13. Spieltag
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SpVgg Unterhaching
0:0
Karlsruher SC
( 0:0 )
Zuschauerzahl: 2500
Schiedsrichter: Skorczyk (Braunschweig)
Austragungsort: Alpenbauer Sportpark
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Gastspiel bei der SpVgg Unterhaching

Vorberichte von David Ruf

Zum Auswärtsspiel des KSC bei der SpVgg Unterhaching (Samstag, 14.00 Uhr / Sportpark Unterhaching) haben wir alle wichtigen statistischen Daten und Fakten zusammengestellt.

Beide Mannschaften standen sich bislang 17-mal gegenüber. Der KSC hat mit 8 Siegen in der Gesamtbilanz die Nase leicht vorne (3 Unentschieden, 6 Niederlagen).

Die Unterhachinger haben die letzten fünf Partien remis gespielt. Damit stellten sie nicht nur den bisherigen Saisonrekord der SG Sonnenhof Großaspach ein, sondern gleichzeitig einen Vereinsrekord auf.

Der KSC und die Spielvereinigung haben in dieser Spielzeit jeweils 19 Punkte geholt. Wegen der besseren Tordifferenz liegen die Hachinger in der Tabelle zwei Ränge vor den Blau-Weißen.

KSC-Linksverteidiger Damian Roßbach verpasst die Partie am Samstag aufgrund seiner fünften gelben Karte. Die gleiche Sperre droht Marvin Wanitzek, der in dieser Saison bislang vier gelbe Karten gesehen hat.

Das Letzte Spiel im Sportpark Unterhaching verloren die Badener im Juli 2017 trotz zweimaliger Führung am Ende mit 2:3. Anton Fink und David Pisot hatten für den KSC getroffen.

KSC-Angreifer Anton Fink spielte in der Saison 2008/09 bei der SpVgg Unterhaching. Er kam in allen 38 Saisonspielen zum Einsatz und wurde mit 21 Treffern Torschützenkönig der 3. Liga.

Lorenz-Günther Köstner trainierte sowohl den KSC (Oktober 2002 bis Dezember 2004) als auch die SpVgg Unterhaching (1994 bis 1997 und 1998 bis 2001). Mit den Oberbayern stieg er 1999 in die Bundesliga auf.

KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer und Hachings Präsident Manfred Schwabl spielten in der Saison 1991/92 gemeinsam für den FC Bayern München.

Auswärtsspiel in Unterhaching: "Wollen zeigen, dass wir es anders können"

Vorberichte von David Ruf

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz und Mittelfeldspieler Marc Lorenz fordern nach der deutlichen Heimniederlage gegen Wiesbaden für das Auswärtsspiel bei der SpVgg Unterhaching (Samstag, 14.00 Uhr / Sportpark Unterhaching) eine Reaktion.

„Ich hoffe, dass uns so etwas wie am Sonntag zum letzten Mal passiert ist“, sagt Schwartz und Lorenz ergänzt: „Wir als Mannschaft wollen gar nicht viel reden, sondern in Unterhaching eine Reaktion zeigen. Wir können es anders und müssen es anders machen.“

Schwartz hat unter der Woche viel mit einzelnen Spielern, aber auch mit der gesamten Mannschaft gesprochen. Eine Videoanalyse stand ebenfalls auf dem Programm. „Ich bin überzeugt, dass uns so etwas wie gegen Wiesbaden nicht noch einmal wiederfahren wird. Da nehme ich auch die Mannschaft in die Pflicht, dass man in dieser Liga immer an die hundert Prozent gehen muss.“

Wir als Team wollen nicht viel reden, sondern in Unterhaching eine Reaktion zeigen.

Marc Lorenz

Ersatzkeeper Sven Müller, der nach einem Autounfall nach wie vor mit Schwindelanfällen zu kämpfen hat, wird in Unterhaching ebenso fehlen wie Marin Sverko (Trainingsrückstand). Sverko wäre die eigentlich etatmäßige Vertretung des gelb-gesperrten Linksverteidigers Damian Roßbach. Eine Alternative könnte Tim Kircher sein. „Der Junge hat sein Potenzial“, lobt Schwartz. „Es ist zwar gelernter Rechtsverteidiger, hat in der U19 aber oft auch links gespielt.“ Andere Alternativen seien aber auch denkbar, welche genau, ließ Schwartz am Donnerstag offen.

