11. Spieltag
x
Hansa Rostock
1:0
Karlsruher SC
( 0:0 )
Zuschauerzahl: 13000
Schiedsrichter: Bokop (Vechta)
Austragungsort: Ostseestadion
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Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Freitagabendspiel in Rostock

Vorberichte von David Ruf

Heute Abend um 19.00 Uhr eröffnet der KSC mit dem Auswärtsspiel beim F.C. Hansa Rostock den elften Spieltag der 3. Liga. Wir haben vorab auf die Fakten zu dieser Partie geschaut.

23 Aufeinandertreffen gab es zwischen beiden Teams insgesamt. Der KSC konnte neun Duelle für sich entscheiden (neun Remis, fünf Niederlagen).

Tore fast garantiert: Nur zwei der Spiele zwischen Karlsruhe und Rostock endeten torlos, in den anderen 21 Partien fielen ganze 64 Treffer.

Beim letzten Auswärtsspiel in Rostock gelang dem KSC mit dem 3:0-Erfolg der erste Auswärtssieg unter Cheftrainer Alois Schwartz.

Der KSC ist in dieser Saison auswärts noch ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis). Hansa hingegen wartet seit drei Heimspielen auf einen Sieg (ein Remis, zwei Niederlagen).

Dirk Orlishausen, langjähriger Keeper und Kapitän der Blau-Weißen heuerte zu Saisonbeginn in der Hansestadt an. Er übernahm dort nicht nur den Posten des Torwarttrainers, sondern auch die Funktion des 3. Torwarts im Team. Ein Wiedersehen gibt es in Rostock auch mit Kai Bülow, dem KSC-Mannschaftskapitän der letzten Saison.

KSC-Innenverteidiger Martin Stoll  war in der Saison 2010/11 für die "Kogge" aktiv.

Im Heimspiel gegen Energie Cottbus konnte Toni Fink seinen 125. Treffer in der 3. Liga erzielen.

Schicksalsort Ostseestadion: Im Mai 1998 stiegen die Blau-Weißen in Rostock in die 2. Bundesliga ab, im April 2007 machte man an gleicher Stelle die Rückkehr in die Bundesliga perfekt.

Freitagabend an der Ostsee: KSC fährt mit breiter Brust nach Rostock

Vorberichte von David Ruf

Nach vier Siegen in Folge geht der KSC mit breiter Brust in seine nächste Pflichtspielaufgabe. Zum Auftakt des elften Spieltags gastiert das Team von Alois Schwartz beim F.C. Hansa Rostock (Freitag, 19.00 Uhr / Ostsee-Stadion).

"Wir wollen die Partie in Rostock mit viel Spielfreude angehen. Auch ich persönlich werde wieder alles reinhauen", versprach Angreifer Marvin Pourié am Mittwoch. Die Karlsruher rangieren inzwischen auf Tabellenplatz zwei und damit sind vom Jäger zum Gejagten geworden. Dieser Rollentausch kann Pourié aber nichts anhaben. "Das ist uns egal. Wir sind froh darüber, dass wir unsere Konstanz und unsere Spielfreude wiedergefunden haben. Alles andere erledigt sich von alleine."

Cheftrainer Schwartz zeigte sich mit der derzeitigen Situation sehr einverstanden. Wir können mit der bisherigen Punkteausbeute zufrieden sein. Gegen Cottbus haben wir ein sehr schönes Spiel gemacht", sagte der 51-Jährige. Schwartz erwartet mit den Rostockern, die mit Kai Bülow und Dirk Orlishausen auch zwei frühere KSC-Profis in ihren Reihen haben, eine Mannschaft, die "unheimlich spielstark" sei. Allerdings hätten auch die Rostocker ihre Probleme, vor allem mit dem Umkehrspiel nach hinten. "Das wollen wir ausnutzen."

Am Freitagabend hat Schwartz mit Martin Röser wieder eine personelle Alternative mehr. Der 28-Jährige konnte nach seinen Hüftproblemen wieder schmerzfrei trainieren. Auch Marin Sverko ist nach seinen Rückenproblemen wieder langsam ins Training eingestiegen. Justin Möbius, zuletzt von einer Gürtelrose geplagt, trainiert noch individuell. "Die Mannschaft hat zuletzt gut funktioniert. Ob es eine Änderung in der Startelf geben wird, werden wir sehen."

