23. Spieltag
x
SV Wehen Wiesbaden
1:1
Karlsruher SC
Schiedsrichter: René Rohde
Austragungsort: BRITA-Arena Wiesbaden
Gelbe Karte
33. Spielminute
Manuel Schäffler
Rote Karte
45. Spielminute
Sascha Mockenhaupt
Gelbe Karte
52. Spielminute
Steven Ruprecht
Tor:
1 : 1
80. Spielminute
Stephan Andrist
Tor:
0 : 1
6. Spielminute
Fabian Schleusener
Gelbe Karte
34. Spielminute
Marcel Mehlem
Gelbe Karte
79. Spielminute
Marvin Wanitzek

KSC geht selbstbewusst ins Topspiel: „Wollen die drei Punkte mit nach Karlsruhe nehmen“

Vorberichte von David Ruf

Im bwin-Topspiel der 3. Liga gastiert der KSC am Freitag um 19.00 Uhr beim SV Wehen Wiesbaden. Dabei will das Team von Chefcoach Alois Schwartz den dritten Sieg in Folge einfahren und so den derzeitigen Rückstand von sechs Punkten auf den Tabellendritten verkürzen.

„Wir fahren nach Wiesbaden wie zu jedem Auswärtsspiel: Wir wollen die drei Punkte mit nach Karlsruhe nehmen“, sagte Mittelfeldspieler Marc Lorenz am Mittwoch. Der frühere Wiesbadener rechnet angesichts von rund 2.000 mitreisenden KSC-Fans mit einer „Heimspielatmosphäre“ in der Brita Arena. „Darauf freuen wir uns und wollen unseren Fans natürlich eine schöne Heimfahrt bescheren.“

Beide Mannschaften haben ihre beiden Auftaktspiele nach der Winterpause gewonnen und stellen mit jeweils nur 18 Gegentreffern die besten Defensivreihen der Liga. Wiesbaden hat die Kugel aber bereits 46-mal im gegnerischen Kasten untergebracht, entsprechend viel Arbeit wird auf die KSC-Defensive zukommen. „Sie stehen defensiv sehr kompakt und schalten über ihre schnellen Außenspieler schnell um“, weiß Lorenz. Sein Mannschaftskollege David Pisot hatte in einem Interview in dieser Woche bereits erklärt: „Wir müssen hochkonzentriert sein, wissen, dass da Kleinigkeiten entscheiden. Wir werden nicht viele Chancen bekommen und dürfen am besten keine zulassen.“

Personell dürfte sich beim KSC gegenüber der Vorwoche erneut wenig ändern, allein Neuzugang Marvin Pourié könnte aber zumindest in den Kader der Blau-Weißen rücken. „Er hat noch etwas Trainingsrückstand und ihm fehlt natürlich auch die Matchpraxis. Wir müssen schauen, wie wir das mit ihm Richtung Freitag bewerkstelligen“, so Schwartz.

Damit dürfte Lorenz, wie bereits in den beiden Heimspielen gegen Unterhaching und Bremen, wieder die linke Seite beackern. „Marc hat es im Trainingslager und in den beiden Ligaspielen sehr ordentlich gemacht“, sagte Schwartz. „Ich hätte ihm einen Treffer oder einen Assist gegönnt, die Chancen waren da. Vielleicht klappt es ja am Freitag.“
 

Wir sind gut gefahren, dass wir von Spiel zu Spiel und nur auf uns schauen

Marc Lorenz

Nach dem Duell mit dem Dritten aus Wiesbaden kommt im nächsten Heimspiel mit Fortuna Köln der Tabellenfünfte – und damit ebenfalls ein direkter Konkurrent - in den Wildpark. Doch bei den Blau-Weißen gilt die volle Konzentration zunächst nur der Partie in der hessischen Landeshauptstadt am Freitag, sagt auch Lorenz: „Wir sind gut gefahren, dass wir von Spiel zu Spiel und nur auf uns schauen.“

Wildpark TV: PK vor Wehen Wiesbaden

Vorberichte von Florian Kornprobst

Wildpark TV hat die Stimmen von Cheftrainer Alois Schwartz und Flügelspieler Marc Lorenz für euch. Für Lorenz geht es am Freitag (02.02., 19 Uhr) zu seinem Ex-Club SV Wehen Wiesbaden.

