7. Spieltag
x
Chemnitzer FC
0:0
Karlsruher SC
Schiedsrichter: Patrick Schult
Austragungsort: community4you ARENA
Gelbe Karte
80. Spielminute
Myroslav Slavov
Gelbe Karte
23. Spielminute
Marc Lorenz

Pflichtspiel-Premiere für Alois Schwartz: „Freue mich auf das Spiel“

Vorberichte von David Ruf

Im Gastspiel beim Chemnitzer FC (Samstag, 14.00 Uhr / community4you-Arena) steht Alois Schwartz erstmals in einem Pflichtspiel als KSC-Cheftrainer an der Seitenlinie. „Ich freue mich auf das Spiel und die Mannschaft tut das auch“, erklärte Schwartz am Donnerstag.

Eine sehr, sehr gute und intensive Trainingswoche habe das Team hinter sich, inklusive mehrerer Einheiten am letzten Wochenende. „Wir haben die Zeit gut genutzt und die Mannschaft hat das super angenommen. Jetzt wollen wir die richtige Mischung finden, um in Chemnitz etwas Positives mitzunehmen. Das ist unser Ziel“, sagte der 50-Jährige.

Personell kann Schwartz bei seiner Premiere fast aus dem Vollen schöpfen, lediglich Andreas Hofmann fehlt aufgrund einer Knieverletzung. Kai Bülow habe seine Rippenprellung sehr gut weggesteckt und sehr gut trainiert, sagte Schwartz. Er steht ebenso wieder zur Verfügung wie Florent Muslija und Oskar Zawada, die gesund von ihren Nationalmannschaftsreisen zurückgekehrt sind. Bei Neuzugang Giuseppe Leo ist noch unklar, ob er bereits an diesem Wochenende eine Option für den Kader sein wird.

Fink kehrt an alte Wirkungsstätte zurück
Für KSC-Angreifer Anton Fink wird die Partie zur Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Fink spielte von Januar 2012 bis zu diesem Sommer für den CFC und erzielte in 222 Pflichtspielen 118 Treffer für die „Himmelblauen“. „Ich freue mich riesig, dorthin zurückzukehren. Es waren fünfeinhalb schöne und erfolgreiche Jahre. Dennoch bin ich froh, jetzt in Karlsruhe zu sein, weil ich eine Veränderung gebraucht habe“, sagte der 30-Jährige und fügte hinzu: „Am Samstag will ich mit drei Punkten im Gepäck zurück nach Karlsruhe fahren.“
 

Selbstverständnis auf dem Platz haben

Alois Schwartz

Zehn Tage ist Schwartz nun im Amt, mit der gegenseitigen Eingewöhnung ging es fix. „Wir haben uns sehr gut beschnuppert. Das ging relativ zügig, die Mannschaft ist sehr, sehr wissbegierig und sehr willig. Das sind die Grundvoraussetzungen, um gut arbeiten zu können.“

Das Team zu stabilisieren und ihm Selbstvertrauen zu geben, sei zunächst im Fokus gestanden, sagte Schwartz. „Wir wollen ein Selbstverständnis haben auf dem Platz und keine Fragezeichen im Kopf. Dahingehend war die Trainingswoche gut, jetzt müssen wir es in den Wettkampf bringen.“

Rund 500 KSC-Fans werden vor Ort im Chemnitz verfolgen, inwiefern das am Samstag gelingt. „Das ist eine sehr bemerkenswerte Zahl. Da sieht man, welche Tradition der KSC hat“, zeigte sich Schwarz begeistert. „Ich hoffe, dass wir unsere Fans mit Freude nach Hause schicken können.“

Alois Schwartz & Anton Fink blicken auf Chemnitz

Vorberichte

Es war die erste Vorab-Pressekonferenz für Alois Schwartz als KSC-Cheftrainer. Gemeinsam mit Anton Fink blicken wir auf den nächsten Gegner. Am Samstag um 14 Uhr geht es in Chemnitz gegen den FC. Für Toni wird es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club.

