3. Spieltag
x
SV Werder Bremen II
2:0
Karlsruher SC
Schiedsrichter: Oliver Lossius
Austragungsort: Weser-Stadion Platz 11
Tor:
1 : 0
36. Spielminute
Leon Jensen
Gelbe Karte
45. Spielminute
Ole Käuper
Tor:
2 : 0
90. Spielminute
Rafael Kazior
Gelbe Karte
30. Spielminute
Alexander Siebeck
Gelbe Karte
89. Spielminute
Marc Lorenz

Gegner im Detail: Der SV Werder Bremen II

Vorberichte von Florian Kornprobst

Am heutigen Mittwoch trifft der KSC im zweiten Auswärtsspiel der Saison auf die Reserve von Werder Bremen. Wir haben uns vor der Partie um 19 Uhr (Live-Ticker auf ksc.de) die Norddeutschen genauer angeschaut.

Der Verein 
Nach dem Abstieg vom FSV Mainz 05 II ist Werder Bremen II die einzige Profi-Reserve in der 3. Liga. Die Norddeutschen lassen hier größtenteils ihre U23-Mannschaft antreten. So sollen Talente auf hohem Niveau gefordert und an das Bundesligateam herangeführt werden. In der vergangenen Saison rettete sich die Reserve gerade so vor dem Abstieg, belegte mit 45 Zählern den 17. Rang.

Die Mannschaft
Aktuell befinden sich 21 Spieler unter 23 Jahren im Kader des SVW II. Mit einem Durchschnittsalter von 22,1 Jahren stellen die Bremer so die jüngste Mannschaft der Liga. Neu in der Sommerpause kamen Mittelfeldspieler Idrissa Touré von der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04, Verteidiger Marco Kaffenberger von den Stuttgarter Kickers sowie Dennis Rosin vom FC St. Pauli. Die Werderaner starten mit einem souveränen 3:0 gegen Aufsteiger SpVgg Unterhaching in die neue Saisonn gegen die Würzburger Kickers gab es am Sonntag ein 1:1-Unentschieden.

Der Trainer 
Die U23 vom SVW wird seit letztem Oktober von Florian Kohlfeldt trainiert. Der 34-Jährige stand schon unter Viktor Skripnik selbst im Tor der Bremer U21, entschied sich dann jedoch für ein Studium der Sport- und Geisteswissenschaften. Parallel dazu betreute der gebürtige Siegener verschiedene Nachwuchsmannschaften, ehe er von 2014 bis 2016 Skripnik beim Bundesligateam assistierte.

Das Stadion
Der SV Werder Bremen II trägt seine Heimspiele im kleinsten Stadion der 3. Liga aus: Dem Platz 11 direkt neben dem Weserstadion, im Naherholungsgebiet Pauliner Marsch. Nur 5.500 Zuschauer finden in dem Stadion mit Leichtathletikanlage Platz, auch die Frauenmannschaft der Grün-Weißen tritt dort in der Bundesliga gegen den Ball.

An der Weser den Schalter umlegen

Vorberichte von David Ruf

Mit einem Zähler aus den ersten beiden Saisonspielen hinkt der KSC seinen Erwartungen derzeit noch hinterher. Für die Partie beim SV Werder Bremen II (Mittwoch, 19.00 Uhr / Weserstadion Platz 11) kündigt Cheftrainer Marc-Patrick Meister deshalb Änderungen an - defensiv und offensiv.

„Fünf Gegentore in den ersten beiden Spielen sind mit Sicherheit zu viel. Wir haben in allen Phasen Gegentreffer kassiert und zu Zeitpunkten, die wirklich verwunderlich waren“, bekannte der 37-Jährige und fügte hinzu: „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, dass wir gut verteidigen und alles von Benni Uphoffs Tor weghalten wollen. Personell haben wir die volle Auswahl und können uns etwas überlegen, um es am Mittwochabend stabiler zu machen.“