1:1 - KSC holt einen Punkt in Wiesbaden

Spielberichte von David Ruf

Der KSC musste sich im Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden am Freitagabend mit einem 1:1-Remis begnügen. Die frühe Führung durch Fabian Schleusener konnte Stephan Andrist für die lange Zeit in Unterzahl spielenden Gastgeber in der 80. Minute noch ausgleichen.

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz schickte in Wiesbaden die gleiche Anfangsformation aufs Feld, die zuletzt den SV Werder Bremen II mit 1:0 geschlagen hatte. Neuzugang Marvin Pourié stand erstmals im Kader, musste aber zunächst mit der Bank Vorlieb nehmen.

Die Partie in der Brita Arena begann eine Viertelstunde später, weil ein Sonderzug der Deutschen Bahn mit KSC-Fans an Bord erst verspätet in der hessischen Landeshauptstadt angekommen war. Mehr als 2.000 KSC-Fans sorgten dann nach dem Anpfiff von Schiedsrichter René Rohde für eine blau-weiße Heimspielatmosphäre.

 

Auf dem grünen Rasen erlebten die Karlsruher einen Start nach Maß, denn bereits nach sechs Minuten zappelte die Kugel im Tor der Hausherren: Marc Lorenz hatte das Auge für Fabian Schleusener, der den Ball an Keeper Markus Kolke vorbei einschießen konnte – für Schleusener war es bereits der neunte Saisontreffer.

Der KSC, mit 18 Gegentreffern nun die alleinige beste Hintermannschaft der 3. Liga, ließ defensiv kaum etwas zu. Halbwegs Gefahr kam nur in der 14. Minute auf, der Schuss des früheren Karlsruhers Simon Brandstetter flog jedoch über Benjamin Uphoffs Tor. Auf der Gegenseite wurde es nach 26 Minuten gleich zweimal gefährlich. Schleuseners probierte es nach Jonas Föhrenbachs Hereingabe mit dem Kopf, doch der Ball landete auf dem Tornetz. Nur wenige Sekunden später setzte Anton Fink einen Distanzschuss knapp rechts neben den Kasten.

Die Partie wurde dann etwas ruppiger, zahlreiche Fouls und Unterbrechungen sorgten für wenig Spielfluss. Aufregend wurde es noch einmal in den Schlussminuten der ersten Hälfte. Marvin Wanitzek hatte Schleusener freigespielt, der wurde von Sascha Mockenhaupt kurz vor dem eigenen Strafraum per Notbremse zu Fall gebracht, was die Rote Karte für den Wiesbadener zur Folge hatte. Den ebenso fälligen Freistoß brachte Lorenz aufs Tor, Kolke konnte das Leder gerade noch aus dem linken oberen Eck fischen.

Im zweiten Durchgang und weiterhin in Überzahl blieben die Badener das gefährlichere Team und kamen zunächst über Standardsituationen zu Möglichkeiten. Nach Wanitzeks Freistößen vergaben Fink und Gordon (48., 54.). Für die Wiesbadener schaffte lediglich Agyemang Diawusie einen Abschluss, scheiterte aber an Uphoff (55.). Zudem kam Florent Muslija in der 58. Minute frei zum Schuss, setzte diesen aber über das Tor.

Auch in der Folge standen die Abwehrreihen beider Teams sicher, entsprechend wurde es vor den Toren nicht gefährlich. Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Schwartz Marco Thiede für den früheren Wiesbadener Lorenz.

Zehn Minuten vor dem Ende mussten die Karlsruher aber doch noch den Ausgleich hinnehmen. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld kam Stephan Andrist im KSC-Strafraum an den Ball und konnte die Kugel von halbrechts zum 1:1 einschießen. Der eingewechselte Maximilian Dittgen hätte sogar noch erhöhen können, er verfehlte das KSC-Tor in der 85. Minute nur knapp. Genauso erging es Daniel Gordon drei Minuten vor dem Ende, der KSC-Innenverteidiger köpfte die Kugel nach einem Freistoß nur wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

Durch das heutige Remis bleibt der KSC auch im elften Spiel in Folge ungeschlagen. Am kommenden Samstag (14.00 Uhr) empfangen die Blau-Weißen im Wildpark Fortuna Köln. Bei diesem Spiel kosten jegliche Sitzplätze im Wildparkstadion nur 10,- Euro, Stehplätze gibt es schon für 5,- Euro.