Gegner im Detail: Der Chemnitzer FC

Vorberichte von Florian Kornprobst

Die nächste Auswärtsfahrt führt den Karlsruher SC zum Chemnitzer FC. In der community4you ARENA steigt der 7. Spieltag der laufenden Drittligasaison. Wir haben unseren Gegner genauer betrachtet.

Die Gastgeber kommen in ihrer siebten Drittligasaison nur langsam in Schwung, im Moment finden sich die Sachsen auf dem 12. Tabellenrang wieder. Mit 8:12 Toren und fünf Punkten weisen sie aktuell genauso viele Zähler auf wie der KSC.

Der Sachsenpokalsieger war zuletzt gegen den FC Bayern im DFB-Pokal chancenlos (0:5), auch in der Liga blieben sie gegen den VfL Osnabrück torlos, erkämpften sich aber zumindest ein 0:0-Unentschieden. Bei Aufsteiger SpVgg Unterhaching setzte es im letzten Ligaspiel dagegen eine bittere 4:2-Niederlage.

Nach der abgelaufenen Saison wurde der Vertrag von Cheftrainer Sven Köhler nicht verlängert. Für ihn kam der zuvor in Münster freigestellte Horst Steffen in die drittgrößte Stadt Sachsens. Leistungsträger wie Kevin Conrad (Mannheim) und Philip Türpitz (Magdeburg) verließen den Verein. Unter den Abgängen war auch Anton Fink, der jetzt seine Schuhe wieder für den KSC schnürt. In 210 Spielen bei die Himmelblauen netzte „Toni“ 102-mal ein und gab außerdem 45 Vorlagen. Verstärkt hat sich der CFC unteranderem mit Okan Aydin, Fabio Leutenecker und dem bundesligaerfahrenen Florian Trinks.

Die letzten beiden Duelle mit dem Chemnitzer FC entschied der KSC für sich. In der Saison 2012/13 setzten sich die Badener erst auswärts mit 2:1 durch, im heimischen Wildpark gab es dann einen ungefährdeten 4:1-Erfolg.

Zurück im Tor der Chemnitzer ist Kevin Kunz. Der Keeper musste zuletzt wegen Adduktorenproblemen aussetzen, trainiert aber seit Montag wieder und könnte am Samstag seine Rückkehr zwischen die Pfosten feiern. In der Verteidigungsreihe vor ihm deutet sich bei den Sachsen, die mit ihren vielen Gegentoren nicht zufrieden sind, eine Wechsel von Dreier- auf Viererkette an.

Wie gewohnt berichten wir aus Chemnitz per Live-Ticker. Auch bei Facebook und Twitter bleibt ihr mit Live-Infos auf dem Laufenden. Bei Snapchat und Instagram gibt es exklusive Eindrücke rund um die Partie.

Alois Schwartz mit seinem Statement zum Spiel

Spielberichte von Fabian Roth

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz und CFC-Cheftrainer Horst Steffen bei der PK nach dem 0:0 am 7. Spieltag der 3.Liga.

Uphoff verrät, wie er den Elfer halten konnte

Spielberichte von Fabian Roth

Elfmeter und die Null gehalten: Für KSC-Torhüter Benjamin Uphoff war es eine gute Partie in Chemnitz. Hier ist sein Fazit nach dem 0:0!

Elfmeterkiller: Uphoff hält Punkt in Chemnitz fest und Kasten sauber

Spielberichte von Fabian Roth

Die Badener konnte beim ersten Auftritt von Alois Schwartz als KSC-Cheftrainer in der dank eines gehaltenen Elfmeters von Benjamin Uphoff zum ersten Mal in dieser Saison die Null halten. Vor rund 7000 Zuschauern in der community4you ARENA erkämpfte sich das Team ein 0:0 in einem Spiel, das auch 3:3 hätte ausgehen können. Die besseren Chancen sah Schwartz nach der Partie auf Karlsruher Seite.

Wir hatten die beiden besten Chancen mit Schleusener und Mehlem. Das war schonmal ein guter Anfang!

