22. Spieltag
x
Karlsruher SC
1:0
SV Werder Bremen II
Schiedsrichter: Florian Kornblum
Austragungsort: Wildparkstadion
Tor:
1 : 0
25. Spielminute
Marvin Wanitzek
Gelbe Karte
60. Spielminute
Matthias Bader
Gelbe Karte
78. Spielminute
Marcel Mehlem
Gelbe Karte
22. Spielminute
Thore Jacobsen
Gelbe Karte
73. Spielminute
Lars Bünning
Gelbe Karte
90. Spielminute
Leon Jensen

Heimmacht KSC: Schwartz-Elf will Serie ausbauen

Vorberichte von David Ruf

Auch im zweiten Pflichtspiel des neuen Jahres genießt der KSC Heimrecht. Am Samstag um 14.00 Uhr empfangen die Blau-Weißen im Wildparkstadion die Reserve des SV Werder Bremen.

Mit dem 3:1-Sieg zum Auftakt gegen die SpVgg Unterhaching im Rücken wollen die Karlsruher ihre beiden Serien fortsetzen: Der KSC ist das einzige unbesiegte Heimteam (sieben Siege, drei Remis) und seit neun Ligaspielen ungeschlagen (sechs Siege, drei Remis) - die längste Serie ligaweit.

„Wir sind gut reingekommen und haben mit dem Ergebnis und der Art und Weise das gezeigt, was wir wollten“, blickte auch Cheftrainer Alois Schwartz zufrieden zurück auf die erste Partie des Jahres. „Das wollen wir gegen Bremen jetzt bestätigen.“

„Gegen Unterhaching haben wir in der zweiten Halbzeit richtig gut gespielt und gekämpft“, sagte KSC-Keeper Benjamin Uphoff, der in dieser Partie erstmals nach 585 Minuten wieder hinter sich greifen musste und gemeinsam mit Wehen Wiesbadens Torwart Markus Kolke in dieser Spielzeit bislang die wenigsten Gegentore kassierte (18). „Unsere Entwicklung stimmt, daran wollen wir anknüpfen“, so Uphoff. Wichtig sei aber auch, die seit Anfang August sieglosen Hanseaten nicht zu unterschätzen.
 

Wir gehen als Favorit in Spiel, dürfen Bremen aber auch nicht unterschätzen
Benjamin Uphoff

In personeller Hinsicht kann Schwartz aus dem Vollen schöpfen, da auch Rechtsverteidiger Matthias Bader nach abgesessener Gelb-Sperre wieder zur Verfügung steht. Gegen Unterhaching hatte Schwartz mit Marco Thiede und Marc Lorenz zwei Neue gebracht und sah sich in seinem Handeln im Nachhinein bestätigt. „Die Umstellungen haben gefruchtet. Marco Thiede hat seine Aufgabe hervorragend gelöst, Marc Lorenz hat gut reingefunden und unser Spiel belebt.“

Ob es gegen Bremen Änderungen in der Anfangsformation geben wird, ließ Schwartz am Freitag offen. „Wichtig ist, dass die Mannschaft noch einmal enger zusammengerückt ist. Das gibt mir als Trainer noch mehr Möglichkeiten.“

Tickets & Berichterstattung
Tickets für die Partie am Samstag um 14 Uhr gibt es noch hier online, im Vorverkauf und an der Stadionkasse. Für alle, die es nicht in den Wildpark schaffen, berichten wir im Live-Ticker, bei Twitter sowie Instagram und Snapchat. Alle Infos zum Spiel gibt es außerdem im Matchcenter.

Schwartz & Uphoff bei der PK

Vorberichte von Fabian Roth

Cheftrainer Alois Schwartz und Torhüter Benjamin Uphoff blicken auf den nächsten Gegner der Karlsruher. Am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) kommt der SV Werder Bremen 2 in den Wildpark.

Gegner im Detail: Der SV Werder Bremen II

Vorberichte von Andreas Kleber

Am Samstag ist um 14 Uhr die Reserve des SV Werder Bremen im Wildparkstadion zu Gast. Wir haben die U23 aus dem hohen Norden genauer unter die Lupe genommen.

Stark angefangen und noch stärker nachgelassen! So könnte man den bisherigen Saisonverlauf der U23 des SV Werder Bremen mit wenigen Worten umreißen. Lagen die Hanseaten nach fünf Spieltagen mit drei Siegen und zwei Unentschieden noch auf dem vierten Platz, kämpft die zweite Garnitur des Erstligisten mittlerweile um den Klassenerhalt.

