1. Spieltag
x
Eintracht Braunschweig
1:1
Karlsruher SC
( 0:1 )
Zuschauerzahl: 20000
Schiedsrichter: Jablonski (Bremen)
Austragungsort: Eintracht-Stadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Eröffnungsspiel in Braunschweig

Vorberichte von David Ruf

Zum Saisonstart bei Eintracht Braunschweig heute Abend (19.00 Uhr) werfen wir einen Blick auf die Statistik.

Der KSC bestreitet - wie bereits in der letzten Saison - das Eröffnungsspiel der 3. Liga. Im vergangenen Jahr gab es im Wildpark gegen den VfL Osnabrück ein 2:2.

Großer Umbruch: Nach dem Abstieg der Niedersachsen löste Henrik Pedersen den langjährigen Coach Torsten Lieberknecht ab. Im Team gab es 15 Abgänge und 10 Neuzugänge.

19.000 Besucher werden am Freitagabend im Eintracht-Stadion erwartet. Rund 1.000 KSC-Fans werden ihr Team vor Ort unterstützen.

Das Duell am Freitag wird das 40. zwischen dem KSC und der Eintracht sein. Mit 16 Siegen bei 15 Niederlagen und 8 Remis haben die Blau-Weißen die Nase leicht vorne.

Das letzte Aufeinandertreffen - damals noch in der 2. Bundesliga - gab es im Mai 2017 in Braunschweig.

Ihre höchste Zweitliga-Niederlage überhaupt erlitten die Niedersachsen im Mai 2006 im Wildpark, als sie mit 0:7 unterlagen.

David Pisot ist in dieser Woche von Cheftrainer Alois Schwartz zum neuen Kapitän bestimmt worden. Daniel Gordon ist sein Stellvertreter. Außerdem vertreten im neuen Mannschaftsrat sind Benjamin Uphoff, Marvin Wanitzek und Marco Thiede.

Cheftrainer Alois Schwartz und Co-Trainer Dimitrios Moutas haben ihre Verträge in dieser Woche bis Juni 2020 verlängert.

KSC vor dem Saisonstart in Braunschweig: „Die Vorfreude ist riesig“

Vorberichte von David Ruf

Endlich rollt der Ball wieder in der 3. Liga! Vor dem Eröffnungsspiel des KSC bei Eintracht Braunschweig (Freitag, 19.00 Uhr / Eintracht-Stadion) sei die Vorfreude riesig, bekannte der neue Kapitän David Pisot bei der Jahrespressekonferenz am Mittwoch.

„Testspiele sind das eine, Ligaspiele das andere“, weiß der 31-Jährige, der aber auch betont: „Wir sind sehr gut gewappnet und können mit breiter Brust nach Braunschweig fahren.“ Genau wie sein Trainer betont auch der Kapitän die große Harmonie innerhalb der Mannschaft. Die Stimmung mit den neun externen Neuzugängen und den drei aus der U19 hochgezogenen Spielern sei vom ersten Tag an positiv gewesen. „Alle sind gut integriert und von der Gruppe gut aufgenommen worden“, sagt Pisot. „Wir sind eine Einheit. Das ist extrem wichtig.“

In der Einheit seiner Truppe sieht auch Cheftrainer Alois Schwartz einen Schlüssel zum Erfolg. „Es wird wichtig sein, dass wir wieder als Mannschaft auftreten wie das in der vergangenen Saison der Fall war.“ Die Grundlagen für dieses Unterfangen und das Ziel, einen guten Saisonstart hinzulegen, konnten in der fünfwöchigen Vorbereitung gelegt werden. „Es war eine intensive und gute Vorbereitungsphase. Wir haben viel geschwitzt und uns kontinuierlich gesteigert“, so Schwartz, der gemeinsam mit Co-Trainer Dimitrios Moutas in dieser Woche seinen Vertrag bis Juni 2020 verlängert hatte.

