24. Spieltag
x
Karlsruher SC
1:0
Fortuna Köln
Schiedsrichter: Arne Aarnink
Austragungsort: Wildparkstadion
Tor:
1 : 0
6. Spielminute
Fabian Schleusener
Gelbe Karte
55. Spielminute
Marco Thiede
Gelbe Karte
22. Spielminute
Christoph Menz
Gelbe Karte
46. Spielminute
Nico Brandenburger
Gelbe Karte
75. Spielminute
Michael Kessel

Gegen Fortuna Köln den nächsten Schritt machen

Vorberichte von David Ruf

Elf Spiele in Folge ungeschlagen und im heimischen Wildpark mit weißer Weste: Beim KSC sieht man sich weiterhin auf einem guten Weg und möchte im Heimspiel gegen Fortuna Köln (Samstag, 14.00 Uhr / Wildparkstadion) den nächsten Schritt machen.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns. Köln bringt immer viel Mentalität auf den Platz“, prophezeit Cheftrainer Alois Schwartz vor der Partie gegen die einen Tabellenrang besser positionierten Domstädter, die auswärts bereits 17 Punkte eingesammelt haben.

Die 0:4-Niederlage aus dem Hinspiel spielt am Adenauerring unterdessen keine Rolle mehr. „Das ist lange her, daran verschwenden wir keinen Gedanken“, sagt Innenverteidiger Daniel Gordon. „Wir sind einer ganz anderen Phase. Wir schauen wir nach vorne, nehme das Positive aus den letzten Wochen und Monaten mit und sind da auf einem richtig guten Weg. Jetzt wollen wir zuhause die nächsten drei Punkte einfahren.“

Gordon selbst steht mit seinen Leistungen für den Aufschwung der letzten Monate unter dem neuen Trainer Alois Schwartz. Er sei aus Sandhausen in den Wildpark zurückgekehrt, um eine Führungsrolle innerhalb der Mannschaft zu übernehmen. „Da bin ich inzwischen gut reingewachsen“, so der 33-Jährige. „Auch insgesamt haben wir uns deutlich stabilisiert und als Team hart an uns gearbeitet. Der Trainer hat natürlich auch einen großen Anteil.“
 

Wir wollen konsequenter und kaltschnäuziger werden

Daniel Gordon

Noch steigerungsfähig ist man allerdings bei der Thematik, seine Leistungsfähigkeit über 90 Minuten zu zeigen. Zuletzt hatte man am vergangenen Freitag in Wiesbaden trotz Überzahlspiel noch den 1:1-Ausgleich hinnehmen müssen. „Da haben wir es falsch gemacht, weil wir etwas zu passiv geworden sind“, bilanziert Gordon. „Es ist ein Lernprozess und ich denke, das ist der nächste Schritt, den wir machen wollen. Wir wollen konsequenter und kaltschnäuziger werden, dann fahren wir so ein Ding auch sicherer nach Hause.“

Personell kann Cheftrainer Schwartz im Spiel am Samstag gegen Köln erneut aus dem Vollen schöpfen – ein erfreulicher Umstand angesichts des strammen Programms mit drei Spielen innerhalb von nur acht Tagen. Auf die Partie am Samstag gegen Köln folgt bereits am Mittwochabend das Nachholspiel beim VfL Osnabrück, ehe die englische Woche mit dem Gastspiel beim Halleschen FC am Samstagnachmittag ihren Abschluss findet.

Schmudo-PK mit Gordon & Schwartz

Vorberichte von Fabian Roth

Alois Schwartz und Daniel Gordon sind heute in der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Fortuna Köln am Samstag (Anpfiff 14 Uhr).

Gegner im Detail: Fortuna Köln

Vorberichte von Andreas Kleber

Am Samstag um 14 Uhr steigt im Wildparkstadion das Heimspiel gegen Fortuna Köln. Wir haben den Gegner im Voraus unter die Lupe genommen.

Neben dem SV Wehen Wiesbaden ist Fortuna Köln bis dato die Überraschungsmannschaft der Saison. Zu Rundenbeginn als „Wundertüte“ gehandelt, starten die Rheinländer furios in ihre vierte aufeinanderfolgende Drittligaspielzeit und lagen nach einem sagenhaften Spätsommer phasenweise sogar auf dem zweiten Tabellenplatz. Gegen Ende des Jahres folgte dann aber eine Serie von sechs sieglosen Partien, was die im Kölner Süden zwischenzeitlich aufgekommene Aufstiegshoffnung ein wenig dämpfte.