In der Offensive sieht es mit vier erzielten Treffern besser aus, dennoch ist bei der neu formierten Mannschaft der Blau-Weißen auch spielerisch noch Luft nach oben. „Wir lassen im Spiel sehr viele Momente liegen, weil wir kein präzises Passspiel haben und uns dafür entscheiden, die Bälle sehr früh nach vorne zu schlagen.“ Auch hier sieht Meister also noch Korrekturbedarf, der am Mittwoch ebenfalls zum Tragen kommen soll. „Wir wollen versuchen, über eine bessere Ballsicherheit und über ein verbessertes Positionsspiel die Offensive zu stärken. Vielleicht auch über den einen oder anderen Spieler mehr, der in die Offensive nachrückt.“

Fragezeichen hinter Bader
Zumindest eine personelle Veränderung in der Anfangsformation wird es wohl geben, da hinter einem Einsatz von Matthias Bader ein großes Fragezeichen steht. Der Rechtsverteidiger klagt seit der Partie in Unterhaching über starke Schmerzen an der Leiste. „Das ist schade, denn Matze ist gut drauf. Er hat davon gezehrt, dass er jetzt einige Zeit verletzungsfrei geblieben ist“, sagte Meister, der personell ansonsten aus dem Vollen schöpfen kann.

Burak Camoglu könnte für Bader in Bremen auf der rechten Seite verteidigen, Fabian Schleusener wäre dann eine Option fürs Mittelfeld. „Wir sind heilfroh, dass bei Fabian nach seiner langen Verletzung die Leistungskurve und die Belastung stetig bergauf gehen“, so Meister über den 25-Jährigen, der in den ersten beiden Saisonspielen jeweils eingewechselt wurde.

„Ich fühle mich sehr, sehr gut. Im Training versuche ich jeden Tag Gas zu geben und mir dort meine Kraft zu holen“, so Schleusener, der mit dem FSV Frankfurt in der vergangenen Saison bereits in Bremen gespielt hatte. „Das Stadion dort ist nicht ganz typisch für die 3. Liga, die viele große Stadien hat. Darauf muss man gefasst sein, aber das sind wir. Wir freuen uns auf das Spiel.“

Marc-Patrick Meister & Fabian Schleusener blicken auf Bremen

Vorberichte

Neuzugang Fabian Schleusener & Cheftrainer Marc-Patrick Meister waren heute bei der Pressekonferenz vor der Auswärtsfahrt nach Bremen. Im Wildpark sprechen sie über die Torquoten vorne und hinten, sowie die besondere Atmosphäre auf Platz 11.

Auswärtstickets für Bremen II nur vor Ort

Vorberichte von Florian Kornprobst

Die Niederlage gegen Werder Bremen II im Video

Spielberichte von Fabian Roth

In der Ferne bei der U23 des SV Werder Bremen war für uns am Mittwoch Abend nichts zu holen (2:0). Die Kollegen von Telekom Sports stellen uns jedes Spiel des Karlsruher SC als Highlightschnitt für Wildpark TV zur Verfügung.

Cheftrainer Statement nach der Niederlage in Bremen

Spielberichte von Fabian Roth

KSC-Cheftrainer Marc-Patrick Meister im Gespräch mit Wildpark TV nach der 2:0 Auswärtsniederlage beim SV Werder Bremen 2.

KSC unterliegt Werders Reserve

Spielberichte von David Ruf

Der KSC hat auch sein Auswärtsspiel am Mittwochabend beim SV Werder Bremen II verloren. Bei der 0:2 (0:1)-Niederlage vor 2.500 Zuschauern auf Platz 11 des Weserstadions erzielten Leon Jensen und Rafael Kazior die Tore für die Norddeutschen.

Für die Partie auf Platz 11 des Weserstadions schickte Marc-Patrick Meister gegenüber dem Spiel in Unterhaching mit Daniel Gordon, Alexander Siebeck, Marvin Wanitzek und Oskar Zawada gleich vier neue Spieler von Beginn an auf den Rasen. Zudem bot der 37-Jährige seine Anfangsformation in einem 4-3-3-System und damit deutlich offensiver als in den ersten beiden Saisonspielen auf. Wanitzek, Anton Fink und Zawada bildeten dabei die Offensivreihe, im Mittelfeld agierten Siebeck, Kapitän Kai Bülow und Marc Lorenz. Rechts hinten ersetzte Burak Camoglu den verletzten Matthias Bader, außerdem kam Gordon in der Innenverteidigung für Martin Stoll zum Einsatz.

