21. Spieltag
x
Karlsruher SC
3:1
SpVgg Unterhaching
Schiedsrichter: Sven Jablonski
Austragungsort: Wildparkstadion
Tor:
1 : 0
20. Spielminute
Fabian Schleusener
Gelbe Karte
53. Spielminute
Anton Fink
Tor:
2 : 1
86. Spielminute
Marcel Mehlem
Tor:
3 : 1
90. Spielminute
Florent Muslija
Tor:
1 : 1
32. Spielminute
Orestis Kiomourtzoglou
Gelbe Karte
83. Spielminute
Alexander Winkler
Gelbe Karte
88. Spielminute
Maximilian Nicu

KSC startet gegen Unterhaching: „Freuen uns, dass es wieder losgeht“

Vorberichte von David Ruf

41 Tage nach dem letzten Pflichtspiel greift der KSC wieder ins Spielgeschehen der 3. Liga ein. Zum Start in die Rückrunde haben die Blau-Weißen gleich zweimal Heimrecht und starten am Samstag (14.00 Uhr) im Wildpark gegen die SpVgg Unterhaching.

„Wir haben intensiv und gut gearbeitet“, sagte ein zufriedener KSC-Cheftrainer Alois Schwartz mit Blick auf die nur rund zweieinhalb Wochen dauernde Vorbereitung. Auch mit der Performance seiner Schützlinge im achttägigen Trainingslager im spanischen Rota zeigte sich der Coach einverstanden. „Wir hatten Spitzenbedingungen und einen super Platz. Wir haben intensiv und leidenschaftlich gearbeitet.“ Zudem gab es gegen den spanischen Drittligisten San Fernando CD (6:1) und den holländischen Erstliga-Club Heracles Almelo (3:2) zwei Siege mit reichlich Treffern.

Wir haben in Spanien sehr gut gearbeitet und wollen das jetzt auf den Platz bringen.

Alois Schwartz

Mit der SpVgg Unterhaching wartet morgen der Tabellenfünfte als Gegner der Blau-Weißen im Wildpark, mit einem Sieg könnte man bis auf einen Zähler an die Oberbayern heranrücken. „Das ist eine schwere Aufgabe gegen eine spielstarke Mannschaft, die oft hopp oder topp spielt“, sagte Schwartz und spielte damit auf die Tatsache an, dass die Unterhachinger in 20 Partien lediglich einmal unentschieden spielten.

Dass der Ball in der Liga wieder rollt, freut nicht nur Trainer Schwartz sondern auch seine Spieler. „Jeder Fußballer trainiert für die Punktspiele. Wir hatten viel Spaß im Trainingslager, sind als Mannschaft nochmal enger zusammengerückt und freuen uns, dass es wieder losgeht“, so Marco Thiede, der am Samstag auf der rechten Abwehrseite den gelb-gesperrten Matthias Bader ersetzen wird.

Das Spielsystem werde gegenüber der Hinrunde unverändert bleiben, betonte unterdessen Schwartz. Ob er neben dem Wechsel von Bader zu Thiede weitere personelle Veränderungen vornehmen werde, ließ Schwartz am Donnerstag noch offen, hob aber mit Blick auf die Vorbereitung die Leistungen von drei Spielern hervor. „Kai Bülow hat Fortschritte gemacht und gegen Almelo ein gutes Spiel gezeigt. Marc Lorenz und Dominik Stroh-Engel haben den Finger gestreckt.“

Neben Oskar Zawada, der bereits Ende Dezember zum polnischen Erstligisten Wisla Plock gewechselt war, hat den KSC nun auch Oguzhan Aydogan verlassen. Nachdem zwischenzeitlich alle Formalitäten geklärt werden konnten, wurde der Leihvertrag aufgelöst. Aydogan kehrt zurück zu Besiktas Istanbul.

Erste Pressekonferenz 2018

Vorberichte von Fabian Roth

Cheftrainer Alois Schwartz und Marco Thiede bei der ersten Pressekonferenz des Jahres 2018 im Wildpark vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching am Samstag um 14 Uhr.

