38. Spieltag
x
Karlsruher SC
2:3
FC Carl Zeiss Jena
Schiedsrichter: Florian Badstübner
Austragungsort: Wildparkstadion
Tor:
1 : 0
1. Spielminute
Marvin Pourié
Gelbe Karte
29. Spielminute
David Pisot
Tor:
2 : 2
60. Spielminute
Marvin Wanitzek
Gelbe Karte
64. Spielminute
Marvin Wanitzek
Gelbe Karte
66. Spielminute
Marco Thiede
Tor:
1 : 1
27. Spielminute
Timmy Thiele
Tor:
1 : 2
41. Spielminute
Julian Günther-Schmidt
Tor:
2 : 3
80. Spielminute
Dominik Bock
Gelbe Karte
88. Spielminute
Jan Löhmannsröben

Schwartz & Föhrenbach blicken auf Jena

Vorberichte

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz und Jonas Föhrenbach blicken auf das letzte Spiel der regulären Drittligasaison gegen Carl Zeiss Jena (Anpfiff 12.05., 13:30 Uhr).

KSC vor Jena: "Ehrgeiz ungeschlagen zu bleiben"

Vorberichte von Florian Kornprobst

Der Karlsruher SC trifft am morgigen Samstag (13.30 Uhr, Wildparkstadion) zum Abschluss der regulären Saison auf den FC Carl Zeiss Jena. Obwohl die Relegation bereits gesichert ist, ist es für die Elf von Cheftrainer Alois Schwartz ein Spiel wie jedes andere auch.

"Wir wollen das letzte Heimspiel am letzten Spieltag gewinnen und unsere weiße Weste im eigenen Stadion behalten", so Cheftrainer Alois Schwartz. Personell kann er dabei fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Marcel Mehlem fehlt nach seiner 10. Gelben Karte gesperrt. Für das Karlsruher Eigengewächs wird Kai Bülow auflaufen. "Kai hat sich immer wieder nach vorne gespielt, es tut ihm gut morgen Spielzeit zu bekommen." Ansonsten wollte sich der KSC-Coach nicht weiter in die Karten schauen lassen. Hinter dem Einsatz von Fabian Schleusener, der am Dienstag im Training einen Schlag auf die Wade bekommen hatte, steht indes noch ein Fragezeichen.

KSC-Außenverteidiger Jonas Föhrenbach betont die Ernsthaftigkeit der Partie gegen den Tabellenzwölften. "Wir als Mannschaft haben den Ehrgeiz zuhause ungeschlagen zu bleiben. Wir gehen das Spiel mit voller Konzentration an. Es ist wichtig im Rhythmus zu bleiben und an die 100-Prozent-Grenze zu gehen. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen", so Föhrenbach. Auch Schwarz betont: "Die Spannung ist weiter hoch, wir haben nichts anders gemacht als sonst."

Bislang sind gegen Carl Zeiss Jena rund 12.500 Tickets verkauft, zudem wird mit etwa 800 Gästefans gerechnet.

Gegner im Detail: Der FC Carl Zeiss Jena

Vorberichte von Andreas Kleber

Am letzten Spieltag (Samstag, 13.30 Uhr) ist der FC Carl Zeiss Jena im Wildparkstadion zu Gast. Wir haben den Aufsteiger genauer unter die Lupe genommen.

