33. Spieltag
x
1. FC Magdeburg
2:0
Karlsruher SC
Schiedsrichter: Sören Storks
Austragungsort: MDCC-Arena
Gelbe Karte
37. Spielminute
Nils Butzen
Tor:
1 : 0
69. Spielminute
Philip Türpitz
Tor:
2 : 0
90. Spielminute
Christian Beck
Gelbe Karte
23. Spielminute
Matthias Bader

KSC reist zum Topspiel nach Magdeburg: „Freuen uns wahnsinnig auf diese Partie“

Vorberichte von David Ruf

Die Vorfreude ist bereits riesengroß: Am Samstag um 14.00 Uhr trifft der KSC in der ausverkauften MDCC-Arena im Topspiel der 3. Liga auf den Tabellenzweiten 1. FC Magdeburg.

„Wir freuen uns wahnsinnig auf diese Partie“, sagte der mit 16 Toren treffsicherste KSC-Spieler Fabian Schleusener am Donnerstag. Sechs Spieltage vor Saisonende sieht der Angreifer die Partie am Samstag aber nicht als Schlüsselspiel im Kampf um die Aufstiegsplätze. „Wir gehen dieses Spiel an wie jedes andere auch und wollen dort wirklich alles raushauen. Wir wissen, dass Magdeburg heimstark ist, aber unsere Serie auswärts kann sich auch sehen lassen. Das wird eine interessante Partie.“

Spiele vor ausverkauftem Haus sind immer schön. Dafür spielen wir Fußball.

Alois Schwartz

Cheftrainer Alois Schwartz kann personell unterdessen wohl aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Marcel Mehlem steht nach dessen Beckenprellung noch ein Fragezeichen. „Cello hat Fortschritt gemacht, jetzt müssen wir mal schauen. Wir werden kein großes Risiko eingehen“, so Schwartz. Sollte Mehlem doch ausfallen, wird Kai Bülow erneut von Beginn an auflaufen. „Er hat seine Sache gegen Münster sehr gut gemacht und seine Chance zu einhundert Prozent genutzt. Da sehen wir, was wir an ihm haben.“

Schwartz kann in jedem Fall wieder auf die Dienste von Burak Camoglu setzen, der seine Sprunggelenksverletzung auskuriert hat und bereits wieder voll trainieren konnte. Auch Andreas Hofmann steht wieder zur Verfügung.

900 KSC-Fans werden sich am frühen Samstagmorgen mit einem Sonderzug auf den Weg nach Magdeburg machen, insgesamt werden rund 2.000 Anhänger die Karlsruher in der Magdeburger Arena unterstützen. Das große Interesse der eigenen Anhänger ist auch Schleusener und Co. nicht verborgen geblieben. „Die große Unterstützung unserer Fans ist ein zusätzlicher Ansporn für uns.“

Gegner im Detail: Der 1. FC Magdeburg

Vorberichte

Auch vor dem 33. Spieltag gegen den 1. FC Magdeburg blicken wir wie gewohnt auf den Gastgeber aus Sachsen-Anhalt.

Sechs Spieltage vor Schluss trifft der KSC am morgigen Samstag (14.00 Uhr) im Top-Spiel des 33. Spieltags auswärts auf den 1. FC Magdeburg. Die Tabellensituation verspricht ein hochspannendes Spiel. Magdeburg konnte am letzten Wochenende knapp bei der SpVgg Unterhaching mit 1:0 gewinnen. Weiterhin stehen sie auf Tabellenplatz zwei und haben noch ein Spiel weniger als der drittplatzierte SV Wehen Wiesbaden und der KSC. Dies wird auch nach der Partie gegen die Mannschaft von Alois Schwartz so sein, da das ausgefallene Spiel gegen Jena erst am 17.04. nachgeholt wird.

Der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger gilt als bislang größter Erfolg in der Magdeburger Vereinsgeschichte. Nach vielen Jahren im Amateur-Fußball seit der Jahrtausendwende stieg der 1. FC Magdeburg in der Saison 2014/15 als Tabellenführer der Regionalliga Nordost erstmals in die 3. Liga auf. Nachdem in den letzten zwei Spielzeiten bereits zweimal ein vierter Platz in der Abschlusstabelle erreicht wurde, sind sie auch in dieser Saison mittendrin im Aufstiegsrennen.

