6. Spieltag
x
Karlsruher SC
1:1
Hallescher FC
Schiedsrichter: Frank Willenborg
Austragungsort: Wildparkstadion
Gelbe Karte
6. Spielminute
David Pisot
Tor:
1 : 1
66. Spielminute
Fabian Schleusener
Tor:
0 : 1
13. Spielminute
Martin Röser
Gelbe Karte
61. Spielminute
Hendrik Starostzik

Zuhause gegen Halle ein anderes Gesicht zeigen

Vorberichte von David Ruf

Mit den beiden Interimstrainern Zlatan Bajramovic und Christian Eichner an der Seitenlinie geht der KSC ins Heimspiel gegen den Halleschen FC (Samstag, 14.00 Uhr / Wildparkstadion). „Wir wollen eine Reaktion und ein anderes Gesicht zeigen“, kündigte Bajramovic an.

Er erwarte, „dass die Jungs in die Zweikämpfe gehen wie Männer“, hatte Bajramovic sein Team bereits Anfang dieser Woche in die Pflicht genommen. „Das ist das Grundlegendste“, bekräftige Bajramovic am Freitag noch einmal. „Wenn die Jungs anfangen so zu arbeiten wie gegen Leverkusen, als wir 90 Minuten ohne Gegentor geblieben sind, dann können sie das in einem Drittligaspiel auf jeden Fall auch.“

Uphoff: „Kritik war berechtigt“
„Die Kritik, die wir nach dem Auftritt in Köln einstecken mussten, war völlig berechtigt“ sagte Torwart Benjamin Uphoff. „Dennoch hatten wir eine gute Trainingswoche, auch mit dem Spiel im BFV-Pokal. Entscheidend wird jetzt sein, dass wir das, was wir uns in der Woche erarbeitet haben, am Wochenende auch mal umsetzen.“

Nicht mitwirken bei diesem Unterfangen kann Kapitän Kai Bülow, der sich am vergangenen Freitag in Köln eine schwere Rippenprellung zugezogen hatte. „Kai wäre gerne aufgelaufen. Er hat extrem viel probiert, kann sich aber nicht schmerzfrei drehen und Zweikämpfe führen“, sagte Bajramovic.

Etwas angespannt und nervös sei er vor seinem ersten Liga-Pflichtspiel als Interimscoach der Blau-Weißen, bekannte der 38-Jährige. „Das war in meiner Trainerlaufbahn aber schon immer so und ist also ganz normal. Sobald die Jungs aber den ersten Zweikampf gewinnen, verwandelt sich meine Nervosität in pure Freude und ich versuche, den Jungs zu helfen so gut es geht.“

Zlatan Bajramovic & Benjamin Uphoff bei der PK vor Halle

Vorberichte von Fabian Roth

Interimscoach Zlatan Bajramovic & Torhüter Benjamin Uphoff sind heute bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den Halleschen FC am Samstag.

Gegner im Detail: Der Hallesche FC

Vorberichte von Andreas Kleber

Am Samstag trifft der KSC um 14 Uhr im heimischen Wildparkstadion auf den Halleschen FC. Wir haben den Gegner vor dem 6. Spieltag etwas genauer betrachtet.

Was das angestrebte Ziel der vergangenen Saison angeht, landete der Hallesche FC im wahrsten Wortsinn eine Punktlandung. 48 Zähler waren anvisiert, und 48 Punkte waren es letztlich auch, mit denen die Hallenser ihre fünfte Drittligaspielzeit in Folge abschlossen. Lange durften die Anhänger der Rot-Weißen sogar leise vom Aufstieg träumen. Bis zum 29. Spieltag lag die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt mit gerade einmal vier Punkten Rückstand auf Platz drei aussichtsreich im Rennen. Dann aber ging dem Team die Puste aus, und so schlug am Ende mit Rang 13 erneut nur ein unbefriedigender Mittelfeldplatz zu Buche.