Der KSC-Übungsleiter erinnerte bei der Pressekonferenz daran, dass man vor einem Jahr 15 Zähler Rückstand auf die begehrten Plätze hatte, derzeit sind es lediglich drei. „Viel ist also noch nicht passiert. Wir wollen an unserer Einstellung arbeiten und damit gleich in Unterhaching beginnen.“

Skorczyk pfeift Auswärtsspiel in Unterhaching

Vorberichte

Tim Skorczyk aus Salzgitter pfeift das KSC-Auswärtsspiel bei der SpVgg Unterhaching (Samstag, 14.00 Uhr / Sportpark Unterhaching).

Für den 29-jährigen Feinwerkmechaniker ist es die 32. Partie in der 3. Liga und die Erste mit KSC-Beteiligung.

An den Seitenlinien unterstützen ihn seine Assistenten Fabian Porsch (Hamburg) und André Schönheit (Kirchgellersen).

Torloses Remis: KSC muss sich in Unterhaching mit einem Punkt begnügen

Spielberichte von David Ruf

Keine Tore gab es beim KSC-Gastspiel am Samstagnachmittag bei der SpVgg Unterhaching. Die Karlsruher hatten in den 90 Minuten die klar besseren Chancen und müssen sich mit einem Punkt begnügen.

Aufgrund der Gelb-Sperre von Damian Roßbach war KSC-Cheftrainer Alois Schwartz gezwungen, seine Anfangsformation zu ändern. Tim Kircher ersetzte Roßbach erwartungsgemäß auf der Position des Linksverteidigers und feierte damit sein Startelf-Debüt in der 3. Liga. Außerdem erhielt Alexander Groiß den Vorzug vor Kyoung-Rok Choi. Manuel Stiefler rückte dafür auf Chois angestammte Position im rechten Mittelfeld, Groiß kam zusammen mit Marvin Wanitzek auf der Doppel-Sechs zum Einsatz. Neu im Kader standen Innenverteidiger Christoph Kobald und Angreifer Dominik Stroh-Engel. Martin Röser fehlte kurzfristig verletzt.

Schwartz und Mittelfeldmann Marc Lorenz hatten für die Partie vor den Toren Münchens nach der 2:5-Niederlage gegen Wiesbaden eine Reaktion gefordert. Im Nieselregen kamen die Blau-Weißen dann bereits nach knapp 50 Sekunden zu ihrer ersten Möglichkeit. Anton Fink hatte den Ball an alter Wirkungsstätte und im 299. Drittliga-Spiel von rechts nach innen gegeben, wo Marvin Pourié zum Abschluss kam. Hachings Kepper Lukas Königshofer konnte aber noch dazwischen gehen und Schlimmeres verhindern. Währen der KSC die ersten Minuten dominierte, kamen die Oberbayern dann zu mehr Spielanteilen und der ersten Möglichkeit. Der Flachschuss von Torjäger Stephan Hain ging in der 15. Minute knapp am KSC-Tor vorbei.

Im Anschluss spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab, Torchancen wie Wanitzeks Schuss in der 20. Minute waren eher Mangelware. In der 29. Minute kam Groiß aber gleich zu zwei Hochkarätern. Nach einer Lorenz-Ecke von der linken konnte Königshofer einen Kopfball des Mittelfeldspielers gerade noch ins Seitenaus lenken. Noch gefährlicher wurde es nach der anschließenden Ecke, die erneut von Lorenz kam. Groiß konnte die Kugel erneut per Kopf aufs Tor bringen, traf aber nur den Querbalken. Nach einer erneut chancenarmen Phase ging es torlos in die Halbzeit. Für den KSC wäre angesichts der besseren Chancen mehr drin gewesen.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts übernahmen die Karlsruher wieder das Kommando und kamen zu guten Chancen. In der 52. Minute konnte sich Königshofer erneut auszeichnen, als er Stieflers Flachschuss mit dem rechten Fuß abwehren konnte. Nach Standards blieben die Gäste ebenso weiter gefährlich. Stieflers Kopfball nach einer Ecke ging aber über das Tor und auch Kapitän David Pisot verfehlte nach einem Eckstoß mit seinem Versuch per Kopf das Gehäuse (53., 54.).