Gegner im Detail: Die SpVgg Unterhaching

Vorberichte von Andreas Kleber

Zum ersten Drittligaspiel des Jahres 2018 ist die SpVgg Unterhaching am Samstag um 14 Uhr im Wildpark zu Gast. Wir haben den Aufsteiger aus Oberbayern genauer unter die Lupe genommen.

Nach dem Abstieg aus der dritten Liga in der Saison 2014/2015 tingelte die Spielvereinigung zwei Spielzeiten über Dörfer wie Buchbach, Garching, Schalding-Heining, Seligenporten oder Illertissen, ehe sie in der vergangenen Runde mit 20 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten 1860 München II überlegen die Meisterschaft gewann. In den Aufstiegsspielen setzten sich die Oberbayern schließlich souverän gegen Südwest-Meister SV Elversberg durch. Sowohl in der Offensive (95 Tore) als auch in der Defensive (23) waren die Hachinger eine Klasse für sich.

Herausragender Akteur eines durchweg homogen besetzten Kaders war Angreifer Stephan Hain, der in 28 Partien 32 Mal ins Schwarze traf. Dass die Spielvereinigung auch bislang eine großartige Saison spielt, hat sie nicht zuletzt dem 29-Jährigen zu verdanken. Mit 14 Treffern führt der ehemalige Profi (1860 München/FC Augsburg) nach 20 Spieltagen die Torjägertabelle der dritten Liga an. Nach Hain kommt in der Offensive allerdings lange nichts. Sascha Bigalke, der es in der abgelaufenen Spielzeit auf immerhin 19 Treffer brachte, hat bis dato lediglich vier „Buden“ auf seinem Konto. Deutlich mehr erhofft hatten sich die Verantwortlichen der Unterhachinger um Präsident Manfred Schwabl sehr wahrscheinlich von Stefan Schimmer. Der vom FC Memmingen gekommene Stürmer war in der vergangenen Saison mit 26 Toren zweitbester Schütze in der Regionalliga Bayern hinter Hain. Seine Bilanz liest sich mit zwei Treffern bis dato aber eher bescheiden.

Mit 34 Punkten aus 20 Spielen ist die Spielvereinigung bester Aufsteiger und hat den angepeilten Klassenerhalt damit faktisch in der Tasche. Mit einem Auge schielt man in Unterhaching sogar auf einen der ersten drei Plätze. Großer Rückhalt in der Abwehr ist Torhüter Korbinian Müller, der den zu den Vancouver Whitecaps (CAN) abgewanderten neuseeländischen Nationalkeeper Stefan Marinovic nahtlos ersetzte. Weitere Erfolgsfaktoren neben „Tormaschine“ Hain sind die mannschaftliche Geschlossenheit und das ruhige Umfeld. Ganz gleich ob Trainer, Spieler, Präsidium, Betreuer, Geschäftsstellenmitarbeiter, Putzfrau oder Ordner: In Haching geht es so familiär zu wie in kaum einem anderen Verein der Liga. So ist es gang und gäbe, dass die Fans des ehemaligen Erstligisten nach den Heimspielen im Biergarten des Clubhauses mit Spielern, Präsidiumsmitgliedern oder Trainer Claus Schromm gemütlich zusammensitzen und über die vergangenen 90 Minuten zu philosophieren.

Apropos Schromm: Die Spielvereinigung setzt auch in Zukunft auf sein erfolgreiches Trainerteam. Bereits Ende August des vergangenen Jahres wurden sämtliche Verträge vorzeitig für weitere drei Jahre bis 2020 verlängert. Einen weiteren Meilenstein im Hinblick auf eine erfolgreiche Zukunft setzten die Verantwortlichen des Aufsteigers Mitte dieser Woche, als sie einen langfristig datierten Kontrakt mit dem Unternehmen „Frostkrone“ unterzeichneten. Der im ostwestfälischen Rietberg ansässige Produzent von Tiefkühl-Fingerfood ist neuer Trikotsponsor der Bayern und soll die Brust der Hachinger Spieler heute erstmals zieren.

