12. Spieltag
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Karlsruher SC
2:5
SV Wehen Wiesbaden
( 1:4 )
Zuschauerzahl: 12625
Schiedsrichter: Siebert (Berlin)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden

Vorberichte von David Ruf

Um 14.00 Uhr empfängt der KSC heute im Wildpark den SV Wehen Wiesbaden. Wir haben wichtige Zahlen, Daten und Fakten zu dieser Partie herausgesucht.

Siebenmal trafen der KSC und der SV Wehen Wiesbaden bislang aufeinander. Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage haben die Blau-Weißen die Nase hier klar vorn.

Das letzte Aufeinandertreffen fand im Februar dieses Jahres in Wiesbaden statt. Das 1:1-Remis war gleichzeitig das erste Unentschieden zwischen beiden Teams.

Nach einem durchwachsenen Saisonstart haben sich die Hessen inzwischen stabilisiert und stehen auf Rang neun. In den letzten vier Partien gab es für das Team von Rüdiger Rehm vier Siege und ein Unentschieden.

Der SV Wehen Wiesbaden ist mit 6 Kopfballtoren das kopfballstärkste Team der Liga. Der KSC kassierte bislang allerdings kein Gegentor per Kopf. 

Positive Erinnerung I: In der Drittliga-Saison 2012/13 bestritt der KSC sein letztes Saisonspiel in Wiesbaden und bekam dort nach dem Abpfiff feierlich den Meisterpokal der 3. Liga überreicht.

Positive Erinnerung II: Im Gastspiel beim damaligen SV Wehen machte der KSC am 23. Mai 2001 den sofortigen Wiederaufstieg aus der damaligen Regionalliga Süd in die 2. Bundesliga klar.

Nach dem Klassenerhalt in der 2.Bundesliga zog der Verein 2007 von Wehen-Taunusstein nach Wiesbaden in die BRITA-Arena. Zudem wurde die SV Wehen 1926 Wiesbaden GmbH gegründet.

Wiedersehen I: KSC-Profi Marc Lorenz spielte von 2015 bis 2017 für den SV Wehen Wiesbaden. In 77 Pflichtspielen gelangen ihm starke 28 Torvorlagen, fünfmal traf Lorenz selbst.

Wiedersehen II: KSC-Profi Dominik Stroh-Engel war von 2007 bis 2010 sowie von 2012 bis 2013 für die Wiesbadener aktiv. In 124 Spielen erzielte er 41 Treffer.

Wiedersehen III: Simon Brandstetter, in der Winterpause nach Wiesbaden gewechselt, trug in der Drittliga-Spielzeit 2012/13 das KSC-Trikot.

Groiß und Co. zeigen sich: Neue Alternativen für Schwartz

Vorberichte von David Ruf

Nach dem spielfreien Wochenende steht für den KSC am Sonntag (14.00 Uhr) im heimischen Wildpark die Aufgabe gegen den SV Wehen Wiesbaden an. Gleich mehrere Spieler konnten sich in der Pause empfehlen, Cheftrainer Alois Schwartz hat damit einige personelle Alternativen mehr zur Verfügung.

Spieler wie Tim Kircher, Burak Camoglu, Martin Röser, Saliou Sané und Torschütze Alexander Groiß hatten im Viertelfinale des bfv-Rothaus-Pokals ihre Chance bekommen und hätten sie genutzt, freute sich Schwartz am Freitag. "Das war für mich als Trainer ein guter Fingerzeig. Wir sind etwas besser zusammengerückt."

Weitere personelle Alternativen bieten Schwartz die ins Mannschaftstraining zurückgekehrten Marin Sverko und Justin Möbius . "Bei Marin sieht es schon ordentlich aus, er hat aber natürlich noch Trainingsrückstand", so Schwartz. "Justin ist schon etwas weiter. Da müssen wir jetzt den Ablauf der letzten beiden Trainingseinheiten abwarten, um zu sehen, ob er eine Alternative sein kann."

Gegen Walldorf haben fünf Spieler ihre Chance genutzt. Das ist ein guter Fingerzeig für mich.

Alois Schwartz

"Mehr als eine Option" für das Spiel am Sonntag sei hingegen Neuzugang Groiß, sagte Schwartz. "Alex hat gegen Walldorf eine sehr, sehr ordentliche Partie abgeliefert und die Tatsache, dass er ein Tor erzielt hat, hat mich auch sehr gefreut." Der Gelobte bekannte, sich inwischen richtig gut eingelebt zu haben im Wildpark. "Der Start mit meiner Blinddarm-Operation war natürlich nicht optimal, aber jetzt habe ich mich gut rantrainiert und die Mannschaft hat mich super aufgenommen."