Eggersglüß und Vollert fehlen
Den nötigen Schliff für die Rückrunde holte sich die Mannschaft im einwöchigen Wintertrainingslager im spanischen Estepona. Zwar zog Trainer Oliver Zapel eine positive Bilanz, doch galt es auch zwei Wermutstropfen in Form von langwierigen Verletzungen zu verkraften. Besonders hart getroffen hat es Mittelfeldspieler Leander Wasmus, der sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen hat und damit mehrere Monate ausfällt. Verzichten müssen die Werderaner, die am vergangenen Sonntag mit einer 0:1-Heimniederlage gegen Würzburg ins neue Jahr gestartet sind, zudem einige Wochen auf Angreifer Jonah Osabutey, dem eine Innenbandverletzung im Knie zu schaffen macht. Besonders bitter: Die beiden hatten sich nach mehrmonatigen Verletzungen gerade wieder ans Team herangekämpft. Nicht dabei sein können außerdem Philipp Eggersglüß (5. Gelbe Karte) und Jannes Vollert, der sich unter der Woche im Training verletzte.

Barry kehrt zurück
Ein „gutes Feeling“ für die Rückrunde hat indes der im Sommer vom KSC an die Weser gewechselte Boubacar Barry. Nachdem ihn eine hartnäckige Entzündung im Knie 328 Tage zum Zuschauen gezwungen hat, scheint die Leidenszeit des 21-Jährigen nun vorüber. Wie gut er sich fühlt, konnte man in Spanien beobachten, wo der Mittelfeldakteur in jedem Training Vollgas gegeben hat. Trotz der positiven Entwicklung ist der ehemalige Junioren-Nationalspieler laut eigener Aussage aber noch lange nicht am persönlichen Limit angelangt.

Zapel übernahm für Kohlfeldt
Das weiß auch sein Coach Zapel, der das Kommando bei Werder Bremen II im November des vergangenen Jahres übernommen hat, nachdem Florian Kohfeldt zum Cheftrainer bei den Profis befördert wurde. Der 50-Jährige war bis Mai 2017 Trainer bei Regionalligist SG Sonnenhof-Großaspach. Zuvor machte er beim SV Eichede auf sich aufmerksam, als er den Provinzclub in die Regionalliga führte. Im Kampf um den Verbleib in der dritten Liga kann Zapel auf die Unterstützung von Justin Eilers hoffen, der nach überstandener Verletzung (Kreuzbandriss) im Dezember sein Comeback angekündigt hat.

„Wenn der Plan aufgeht, werde ich ab Anfang Februar spielbereit sein“, sagte der 29-Jährige in einem Interview mit „werder.de“. Der Stürmer war im Sommer 2016 von Dynamo Dresden zum SVW gewechselt, hatte zunächst aber immer wieder mit Blessuren zu kämpfen, sodass er sein Pflichtspieldebüt erst in der Rückrunde der vergangenen Saison feiern durfte. Mit drei Toren und zwei Assists hatte der gebürtige Braunschweiger dann aber einen nicht unerheblichen Anteil daran, dass der Werder-Nachwuchs als Tabellen-Siebzehnter den Ligaverbleib schaffte.

Eine treffsichere Offensivkraft stünde der Mannschaft derzeit gut zu Gesicht, denn mit gerade einmal 18 Treffern in 21 Partien stellt der Tabellenachtzehnte nach Schlusslicht Erfurt (10) den schwächsten Angriff der Liga.

Tickets & Berichterstattung
Tickets für die Partie am Samstag um 14 Uhr gibt es noch hier online, im Vorverkauf und an der Stadionkasse. Für alle, die es nicht in den Wildpark schaffen, berichten wir im Live-Ticker, bei Twitter sowie Instagram und Snapchat. Alle Infos zum Spiel gibt es außerdem im Matchcenter.

Torschütze Wanitzek & Gordon im Interview

Spielberichte von Fabian Roth

Torschütze Marvin Wanitzek und Innenverteidiger Daniel Gordon im Interview nach dem 1:0 Heimsieg gegen den SC Werder Bremen 2.

Weiter ungeschlagen im Wildpark: KSC bezwingt auch Bremen II

Spielberichte von Florian Kornprobst

Auch im elften Heimspiel der Saison blieb der Karlsruher SC ungeschlagen. Gegen die U23 vom SV Werder Bremen holten sich die Badener vor 10.082 Zuschauern im Wildpark einen verdienten 1:0-Sieg.