Da die Fortunen ihre Transferaktivitäten bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung abgeschlossen hatten, blieb für Trainer Uwe Koschinat ausreichend Zeit, um seine runderneuerte Mannschaft auf die Saison vorzubereiten. Schließlich galt es zwölf Abgänge durch zwölf Neuzugänge zu kompensieren. Insgesamt war es der größte Umbruch der Kölner in den vergangenen Jahren. Als Grund für den personellen Umbruch nannte Koschinat die sportliche Stagnation in der vergangenen Spielzeit. Gehen musste unter anderem der ehemalige Karlsruher Selçuk Alibaz (Hansa Rostock), der über die Rolle des Einwechselspielers nicht hinaus kam. Aber auch für Florian Hörnig (vereinslos) und Daniel Flottmann (SV Rödinghausen), die maßgeblichen Anteil am Drittligaaufstieg 2014 hatten, gab es bei der Fortuna keine Zukunft mehr. Verpflichtet wurden zu Beginn der Transferperiode nahezu ausschließlich Spitzenspieler aus der Regionalliga wie beispielsweise der kopfballstarke Mittelfeldspieler Nico Brandenburger (Borussia Mönchengladbach II), die beiden rechten Flügelspieler Dominik Ernst (Alemannia Aachen) und Robin Scheu (Kickers Offenbach) sowie Stürmer Daniel Keita-Ruel (SG Wattenscheid 09), die allesamt auf Anhieb ihre Drittligatauglichkeit unter Beweis stellten.

Mit neun Treffern führt Keita-Ruel vor Kapitän Hamdi Dahmani (8) sogar die interne Torschützenliste an. Eine absolute Konstante in der Kölner Defensive, ist Schlussmann Tim Boss der sich in seiner dritten Spielzeit endgültig durchgesetzt und als Nummer eins im Tor etabliert hat. Der gebürtige Kölner verpasste in dieser Saison als einziger Fortuna-Profi noch keine Spielminute. Hauptgründe für den sportlichen Einbruch in der zweiten Hälfte der Hinrunde war das eklatante Verletzungspech in der Defensive. Nachdem sich Abwehrchef Boné Uaferro in der Partie bei Werder Bremen II am siebten Spieltag einen Kreuz- und Innenbandriss im rechten Knie zugezogen hatte, erlitt Moritz Fritz in der Folge einen Mittelfußbruch und Bernard Kyere einen Muskelfaserriss. Aufgrund der Ausfälle war Koschinat immer wieder zum Improvisieren gezwungen, was aufgrund des dünn besetzten Kaders ein nahezu unmögliches Unterfangen war.

Um die Personaldecke zu stärken, haben die Verantwortlichen kurz vor dem Ende der Transferperiode mit Christoph Menz (Rot-Weiß Erfurt) und Thomas Bröker (MSV Duisburg) zwei neue Spieler verpflichtet. Während Menz auf der Innen- und der Rechtsverteidigerposition eingesetzt werden kann und der dringend benötigte Winterneuzugang ist, gilt der erfahrene Angreifer Bröker als echter Überraschungscoup. „Ich möchte es mir selbst noch einmal beweisen und den Spaß am Fußball wiederfinden“, hatte der 33-Jährige, der beim MSV im Sommer ausgemustert wurde, unmittelbar nach seiner Verpflichtung gesagt.

Tickets & Berichterstattung
Tickets für die Partie gibt es noch zum Aktionspreis für 5 Euro (Stehplatz) und 10 Euro (Sitzplatz) im Fanshop, sowie an der Stadionkasse und online. Für alle Fans, die es nicht in den Wildpark schaffen,berichten wir im Live-Ticker, bei Twitter sowie Instagram und Snapchat. Alle Infos zum Spiel gibt es außerdem im Matchcenter.

Wildpark TV: Stimmen nach Fortuna Köln

Spielberichte

Marco Thiede und Anton Fink blicken auf den wichtigen 1:0-Heimerfolg gegen Fortuna Köln.

