfangsphase waren die Blau-Weißen insgesamt leicht überlegen, im Abschluss aber noch nicht zwingend genug – beispielsweise Camoglu (21., 23.). Auch Wanitzeks Flachschuss aus 20 Metern von halbrechts fand in der 26. Minuten sein Ziel nicht.

Für Aufregung vor 4.013 Zuschauern im Stadion Zwickau sorgte dann ein Sturmlauf der Gastgeber. Nach einer KSC-Ecke konterte der FSV über Lauberbach, der die Karlsruher Defensive schwindelig spielte, dann aber erneut nur den rechten Außenpfosten traf (31.). In der 37. Spielminute konnte Hoffmann eine Flanke von Reinhardt per Kopf nicht entscheidend auf das Tor von Benjamin Uphoff lenken. Nach 44 Minuten geriet der KSC dann aber doch in Rückstand: Schröter brachte den Ball an Freund und Feind von rechts in die Mitte, wo Kevin Hoffmann nur noch seinen Fuß hinhalten musste. Kurz drauf war Pause. Die Badener waren im ersten Durchgang zwar die aktivere Mannschaft, die besseren Gelegenheiten und den Treffer konnte dagegen der FSV verbuchen.

Ohne Wechsel starteten beide Mannschaften in den zweiten Durchgang. Und der KSC mit der bis dahin besten Möglichkeit in Person von Marvin Pourié. Sein flacher Schuss aus der zweiten Reihe ging aber nur ans Aluminium (51.). Auch Thiedes ähnlicher Versuche eine Minute später kullerte wenige Zentimeter am Zwickauer Kasten vorbei. Der Abschluss von Karsalis ging ein gutes Stück über das KSC-Tor.

Mit einem Wechsel wollte Alois Schwartz dann einen neuen Impuls bringen, in der 59. Minute kam Sararer für Camoglu frisch in die Partie. Wenige Sekunden später war dieser im Mittelfeld schon Opfer eines Foulspiels von Kartalis, der sich dafür die gelbe Karte abholte. Jubeln durfte der KSC dann in der 66. Minute: Wanitzek brachte einen Freistoß von rechts in den Strafraum, letztlich landete der Ball bei Pisot der aus der zweiten Reihe abzog. Die Kugel ging an die Hand von Lauberbach, Schiedsrichter Haslberger zeigte auf den Punkt. Toni Fink gab sich aus elf Metern keine Blöße und besorgte den Ausgleich, obwohl Torhüter Brinkies die Ecke geahnt hatte. Wenig später hatte Pourié die Führung auf dem Fuß, seinen Abschluss aus spitzem Winkel konnte aber Brinkies zur Ecke lenken 74.).

Mehrfach fühlte sich der FSV Zwickau dann vom Schiedsrichter benachteiligt, bei gleich drei vermeintlichen Handsituationen blieb die Pfeife von Haslberger stumm. In der 82. Minute kam Bonga aus 17 Metern zum Abschluss, verfehlte aber sein Ziel. Auf Seiten des KSC konnten auch die Einwechslungen von Röser und Groiß keine entscheidenden Akzente mehr setzen.

Die Karlsruher kehren damit mit zwei 1:1-Unentschieden in Jena und Zwickau von ihrer "Ost-Tour" nach Karlsruhe zurück. Am Samstag (14 Uhr, Wildparkstadion) steigt das Südwestderby gegen den 1. FC Kaiserslautern. Tickets für die Partie sind im Fanshop am Wildparkstadion sowie den Vorververkaufsstellen erhältlich. Online sind Karten aus Sicherheitsgründen nur für Mitglieder und Dauerkarteninhaber verfügbar.

Das Spiel im Stenogramm:

FSV Zwickau: Brinkies – Barylla, Wachsmuth, Gaul – Reinhardt, Könnecke – Schröter, K. Hoffmann (79. Frick), Kartalis (90.+2 Miatke) – Lauberbach (70. Bonga), König. Bank: Kamenz, Lange, Sorge, Rodas. Trainer: Joe Enochs.

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Pisot, Kobald, Roßbach – Camoglu (59. Sararer), Choi, Wanitzek, Lorenz (79. Röser) – Fink (86. Groiß), Pourié. Bank: Müller, Sané, Kircher, Hanek. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 0:1 Hoffmann (44.), 1:1 Fink (66., Handelfmeter)
Gelbe Karten: Karsalis (60.), Schröter (76.) - Lorenz (70.)
Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger (Sankt Wolfgang)
Zuschauer: 4.013

21. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:1 26.01.2019 14:00h
:
0:0 26.01.2019 14:00h
:
2:0 26.01.2019 14:00h
:
1:1 25.01.2019 19:00h
:
1:0 26.01.2019 14:00h
:
0:3 27.01.2019 15:00h
:
4:1 27.02.2019 19:00h
:
2:3 26.01.2019 14:00h
:
2:0 27.01.2019 14:00h
:
1:1 12.02.2019 19:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
21 12 8 1 31:15 16 44
2.
Karlsruher SC
20 11 6 3 34:20 14 39
3.
Hallescher FC
21 12 3 6 26:19 7 39
4.
KFC Uerdingen 05
21 12 1 8 26:26 0 37
5.
SpVgg Unterhaching
20 8 11 1 42:20 22 35
6.
SV Wehen Wiesbaden
21 10 3 8 40:30 10 33
7.
Preußen Münster
21 9 3 9 28:29 -1 30
8.
1. FC Kaiserslautern
21 7 7 7 25:30 -5 28
9.
1860 München
21 6 9 6 31:24 7 27
10.
Würzburger Kickers
21 7 6 8 31:25 6 27
11.
Hansa Rostock
21 7 6 8 27:32 -5 27
12.
FSV Zwickau
20 6 7 7 25:23 2 25
13.
Sportfreunde Lotte
21 5 9 7 21:26 -5 24
14.
Energie Cottbus
21 6 5 10 27:34 -7 23
15.
Fortuna Köln
21 6 5 10 20:36 -16 23
16.
SV Meppen
21 6 4 11 26:31 -5 22
17.
Carl Zeiss Jena
21 5 7 9 27:37 -10 22
18.
SG Sonnenhof Großaspach
21 3 12 6 16:22 -6 21
19.
VfR Aalen
20 3 8 9 24:32 -8 17
20.
Eintracht Braunschweig
21 3 8 10 23:39 -16 17

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