Cheftrainer Alois Schwarz nahm eine Änderung im Vergleich zum 3:1-Erfolg gegen Unterhaching in der Vorwoche vor: Für Rechtsverteidiger Marco Thiede rückte Matthias Bader nach seiner abgelaufenen Gelbsperre zurück in die Startelf. Bei den Gästen aus Bremen begann der Ex-Karlsruher Boubarcar Barry.

Wanitzek trifft zur Führung
Nach kurzem Abtasten der beiden Mannschaften entwickelte sich schnell eine Partie auf ein Tor: Der Karlsruher SC verwaltete in der Anfangsphase den Ball und näherte sich Stück für Stück dem Werder-Kasten an. Mehrfach allerdings kamen Flanken von Marc Lorenz zu ungenau in die Mitte, um für echte Gefahr zu sorgen. Die erste große Möglichkeit hatte dann Stürmer Fabian Schleusener in der 11. Minute: Nach einem Fernschuss von Wanitzek kam der Karlsruher Toptorschütze direkt vor dem Bremer Gehäuse zum Abschluss, Keeper Oelschlägel konnte den unplatzierten Schuss aber im Nachfassen parieren.
Wenige Minuten später wurde es erneut laut im Wildpark. Eine Bader-Flanke rauschte von rechts durch den Strafraum, in dessen Ecke Lorenz ans Leder kam. Sein Versuch aus spitzem Winkel flog allerdings einige Meter über das gegnerische Tor. Auch bei der nächsten Aktion war der Linksaußen beteiligt: Nach seiner Flanke in der 21. Minute zog Anton Fink von halbrechts direkt ab, der Ball zischte allerdings wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

Weiter war nur der KSC im Vorwärtsgang, spätestens in der 24. Minute hätten sich die Gäste von der Weser nicht über einen Rückstand beschweren können. Nachdem die Bremer einen Lorenz-Freistoß aus dem Strafraum köpfen konnten, zog Drittliga-Rekordtorschütze Anton Fink ab und traf das Lattenkreuz. Im Gegenzug kam der SVW nach einem Fehler von Marcel Mehlem zu seiner ersten Möglichkeit, nach Flanke von Barry war aber Uphoff zur Stelle. Nur wenige Sekunden später wurden die Wildpark-Jungs dann endlich für ihre offensiven Mühen belohnt. Föhrenbach legte das Leder auf Marvin Wanitzek ab. Dessen Direktschuss aus 22 Metern schlug direkt neben dem linken Pfosten zur verdienten 1:0-Führung ein. Der Torjubel im Wildparkstadion war gerade verstummt, als Fink das 2:0 auf dem Fuß hatte, sich ein Bremer Verteidiger jedoch leidenschaftlich in den Schuss werfen konnte (28.).

Den Karlsruhern war anzumerken, dass sie im Wildpark direkt für klare Verhältnisse sorgen wollten. Föhrenbach verbuchte die nächste dicke Möglichkeit, nach dem sich Fink gut durch den Strafraum gewunden hatte, verzog aber über die Querlatte (36.). Unterdessen stand die Defensive um Daniel Gordon und David Pisot sicher und stabil. Eine Abseitsentscheidung des Schiedsrichters verhinderte dann die erste gute Möglichkeit der Gäste, die auch direkt für den Ausgleich gesorgt hätte: Der Kopfball von Jacobsen hatte bereits die Torlinie überwunden gehabt, zählte aber nicht.

Gordon im Lattenpech
Mit dem selben Offensivdrang wie im ersten Durchgang starteten die Badener in die zweite Halbzeit. Finks guter Versuch traf jedoch nur das Außennetz (47.). Die nächste Möglichkeit gehörten den Gästen von der Weser: Einen forschen Freistoß von Schmidt konnte Uphoff über die Latte zur Ecke lenken, die aber wirkungslos verpuffte. In der 62. Minute nahm Cheftrainer Alois Schwartz dann seinen ersten Wechsel vor: Für Marc Lorenz kam Burak Camoglu frisch ins Spiel.

In der Folge zogen sich die Blau-Weißen etwas mehr zurück und ließen die Werderaner mehr zum Zug kommen. Gefährlich vor dem Karlsruher Tor präsentierte sich die Elf von Trainer Oliver Zapel aber kaum. Ein weiterer Freistoß von Schmidt aus aussichtsreicher Position flog in der 68. Spielminute mehrere Meter über die Querlatte. Im Spiel war die Latte dann in der 73. Minute, diesmal aber die der Bremer: Gordon setzte seinen Kopfball nach einem Freistoß von Wanitzek druckvoll ans Gebälk.