KSC erwischt guten Start
Meisters Umstellungen zeigten eine gute Wirkung. Die Badener waren auf dem Platz präsenter als zuletzt, standen defensiv stabil und konnten auch in der Offensive immer wieder Nadelstiche setzen. Wanitzek vergab in der siebten Minute nach Ole Käupers Fehlpass die erste KSC-Chance. Er konnte den weit vor seinem Tor stehenden Tobias Duffner aus 30 Metern Distanz zwar überwinden, setzte seinen Heber aber rechts neben das Tor. Gefährlich wurde es auch nach Standards: Pisot schloss das Leder in der 13. Minute aber ebenso am Tor vorbei wie Wanitzek Mitte der erste Hälfte (25.). Auf der Gegenseite hatten die Blau-Weißen Glück, dass der freistehende Levent Aycicek die Kugel nach Leon Jensens flacher Hereingabe freistehend verpasste (5.). Außerdem konnte Benjamin Uphoff Jensens Distanzschuss entschärfen (8.).

Die Karlsruher blieben in der gesamten ersten Hälfte das etwas aktivere Team, schafften es aber bis zur Pause nicht mehr, dies in Tormöglichkeiten umzumünzen. Bei Finks Schuss in der 35. Minute wurde es zumindest halbwegs gefährlich.

Jensen trifft für Bremen
Von den Hausherren war in der Offensive erst in der 38. Minute wieder etwas zu sehen, die Aktion endete aber mit der Führung für Werder. Uphoff ließ Thore Jacobsens Schuss vor die Füße von Jensen prallen, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschieben konnte. Beinahe wäre es noch bitterer gekommen für den KSC: Nach Jensens Freistoß traf Johannes Eggestein jedoch nur das Außennetz (40.), Jensen scheiterte zudem an Uphoff, der die Kugel gegen den heranrauschenden Bremer mit einem guten Reflex zur Ecke lenken konnte. (45.).

KSC bemüht, aber wirkungslos
Beide Teams starteten mit identischem Personal in den zweiten Durchgang. Bei den Hausherren stand weiter Jensen im Blickpunkt, der einen Schuss neben das Tor setzte und mit einem weiteren Versuch an Uphoff scheiterte (49., 50.). Für die weiter engagiert nach vorne spielende Elf von Coach Meister setzte Siebeck das erste Ausrufezeichen, doch auch sein Versuch konnte vom Keeper entschärft werden (50.).

Gefährlicher wurde es nach einer schönen Kombination in der 55. Minute über Fink und Siebeck, der zu Zawada querlegte. Dominic Volkmer konnte gerade noch entschärfen. Nach 67 Minuten wäre Wanitzeks Kopfball wohl ins lange Eck geflogen, wenn Jacobsen nicht gerade noch mit dem Kopf drangekommen wäre. Glück hatten die Hausherren auch nach Camoglus Flanke, als Zawada aus kurzer Distanz an Duffner scheiterte (68.).

Wenige Minuten zuvor war es erneut Uphoff, der sein Team im Spiel hielt. Bei Idrissa Tourés Schuss reagierte er ebenso glänzend wie beim anschließenden Kopfball von Eggestein, den er ebenfalls parieren konnte.

Kazior macht für Werder alles klar
KSC-Trainer Meister brachte in der Schlussphase mit Florent Muslija (76.), Fabian Schleusener (78.) und Dominik Stroh-Engel (82.) drei frische Offensivkräfte, das Blatt konnten die Blau-Weißen aber nicht mehr wenden. Mehr als die Chance von Kapitän Kai Bülow sprang nicht mehr heraus, sein Schuss flog knapp über die Latte (77.). Der eingewechselte Rafael Kazior machte in der Nachspielzeit dann mit seinem Schuss zum 2:0 alles klar für Werder.

