19. Spieltag
x
Hallescher FC
0:3
Karlsruher SC
( 0:1 )
Zuschauerzahl: 8003
Schiedsrichter: Weickenmeier (Frankfurt)
Austragungsort: Erdgas-Sportpark
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Auswärtsspiel beim Halleschen FC

Vorberichte von David Ruf

Vor dem Drittliga-Spitzenspiel zwischen dem KSC und dem Halleschen FC (Samstag, 14.00 Uhr / Erdgas Sportpark) haben wir einen Blick auf die Statistik geworfen.

Spitzenspiel: Während der KSC mit 35 Zählern auf Rang zwei rangiert, steht der Hallesche FC mit 33 Zählern nur zwei Plätze dahinter.

Der KSC hat die letzten fünf Partien allesamt gewonnen. Auch Halle blieb in diesem Zeitraum ungeschlagen (vier Siege, ein Remis).

Der KSC ist in den bisherigen vier Duellen mit dem Halleschen FC noch ungeschlagen (zwei Siege, zwei Remis).

Das KSC-Sturmduo Anton Fink und Marvin Pourié hat bereits 17 Treffer erzielt. Pourié traf in den letzten fünf Spielen jeweils mindestens einmal ins gegnerische Tor.

Der Verein aus Karlsruhes Partnerstadt hatte nach einer schwachen Spielzeit 2017/18 im Sommer offenbar die richtigen Schlüsse gezogen. Mit Torsten Ziegner wurde im Sommer ein neuer Trainer als Nachfolger von Rico Schmitt verpflichtet, zudem kamen 15 neue Spieler nach Halle.

Diese Runderneuerung zahlt sich in der laufenden Saison aus: 33 Punkte nach 18 Spielen sind eine neue Bestmarke in der Drittliga-Geschichte des HFC.

Großen Anteil am Aufschwung hat mit Mathias Fetsch ein Spieler mit KSC-Vergangenheit. Fetsch, von 1996 bis 2008 im KSC-Talentteam und beim KSC II aktiv, traf in den letzten sechs Spielen fünfmal.

Turbulenzen: Nach Stasi-Vorwürfen hat Halles Präsident Michael Schädlich in dieser Woche angekündigt, auf der nächsten Mitgliederversammlung nicht mehr für das Amt des Präsidenten zu kandidieren.

Spitzenspiel in Halle: „Wir freuen uns auf diese schwere Aufgabe“

Vorberichte von David Ruf

Im Spitzenspiel der 3. Liga gastiert der KSC am Samstag (14.00 Uhr) beim Tabellenvierten Hallescher FC, der leidglich zwei Zähler weniger auf dem Konto hat als die Blau-Weißen. „Wir fahren dorthin, um drei Punkte zu holen“, gab Innenverteidiger Daniel Gordon am Donnerstag die Marschrichtung vor.

„Wir wissen, was auf uns zukommt. Es wird schwierig werden, Halle spielt eine phantastische Saison“, so Gordon weiter. „Wir kennen aber natürlich auch unsere Stärken und wissen, in welcher Situation wir uns befinden. Entsprechend selbstbewusst sind wir.“

In fremden Stadien habe sich sein Team in diesem Jahr richtig gut gezeigt und so wolle man auch im letzten Auswärtsspiel 2018 auftreten, sagte Cheftrainer Alois Schwartz, der in Halle auf Co-Trainer Dimitrios Moutas (Hüft-Operation) verzichten muss.

Ebenfalls ausfallen werden die verletzten Justin Möbius (Schleudertrauma) und Alexander Groiß (Reha) sowie Marc Lorenz, der im Spiel gegen Preußen Münster seine fünfte gelbe Karte gesehen hatte. Als mögliche Alternativen für Lorenz konnte Schwartz gleich drei Spieler aufzählen: Kyoung-Rok Choi („die technische Variante“), den früheren Hallenser Martin Röser („die geradlinige Variante“) und Saliou Sané („die robuste Variante“).

Unabhängig vom Personal möchten Kapitän David Pisot und seine Mitspieler in den beiden noch verbleibenden Spielen vor Weihnachten das Maximum erreichen. „Wir sind in der Situation, die wir haben wollten. Wir wollten in der Tabelle oben dabei sein“, unterstrich Pisots Innenverteidiger-Kollege Gordon. „Jetzt werden wir alles dafür tun, dass wir dort oben weiter mitmischen.“

Weickenmeier pfeift Auswärtsspiel in Halle

Vorberichte

Jonas Weickenmeier aus Frankfurt am Main pfeift das KSC-Auswärtsspiel beim Halleschen FC (Samstag, 14.00 Uhr / Erdgas Sportpark).