1:0 gegen Fortuna Köln: KSC entscheidet Verfolgerduell für sich

Spielberichte von David Ruf

Der KSC hat am Samstag seinen dritten Heimsieg in Folge eingefahren. Dank des Kopfballtreffers von Angreifer Fabian Schleusener schlugen die Blau-Weißen Fortuna Köln verdient mit 1:0 (1:0).

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz setzte auch gegen die Kölner auf Kontinuität und bot zum dritten Mal in Folge die gleiche Anfangsformation auf. Im Kader änderte sich im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls nicht, so dass Neuzugang Marvin Pourié zunächst erneut mit der Bank Vorlieb nehmen musste.

 

Unter dem Motto „Karlsruher Sport-Club - Genau aus diesem Grund wurden wir geboren“ hatte die Gegengerade die 13.826 Zuschauer stimmungsvoll auf die Partie eingestimmt. Diese mussten sich nicht lange gedulden, bis sie das erste Mal jubeln durften, denn wie acht Tage zuvor in Wiesbaden gelang Fabian Schleusener in der siebten Minute der Führungstreffer. Anton Fink hatte seine Hereingabe von der rechten Seite mustergültig in die Mitte geschlagen, wo Schleusener gegen Christoph Menz zum Kopfball kam und die Kugel über die Linie drücken konnte. Nur vier Minuten später ging es erneut über Fink und die rechte Seite, seinen Drehschuss gegen den aus seinem Kasten geeilten und dabei zu Fall gekommenen Kölner Keeper Boss setzte er jedoch an das Außennetz.

Die Gäste aus der Domstadt hatten also zunächst große Probleme mit dem Spiel der Karlsruher, kamen aber dann zu zwei gefährlichen Torabschlüssen. Hamdi Dahmanis Schuss aus 20 Metern konnte KSC-Torwart Benjamin Uphoff aber ebenso abwehren wie den Versuch von Michael Kessel aus kurzer Distanz (20., 26.).

Auf der Gegenseite kamen die Gastgeber vor der Pause noch zu drei Möglichkeiten. Marvin Wanitzeks Distanzschuss konnte Boss parieren (33.). Bei der nächsten Aktion über rechts, diesmal über Florent Muslija, verpasste Matthias Bader in der Mitte parieren, zudem ging Wanitzeks Freistoß aus 30 Metern über das Tor (36., 40.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs reagierte Schwartz und brachte Marco Thiede für Lorenz. Thiede war es auch, der in der 55. Minute den zweiten Treffer auf dem Fuß hatte. Im Duell mit Christopher Theisen konnte er sich über links durchsetzen, seinen Schuss konnte Boss per Fußabwehr klären. Doch die Gefahr war damit nicht gebannt, da der Ball direkt zu Muslija kam, der aus kurzer Distanz Menz anschoss, so dass es weiter beim 1:0 blieb (55.).

Auch Jonas Föhrenbach hatte in der 63. Minute kein Glück, da sein Schuss noch abgefälscht wurde und deshalb am Tor vorbeiging. Dafür hätte in der 77. Minute beinahe ein Kölner seinem Team einen Bärendienst erwiesen: Zunächst hatte Wanitzek einen Freistoß clever auf Fink gespielt, dessen Hereingabe klärte Lars Bender ins Aus, allerdings nur haarscharf am rechten Pfosten des eigenen Tores vorbei. Kurz vor dem Ende hatte auch Fink nochmal einen Abschluss, Nico Brandenburer fälschte diesen Ball aber ins Toraus ab (86.). Damit blieben sich die Minimalisten des KSC treu und gewannen – wie bereits das letzte Heimspiel gegen den SV Werder Bremen II – mit 1:0.

Wir haben uns heute mit dem 1:0 belohnt. Jetzt fahren wir mit breiter Brust nach Osnabrück und wollen unsere Serie ausbauen

Anton Fink

Für die Blau-Weißen bleibt nicht viel Zeit zum Verschnaufen, denn bereits am Mittwoch (19.00 Uhr) folgt das Nachholspiel beim VfL Osnabrück. Am kommenden Samstag (14.00 Uhr) steht dann ebenfalls ein Auswärtsspiel an, der KSC ist dann zu Gast beim Halleschen FC.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff - Föhrenbach, Pisot, Gordon, Bader – Lorenz (46. Thiede), Wanitzek, Mehlem (78. Bülow), Muslija - Fink (90. Fink), Schleusener. Bank: Orlishausen, Camoglu, Stoll, Stroh-Engel. Trainer: Alois Schwartz.