Stenogramm:

SV Werder Bremen II: Duffner - Volkmer,  Pfitzner, Verlaat (76. Vollert) – Jensen (74. Rosin) - Käuper, Eggersglüß - Touré, Aycicek (87. Kazior), Jacobsen - J. Eggestein. Bank: Thürkauf, Bünning, Young, Krol. Trainer: Florian Kohfeldt.

Karlsruher SC: Uphoff - Camoglu, Gordon, Pisot, Föhrenbach (78. Schleusener) – Bülow – Wanitzek (82. Stroh-Engel), Siebeck (76. Muslija), Lorenz – Fink, Zawada. Bank: Orlishausen, Stoll, Mehlem, Buchta. Trainer: Marc-Patrick Meister.

Tore: 1:0 Jensen (38.), 2:0 Kazior (90.)
Gelbe Karten: - / Siebeck (30.), Lorenz (88.)
Schiedsrichter: Oliver Lossius (Sondershausen)
Zuschauer: 2.500

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:1 01.08.17 19:00h
:
0:2 01.08.17 19:00h
:
2:0 01.08.17 19:00h
:
1:0 01.08.17 19:00h
:
1:2 01.08.17 19:00h
:
2:4 02.08.17 19:00h
:
0:1 02.08.17 19:00h
:
3:0 02.08.17 19:00h
:
1:2 02.08.17 19:00h
:
2:0 02.08.17 19:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
1. FC Magdeburg
20 15 1 4 34:18 16 46
2.
SC Paderborn 07
20 14 2 4 47:24 23 44
3.
SV Wehen Wiesbaden
20 11 3 6 40:17 23 36
4.
FC Hansa Rostock
20 10 4 6 27:19 8 34
5.
SpVgg Unterhaching
20 11 1 8 33:31 2 34
6.
Fortuna Köln
20 9 6 5 33:25 8 33
7.
SG Sonnenhof Großaspach
20 9 4 7 29:28 1 31
8.
Karlsruher SC
19 8 6 5 20:17 3 30
9.
VfR Aalen
20 7 7 6 26:24 2 28
10.
FC Würzburger Kickers
20 8 4 8 29:31 -2 28
11.
SV Meppen
20 7 7 6 25:27 -2 28
12.
FC Carl Zeiss Jena
20 6 6 8 23:28 -5 24
13.
Hallescher FC
20 5 7 8 27:29 -2 22
14.
Sportfreunde Lotte
20 6 4 10 24:27 -3 22
15.
VfL Osnabrück
19 5 6 8 21:29 -8 21
16.
FSV Zwickau
20 5 6 9 20:32 -12 21
17.
SC Preußen Münster
19 4 6 9 18:28 -10 18
18.
SV Werder Bremen II
20 3 8 9 18:32 -14 17
19.
Chemnitzer FC
20 4 4 12 26:37 -11 16
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
19 2 6 11 10:27 -17 12
SV Werder Bremen II
3-1-2-1-3
22 Tobias Duffner
31 Marc Pfitzner
28 Jesper Verlaat Jannes Vollert
5 Dominic Volkmer
7 Leon Jensen Dennis Rosin
14 Ole Käuper
21 Philipp Eggersglüß
27 Idrissa Touré
36 Thore Jacobsen
10 Levent Aycicek Rafael Kazior
24 Johannes Eggestein
Auswechselbank
39 Melvin Krol
6 Dennis Rosin Leon Jensen
19 Lars Bünning
26 Jannes Vollert Jesper Verlaat
32 Rafael Kazior Levent Aycicek
1 Dario Thürkauf
29 Isaiah Young
Karlsruher SC
4-1-3-2
32 Benjamin Uphoff
25 Jonas Föhrenbach Fabian Schleusener
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
14 Alexander Siebeck Florent Muslija
13 Kai Bülow
7 Marc Lorenz
10 Marvin Wanitzek Dominik Stroh-Engel
2 Burak Camoglu
9 Oskar Zawada
30 Anton Fink
Auswechselbank
8 Marcel Mehlem
17 Severin Buchta
27 Dominik Stroh-Engel Marvin Wanitzek
23 Florent Muslija Alexander Siebeck
4 Martin Stoll
1 Dirk Orlishausen
24 Fabian Schleusener Jonas Föhrenbach
Match
Center
0 : 0
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