Abgänge & Zugänge
Ein herber Verlust für den HFC war der Wechsel von Keeper Fabian Bredlow zum 1. FC Nürnberg. Zum Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig gewechselt, ist Mittelfeldmann Sascha Pfeffer. Der mit über 200 Drittligaspielen äußerst erfahrene 30-Jährige wäre dem Vernehmen nach zwar gerne in Halle geblieben, jedoch wurde der Kontrakt mit ihm nicht verlängert. Verstärken wollte sich der HFC vor allem im Sturm. Mit gerade einmal 34 Toren wiesen die Hallenser in der abgelaufenen Runde die zweitschlechteste Offensive hinter Werder Bremen II (32) auf. Um der Flaute Herr zu werden, wurde der ehemalige Karlsruher Mathias Fetsch von Holstein Kiel als „Königstransfer“ verpflichtet. Der 28-Jährige wusste bislang allerdings nur in der ersten Runde des Landespokals zu überzeugen. Beim 15:0 gegen Landesligist Blau-Weiß Farnstädt traf der gebürtige Malscher fünf Mal. Dafür sprang Benjamin Pintol recht erfolgreich in die Bresche. Mit drei Treffern ist der Deutsch-Bosnier bislang Halles erfolgreichster Schütze in dieser Saison. Weitere Tore werden aber erst einmal nicht folgen, denn eine Sehnenverletzung zwingt den 27-Jährigen vorerst zum Zuschauen.


Defensive bereitet Kopfzerbrechen
Im Angriff läuft es für den HFC in dieser Runde zwar deutlich besser, doch dafür bereitet Schmitt nun die Defensive Kopfzerbrechen. Bis zum vierten Spieltag ließ Halle bereits elf Gegentreffer zu. Entsprechend unzufrieden ist Schmitt mit seiner Abwehr und tüftelt daher von Spiel zu Spiel an seiner Viererkette. Deutlich spürbar ist vor allem der verletzungsbedingte Ausfall des etatmäßigen Kapitäns Klaus Gjasula (Mittelfußbruch), der als Abräumer nahezu unverzichtbar ist. Als weiterer Schwachpunkt könnten sich die dünn besetzten Außenbahnen erweisen. Mit Tobias Schilk und Fabian Baumgärtel stehen derzeit nur zwei gelernte Außenverteidiger zur Verfügung. Fällt einer von beiden aus, wird Schmitt zum Improvisieren gezwungen.

Jetzt Tickets sichern!

Jetzt verfügbar: Heimspieltickets gegen Hallescher FC

Vorberichte von Fabian Roth

Der sechste Spieltag bringt den Halleschen FC in den Wildpark. Anpfiff am Samstag den 26.August ist um 14Uhr. Ab sofort sind die Tickets für die Partie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Zum dritten Heimspiel der Saison empfangen wir den Halleschen FC im heimischen Wildparkstadion. Der Tabellen 13. der Vorsaison ist bereits seit 2012 ein fester Bestandteil der 3.Liga und genau wie wir durchwachsen in die neue Spielzeit gestartet.

Ab sofort gibt es die Tickets online, im Fanshop im Wildpark sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Die Karten sind schon ab 7,00 Euro (ermäßigt) bzw. 11 Euro (Normalpreis) erhältlich.

Torschütze Fabian Schleusener nach der Partie

Spielberichte von Fabian Roth

Torschütze Fabian Schleusener liefert heute die Stimme zum 6. Spieltag. Gegen den Halleschen FC gab es im Wildpark ein 1:1.

Schmitt & Bajramovic mit ihren Statements zum 1:1

Spielberichte von Fabian Roth

Gästecoach Rico Schmitt & KSC-Interimstrainer Zlatan Bajramovic mit ihren Einschätzungen zum 1:1 im Wildpark. #nurderKSC

Spielbericht: KSC muss sich gegen Halle mit Remis begnügen

Spielberichte von David Ruf

Der KSC ist gegen den Halleschen FC am Samstag im Wildpark nicht über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden hinausgekommen. Fabian Schleusener konnte mit seinem ersten Saisontreffer in der 66. Minute den Ausgleich erzielen.