Nach der Winterpause konnten die Magdeburger noch nicht so konstant überzeugen, wie das in der Hinrunde der Fall war. In der Rückrundentabelle liegt der 1. FCM auf Platz 8. Trotzdem steht in der heimischen MDCC-Arena in dieser Saison erst eine Niederlage zu Buche. Vor dem Heimsieg gegen Osnabrück gab es sogar ein 6:1-Kantersieg gegen den VfR Aalen.

Das Hinspiel gewann der KSC nach einem Traumtor von Marvin Wanitzek mit 1:0. Vom Rückspiel berichten wir wie gewohnt per Live-Ticker, Twitterinfos, Instagram und Snapchat.
 

Schwartz & Schleusener blicken auf Magdeburg

Vorberichte

Cheftrainer Alois Schwartz und Torgarant Fabian Schleusener bei der Pressekonferenz vor der Auswärtsfahrt nach Magdeburg.

Vorverkauf für Magdeburg startet Dienstag

Vorberichte

Am 33. Spieltag gastiert der Karlsruher SC beim 1.FC Magdeburg in der MDCC-Arena (Anpfiff: Samstag 07.04.18, 14 Uhr). Unser Kartenkontingent kommt über folgendes Verfahren in den Verkauf.

Dauerkartenbesitzer und Mitglieder haben von Dienstag, 27.03.2018 bis Mittwoch,  28.03.2018, ein Vorkaufsrecht für Tickets beim 1. FC Magdeburg am 07.04.2018.

Da uns nur ein sehr begrenztes Gastkontingent in Magdeburg zur Verfügung steht, beschränkt sich dieses Vorkaufsrecht auf max. 2 Tickets pro Dauerkarte/ Mitgliedschaft.

Der Verkauf findet, wie immer ausschließlich im KSC-Fanshop statt.

Telefonische oder schriftliche Bestellungen per Mail an tickets(at)ksc.de können nur von auswärtigen Mitgliedern oder Dauerkartenbesitzern (ab 50km Entfernung) angenommen werden. Die Bezahlung ist nur mit Kreditkarte ( Visa/ Masterkarte) möglich.

Hier müssen wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass voraussichtlich nur Sitzplätze angeboten werden können. Stehplätze stehen nur in ganz geringer Anzahl zur Verfügung.

Wer bereits eine Fahrkarte für den Sonderzug hat, erhält in jedem Fall seine Stehplatzkarte über die  Supporters.

Weitere Zugtickets sind nicht mehr erhältlich. Sollten noch Resttickets vorhanden sein, gehen diese am Donnerstag, den 29.03.2018 in den freien Verkauf.

Auch hier ist die Ticketanzahl pro Person auf 2 Tickets beschränkt.

 

Ticketpreise (inkl. 1,00€ VVK-Gebühr) sind, wie folgt:

Stehplatz Vollzahler               14,50€           

Sitzplätze Vollzahler               19,00€

Rollifahrer                              13,00€

Statements zur Niederlage in Magdeburg

Spielberichte

Magdeburg stoppt KSC: Niederlage im Topspiel

Spielberichte von Florian Kornprobst

Der KSC verliert sein erstes Spiel nach 21 Partien ohne Niederlage. Vor 22.734 Zuschauern in der MDCC-Arena setzte sich der Tabellenzweite 1. FC Magdeburg letztlich verdient mit 2:0 durch.

Ohne Änderung in der Startelf ging der Karlsruher SC ins Topspiel gegen den Tabellenzweiten aus Magdeburg. Einzig Burak Camoglu rückte für Malik Karaahmet zurück auf die Bank. Beim verletzten Marcel Mehlem reichte es indes nicht für den Kader.

Vor der tollen Kulisse von 22.734 Zuschauern in der Magdeburger MDCC-Arena, darunter knapp 2.000 Fans aus Karlsruhe, starteten beide Mannschaften vom Anstoß weg aggressiv und engagiert. Sowohl die Karlsruher als auch die Gastgeber ließen ihren Gegenspielern kaum Räume, störten früh und brachten viel Geschwindigkeit in die Partie.