Brenzlig wurde es dann nochmal in der 83. Minute. Ein Presschlag im Karlsuher Strafraum senkte sich gefährlich auf das Tor von Benjamin Uphoff, touchierte jedoch nur das Aluminium und ging ins Aus. Die Entscheidung auf dem Fuß hatte Fabian Schleusener in der 88. Minute. Nachdem der Angreifer seinen letzten Gegenspieler umkurvt hatte, scheiterte er jedoch am Schlussmann des SVW. Nachdem es in den letzten Sekunden nochmals hektisch im Wildpark wurde, tütete der KSC dann aber den letztlich verdienten, zehnten Saisonsieg ein.

Weiter geht's für den Karlsruher SC am kommenden Freitag um 19 Uhr beim Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff - Föhrenbach, Pisot, Gordon, Bader - Lorenz, (62. Camoglu) Wanitzek, Mehlem, Muslija (90. Bülow) - Fink (83. Thiede), Schleusener. Bank: Orlishausen, Stoll, Vujinovic, Stroh-Engel. Trainer: Alois Schwartz.
SV Werder Bremen II: Oelschlägel - Bünning, Wagner, Volkmer - Touré, Pfitzner, Jacobsen, Young (62. Jensen) - Manneh, Schmidt, Barry. Bank: Verlaat, Duffner, Jensen, Kazior. Trainer: Oliver Zapel.
Tor: 1:0 Wanitzek (24.)
Karten: Mehlem (78.) - Bünning (73.), Pfitzner (90.)
Schiedsrichter: Florian Kornblum (Furth)
Zuschauer: 10.082

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:0 26.01.18 19:00h
:
1:0 26.01.18 19:00h
:
0:0 27.01.18 14:00h
:
3:1 27.01.18 14:00h
:
1:0 27.01.18 14:00h
:
5:0 27.01.18 14:00h
:
0:1 27.01.18 14:00h
:
2:2 27.01.18 14:00h
:
3:2 27.01.18 14:00h
:
2:1 28.01.18 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
1. FC Magdeburg
25 17 2 6 41:24 17 53
2.
SC Paderborn 07
24 16 3 5 55:26 29 51
3.
SV Wehen Wiesbaden
25 13 5 7 49:22 27 44
4.
Karlsruher SC
25 12 8 5 27:19 8 44
5.
FC Hansa Rostock
24 13 4 7 35:23 12 43
6.
Fortuna Köln
25 11 8 6 37:28 9 41
7.
VfR Aalen
25 10 7 8 36:32 4 37
8.
SpVgg Unterhaching
25 11 3 11 36:38 -2 36
9.
SV Meppen
24 9 8 7 28:29 -1 35
10.
FC Würzburger Kickers
25 10 5 10 33:36 -3 35
11.
SG Sonnenhof Großaspach
24 9 6 9 31:35 -4 33
12.
SC Preußen Münster
25 8 6 11 31:35 -4 30
13.
Hallescher FC
25 7 8 10 33:35 -2 29
14.
Sportfreunde Lotte
25 8 5 12 31:37 -6 29
15.
FC Carl Zeiss Jena
25 7 8 10 27:33 -6 29
16.
VfL Osnabrück
25 7 8 10 33:40 -7 29
17.
FSV Zwickau
25 7 7 11 26:35 -9 28
18.
Chemnitzer FC
25 6 4 15 32:49 -17 22
19.
SV Werder Bremen II
25 3 9 13 23:43 -20 18
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
25 4 6 15 15:40 -25 18
Karlsruher SC
4-2-2-2
32 Benjamin Uphoff
8 Marcel Mehlem
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
10 Marvin Wanitzek
24 Fabian Schleusener
35 Matthias Bader
23 Florent Muslija Kai Bülow
7 Marc Lorenz Burak Camoglu
25 Jonas Föhrenbach
30 Anton Fink Marco Thiede
Auswechselbank
2 Burak Camoglu Marc Lorenz
20 Valentino Vujinovic
27 Dominik Stroh-Engel
4 Martin Stoll
13 Kai Bülow Florent Muslija
1 Dirk Orlishausen
21 Marco Thiede Anton Fink
SV Werder Bremen II
3-4-3
43 Eric Oelschlägel
27 Idrissa Touré
25 Fridolin Wagner
29 Isaiah Young Leon Jensen
5 Dominic Volkmer
31 Marc Pfitzner
23 Boubacar Barry
47 Ousman Manneh
36 Thore Jacobsen
38 Niklas Schmidt
19 Lars Bünning
Auswechselbank
28 Jesper Verlaat
7 Leon Jensen Isaiah Young
32 Rafael Kazior
22 Tobias Duffner
Match
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