Nach dem Spiel gegen Walldorf haben die Profis die Zeit genutzt, um an der Physis zu arbeiten. Gearbeitet wurden an der Schnelligkeitsausdauer und den Grundlagen. Trainer Schwartz zeigte sich mit dem Einsatz seiner Spieler zufrieden. "Wir sind jetzt gut gerüstet Richtung Jahresende."

Siebert pfeift Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden

Vorberichte

FIFA-Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin pfeift das KSC-Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (Sonntag, 14.00 Uhr). Es ist sein 49. Einsatz in der 3. Liga.

Der 34-jährige Lehrer hat außerdem 79 Bundesliga-Spiele (seit 2012) und 62 Partien in der 2. Bundesliga (seit 2009) geleitet. Seit 2014 darf er als FIFA-Referee auch internationale Spiele pfeifen.

Siebert hat bislang sechs Partien mit KSC-Beteiligung gepfiffen. Zuletzt war dies im März 2016 beim Heimspiel der Blau-Weißen gegen den 1. FC Heidenheim der Fall.

Alexander Ernst (Frankfurt) und Steffen Grimmeißen (Löpsingen) assistieren Siebert am Sonntag an den Seitenlinien.

KSC unterliegt Wehen Wiesbaden deutlich

Spielberichte von David Ruf

Ernüchternder Nachmittag im Wildparkstadion: Der KSC musste sich am Sonntag dem SV Wehen Wiesbaden mit 2:5 (1:4) geschlagen geben und kassierte damit die zweite Niederlage in Folge.

Cheftrainer Alois Schwartz schickte die Elf aufs Feld, die bereits im letzten Liga-Pflichtspiel beim F.C. Hansa Rostock begonnen hatte. Mario Schragl vertrat den etatmäßigen Ersatzkeeper Sven Müller, der nach einem Autounfall am Donnerstag noch mit Problemen an der Halswirbelsäule zu kämpfen hat. Neu im Kader stand nach auskurierter Gürtelrose außerdem Justin Möbius.

Den besseren Start erwischten die Gäste aus der hessischen Landeshauptstadt, die ihre erste Möglichkeit direkt zur Führung nutzen konnten. Daniel Gordons Kopfball landete bei Jules Schwadorf, der den Ball nach einem Doppelpass mit Manuel Schäffler zurück in die Mitte legen konnte. Von dort traf der freistehende Sebastian Mrowca aus 20 Metern zum 1:0.

Die Karlsruher konnten sich anschließend zwar einige Möglichkeiten herausspielen, richtig gefährlich wurde es jedoch nicht. Marco Thiedes Schuss in der 13. Minute wurde geblockt und nach Kyoung-Rok Chois Hereingabe war Keeper Markus Kolke vor Marvin Pourié am Ball (13., 15.). Außerdem ging David Pisots Volleyabnahme nach einer Ecke rechts am Tor vorbei (19.).

Den nächsten Treffer machten erneut die Gäste. Benjamin Uphoff konnte Schäfflers harten Distanzschuss nicht festhalten, Daniel Kofi Kyereh staubte ab zum 2:0 (28.). Nur sechs Minuten später zeigte FIFA-Schiedsrichter Daniel Siebert im Anschluss an einen Eckball der Wiesbadener auf den Punkt, weil Marc Lorenz seinen Gegenspieler umgestoßen hatte. Schäffler schoss zu platziert für Uphoff - 0:3.

Doch keine 60 Sekunden später keimte bei den Blau-Weißen wieder Hoffnung auf, denn nach Marcel Titsch-Riveros Handspiel im eigenen Strafraum gab es diesmal Strafstoß für die Hausherren. Anton Fink ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und verkürzte mit seinem siebten Saisontreffer auf 1:3. Sogar der Anschlusstreffer hätte noch vor der Pause fallen müssen, Choi bugsierte die Kugel aus spitzem Winkel aber freistehend über das leere Tor (42.). Stattdessen musste die Schwartz-Elf noch während des ersten Durchgangs den nächsten Rückschlag hinnehmen. Eine Hereingabe von der rechten Seite konnte Kyereh am zweiten Pfosten zum 4:1 einköpfen.

Ohne personelle Änderungen auf beiden Seiten ging es in den zweiten Spielabschnitt, wo Kyereh fast der nächste Treffer an diesem Nachmittag gelungen wäre. Der Kopfball des Wiesbadeners ging aber knapp am Tor vorbei (47.). Auf der Gegenseite hatte Fink die große Chance zum zweiten Treffer, er schoss aber freistehend aus 15 Metern knapp rechts am Tor vorbei (53.). Nur fünf Minuten gelang Kyereh aber doch noch das dritte Tor, nachdem ihn Schwadorf bei einem Konter freigespielt hatte.