Mittelfeldduell in Halbzeit eins
Bis zur ersten Strafraumszene dauerte es allerdings 15 Minuten: Im Duell mit Kai Bülow ging Beck zu Boden, Schiedsrichter Storks entschied aber zum Missmut der Magdeburger Fans ohne zu Zögern auf Weiterspielen. Die anschließende Ecke blieb wirkungslos. Anschließend rissen die Hausherren die Partie etwas an sich, der KSC kam bei seinen Angriffen kaum entscheidend in die Nähe des gegnerischen Sechszehners.

Die erste KSC-Möglichkeit hatte dann Fabian Schleusener in der 23. Spielminute: Einen hohen Ball in die Spitze konnte Hainhault nicht unter Kontrolle bringen. Schleusener nutzte den Fehler und lief zielstrebig auf’s Tor zu, wo Erdmann aber noch rechtzeitig abblocken konnte. Auch nach der anschließenden Ecke war der Karlsruher Toptorschütze zur Stelle, setzte den Kopfball aber rechts am Kasten von Glinker vorbei.

Magdeburg vergibt Riesenchance
Bis zur Pause egalisierten sich beide Teams wieder erfolgreich. Auch die Gastgeber konnten ihre Angriffe nicht konsequent ausspielen - bis auf eine Riesengelegenheit: Gordon gab einen Ball leichtfertig mit der Brust zurück, Türpitz ging dazwischen, kurvte Schlussmann Uphoff aus, drosch dann aber aus kürzester Distanz vor dem leeren Kasten über die Latte - eine 100-prozentige Torchance in der 40. Minute! Auf Seiten des KSC fanden die Fernschüsse von Muslija (39.) und Bader (44.) ihr Ziel nicht, so dass es torlos in die Pause ging.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs nahmen die Gastgeber das Heft wieder mehr in die Hand, konnten sich mehrmals bis in den KSC-Strafraum kombinieren, scheiterten dann jedoch am letzten Pass oder am Abschluss. Den Unmut des lautstarken Magdeburger Publikums zog in der 55. Minute erneut Schiedsrichter Storks auf sich: Im Luftduell mit Uphoff ging Beck im Fünfmeterraum zu Boden - erneut entschied der Referee nicht auf Strafstoß.

Magdeburg geht in Führung
61 Minuten waren gespielt, als Magdeburg die nächste gute Möglichkeit hatte um in Führung zu gehen. Nach einer Flanke von rechts, schraubte sich Beck nach oben, bugsierte das Leder aber per Kopf neben den KSC-Kasten. Schleuseners Versuch auf der Gegenseite war dagegen zu wenig druckvoll (65.). In der 70. Spielminute dann der Rückschlag für die Karlsruher: Philip Türpitz wurde von der KSC-Verteidigung nicht energisch genug angegriffen und zog aus knapp 20 Metern zentral ab - Uphoff war gegen den druckvollen Schuss machtlos.

Bedingt durch den Rückstand öffneten die Badener dann Stück für Stück ihr Visier. Cheftrainer Alois Schwartz unterstrich die Bemühungen indem er offensiv wechselte und für die letzten zwölf regulären Minuten Dominik Stroh-Engel für Kai Bülow brachte. Mit Marvin Pourié kam in der 83. Minute die nächste Offensivkraft ins Spiel. Es war ein Elfmeterpfiff nach Foul an Florent Muslija, der dann die KSC-Hoffnungen wieder lodern ließ. Fabian Schleusener wählte die linke Torecke, Magdeburgs Torhüter Glinker allerdings auch, so dass Karlsruhe die große Gelegenheit zum späten Ausgleich liegen ließ (86.).

Die Entscheidung brachte dann der FCM in der Nachspielzeit. Einen Konter über Lohkemper schob Beck über die Linie (90+2). Damit endete die Serie des KSC mit der ersten Niederlage nach zuvor 21 Punktgewinnen in Folge. Mit 61 Zählern rangieren die Blau-Weißen weiter auf dem 4. Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag (15.04., 14 Uhr) ist der FC Hansa Rostock im Wildpark zu Gast.