Alois Schwartz nach dem Spiel bei Telekom Sport

Cheftrainer Alois Schwartz brachte bei seiner Pflichtspielpremiere für Karlsruhe Kapitän Kai Bülow nach seiner Rippenverletzung zurück in die Startelf, genau wie Jonas Föhrenbach. Auch vor der Abwehrkette wurde umgestellt: Marvin Mehlem rutschte für Alexander Siebeck ins zentrale Mittelfeld und Anton Fink kam gegen seinen Ex-Club über die rechte Seite statt Muslija. Die Systemumstellung auf 4-1-4-1 machte Fabian Schleusener als einzige Spitze perfekt, der mit Fink des Öfteren die Position tauschte.  

Starke Schlussphase im ersten Durchgang

Die erste Torchance gehörte den Gastgebern. In der 14. Minute zeigte Benjamin Uphoff seine ganze Klasse gegen Slavov, der nach einer guten Hereingabe aus sechs Metern abzog. Gegen die Laufrichtung konnte Uphoff jedoch zur Ecke klären. Wenige Minuten zuvor vereitelte eine knappe Abseitsentscheidung einen Alleingang von Fabian Schleusener auf das Chemnitzer Tor. Die erste Viertelstunde war geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld. Beide Teams wollten über den Kampf ins Spiel finden. Das zeigte auch folgende Situation in der 21. Minute: Marc Lorenz verhinderte mit einem harten Einstieg gegen Reinhardt im Mittelfeld einen Chemnitzer Konter, was eine kurze Rudelbildung zur Folge hatte und die erste Gelbe Karte des Spiels für Lorenz. Es war seine vierte in dieser Saison. Die nächste Großchance gehörte wieder den Hausherren: Nach einem fälschlicherweise gegebenen Freistoß segelt der Ball durch den Sechszehner ans Knie von Pischowski und von da knapp neben die Kiste. Im Gegenzug kam Marvin Wanitzek nach einem Flankenlauf von Bader zum ersten guten Abschluss für den KSC, doch auch der ging knapp am Tor vorbei. Es war der Beginn der besten KSC-Phase in der ersten Halbzeit. Kurz darauf scheiterte Schleusener aus kurzer Distanz am Chemnitzer Schlussmann und auch Anton Fink konnte nach einem Eckball von Lorenz im Nachschuss den Ball nicht unterbringen.  

Uphoff wird zum Helden

Die ersten Minuten des zweiten Durchgangs gehörten erneut dem Chemnitzer FC, der zweimal durch Kluft den Abschluss fand. Es waren 10 Minuten absolviert, da spitzelte Marc Lorenz dem Chemnitzer Abwehrspieler Endres den Ball weg zu Anton Fink. Der reagierte blitzschnell und schickte Lorenz Richtung gegnerisches Tor, doch der Schuss aufs kurze Ecke von Lorenz schlug ins Außennetz. Kurz darauf brachte Bülow auf der Strafraumgrenze Leutenecker zu Fall. Schiedsrichter Schult entschied erst auf Freistoß, ließ sich dann aber von seinem Assistenten auf Elfmeter umstimmen. Den schwachen Schuss von Frahn parierte Benjamin Uphoff und so blieb es beim 0:0. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel mit vielen Torchancen. Die Einwechslung von Florent Muslija für den Gelb-Rot gefährdeten Lorenz brachte neuen Schwung ins KSC-Angriffsspiel. In der 67. Brachte Mehlem aus 5 Metern eine Fink Hereingabe nicht unter und auch der Rekordtorschütze der 3. Liga schoss in der 70. zu unplatziert. Trotzdem machten die rund 500 mitgereisten KSC-Fans ordentlich Stimmung in Chemnitz. Alois Schwartz brachte für die Schlussoffensive Burak Camoglu und Dominik Stroh-Engel für Fabian Schleusener und Marvin Wanitzek, doch es blieb beim torlosen Unentschieden in einem Spiel, das auch 3:3 hätte enden können.

Wir wollten erstmal defensiv stabil stehen. Das wir die ein oder andere Torchance zulassen ist im Fußball nicht ausgeschlossen. Wir freuen uns, dass wir endlich mal zu null gespielt haben und hätten vorne vielleicht ein Tor machen könnne.