Nach fünf Jahren der Drittliga-Abstinenz war die Freude bei all jenen, die es mit dem FC Carls Zeiss Jena halten, riesig. Nach zwei hart umkämpften Relegationsspielen gegen Viktoria Köln (3:2/0:1) hatte die 3. Liga ihr Gründungsmitglied wieder. Allerdings war auch allen klar, dass das Ziel einzig und allein der Klassenerhalt sein konnte. Für Schlagzeilen sorgten die Thüringer bereits vor Beginn der Saison, als sie ihren neuen Werbepartner „Wacken Foundation“ präsentierten. Nachdem bereits vor drei Jahren die Thüringer Death Metal-Band „Heaven Shall Burn“ als Trikotsponsor eingetreten waren, gingen die Verantwortlichen des FCC nun noch einen Schritt weiter. Da die „Wacken Foundation“ aber eine Stiftung ist, darf sie nicht als Sponsor auftreten. Das ist weiterhin „Heaven Shall Burn“, deren Band-Logo nun auf den Ärmeln prangt. Die Marketingstrategie kam hervorragend an: Binnen der ersten drei Verkaufstage gingen über 1.000 Trikots an den Fan. Bestellungen kamen sogar aus den USA, Mexiko und Neuseeland.

Nicht nur visuell, auch sportlich ist es den Thüringern nach einem etwas holprigen Start gelungen, die Liga im Rahmen ihrer bescheidenen Verhältnisse zu rocken. Nach dem 3:2-Heimerfolg gegen Aalen am 34. Spieltag war der Klassenverbleib in trockenen Tüchern, was von 4.080 Fans frenetisch gefeiert wurde. Die Basis des Erfolgs war und ist neben der Heimstärke (neun Siege, sechs Unentschieden, drei Niederlagen) eine homogene Mannschaft, die kompakt auftritt und dabei noch einen recht ordentlichen Fußball spielt. Einen gewaltigen Anteil an der Rückkehr in die 3. Liga und am Klassenerhalt hat Trainer Mark Zimmermann, der bereits als C-Jugendlicher für den FCC gegen den Ball trat. Aufgrund seiner Verdienste für den Verein wurde dem 44-Jährigen am 26. November des vergangenen Jahres anlässlich einer ordentlichen Mitgliederversammlung sogar die Ehrennadel in Gold verliehen. Auswärts eilt den Jenaern eher der Ruf eines Punktelieferanten voraus. Gerade einmal drei Siege und vier Unentschieden stehen bislang elf Niederlagen auf des Gegners Platz gegenüber.

Erfolgreichste Schützen des FCC sind Timmy Thiele (zehn Tore) sowie Maximilian Wolfram und Julian Günther-Schmidt mit jeweils sechs Treffern. Das sehenswerteste Tor geht jedoch auf das Konto von Torhüter Jo Coppens. Im Spiel bei Werder Bremen II (4:2) traf der Belgier aus 85 Metern zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Mit Blick auf die kommende Spielzeit konnten die Thüringer bereits eine ganz wichtige Personalie klären. Kapitän René Eckardt, der seit 20 Jahren mit Unterbrechung für den FCC spielt,  hat seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Für seinen Heimatverein hat der 28-jährige Führungsspieler bereits über 200 Partien absolviert. Die Jenaer Identifikationsfigur galt über Wochen als Wunschkandidat von Thorsten Ziegner, der ab der Saison 2018/2019 den Halleschen FC coachen wird.

Das zweite Saisonziel der Jenaer neben dem Klassenerhalt ist im Übrigen der Gewinn des Thüringenpokals, in dessen Finale der FCC am 30. April durch einen 5:0-Erfolg gegen bei Landesligist SG SV Borsch eingezogen ist. Nun geht es am 21. Mai im Endspiel gegen Oberligist BSG Wismut Gera, auch um den Einzug in die Hauptrunde des DFB-Pokals.

Blitztorschütze & Vorbereiter im Interview

Spielberichte

Torschütze Marvin Pourié und Vorbereiter Anton Fink im Interview bei Wildpark TV kurz nach dem letzten, regulären Saisonspiel in der 3. Liga.

Statements von Schwartz & Zimmermann

Spielberichte

Alois Schwartz und Mark Zimmermann mit ihren Statements nach dem letzten Spiel der regulären Saison der 3. Liga.

Erste Heimniederlage der Saison: KSC unterliegt gegen Carl Zeiss Jena

Spielberichte von David Ruf

Der KSC hat am Samstag sein letztes Saisonspiel verloren. Das 2:3 (1:2) gegen den FC Carl Zeiss Jena ist gleichzeitig die erste Heimniederlage in dieser Spielzeit.

