15. Spieltag
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SV Meppen
2:3
Karlsruher SC
( 0:3 )
Austragungsort: Hänsch-Arena
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Spiel beim SV Meppen

Vorberichte von David Ruf

Vor dem Auswärtsspiel beim SV Meppen haben wir für Euch einen Blick auf die Statistik geworfen. Anpfiff der Partie in der Hänsch-Arena ist am Samstag um 14.00 Uhr.

Der KSC und der SV Meppen treffen erst zum dritten Mal aufeinander. Das Hinspiel in Meppen verloren die Karlsruher mit 0:2, das Rückspiel im Wildpark konnten sie mit 2:0 für sich entscheiden.

Der SV Meppen ist durch den Relegations-Sieg gegen den SV Waldhof Mannheim im Sommer in die 3. Liga aufgestiegen. Damit kehrte man nach 19 Jahren zurück in den Profifußball.

Der SVM steht aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zehn der zwölf Zähler wurden allerdings in der heimischen Arena eingefahren.

Toni Fink konnte gegen Würzburg seinen 300. Drittliga-Einsatz feiern. Aktuell haben nur Tim Danneberg (317 Spiele) und Alf Mintzel (313) mehr Einsätze. Zweitbester KSC-Spieler in dieser Kategorie nach Fink ist Kapitän David Pisot (263).

Der KSC stellt aktuell gemeinsam mit dem Halleschen FC die drittbeste Defensive (jeweils 14 Gegentore). Nur der VfL Osnabrück (9) und die SG Sonnenhof Großaspach (11) sind besser.

Mit aktuell 23 Zählern haben die Blau-Weißen vier Punkte mehr auf dem Konto als zum gleichen Zeitpunkt der letzten Spielzeit.

Dauerbrenner: Benjamin Uphoff, David Pisot und Daniel Gordon haben in dieser Saison noch keine Spielminute verpasst.

Der SV Meppen hat sechs der letzten neun Ligapartien verloren. Zuletzt gab es sogar drei Niederlagen in Folge. Der KSC ist hingegen seit zwei Spielen ungeschlagen.

KSC gastiert in Meppen: „Müssen Laufstärke und Leidenschaft des Gegners annehmen“

Vorberichte von David Ruf

Das letzte Spiel vor der Länderspielpause Mitte November führt den KSC am Samstag (14.00 Uhr) ins mehr als 500 Kilometer entfernte Emsland. Dort möchten die Blau-Weißen im Gastspiel beim SV Meppen ihren in den letzten beiden Partien gezeigten Aufwärtstrend fortsetzen.

Der KSC geht gegen den Tabellenvorletzten zwar als Favorit ins Spiel, dennoch zeigt sich Cheftrainer Alois Schwartz gewarnt. „Meppen ist eine Mannschaft, die sehr laufstark und voller Leidenschaft spielt.“ Diese Leidenschaft und Laufbereit des Gegners gelte es zunächst anzunehmen. „Dann müssen wir darüber hinaus unsere Spielweise auf den Platz bringen.“

„Sie bringen zuhause ihre Stärke ins Spiel“, betont Schwartz angesichts der Tatsache, dass die Truppe seines Kollegen Christian Neidhart zehn ihrer zwölf Zähler in der heimischen Arena einfahren konnte. „Da müssen wir gegenhalten. Wenn wir dies tun, dann bin ich guter Dinge, dass wir aus Meppen etwas mitnehmen.“

„Wir wollen an die letzten Spiele anknüpfen“, unterstrich Mittelfeldspieler Justin Möbius. „Wir wollen dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Es wird in Meppen ein schwieriges Spiel, aber wir werden alles dafür tun, um die drei Punkte mit nach Karlsruhe zu nehmen.“

Personell kann Trainer Schwartz im Emsland aus dem Vollen schöpfen. Ersatzkeeper Sven Müller hat die Folgen seines Autounfalls überstanden und steht ebenso wieder zur Verfügung wie Martin Röser, der bereits seit Sonntag wieder trainiert.