Anton Fink nach dem Spiel bei Telekom Sport

Für die Badener geht es mit einer englischen Woche weiter: Am Mittwoch im Rothaus bfv-Pokal im Achtelfinale geht es nach Neckarelz und am kommenden Samstag im heimischen Wildpark kommen die Sportfreunde aus Lotte zum nächsten Punktspiel.

Tore: -

Gelbe Karten: 23. Lorenz, 81. Slavov

Chemnitzer FC: Kunz, Endres, Reinhardt, Kluft, Frahn (74. Frahn), Leutenecker, Trapp, von Pischowski, Hansch (67. Breitfelder), Mlynikowski, Slavov

Karlsruher SC: Uphoff, Föhrenbach, Pisot, Gordon, Bader, Bülow, Lorenz (66. Muslija), Wanitzek (85. Stroh-Engel), Mehlem, Schleusener (82. Camoglu), Fink.

Schiedsrichter: Patrick Schulte (Hamburg)

Zuschauer: 7013

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:2 08.09.17 19:00h
:
1:2 08.09.17 19:00h
:
2:0 09.09.17 14:00h
:
0:0 09.09.17 14:00h
:
1:0 09.09.17 14:00h
:
2:3 09.09.17 14:00h
:
2:1 09.09.17 14:00h
:
0:1 09.09.17 14:00h
:
2:1 09.09.17 14:00h
:
1:1 10.09.17 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
SC Paderborn 07
10 8 1 1 23:12 11 25
2.
1. FC Magdeburg
10 8 0 2 18:10 8 24
3.
Fortuna Köln
10 6 3 1 18:9 9 21
4.
SV Wehen Wiesbaden
10 6 2 2 17:6 11 20
5.
SpVgg Unterhaching
10 5 1 4 19:17 2 16
6.
SG Sonnenhof Großaspach
10 4 3 3 11:13 -2 15
7.
VfR Aalen
10 3 4 3 14:11 3 13
8.
FC Hansa Rostock
10 3 4 3 10:8 2 13
9.
SV Werder Bremen II
10 3 3 4 10:10 0 12
10.
SV Meppen
10 3 3 4 13:16 -3 12
11.
FSV Zwickau
10 3 3 4 9:12 -3 12
12.
Karlsruher SC
10 3 3 4 10:14 -4 12
13.
Sportfreunde Lotte
10 3 1 6 11:12 -1 10
14.
FC Würzburger Kickers
10 2 4 4 13:17 -4 10
15.
FC Carl Zeiss Jena
10 2 4 4 9:13 -4 10
16.
Hallescher FC
10 2 4 4 15:20 -5 10
17.
VfL Osnabrück
10 2 4 4 8:15 -7 10
18.
Chemnitzer FC
10 2 3 5 13:16 -3 9
19.
SC Preußen Münster
10 2 3 5 8:11 -3 9
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
10 2 3 5 5:12 -7 9
Chemnitzer FC
3-1-4-2
22 Kevin Kunz
21 Laurin von Piechowski
18 Maurice Trapp
5 Marc Endres
8 Björn Kluft Okan Aydin
13 Fabio Leutenecker
24 Florian Hansch Danny Breitfelder
6 Julius Reinhardt
25 Marcus Mlynikowski
27 Myroslav Slavov
11 Daniel Frahn Tom Scheffel
Auswechselbank
14 Jan Koch
31 Tom Scheffel Daniel Frahn
32 Kevin Tittel
10 Okan Aydin Björn Kluft
28 Danny Breitfelder Florian Hansch
9 Florian Trinks
26 Janik Bachmann
Karlsruher SC
4-1-4-1
32 Benjamin Uphoff
25 Jonas Föhrenbach
35 Matthias Bader
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
24 Fabian Schleusener Burak Camoglu
8 Marcel Mehlem
13 Kai Bülow
7 Marc Lorenz Florent Muslija
10 Marvin Wanitzek Dominik Stroh-Engel
30 Anton Fink
Auswechselbank
31 Giuseppe Leo
2 Burak Camoglu Fabian Schleusener
9 Oskar Zawada
27 Dominik Stroh-Engel Marvin Wanitzek
23 Florent Muslija Marc Lorenz
14 Alexander Siebeck
1 Dirk Orlishausen
Match
Center
2 : 0
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