Trainer Schwartz reagierte nun und brachte mit Martin Röser und Alexander Groiß zwei frische Kräfte für Fink und Choi. Immerhin reichte es dann noch zum zweiten Treffer am heutigen Tag: Pourié tauchte in der 79. Minute frei vor Torwart Kolke auf und schob die Kugel an ihm vorbei zum 2:5 ein. Ein dritter Treffer sollte nicht mehr gelingen, die beste Möglichkeit dazu hatte Röser nach einem Lorenz-Freistoß zwei Minuten vor dem Ende.

Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich den KSC-Profis bereits am kommenden Samstag (14.00 Uhr) im Gastspiel bei der SpVgg Unterhaching. Damian Roßbach, am heutigen Nachmittag in der 77. Minute verletzt ausgewechselt, wird diese Partie aufgrund seiner fünften Gelben Karte verpassen.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC:
Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach (77. Kircher) - Choi (61. Groiß), Stiefler, Wanitzek, Lorenz - Fink (61. Röser), Pourié. Bank: Schragl, Sané, Möbius, Hanek . Trainer: Alois Schwartz.

SV Wehen Wiesbaden: Kolke - Kuhn, Mockenhaupt, Dams, Mintzel - Mrowca 69. Schönfeld), Titsch Rivero - Shipnoski (65. Schmidt), Schwadorf (79. Guder) - Kyereh, Schäffler. Bank: Watkowiak, Reddemann, Lorch, Brandstetter. Trainer: Rüdiger Rehm.

Tore: 0:1 Mrowca (11.), 0:2 Kyereh (28.), 0:3 Schäffler (34., Foulelfmeter), 1:3 Fink (35, Handelfmeter), 1:4 Kyereh (44.), 1:5 Kyereh (58.), 2:5 Pourié (79.)
Gelbe Karten: Lorenz (34.), Roßbach (77.) - Titsch Rivero (35.), Kuhn (67.)
Zuschauer: 12.625
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

12. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:1 20.10.2018 14:00h
:
1:0 21.10.2018 14:00h
:
1:0 20.10.2018 14:00h
:
2:0 20.10.2018 14:00h
:
0:0 20.10.2018 14:00h
:
2:0 20.10.2018 14:00h
:
0:0 19.10.2018 19:00h
:
3:1 20.10.2018 14:00h
:
2:2 21.10.2018 13:00h
:
2:5 21.10.2018 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
12 6 5 1 14:5 9 23
2.
Preußen Münster
12 7 1 4 21:14 7 22
3.
KFC Uerdingen 05
12 7 1 4 15:14 1 22
4.
SpVgg Unterhaching
12 4 7 1 19:13 6 19
5.
SV Wehen Wiesbaden
12 6 1 5 23:20 3 19
6.
Karlsruher SC
12 5 4 3 15:13 2 19
7.
Würzburger Kickers
12 5 3 4 18:13 5 18
8.
Hansa Rostock
12 5 3 4 16:20 -4 18
9.
1. FC Kaiserslautern
12 4 5 3 18:16 2 17
10.
Fortuna Köln
12 5 2 5 16:15 1 17
11.
Hallescher FC
12 5 2 5 13:12 1 17
12.
1860 München
12 4 4 4 20:13 7 16
13.
SG Sonnenhof Großaspach
12 2 8 2 8:8 0 14
14.
FSV Zwickau
12 3 4 5 15:16 -1 13
15.
Sportfreunde Lotte
12 3 4 5 12:16 -4 13
16.
Carl Zeiss Jena
12 3 4 5 12:19 -7 13
17.
VfR Aalen
12 3 3 6 14:18 -4 12
18.
SV Meppen
12 3 3 6 14:20 -6 12
19.
Energie Cottbus
12 3 3 6 13:19 -6 12
20.
Eintracht Braunschweig
12 1 5 6 13:25 -12 8
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Choi
MIT Stiefler
MIT Wanitzek
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Schragl
Hanek
Möbius
Sané
Eingewechselt
M. Röser
Groiß
Kircher
SV Wehen Wiesbaden
TOR Kolke
DEF Kuhn
DEF Mockenhaupt
DEF Dams
DEF Mintzel
MIT Mrowca
MIT Titsch Rivero
MIT Shipnoski
MIT Schwadorf
ANG Kyereh
ANG Schäffler
Auswechselbank
TOR Watkowiak
Reddemann
Lorch
S. Brandstetter
Eingewechselt
N. Schmidt
Schönfeld
Guder
Match
Center
2:3
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