Stegemann pfeift Auswärtsspiel beim SV Meppen

Vorberichte

DFB-Schiedsrichter Mitja Stegemann aus Bonn leitet das KSC-Auswärtsspiel beim SV Meppen (Samstag, 14.00 Uhr / Hänsch-Arena).

Der 30-Jährige pfeift seit dieser Saison Spiele der 3. Liga und kommt am Samstag zu seinem dritten Einsatz in dieser Spielklasse.

Markus Schüller (Korschenbroich) und Florian Exner (Bielefeld) assistieren Stegemann am Samstag an den Seitenlinien.

KSC entführt drei Punkte aus dem Emsland

Spielberichte von David Ruf

Der KSC hat seinen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen auch im Spiel beim SV Meppen am Samstagnachmittag fortgesetzt. Im Emsland gab es für die Blau-Weißen einen verdienten 3:2 (3:0)-Erfolg.

Für die letzte Partie vor der Länderspielpause Mitte November konnte KSC-Cheftrainer Alois Schwartz wieder auf Sven Müller und Martin Röser zurückgreifen. Müller hatte nach einem Autounfall zuletzt mit einem Schleudertrauma zu kämpfen, Röser musste wegen Problemen mit der Achillessehne kürzertreten. Beide Spieler nahmen in Meppen zunächst auf der Bank Platz. In der dortigen Hänsch-Arena schickte Schwartz die gleiche Elf aufs Feld, die vor einer Woche die Würzburger Kickers mit 2:1 geschlagen hatte.

Die Karlsruher setzen die Forderung ihres Trainers um, die Laufstärke und Leidenschaft des Gegners anzunehmen, und kamen zu guten Möglichkeiten. So prüfte Marvin Wanitzek in der siebten Minute Keeper Eric Domaschke mit einem Distanzschuss ebenso wie Alexander Groiß, der nach einem Freistoß von Marc Lorenz am linken Pfosten jedoch nicht genug Druck hinter seinen Kopfball bekam (11.).

Keine Abwehrchance hingegen ließ Marvin Pourié dem Meppener Torwart nach 22 Minuten. Nach einer schnellen Kombination über Groiß und Wanitzek hob Anton Fink den Ball in den Lauf des Stürmers, der die Kugel aus zwölf Metern rechts unten im Tor zum 1:0 einschieben konnte.

Die im orangenen Ausweichdress gekleideten Karlsruher blieben auch nach der Führung am Drücker und konnten in der 30. Minute den nächsten Treffer bejubeln. Jovan Vidovic hatte Wanitzek 17 Meter vor dem Tor zu Fall gebracht. Der Gefoulte trat selbst zum Freistoß an und hob die Kugel über die Meppener Mauer ins Tor.

Doch die Gäste hatten vor der Pause noch nicht genug. Domaschke konnte in der 34. Minute Daniel Gordons Kopfball im Anschluss an eine Wanitzek-Ecke noch parieren, war drei Minuten später aber zum dritten Mal an diesem Nachmittag machtlos. Fink nutzte den Freiraum auf der rechten Seite zu einem Flachpass in die Mitte, wo Marc Lorenz zur Stelle war und auf 3:0 stellen konnte. Dies bedeutete auch gleichzeitig den Halbzeitstand, weil Benjamin Uphoff in der 44. Minute einen Schuss von Nico Granatowski im zweiten Versuch erfolgreich zur Seite lenken konnte.

Zum zweiten Durchgang brachte Meppens Trainer Christian Neidhart mit Luka Tankulic und Janik Jesgarzewski zwei frische Kräfte, die Hausherren blieben aber weiter harmlos. Für die Karlsruher vergab Wanitzek nach 59 Minuten die erste Chance im zweiten Spielabschnitt, als er einen Schuss aus 18 Metern über das Tor schlenzte. Die Gäste bekamen jetzt mehr Räume, den ersten Konter konnte Stiefler nicht erfolgreich abschließen. Pourié hatte die Kugel nach innen gehoben, wo Stieflers Schuss aus 17 Metern direkt in Domaschkes Arme ging (62.).