Cello & Florent im Interview nach dem 3:1

Spielberichte von Fabian Roth

Die beiden Torschützen Cello und Florent im Interview nach dem 3:1 Heimsieg gegen die SpVgg Unterhaching.

Dank starker zweiter Halbzeit: KSC mit verdientem Sieg gegen Unterhaching

Spielberichte von David Ruf

Der KSC ist dank eines leidenschaftlichen Auftritts mit einem verdienten Sieg in das neue Jahr gestartet. Fabian Schleusener sowie in der Schlussphase Marcel Mehlem und Florent Muslija sorgten mit ihren Treffern vor 8.896 Zuschauern im Wildpark für den vielumjubelten 3:1-Erfolg gegen die SpVgg Unterhaching.

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz hatte seine Anfangsformation im Vergleich zum letzten Pflichtspiel am 9. Dezember beim FC Carl Zeiss Jena auf drei Positionen verändert. Auf der rechten Abwehrseite durfte Marco Thiede für den gelb-gesperrten Matthias Bader ran, im defensiven Mittelfeld erhielt Marcel Mehlem nach abgesessener Gelb-Sperre den Vorzug vor Kai Bülow. Zudem belohnte Schwartz Marc Lorenz für dessen in der Wintervorbereitung gezeigten Leistungen mit einem Einsatz von Beginn an. Florent Muslija rückte deshalb auf die rechte Außenbahn und verdrängte dort den zuletzt erkrankten Burak Camoglu. Ansonsten setzte Schwartz im bewährten System auf bewährte Kräfte und bot im Angriff erneut Anton Fink und Fabian Schleusener auf.

Während der KSC in der Offensive in der Anfangsphase oft zu ungenau agierte, konnten sich die Unterhachinger zwei Möglichkeiten erspielen. Bei Ulrich Taffertshofers Distanzschuss in der 8. Minute musste Benjamin Uphoff noch nicht eingreifen, bei Stephan Hains Kopfball sechs Minuten später konnte der KSC-Keeper die Kugel per Glanzparade gerade noch am Pfosten vorbei ins Toraus lenken.

In der 20. Minute sorgte Fabian Schleusener dann auf der Gegenseite dafür, dass die KSC-Anhänger zum ersten Mal seit 229 Minuten wieder einen Treffer ihrer Mannschaft bejubeln konnten. Marvin Wanitzeks flacher Distanzschuss knallte an den linken Pfosten und flog von dort aus Schleusener vor die Füße. Der 26-Jährige fackelte nicht lange und brachte die Kugel per Direktabnahme im Tor der Gäste unter. Torwart Korbinian Müller war zwar noch am Ball, konnte letztlich aber nichts mehr ausrichten.

Kiomourtzoglou beendet Uphoffs Serie
Die Führung der Hausherren hatte allerdings nicht lange Bestand. Zunächst ging ein Schuss von Maximilian Nicu noch knapp über das Tor, in der 31. Minute zielte Orestis Kiomourtzoglou dann genauer: Der Schuss des Griechen landete halbhoch in Uphoffs Tor und beendete damit die Rekordjagd des KSC-Keepers, der damit 581 Minuten ohne Gegentor blieb.

Das 1.1 bedeutete gleichzeitig auch den Pausenstand, da beide Mannschaften auf dem nassen und tiefen Rasen zu keinem Torabschluss mehr kamen.

Fink trifft Aluminium
Die Karlsruher kamen mit viel Schwung aus der Kabine und konnten sich zu Beginn des zweiten Durchgangs gleich zwei Riesenmöglichkeiten erarbeiten. Fink bewies zunächst Übersicht und hob die Kugel aus etwa 20 Metern über Müller hinweg, traf aber nur Aluminium. Nicu konnte den Abpraller zur Seite befördern, ehe Schleusener eingreifen konnte (51.). Nur wenige Sekunden später versuchte es Wanitzek mit einem Distanzschuss, Müller konnte die Kugel gerade noch über die Latte lenken (52.). 