1. FC Magdeburg: Glinker - Schäfer, Hainault, Hammann - Rother, Erdmann (68. Sowislo) - Butzen, Schwede - Costly, Beck, Türpitz. Bank: Brunst, Handke, Laprevotte, Ludwig, Pick, Lohkemper. Trainer: Uwe Härtel.

Karlsruher SC: Uphoff - Föhrenbach, Pisot, Gordon, Bader (82.Pourié)- Bülow (79. Stroh-Engel) - Muslija, Wanitzek, Thiede - Fink, Schleusener. Bank: Orlishausen, Camoglu, Stoll, Lorenz, Leo. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 1:0 Türpitz (70.), 2:0 Beck (90+2)
Karten: -
Zuschauer:
22.734
Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:0 06.04.18 19:00h
:
2:0 07.04.18 14:00h
:
1:1 07.04.18 14:00h
:
1:0 07.04.18 14:00h
:
6:0 07.04.18 14:00h
:
1:0 07.04.18 14:00h
:
1:1 07.04.18 14:00h
:
0:5 08.04.18 14:00h
:
1:1 08.04.18 14:00h
:
2:2 08.04.18 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
SC Paderborn 07
35 23 7 5 83:30 53 76
2.
1. FC Magdeburg
35 24 4 7 64:31 33 76
3.
SV Wehen Wiesbaden
35 19 5 11 70:36 34 62
4.
Karlsruher SC
34 17 11 6 41:24 17 62
5.
FC Hansa Rostock
35 15 10 10 43:31 12 55
6.
FC Würzburger Kickers
35 15 9 11 46:43 3 54
7.
Fortuna Köln
35 15 8 12 51:43 8 53
8.
SV Meppen
35 13 13 9 43:43 0 52
9.
SpVgg Unterhaching
35 15 6 14 49:51 -2 51
10.
SC Preußen Münster
34 12 9 13 42:44 -2 45
11.
SG Sonnenhof Großaspach
35 12 9 14 50:54 -4 45
12.
VfR Aalen
34 11 11 12 45:52 -7 44
13.
Hallescher FC
34 11 10 13 46:47 -1 43
14.
FC Carl Zeiss Jena
35 11 10 14 42:55 -13 43
15.
Sportfreunde Lotte
35 11 7 17 42:53 -11 40
16.
FSV Zwickau
34 9 11 14 35:46 -11 38
17.
VfL Osnabrück
34 8 12 14 43:58 -15 36
18.
Chemnitzer FC
35 8 6 21 45:68 -23 30
19.
SV Werder Bremen II
35 4 12 19 33:60 -27 24
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
35 5 8 22 25:69 -44 13
1. FC Magdeburg
3-4-3
1 Jan Glinker
22 Andre Hainault
10 Nico Hammann
14 Steffen Schäfer
13 Dennis Erdmann Marius Sowislo
6 Björn Rother
15 Tobias Schwede Christopher Handke
16 Nils Butzen
11 Christian Beck
8 Philip Türpitz
9 Marcel Costly Felix Lohkemper
Auswechselbank
18 Florian Pick
3 Christopher Handke Tobias Schwede
23 Charles-Elie Laprévotte
20 Andreas Ludwig
30 Alexander Brunst
17 Marius Sowislo Dennis Erdmann
7 Felix Lohkemper Marcel Costly
Karlsruher SC
4-2-2-2
32 Benjamin Uphoff
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
25 Jonas Föhrenbach
35 Matthias Bader
13 Kai Bülow Dominik Stroh-Engel
21 Marco Thiede
10 Marvin Wanitzek
23 Florent Muslija
30 Anton Fink
24 Fabian Schleusener
Auswechselbank
9 Marvin Pourié
7 Marc Lorenz
1 Dirk Orlishausen
31 Giuseppe Leo
2 Burak Camoglu
27 Dominik Stroh-Engel Kai Bülow
4 Martin Stoll
Match
Center
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