KSC unterliegt knapp an der Ostsee

Spielberichte von Florian Kornprobst

Nach vier Siegen in Folge hat der Karlsruher SC wieder ein Spiel in der 3. Liga verloren. Beim F.C. Hansa Rostock unterlagen die Badener am Freitagabend vor 13.000 Zuschauern mit 0:1 (0:0). Die erste Auswärtsniederlage der Saison für den KSC.

Auch an der Ostsee vertraute Cheftrainer Alois Schwartz auf dieselbe Elf, welche die letzten drei Partien für sich entscheiden konnte. Wieder zurück im Kader, aber vorerst auf der Bank war Martin Röser, der sich von seinen Hüftproblemen erholt hatte. Für ihn trat Dominik Stroh-Engel nicht die Reise zum weitesten Auswärtsspiel der Saison an.

Für die erste KSC-Gelegenheit sorgt Standardschütze Marc Lorenz schon nach einer gespielten Minute. Einen Freistoß nach Foul an Choi schlenzte er von rechts im langen Eck an die Querlatte. Auf der Gegenseite war es Ofosu-Ayeh, dessen flache Flanke in die Mitte Uphoff aber zur Seite abwehren konnte (4.). Für Pfiffe im gut gefüllten Ostseestadion sorgte dann Schiedsrichter Bokop in der 8. Minute als seine Pfeife bei einem vermeintlichen Foul im Karlsruher Strafraum stumm blieb. Nach kurzer Behandlungspause für Pisot nach einem Luftduell mit Königs, ging die ausgeglichene, energische Anfangsphase weiter (12.). Kurze Zeit Später war Königs dann Zweikampfsieger gegen den KSC-Innenverteidiger, wurde letztlich aber von Wanitzek am freien Schuss gehindert. Den abgefälschten Ball aus 16 Metern fing Uphoff sicher.

In der Folge suchte der KSC sein Glück weiter in der Offensive, wollte klarmachen wer der Favorit im Duell mit den Nordeutschen war. Zweimal direkt hintereinander scheiterte das formstarke Sturmduo Fink & Pourié aber am Rostocker Schlussmann Gelios: Der Fallrückzieherversuch von Pourié war ebenso zu zaghaft wie der Lupfer von Fink nach einem Missverständnis der Hansa-Hintermannschaft (18.). Im KSC-Strafraum konnte wenig später Soukou seine Chance nicht nutzen und bugsierte das Leder aus aussichtsreicher Position über die Latte.

Auch der KSC spekulierte nach Trikoziehen von Hüsing an Pourié auf Strafstoß, wieder ließ Bokop allerdings weiterspielen (23.). Lange Zeit egalisierten sich die beiden Mannschaften dann, erst in der 39. Minute war es wieder der KSC der Torgefahr ausstrahlte. Gleich mehrfach konnte aber die FCH-Defensive die Schüsse von Fink und Wanitzek aus der zweiten Reihe blocken. Es war die letzte Gelegenheit der ersten Halbzeit, so dass es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause ging.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Rostocker, bei denen mit Kai Bülow ein Ex-Karlsruher in der ersten Elf stand, den besseren Start, konnten aber nicht weiter als bis zur Strafraumkante vordringen. Auf der Bank der Norddeutschen saß unterdessen auch mit Dirk Orlishausen ein bekanntes und geschätztes Karlsruher Gesicht – seit dieser Saison ist der ehemalige KSC-Kapitän Torwarttrainer bei der Kogge.

Wenige Minuten später konnten die Rostocker den KSC dann doch bezwingen: An der rechten Strafraumseite drang Marco Königs in den Sechzehner ein, fackelte nicht lange und schloss ab. Roßbach konnte sich zwar noch in den Schuss werfen, fälschte das Leder aber unhaltbar für Uphoff ins eigene Tor ab (51.). Direkt danach hatte Soukou aus 18 Metern die nächste Gelegenheit, das Leder flog aber ein gutes Stück über den Karlsruher Kasten. Pouriés Flachschuss in der 58. Minute war dagegen zu ungefährlich, während Finks Versuch zwei Minuten später nur knapp am Pfosten vorbeikullerte.