Alois Schwartz hat einen richtig geilen Job gemacht

Oliver Kreuzer

Gut, konzentriert und intensiv gearbeitet habe das Team in der Vorbereitung, bekundete auch KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. „Die Resultate und die Art und Weise in den Testspielen waren ebenfalls gut.“ Dass Schwartz den Blau-Weißen nun bis 2020 erhalten bleibt, mache ihn „richtig froh“. „Alois hat hier bislang einen richtig geilen Job gemacht und Außergewöhnliches geleistet.“

Jablonski pfeift Eröffnungsspiel in Braunschweig

Vorberichte

DFB-Schiedsrichter Sven Jablonski aus Bremen pfeift am Freitagabend (19.00 Uhr) das Drittliga-Eröffnungsspiel zwischen Eintracht Braunschweig und dem KSC.

Der 28-Jährige arbeitet im Hauptberuf als Bankkaufmann und hat seit 2011 insgesamt 53 Drittliga-Partien geleitet. Hinzu kommen Einsätze in der 2. Bundesliga (31 Spiele, seit 2014) und seit der vergangenen Saison auch acht Spielleitungen in der Bundesliga.

Für Jablonski ist es die fünfte Partie mit KSC-Beteiligung. Zuletzt pfiff er im Januar dieses Jahres das Heimspiel der Blau-Weißen gegen die SpVgg Unterhaching.

Markus Häcker (Waren an der Müritz) und Simon Rott (Bremen) assistieren Jablonski am Freitagabend an den Seitenlinien.

In Braunschweig: Unentschieden zum Auftakt

Spielberichte

Der Karlsruher SC holt beim Saisonauftakt vor 20.000 Zuschauern im Eintracht Stadion in Braunschweig ein 1:1-Unentschieden.

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz brachte mit Sané, Röser, Stiefler und Roßbach gleich vier Neuzugänge in sein 4-4-2 System gegen die Löwen aufs Feld, die als Absteiger aus der zweiten Liga ihr Team runderneuerten.

Traumfreistoß bringt die Führung

Nach zwei wirkungslosen Standardsituationen für den KSC drückten die Hausherren in der Anfangsphase auf eine frühe Führung, die Pisot (9. klärt vor Hofmann zur Ecke) und Uphoff (10. hält Kopfball aus kurzer Distanz) jedoch verhinderten. Einer sehenswerten Hereingabe von Roßbach, die in der 17. Minute keinen Abnehmer in der Box fand, war es erneut die Eintracht, die durch einen Schuss von Franjic, der knapp neben dem Gehäuse von Uphoff einschlug, der Führung näher war. Doch wenn Fußballdeutschland bei der WM in Russland eine Sache gelernt hat, dann dass Standartsituationen die Waffen sind um Spiele auf den Kopf zu stellen. Beim KSC ist dafür Marvin Wanitzek verantwortlich, der das Leder in der 24. Minute aus 22 Metern direkt über die Mauer in den Winkel zirkelte. Davon unbeeindruckt antworteten die Löwen durch Hofmann, dessen Schuss Uphoff sensationell aus dem Winkel über die Latte wischte. Nach einer kurzen Trinkpause bei 33° in Braunschweig war es erneut der Gastgeber, der durch einen Kopfball von Bulut an die Latte (31.) und einen Distanzschuss von Kijewski (37.) torgefährlicher wirkten. Doch auch Thorsen kam gegen die dicht stehende KSC-Abwehr kurz vor der Pause im Strafraum nicht zum Abschluss und so konnten die in blau-weiß spielenden Karlsruher den Vorsprung in die Pause retten.

Nach zehn eher ereignislosen Minuten zu Beginn des zweiten Durchgangs war es erneut ein Freistoß von Marvin Wanitzek, der zum ersten Mal Gefahr in Richtung Löwen-Tor versprühte. Dieses Mal ging der Schuss knapp neben das Tor von Engelhardt. Im Gegenzug nutzte Bulut die erste Eintracht-Chance in der 56. Minute eiskalt. Unhaltbar für Uphoff zimmerte der Löwe das Spielgerät aus 16 Metern in die lange Ecke. Nach einem Zweikampf im Mittelfeld brauchte Manuel Stiefler eine längere Behandlungspause abseits des Platzes. Er konnte aber mit einem Pflaster unter dem rechten Auge weiterspielen. Einem sehenswerten Abschluss von Muslija (67.) folgte die Einwechslung von Marc Lorenz für Saliou Sané (71.). Alois Schwartz zog Röser damit ins Sturmzentrum neben Pourié. In der Folgezeit hatten beide Teams Schwierigkeiten sich klare Torchancen zu erarbeiten. Einer Halbchance durch die Löwen (73.) folgte eine nicht zu Ende gespielte Konterchance von Stiefler und Röser, der kurz darauf Anton Fink im Sturmzentrum Platz machen musste. Die letzte Großchance verzeichnete KSC-Stürmer Marvin Pourié in der 88. Minute für sich. Alleine vor Engelhardt konnte er den Ball nicht am Schlussmann vorbei schieben. Die anschließende Ecke brachte nichts Zählbares im Gegensatz zum 1:1 Endergebnis. Der KSC klaut einen Punkt in Braunschweig und empfängt am kommenden Samstag zum ersten Heimspiel der Saison den FSV Zwickau (Anpfiff (14 Uhr).