Die beiden Interimstrainer Zlatan Bajramovic und Christian Eichner schickten ihre Anfangsformation erneut in einem 4-4-2-System aufs Feld. Gegenüber dem 5:0-Erfolg im bfv-Rothaus-Pokal unter der Woche nahmen die beiden drei personelle Änderungen vor: Benjamin Uphoff kehrte für Dirk Orlishausen ins Tor zurück, zudem standen Burak Camoglu und Marc Lorenz wieder von Beginn an auf dem Rasen. Neuzugang Oguzhan Aydogan stand erstmals im Kader, dorthin kehrte auch der zuletzt verletzte Dominik Stroh-Engel zurück.

Nach gutem Start kalt erwischt
Im erst dritten Pflichtspiel-Duell beider Teams begannen die Hausherren stark und konnten das Heft des Handelns direkt in die Hand nehmen. Fabian Schleuseners Doppelchance nach weniger als 120 Sekunden führte aber ebenso wenig zum Torerfolg wie der Schuss von Lorenz von halblinks (4.).

In der 13. Minute wurden die Hausherren von den personell stark geschwächten Gästen, die lediglich mit 14 Feldspielern angereist waren, kalt erwischt; der erste Angriff der Hallenser führte direkt zu deren Führung. Fabian Baumgärtel konnte den Ball von links flach in den Fünf-Meter-Raum bringen, wo Martin Röser aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste.

Der Gegentreffer brachte den KSC für einige Minuten aus dem Konzept, erst ab der 20. Minute spielte das Team wieder zielstrebiger nach vorne. Daniel Gordons Kopfball im Anschluss an Marvin Wanitzeks Ecke ging aber deutlich links am Tor vorbei (21.). Keine Gefahr für das Gäste-Tor entstand auch in der 31. Minute als Keeper Oliver Schnitzler zunächst vor Schleusener am Ball war und Wanitzek bei der darauffolgenden Aktion ebenfalls weit neben den Kasten schoss. Zielstrebiger wurde erst Anton Fink, dessen Schuss in der 38. Minute nur knapp über den Querbalken flog.

Zu Beginn der zweiten Hälfte brachten Bajramovic und Eichner mit Stroh-Engel eine zusätzliche Offensivkraft, Alexander Siebeck blieb in der Kabine. Der Eingewechselte stand bei der ersten gefährlichen Aktion im zweiten Durchgang direkt im Mittelpunkt: Kurz vor dem Strafraum legte Stroh-Engel quer zum freistehenden Schleusener, der aber Pech hatte, dass sein Schuss gegen den rechten Innenpfosten prallte und von dort zurück ins Feld sprang (47.). Zu weiteren Torabschlüssen kamen die Blau-Weißen dann zunächst nicht mehr. Gordon und Stroh-Engel gleich zweimal konnten hohe Bälle nicht erreichen (57., 61.).

Schleusener trifft zum Ausgleich
In der 66. Minute durften die 9.850 Zuschauer im Wildparkstadion aber endlich jubeln. Finks Freistoß landete etwa 15 Meter vor dem Tor in der Mauer, den Abpraller konnte Schleusener per Direktabnahme in die Maschen hauen.

Gegen die weiter tiefstehenden Gäste konnte der KSC dann allerdings keine Schlussoffensive mehr starten. Im Gegenteil hatte man Glück, dass Uphoff bei Rösers Schuss in der 71. Minute auf dem Posten war und der Hallenser sechs Minuten später rechts am Tor vorbeischoss.

Eine letzte Chance zum Siegtreffer bot sich den Hausherren aber noch: Stroh-Engel legte im Gäste-Strafraum mit der Brust auf für den eingewechselten Aydogan, der seinen ersten Treffer im KSC-Trikot aber verpasste, weil er die Kugel nach seiner Direktabnahme haarscharf links neben das Tor setzte (89.).