In der Schlussphase wurde es dann auch noch einmal vor Benjamin Uphoffs gefährlich. Der eingewechselte Dominik Widemann gab die Kugel nach innen, wo aber Pisot gerade noch vor Stephan Hain zur Stelle war (71.). Für die Schlussviertelstunde brachte Schwartz in der 75. Minute Choi und Fink. Kurz darauf war Choi direkt mit einer Flanke zur Stelle, die Stiefler in der Strafraummitte nur knapp mit dem Kopf verpasste (76.).

In der 79. Minute war der Ball dann doch über die Linie und Wanitzek hatte bereits zum Jubel in Richtung KSC-Fanblock abgedreht. Das Team um Schiedsrichter Tim Skorczyk gab den Treffer aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung von Wanitzek nicht - eine korrekte Entscheidung. Da Wanitzek in der Nachspielzeit aus kurzer Distanz rechts am Tor vorbeischloss (90.+2) blieb es beim torlosen Remis.

Das Spiel im Stenogramm:

SpVgg Unterhaching:
Königshofer - Schwabl, Endres, Greger, Winkler - Stahl, Kiomourtzoglou (74. Schimmer) - Marseiler, Porath (66. Widemann) - Hain (84. Müller), Bigalke. Bank: Mantl, Hagn, Dombrowka, Ehlich. Trainer: Claus Schromm.

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Kircher - Stiefler, Wanitzek, Groiß, Lorenz - Fink (75. Choi), Pourié. Bank: Schragl, Sané, Möbius, Kobald, Hanek, Stroh-Engel. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: Fehlanzeige
Gelbe Karten: Endres (73.) - Pisot (48.), Gordon (82.)
Zuschauer: 2.500
Schiedsrichter: Tim Skorczyk (Salzgitter)

13. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
3:4 26.10.2018 19:00h
:
1:2 29.10.2018 19:00h
:
0:2 27.10.2018 14:00h
:
2:2 28.10.2018 13:00h
:
1:2 28.10.2018 14:00h
:
1:2 27.10.2018 14:00h
:
0:0 27.10.2018 14:00h
:
0:0 27.10.2018 14:00h
:
3:1 27.10.2018 14:00h
:
2:1 27.10.2018 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
13 7 5 1 18:8 10 26
2.
Preußen Münster
13 8 1 4 23:15 8 25
3.
KFC Uerdingen 05
13 7 1 5 15:16 -1 22
4.
Hansa Rostock
13 6 3 4 19:21 -2 21
5.
SpVgg Unterhaching
13 4 8 1 19:13 6 20
6.
SV Wehen Wiesbaden
13 6 2 5 23:20 3 20
7.
1. FC Kaiserslautern
13 5 5 3 20:17 3 20
8.
Karlsruher SC
13 5 5 3 15:13 2 20
8.
Hallescher FC
13 6 2 5 15:13 2 20
10.
Würzburger Kickers
13 5 3 5 19:15 4 18
11.
1860 München
13 4 5 4 22:15 7 17
12.
Fortuna Köln
13 5 2 6 17:18 -1 17
13.
Sportfreunde Lotte
13 4 4 5 14:16 -2 16
14.
SG Sonnenhof Großaspach
13 2 9 2 10:10 0 15
15.
Energie Cottbus
13 4 3 6 15:20 -5 15
16.
FSV Zwickau
13 3 5 5 15:16 -1 14
17.
Carl Zeiss Jena
13 3 4 6 13:21 -8 13
18.
VfR Aalen
13 3 3 7 15:20 -5 12
19.
SV Meppen
13 3 3 7 15:22 -7 12
20.
Eintracht Braunschweig
13 1 5 7 16:29 -13 8
SpVgg Unterhaching
TOR Königshofer
DEF Schwabl
DEF M. Endres
DEF Greger
DEF Winkler
MIT Kiomourtzoglou
MIT D. Stahl
MIT L. Marseiler
MIT Porath
ANG Bigalke
ANG S. Hain
Auswechselbank
TOR Mantl
Dombrowka
Hagn
Ehlich
Eingewechselt
Widemann
Schimmer
J.-P. Müller
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Kircher
MIT Stiefler
MIT Wanitzek
MIT Groiß
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Schragl
Kobald
Hanek
Möbius
Sané
Stroh-Engel
Eingewechselt
Choi
Match
Center
2:3
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