Eintracht Braunschweig: Engelhardt - Becker, Burmeister (69. Nkansah), Tingager, Amundsen (86. Adetula) - Thorsen, Fürstner, Kijewski - O. Bulut, P. Hofmann, Franjic (79. Fejzullahu)

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Pisot, Gordon, Roßbach - Stiefler, Muslija, Wanitzek, Röser (80. Fink) - Sané (71. Lorenz), Pourié

Tore: 0:1 Wanitzek (24.), 1:1 Bulut (56.)
Gelbe Karten: Burmeister (7.), Roßbach (13.), Wanitzek (73.) 
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)
Zuschauer: 20.000

1. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:1 27.07.2018 19:00h
:
1:2 28.07.2018 14:00h
:
2:1 28.07.2018 14:00h
:
3:2 28.07.2018 14:00h
:
1:4 28.07.2018 14:00h
:
2:0 28.07.2018 14:00h
:
1:0 28.07.2018 14:00h
:
3:0 29.07.2018 13:00h
:
1:3 29.07.2018 14:00h
:
0:0 30.07.2018 19:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
Preußen Münster
1 1 0 0 4:1 3 3
2.
Energie Cottbus
1 1 0 0 3:0 3 3
3.
SpVgg Unterhaching
1 1 0 0 3:1 2 3
4.
FSV Zwickau
1 1 0 0 2:0 2 3
5.
Carl Zeiss Jena
1 1 0 0 3:2 1 3
6.
VfL Osnabrück
1 1 0 0 2:1 1 3
6.
SV Wehen Wiesbaden
1 1 0 0 2:1 1 3
8.
1. FC Kaiserslautern
1 1 0 0 1:0 1 3
9.
Eintracht Braunschweig
1 0 1 0 1:1 0 1
9.
Karlsruher SC
1 0 1 0 1:1 0 1
11.
Sportfreunde Lotte
1 0 1 0 0:0 0 1
11.
SV Meppen
1 0 1 0 0:0 0 1
13.
SG Sonnenhof Großaspach
1 0 0 1 2:3 -1 0
14.
VfR Aalen
1 0 0 1 1:2 -1 0
14.
Würzburger Kickers
1 0 0 1 1:2 -1 0
16.
1860 München
1 0 0 1 0:1 -1 0
17.
KFC Uerdingen 05
1 0 0 1 1:3 -2 0
18.
Hallescher FC
1 0 0 1 0:2 -2 0
19.
Fortuna Köln
1 0 0 1 1:4 -3 0
20.
Hansa Rostock
1 0 0 1 0:3 -3 0
Eintracht Braunschweig
TOR Engelhardt
DEF Becker
DEF Burmeister
DEF Tingager
DEF Kijewski
MIT Thorsen
MIT Fürstner
MIT Amundsen
ANG O. Bulut
ANG P. Hofmann
ANG Franjic
Auswechselbank
TOR Bangsow
Sauerland
Fasko
Y. Otto
Eingewechselt
Nkansah
Fejzullahu
Adetula
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Stiefler
MIT Wanitzek
MIT M. Röser
MIT Muslija
ANG Pourié
ANG Sané
Auswechselbank
TOR S. Müller
Camoglu
Kircher
Stoll
Hanek
Eingewechselt
M. Lorenz
A. Fink
Match
Center
1:1
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