Nichts mit Tor Nummer vier wurde es auch für Gordon und Pourié per Kopf – Domaschke konnte jeweils parieren (68., 70.). Zudem setzte Pourié einen Kopfball rechts am Tor vorbei. Auf der Gegenseite kam Nick Proschwitz zu einer Doppelchance: Zuerst konnte Uphoff parieren, den zweiten Schuss klärte David Pisot kurz vor der Linie (73.).

Zehn Minuten vor dem Ende wurde es doch noch einmal spannend. Zunächst entschied Schiedsrichter Mitja Stegemann auf Strafstoß, nachdem Thiede der Ball im eigenen Strafraum an die Hand geprallt war. Uphoff tauchte zwar in die richtige Ecke ab, hatte gegen den harten und platziert geschossenen Strafstoß von Proschwitz aber keine Abwehrchance (80.). Nur zwei Minuten später konnte Marius Kleinsorge sogar noch auf 2:3 verkürzen, dem KSC gelang es aber, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten.

Am kommenden Wochenende finden aufgrund der Länderspielpause in der 3. Liga keine Partien statt. Zum nächsten Mal gefordert ist der KSC am Sonntag, 25. November (13.00 Uhr) im Heimspiel gegen den TSV 1860 München. Dieses Spiel wird Wanitzek verpassen, da er in Meppen seine fünfte gelbe Karte sah.

Das Spiel im Stenogramm:

SV Meppen: Domaschke – Kremer (46. Tankulic), Vidovic, Komenda, Vrzogic - von Haacke (72. Undav), Leugers - Kleinsorge, Wegner (46. Jesgarzewski), Granatowski - Proschwitz. Bank: Gies, Amin, Deters, Ballmert. Trainer: Christian Neidhart.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler (72. Choi), Wanitzek, Groiß, Lorenz – Fink (79. Röser), Pourié (90. Sané). Bank: Müller, Sané, Kircher, Möbius, Stroh-Engel. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 0:1 Pourié (22.), 0:2 Wanitzek (30.), 0:3 Lorenz (37.), 1:3 Proschwitz (80, Handelfmeter), 2:3 Kleinsorge (81.).
Gelbe Karten: Kremer (15.), Granatowski (67.) - Wanitzek (41.), Lorenz (64.)
Zuschauer: 5.600
Schiedsrichter: Mitja Stegemann (Bonn)

15. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:2 10.11.2018 14:00h
:
1:1 10.11.2018 14:00h
:
3:1 11.11.2018 14:00h
:
1:1 10.11.2018 14:00h
:
2:3 10.11.2018 14:00h
:
0:2 09.11.2018 19:00h
:
6:0 11.11.2018 13:00h
:
2:3 12.11.2018 19:00h
:
4:1 10.11.2018 14:00h
:
2:2 10.11.2018 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
15 8 6 1 21:10 11 30
2.
Preußen Münster
15 8 2 5 24:18 6 26
3.
Karlsruher SC
15 7 5 3 20:16 4 26
4.
Hansa Rostock
15 7 4 4 24:23 1 25
5.
KFC Uerdingen 05
15 8 1 6 18:18 0 25
6.
SpVgg Unterhaching
15 5 9 1 27:15 12 24
7.
Hallescher FC
15 7 3 5 18:15 3 24
8.
SV Wehen Wiesbaden
15 7 2 6 32:23 9 23
9.
1. FC Kaiserslautern
15 5 5 5 21:23 -2 20
10.
1860 München
15 4 7 4 23:16 7 19
11.
SG Sonnenhof Großaspach
15 3 10 2 14:12 2 19
12.
Energie Cottbus
15 5 4 6 19:22 -3 19
13.
Würzburger Kickers
15 5 3 7 20:19 1 18
14.
FSV Zwickau
15 4 6 5 19:18 1 18
15.
Sportfreunde Lotte
15 4 6 5 17:19 -2 18
16.
Carl Zeiss Jena
15 4 5 6 17:24 -7 17
17.
Fortuna Köln
15 5 2 8 17:31 -14 17
18.
VfR Aalen
15 3 5 7 17:22 -5 14
19.
SV Meppen
15 3 3 9 18:27 -9 12
20.
Eintracht Braunschweig
15 1 6 8 17:32 -15 9

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