Erneuter Jubel brandete in der 66. Minute auf: Riedle nickte den Ball zum vermeintlichen 2:0 ins Netz. Weil der Rostocker dabei aber Wanitzek umgeschubst hatte, entschied der Referee auf Freistoß für den KSC statt den Treffer zu geben. Der KSC drängte in der Folge auf den Ausgleich, dementsprechend wechselte auch Alois Schwartz, brachte Röser für Choi (74.) und Sané für Sitiefler (81.). Doch der KSC bekam keinen Zugriff mehr auf die Hansa. Die erste Auswärtsniederlage für das Team von Alois Schwartz war nicht mehr zu verhindern, auch weil Lorenz die letzte Freistoßchance aus 16 Metern knapp über die Kiste von Hansa Rostock zirkelte.

Für den KSC geht es am Mittwoch im Rothaus-bfv-Pokal gegen Astoria Walldrof.
 

Das Spiel im Stenogram:
F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ofosu-Ayeh, Hüsing, Riedel, Rieble – Wannenwetsch, Bülow – Breier, Biankadi (90. Hilßner) – Königs (87. Evseev), Soukou (79. Hildebrandt). Bank: Sebald, Rankovic, Pepic, Scherff. Trainer: Pavel Dotchev.

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Choi (74. Röser), Stiefler (82. Sané), Wanitzek, Lorenz – Fink, Pourié. Bank: Müller, Kircher, Camoglu, Groiß, Hanek.  Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 1:0 Roßbach (51., ET)

Karten:

Zuschauer: 13.000

Schiedsrichter: Franz Bokop (Vechta)

11. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:2 06.10.2018 14:00h
:
0:1 06.10.2018 14:00h
:
2:1 06.10.2018 14:00h
:
2:0 06.10.2018 14:00h
:
1:0 07.10.2018 13:00h
:
0:0 08.10.2018 19:00h
:
1:1 06.10.2018 14:00h
:
2:0 07.10.2018 14:00h
:
1:0 05.10.2018 19:00h
:
2:1 06.10.2018 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
11 6 4 1 14:5 9 22
2.
KFC Uerdingen 05
11 7 1 3 15:12 3 22
3.
Preußen Münster
11 6 1 4 20:14 6 19
4.
Karlsruher SC
11 5 4 2 13:8 5 19
5.
SpVgg Unterhaching
11 4 6 1 18:12 6 18
5.
Würzburger Kickers
11 5 3 3 18:12 6 18
7.
Hansa Rostock
11 5 2 4 14:18 -4 17
8.
Hallescher FC
11 5 1 5 12:11 1 16
9.
SV Wehen Wiesbaden
11 5 1 5 18:18 0 16
10.
1. FC Kaiserslautern
11 3 5 3 16:16 0 14
11.
Fortuna Köln
11 4 2 5 13:14 -1 14
12.
1860 München
11 3 4 4 18:13 5 13
13.
FSV Zwickau
11 3 3 5 13:14 -1 12
14.
Energie Cottbus
11 3 3 5 12:16 -4 12
14.
Sportfreunde Lotte
11 3 3 5 12:16 -4 12
16.
SV Meppen
11 3 3 5 14:19 -5 12
17.
Carl Zeiss Jena
11 3 3 5 12:19 -7 12
18.
SG Sonnenhof Großaspach
11 1 8 2 7:8 -1 11
19.
VfR Aalen
11 3 2 6 14:18 -4 11
20.
Eintracht Braunschweig
11 1 5 5 13:23 -10 8
Hansa Rostock
TOR Gelios
DEF Ofosu-Ayeh
DEF Hüsing
DEF Riedel
DEF Rieble
MIT Bülow
MIT Wannenwetsch
MIT Breier
MIT Biankadi
ANG Soukou
ANG Königs
Auswechselbank
TOR Sebald
Rankovic
Pepic
Scherff
Eingewechselt
Hildebrandt
Evseev
Hilßner
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Stiefler
MIT Wanitzek
MIT Choi
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR S. Müller
Camoglu
Groiß
Kircher
Hanek
Eingewechselt
M. Röser
Sané
Match
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