Für beide Mannschaften hatte die heutige Partie in sportlicher Hinsicht keinerlei Bedeutung mehr. Deshalb nahm KSC-Cheftrainer Alois Schwartz mit Blick auf die beiden noch ausstehenden Relegationsspiele fünf Änderungen in seiner Anfangsformation vor. Ersatztorwart Dirk Orlishausen durfte ebenso von Beginn an auflaufen wie Marc Lorenz, Kai Bülow, Anton Fink und Matthias Bader. Für Rechtsverteidiger Bader war es der erste Einsatz nach seiner Innenbandverletzung, die er sich Mitte April im Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock zugezogen hatte. Marcel Mehlem hingegen verpasste die Partie aufgrund seiner zehnten gelben Karte.

Bereits nach 17 Sekunden durften die 14.436 Zuschauer bei bestem Sommerwetter das erste Mal jubeln. Direkt nach dem Anstoß hatten sich die Thüringer in Bedrängnis gebracht und Fink konnte von halbrechts Pourié bedienen, der den Ball per Drehschuss im Tor unterbrachte. Weitere Hochkaräter ließen auf beiden Seiten nicht lange auf sich warten: Timmy Thiele vergab nach Julian Günther-Schmidts Zuspiel und scheiterte einige Minuten später am glänzend reagierenden Orlishausen (10., 21.). Auf der Gegenseite schoss Lorenz den Ball aus aussichtsreicher Position knapp links am Tor vorbei und Finks Schuss aufs leere Tor konnte durch Dennis Slamar gerade noch abgefangen werden (11., 17.). Außerdem konnte Jan Löhmannsröben Pouriés Schuss in der 19. Minute gerade noch blocken.

Zum Erfolg kamen dann aber die Gäste durch Thiele, der nach einem langen Zuspiel schneller war als Gordon, dann Orlishausen umkurven und zum Ausgleich einschieben konnte (27.). In der 38. Minute scheiterte Günther-Schmidt noch an Orlishausen, vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff konnte er aus kurzer Distanz aber das 2:1 für die Gäste erzielen.

Ohne personelle Wechsel ging es in den zweien Durchgang, der ebenfalls turbulent begann. Lorenz konnte links neben dem Tor den Ball gerade noch erreichen, seinen Schuss klärte Slamar gerade noch auf der Linie. Der Ausgleich fiel dann vom Elfmeterpunkt. Fink war nach Wanitzeks schnell ausgeführtem Freistoß gestartet und von Torwart Jo Coppens im Strafraum zu Fall gebracht worden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Wanitzek sicher zum 2:2 (60.). Die große Chance zum Siegtreffer vergab in der 75. Minute der eingewechselte Dominik Stroh-Engel, dessen Schuss Coppens parieren konnte. Zehn Minuten vor dem Ende gelang den Thüringern dann der entscheidende Treffer: Der ebenfalls eingewechselte Dominik Bock traf nach Timo Mauers Vorlage zum 3:2. Damit kassierte der KSC in dieser Partie zum ersten Mal seit dem fünften Spieltag mehr als zwei Gegentreffer.

Am kommenden Freitag wird es dann ernst im Hinspiel der Relegation gegen den 16. der 2. Bundesliga. Anpfiff für das bereits ausverkaufte Heimspiel ist um 18.15 Uhr. Das Rückspiel steigt auswärts am Dienstag, 22. Mai.

Karlsruher SC: Orlishausen - Bader (72. Camoglu), Gordon, Pisot, Föhrenbach - Thiede, Bülow, Wanitzek, Lorenz - Fink - Pourié (72. Stroh-Engel). Bank: Uphoff, Stoll, Kircher, Muslija, Leo. Trainer: Alois Schwartz.