SC Fortuna Köln: Boss - Ernst, Theisen (61. Farrona Pulido), Menz, Bender (81. Bröker) - Brandenburger, Pazurek (78. Kurt) - Kessel, Dahmani, Scheu - Keita-Ruel. Bank: Bruhns, Falahen, Ceylan. Trainer: Uwe Koschinat.

Tore: 1:0 Schleusener (7.)
Gelbe Karten: - / Menz (22.), Brandenburger (47.), Scheu (56.), Kessel (74.)
Schiedsrichter: Arne Aarnink (Nordhorn)
Zuschauer: 13.826

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:1 09.02.18 19:00h
:
6:1 09.02.18 19:00h
:
3:1 10.02.18 14:00h
:
2:2 10.02.18 14:00h
:
3:1 10.02.18 14:00h
:
0:1 10.02.18 14:00h
:
1:0 10.02.18 14:00h
:
4:1 10.02.18 14:00h
:
2:2 11.02.18 14:00h
:
1:1 11.02.18 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
1. FC Magdeburg
25 17 2 6 41:24 17 53
2.
SC Paderborn 07
24 16 3 5 55:26 29 51
3.
SV Wehen Wiesbaden
25 13 5 7 49:22 27 44
4.
Karlsruher SC
25 12 8 5 27:19 8 44
5.
FC Hansa Rostock
24 13 4 7 35:23 12 43
6.
Fortuna Köln
25 11 8 6 37:28 9 41
7.
VfR Aalen
25 10 7 8 36:32 4 37
8.
SpVgg Unterhaching
25 11 3 11 36:38 -2 36
9.
SV Meppen
24 9 8 7 28:29 -1 35
10.
FC Würzburger Kickers
25 10 5 10 33:36 -3 35
11.
SG Sonnenhof Großaspach
24 9 6 9 31:35 -4 33
12.
SC Preußen Münster
25 8 6 11 31:35 -4 30
13.
Hallescher FC
25 7 8 10 33:35 -2 29
14.
Sportfreunde Lotte
25 8 5 12 31:37 -6 29
15.
FC Carl Zeiss Jena
25 7 8 10 27:33 -6 29
16.
VfL Osnabrück
25 7 8 10 33:40 -7 29
17.
FSV Zwickau
25 7 7 11 26:35 -9 28
18.
Chemnitzer FC
25 6 4 15 32:49 -17 22
19.
SV Werder Bremen II
25 3 9 13 23:43 -20 18
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
25 4 6 15 15:40 -25 18
Karlsruher SC
4-2-2-2
32 Benjamin Uphoff
25 Jonas Föhrenbach
35 Matthias Bader
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
8 Marcel Mehlem Kai Bülow
23 Florent Muslija
7 Marc Lorenz Marco Thiede
10 Marvin Wanitzek
30 Anton Fink Marvin Pourié
24 Fabian Schleusener
Auswechselbank
2 Burak Camoglu
27 Dominik Stroh-Engel
4 Martin Stoll
13 Kai Bülow Marcel Mehlem
9 Marvin Pourié Anton Fink
1 Dirk Orlishausen
21 Marco Thiede Marc Lorenz
Fortuna Köln
4-2-3-1
1 Tim Boss
2 Dominik Ernst
22 Christoph Menz
28 Lars Bender Thomas Bröker
15 Christopher Theisen Manuel Farrona-Pulido
5 Markus Pazurek Okan Kurt
31 Nico Brandenburger
20 Robin Scheu
7 Michael Kessel
30 Hamdi Dahmani
9 Daniel Keita-Ruel
Auswechselbank
18 Thomas Bröker Lars Bender
6 Okan Kurt Markus Pazurek
21 Jannik Bruhns
37 Manuel Farrona-Pulido Christopher Theisen
29 Ali Ceylan
11 Amir Falahen
Match
Center
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