Das Spiel im Stenogram:

Karlsruher SC:
Uphoff – Camoglu (69. Föhrenbach), Pisot, Gordon, Bader - Muslija, Wanitzek, Siebeck (46. Stroh-Engel), Lorenz (80. Aydogan) - Fink, Schleusener. Bank: Orlishausen, Stoll, Hofmann, Mehlem. Trainer: Zlatan Bajramovic, Christian Eichner.

Hallescher FC: Schnitzler - Schilk, Kleineheismann, Barnofsky, Baumgärtel – Starostzik (62. El-Helwe), Bohl - Ajani, Röser (80. Neumann) - Sliskovic, Fetsch (72. Pannier). Bank: Müller, Ludwig. Trainer: Rico Schmitt.

Tore: 0:1 Röser (13.), 1:1 Schleusener (66.)

Gelbe Karten: Pisot (5.) - Starostzik (62.)

Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)

Zuschauer: 9.580

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:0 25.08.17 19:00h
:
4:1 26.08.17 14:00h
:
0:0 26.08.17 14:00h
:
1:1 26.08.17 14:00h
:
1:1 26.08.17 14:00h
:
4:2 26.08.17 14:00h
:
1:0 26.08.17 14:00h
:
1:1 26.08.17 14:00h
:
1:1 27.08.17 14:00h
:
0:1 27.08.17 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
SC Paderborn 07
10 8 1 1 23:12 11 25
2.
1. FC Magdeburg
10 8 0 2 18:10 8 24
3.
Fortuna Köln
10 6 3 1 18:9 9 21
4.
SV Wehen Wiesbaden
10 6 2 2 17:6 11 20
5.
SpVgg Unterhaching
10 5 1 4 19:17 2 16
6.
SG Sonnenhof Großaspach
10 4 3 3 11:13 -2 15
7.
VfR Aalen
10 3 4 3 14:11 3 13
8.
FC Hansa Rostock
10 3 4 3 10:8 2 13
9.
SV Werder Bremen II
10 3 3 4 10:10 0 12
10.
SV Meppen
10 3 3 4 13:16 -3 12
11.
FSV Zwickau
10 3 3 4 9:12 -3 12
12.
Karlsruher SC
10 3 3 4 10:14 -4 12
13.
Sportfreunde Lotte
10 3 1 6 11:12 -1 10
14.
FC Würzburger Kickers
10 2 4 4 13:17 -4 10
15.
FC Carl Zeiss Jena
10 2 4 4 9:13 -4 10
16.
Hallescher FC
10 2 4 4 15:20 -5 10
17.
VfL Osnabrück
10 2 4 4 8:15 -7 10
18.
Chemnitzer FC
10 2 3 5 13:16 -3 9
19.
SC Preußen Münster
10 2 3 5 8:11 -3 9
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
10 2 3 5 5:12 -7 9
Karlsruher SC
4-4-2
32 Benjamin Uphoff
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
2 Burak Camoglu Jonas Föhrenbach
35 Matthias Bader
14 Alexander Siebeck
7 Marc Lorenz Oguzhan Aydogan
10 Marvin Wanitzek
23 Florent Muslija
30 Anton Fink
24 Fabian Schleusener
Auswechselbank
4 Martin Stoll
1 Dirk Orlishausen
6 Andreas Hofmann
11 Oguzhan Aydogan Marc Lorenz
25 Jonas Föhrenbach Burak Camoglu
8 Marcel Mehlem
27 Dominik Stroh-Engel
Hallescher FC
4-1-4-1
1 Oliver Schnitzler
13 Stefan Kleineheismann
27 Fabian Baumgärtel
2 Tobias Schilk
4 Hendrik Starostzik Hilal El-Helwe
10 Mathias Fetsch Pascal Pannier
8 Daniel Bohl
22 Marvin Ajani
7 Martin Röser Justin Neumann
34 Max Barnofsky
25 Petar Sliskovic
Auswechselbank
15 Justin Neumann Martin Röser
17 Pascal Pannier Mathias Fetsch
32 Tom Müller
11 Hilal El-Helwe Hendrik Starostzik
18 Martin Ludwig
Match
Center
2 : 0
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