FC Carl Zeiss Jena: Coppens - Brügmann, Löhmannsröben, Slamar, Cros - Wolfram (71. Mauer), Starke, Eckardt, Schau - Günther-Schmidt (51. Bock), Thiele (77. Eismann). Bank: Sadlowski, Kühne, Grösch, Pannewitz. Trainer: Mark Zimmermann.

Tore: 1:0 Pourié (1.), 1:1 Thiele (27.), 1:2 Günther-Schmidt (41.), 2:2 Wanitzek (60., Foulelfmeter), 2:3 Bock (80.)
Karten: Pisot (29.), Wanitzek (64.), Thiede (66.) / Löhmannsröben (88.)
Zuschauer: 14.436
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:1 12.05.18 13:30h
:
1:3 12.05.18 13:30h
:
2:4 12.05.18 13:30h
:
2:0 12.05.18 13:30h
:
2:3 12.05.18 13:30h
:
2:2 12.05.18 13:30h
:
2:0 12.05.18 13:30h
:
2:1 12.05.18 13:30h
:
4:1 12.05.18 13:30h
:
0:1 12.05.18 13:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
1. FC Magdeburg
38 27 4 7 70:32 38 85
2.
SC Paderborn 07
38 25 8 5 90:33 57 83
3.
Karlsruher SC
38 19 12 7 49:29 20 69
4.
SV Wehen Wiesbaden
38 21 5 12 76:39 37 68
5.
FC Würzburger Kickers
38 17 10 11 53:46 7 61
6.
FC Hansa Rostock
38 16 12 10 48:34 14 60
7.
SV Meppen
38 15 13 10 50:47 3 58
8.
Fortuna Köln
38 15 9 14 53:48 5 54
9.
SpVgg Unterhaching
38 16 6 16 54:55 -1 54
10.
SC Preußen Münster
38 14 10 14 50:49 1 52
11.
FC Carl Zeiss Jena
38 14 10 14 49:59 -10 52
12.
VfR Aalen
38 13 11 14 48:57 -9 50
13.
Hallescher FC
38 13 10 15 52:54 -2 49
14.
SG Sonnenhof Großaspach
38 12 11 15 55:60 -5 47
15.
FSV Zwickau
38 10 11 17 38:55 -17 41
16.
Sportfreunde Lotte
38 11 7 20 43:60 -17 40
17.
VfL Osnabrück
38 8 13 17 47:67 -20 37
18.
SV Werder Bremen II
38 6 13 19 39:62 -23 31
19.
Chemnitzer FC
38 8 7 23 48:74 -26 22
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
38 5 8 25 26:78 -52 13
Karlsruher SC
4-2-2-2
1 Dirk Orlishausen
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
25 Jonas Föhrenbach
35 Matthias Bader Burak Camoglu
13 Kai Bülow
7 Marc Lorenz
21 Marco Thiede
10 Marvin Wanitzek
9 Marvin Pourié Dominik Stroh-Engel
30 Anton Fink
Auswechselbank
4 Martin Stoll
17 Tim Kircher
32 Benjamin Uphoff
31 Giuseppe Leo
2 Burak Camoglu Matthias Bader
23 Florent Muslija
27 Dominik Stroh-Engel Marvin Pourié
FC Carl Zeiss Jena
4-4-2
22 Jo Coppens
21 Dennis Slamar
6 Jan Löhmannsröben
3 Guillaume Cros
2 Florian Brügmann
11 Manfred Starke
8 Maximilian Wolfram Timo Mauer
9 René Eckardt
25 Justin Schau
27 Julian Günther-Schmidt Dominik Bock
7 Timmy Thiele Sören Eismann
Auswechselbank
24 Wojciech Sadlowski
5 Matthias Kühne
26 Kevin Pannewitz
14 Dominik Bock Julian Günther-Schmidt
23 Sören Eismann Timmy Thiele
16 Timo Mauer Maximilian Wolfram
15 Marius Grösch
Match
Center
2 : 3
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