Der 29-Jährige Vorstandsassistent war bereits von 2012 bis 2014 Referee in der 3. Liga und kehrte im Sommer 2017 in diese Spielklasse zurück. Nach der Partie beim F.C. Hansa Rostock im November 2017 und dem Spiel beim VfL Osnabrück im September dieses Jahres leitet er am Samstag sein drittes Spiel mit KSC-Beteiligung.

Timo Wlodarczak (Bebra-Weiterode) und Dennis Meinhardt (Fulda) assistieren dem Referee am Samstag in Halle an den Seitenlinien.

Fink und Pourié schießen KSC zur Herbstmeisterschaft

Spielberichte von David Ruf

Der KSC ist Dank eines 3:0 (1:0)-Erfolgs beim Halleschen FC am Samstagnachmitag neuer Tabellenführer und damit Herbstmeister der 3. Liga. Toni Fink erzielte einen Doppelpack, auch Marvin Pourié traf erneut.

Seine Anfangsformation musste KSC-Cheftrainer aufgrund der Gelb-Sperre von Marc Lorenz auf einer Position verändern. Auf der linken Mittelfeldseite, die etatmäßig von Lorenz beackert wird, kam Kyoung-Rok Choi zum Einsatz. Martin Röser rückte für die Partie bei seinem früheren Verein in den Kader.

Die seit sieben Spielen ungeschlagenen Hausherren begannen sehr offensiv und hatten bereits nach drei Minuten die erste hochkarätige Möglichkeit. Nach Bentley Bexter Bahns Ecke köpfte Sebastian Mai an die Latte, den Abpraller beförderte Moritz Heyer ebenfalls per Kopf auf das KSC-Tor, Keeper Benjamin Uphoff konnte die Kugel festhalten. Nur fünf Minuten später nahm der Ex-Karlsruher Mathias Fetsch nach Toni Lindenhahns Flanke den Ball am Elfmeterpunkt volley und schoss dabei knapp über den Kasten. Auf der Gegenseite musste Halles Schlussmann Kai Eisele nach 14 Minuten zum ersten Mal eingreifen und konnte das Leder nach Marco Thiedes Flachschuss von rechts noch zur Seite lenken.

Wie bereits in der Vorwoche führte ein Strafstoß zur Karlsruher Führung. Heyer hatte Choi im eigenen Strafraum zu Fall gebracht, Schiedsrichter Jonas Weickenmeier entschied zu Recht auf Elfmeter. Fink verwandelte sicher zum 1:0 (20.). Nach einer weiteren Möglichkeit durchs Chois Schuss in der 24. Minute, den Heyer zur Ecke entschärfen konnte, neutralisierten sich beide Mannschaften und Torchancen blieben für einige Zeit Mangelware.

In der Schlussphase des ersten Durchgangs konnte sich Fetsch noch eine Möglichkeit erarbeiten, blieb aber glücklos. In der 38. Minute wurde er von Pascal Sohm in Szene gesetzt, Uphoff war jedoch auch diesmal auf dem Posten. Damit ging es für David Pisot und seine Mitspieler mit der 1:0-Führung in die Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte sich Uphoff erneut mehrfach auszeichnen und war gleich dreimal mit Paraden zur Stelle. Zum ersten Mal bei Fetschs Kopfball in der 51. Minute. Später konnte er Mais Schuss über die Latte lenken und den Schuss des eingewechselten Julian Guttan ebenfalls parieren (55., 59.).

KSC-Coach Schwartz nahm nach 62 Minuten den ersten Wechsel vor und brachte Röser für Choi. Die entscheidende Aktion der Blau-Weißen fand dann zwei Minuten später statt. Fink tauchte nach Burak Camoglus Pass frei vor Eisele auf und schob die Kugel rechts unten ein - 2:0!

Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken verteidigten die Blau-Weißen weiter clever, für die Hallenser gab es fast kein entscheidendes Durchkommen mehr. Guttaus Freistoß in der 81. Minute blieb die letzte nennenswerte Aktion der Gastgeber, doch auch hier war der starke Uphoff sicher auf seinem Posten. Den Schlusspunkt setzte Marvin Pourié: Im Mittelfeld setzte er sich stark von seinem Gegenspieler ab, stürmte auf das Hallenser Tor zu, bewahrte vor Eisele die Ruhe und schob zum 3:0 ein (86.).

Durch den sechsten Sieg in Folge und dem Unentschieden des VfL Osnabrück bei der SpVgg Unterhaching rückt der KSC aufgrund des besseren Torverhältnisses erstmals in dieser Spielzeit an die Tabellenspitze der 3. Liga und ist damit Herbstmeister. Den ersten Platz gilt es nun im letzten Spiel des Jahres am kommenden Samstag (14.00 Uhr) gegen Eintracht Braunschweig zu verteidigen.

Die Partie im Stenogramm:

Hallescher FC:
Eisele - Lindenhahn, Heyer, Landgraf - Ajani, Jopek, Bahn (58. Guttau), Manu (81. Tuma) - Mai - Fetsch (72. Pagliuca), Sohm. Bank: T. Müller, Arkenberg, Henschel, Kastenhofer. Trainer: Torsten Ziegner.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Camoglu, Stiefler, Wanitzek, Choi (62. Röser) - Fink (83. Kobald), Pourié (90. Sané). Bank: S. Müller, Kircher, Hanek, Batmaz. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 0:1 Fink (20.), 0:2 Fink (64.), Pourié (86.).
Gelbe Karten: Heyer (19.), Bahn (34.), Pagliuca (83.) - Choi (40.), Stiefler (80.)
Zuschauer: 8.003
Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier (Frankfurt am Main)

19. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:3 15.12.2018 14:00h
:
0:2 15.12.2018 14:00h
:
1:1 14.12.2018 19:00h
:
1:3 16.12.2018 13:00h
:
0:1 15.12.2018 14:00h
:
2:2 16.12.2018 14:00h
:
1:1 15.12.2018 14:00h
:
0:2 17.12.2018 19:00h
:
1:1 15.12.2018 14:00h
:
0:1 15.12.2018 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Karlsruher SC
19 11 5 3 33:19 14 38
2.
VfL Osnabrück
19 10 8 1 28:14 14 38
3.
KFC Uerdingen 05
19 12 1 6 26:19 7 37
4.
Hallescher FC
19 10 3 6 23:19 4 33
5.
SpVgg Unterhaching
19 7 11 1 38:20 18 32
6.
Preußen Münster
19 9 2 8 28:27 1 29
7.
SV Wehen Wiesbaden
19 8 3 8 35:27 8 27
8.
Hansa Rostock
19 7 6 6 27:28 -1 27
9.
FSV Zwickau
19 6 7 6 25:21 4 25
10.
1. FC Kaiserslautern
19 6 7 6 22:28 -6 25
11.
Würzburger Kickers
19 6 6 7 27:23 4 24
12.
1860 München
19 5 8 6 28:22 6 23
13.
Sportfreunde Lotte
19 5 8 6 20:23 -3 23
14.
SG Sonnenhof Großaspach
19 3 11 5 16:20 -4 20
15.
Energie Cottbus
19 5 5 9 23:31 -8 20
16.
Carl Zeiss Jena
19 5 5 9 27:37 -10 20
17.
Fortuna Köln
19 5 5 9 18:35 -17 20
18.
SV Meppen
19 5 4 10 24:30 -6 19
19.
VfR Aalen
19 3 8 8 23:30 -7 17
20.
Eintracht Braunschweig
19 2 7 10 20:38 -18 13
Hallescher FC
TOR K. Eisele
DEF Lindenhahn
DEF Heyer
DEF Landgraf
MIT Jopek
MIT Bahn
MIT Ajani
MIT Mai
MIT Manu
ANG Fetsch
ANG Sohm
Auswechselbank
TOR Tom Müller
Arkenberg
Henschel
Kastenhofer
Eingewechselt
Guttau
Pagliuca
Tuma
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Pisot
DEF Gordon
DEF Roßbach
MIT Stiefler
MIT Wanitzek
MIT Camoglu
MIT Choi
ANG Pourié
ANG A. Fink
Auswechselbank
TOR S. Müller
Kircher
Hanek
Batmaz
Eingewechselt
M. Röser
Kobald
Sané
Match
Center
2:3
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie unter den Datenschutzinformationen