Das Spiel im Stenogramm:

SV Wehen Wiesbaden:
 Kolke - Kuhn, Mockenhaupt, Ruprecht, Mintzel - Andrich, Mrowca (80. Breitkreuz) – Diawusie (71. Dittgen), Andrist – Brandstetter (46. Dams), Schäffler. Bank: Watkowiak, Reddemann, Blacha, Nothnagel. Trainer: Rüdiger Rehm.

Karlsruher SC: Uphoff - Föhrenbach, Pisot, Gordon, Bader – Lorenz (75. Thiede), Wanitzek, Mehlem, Muslija (86. Pourié) – Fink (90. Stroh-Engel), Schleusener. Bank: Orlishausen, Camoglu, Stoll, Bülow. Trainer: Alois Schwartz.

Tore: 0:1 Schleusener (6.), 1:1 Andrist (80.)
Gelbe Karten: Schäffler (33.), Ruprecht (52.) / Mehlem (34.), Wanitzek (79.)
Rote Karte: Mockenhaupt (45.)
Schiedsrichter: René Rohde (Rostock)
Zuschauer: 4.860

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
1:1 02.02.18 19:00h
:
2:0 02.02.18 19:00h
:
1:0 03.02.18 14:00h
:
1:0 03.02.18 14:00h
:
0:0 03.02.18 14:00h
:
1:0 03.02.18 14:00h
:
1:1 03.02.18 14:00h
:
0:2 03.02.18 14:00h
:
2:4 03.02.18 14:00h
:
0:3 04.02.18 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
1. FC Magdeburg
38 27 4 7 70:32 38 85
2.
SC Paderborn 07
38 25 8 5 90:33 57 83
3.
Karlsruher SC
38 19 12 7 49:29 20 69
4.
SV Wehen Wiesbaden
38 21 5 12 76:39 37 68
5.
FC Würzburger Kickers
38 17 10 11 53:46 7 61
6.
FC Hansa Rostock
38 16 12 10 48:34 14 60
7.
SV Meppen
38 15 13 10 50:47 3 58
8.
Fortuna Köln
38 15 9 14 53:48 5 54
9.
SpVgg Unterhaching
38 16 6 16 54:55 -1 54
10.
SC Preußen Münster
38 14 10 14 50:49 1 52
11.
FC Carl Zeiss Jena
38 14 10 14 49:59 -10 52
12.
VfR Aalen
38 13 11 14 48:57 -9 50
13.
Hallescher FC
38 13 10 15 52:54 -2 49
14.
SG Sonnenhof Großaspach
38 12 11 15 55:60 -5 47
15.
FSV Zwickau
38 10 11 17 38:55 -17 41
16.
Sportfreunde Lotte
38 11 7 20 43:60 -17 40
17.
VfL Osnabrück
38 8 13 17 47:67 -20 37
18.
SV Werder Bremen II
38 6 13 19 39:62 -23 31
19.
Chemnitzer FC
38 8 7 23 48:74 -26 22
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
38 5 8 25 26:78 -52 13
SV Wehen Wiesbaden
4-4-2
1 Markus Kolke
37 Stephan Andrist
33 Sebastian Mrowca Patrick Breitkreuz
4 Sascha Mockenhaupt
18 Steven Ruprecht
23 Alf Mintzel
10 Robert Andrich
20 Moritz Kuhn
27 Simon Brandstetter Niklas Dams
9 Manuel Schäffler
11 Agyemang Diawusie Maximilian Dittgen
Auswechselbank
5 Sören Reddemann
16 Niklas Dams Simon Brandstetter
25 Lukas Watkowiak
26 Patrick Breitkreuz Sebastian Mrowca
29 Dominik Nothnagel
8 David Blacha
28 Maximilian Dittgen Agyemang Diawusie
Karlsruher SC
4-2-2-2
32 Benjamin Uphoff
25 Jonas Föhrenbach
35 Matthias Bader
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
10 Marvin Wanitzek
8 Marcel Mehlem
23 Florent Muslija Marvin Pourie
7 Marc Lorenz Marco Thiede
24 Fabian Schleusener
30 Anton Fink Dominik Stroh-Engel
Auswechselbank
21 Marco Thiede Marc Lorenz
2 Burak Camoglu
27 Dominik Stroh-Engel Anton Fink
4 Martin Stoll
13 Kai Bülow
9 Marvin Pourie Florent Muslija
1 Dirk Orlishausen
Match
Center
2 : 3
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie unter den Datenschutzinformationen