Die Schwartz-Elf blieb weiter am Drücker, hatte im Abschluss jedoch kein Glück. Florent Muslijas Schuss ging rechts am Tor vorbei, Jonas Föhrenbachs Versuch konnte Kiomourtzoglou noch abfälschen und bei Finks Schuss war Unterhachings Keeper Müller zur Stelle (63., 64.). Außerdem setzte Fabian Schleusener in der 74. Minute im Anschluss an einen Eckball von der linken Seite einen Kopfball links neben das Tor. In der Offensive der Gäste tat sich nicht mehr viel, nur einmal musste Uphoff eingreifen, konnte bei Finn Poraths Schuss aber Schlimmeres verhindern (71.).

Auch in der Schlussphase versuchten die Blau-Weißen alles, um doch noch zum Erfolg zu kommen und konnten sich schließlich kurz vor Schluss belohnen. Eine hohe Hereingabe von der rechten Seite legte Schleusener per Brust auf für Mehlem, der das Leder aus zehn Metern in die Maschen dreschen konnte (86.).

Doch damit noch nicht genug: In der Nachspielzeit bewies Schleusener noch einmal Übersicht und legte auf für Muslija, der den Konter mit seinem ersten Pflichtspiel-Tor zum 3:1-Endstand abschließen konnte.

Es macht mich stolz, dass die Mannschaft dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte.

Alois Schwartz

Die Karlsruher bleiben durch den Sieg in dieser Saison im Wildpark weiter ungeschlagen und haben am kommenden Wochenende gleich noch einmal Heimrecht. Am Samstag um 14.00 Uhr gastiert die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen in Karlsruhe.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC:
Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Föhrenbach - Mehlem, Wanitzek - Muslija, Lorenz (90. Bülow) - Fink (84. Stroh-Engel), Schleusener. Bank: Orlishausen, Camoglu, Stoll, Vujinovic, Luibrand. Trainer: Alois Schwartz.

SpVgg Unterhaching: K. Müller – Hagn (53. Porath), Nicu, Winkler, Dombrowka (87. J.-P. Müller) - Porath, Taffertshofer, Stahl, Steinherr (78. Schimmer) - Bigalke, Hain. Bank: Königshofer, Bauer, Lux, Schels. Trainer: Claus Schromm.

Tore: 1:0 Schleusener (20.), 1:1 Kiomourtzoglou (31.), 2:1 Mehlem (86.), 3:1 Muslija (90.)
Gelbe Karten: Fink (53.) - Nicu (88.)
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)
Zuschauer: 8.896

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:2 20.01.18 14:00h
:
1:0 20.01.18 14:00h
:
3:2 20.01.18 14:00h
:
3:1 20.01.18 14:00h
:
5:1 20.01.18 14:00h
:
1:0 20.01.18 14:00h
:
2:0 21.01.18 14:00h
:
0:1 21.01.18 14:00h
:
3:1 22.01.18 20:30h
:
-:- 20.03.18 19:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
1. FC Magdeburg
25 17 2 6 41:24 17 53
2.
SC Paderborn 07
24 16 3 5 55:26 29 51
3.
SV Wehen Wiesbaden
25 13 5 7 49:22 27 44
4.
Karlsruher SC
25 12 8 5 27:19 8 44
5.
FC Hansa Rostock
24 13 4 7 35:23 12 43
6.
Fortuna Köln
25 11 8 6 37:28 9 41
7.
VfR Aalen
25 10 7 8 36:32 4 37
8.
SpVgg Unterhaching
25 11 3 11 36:38 -2 36
9.
SV Meppen
24 9 8 7 28:29 -1 35
10.
FC Würzburger Kickers
25 10 5 10 33:36 -3 35
11.
SG Sonnenhof Großaspach
24 9 6 9 31:35 -4 33
12.
SC Preußen Münster
25 8 6 11 31:35 -4 30
13.
Hallescher FC
25 7 8 10 33:35 -2 29
14.
Sportfreunde Lotte
25 8 5 12 31:37 -6 29
15.
FC Carl Zeiss Jena
25 7 8 10 27:33 -6 29
16.
VfL Osnabrück
25 7 8 10 33:40 -7 29
17.
FSV Zwickau
25 7 7 11 26:35 -9 28
18.
Chemnitzer FC
25 6 4 15 32:49 -17 22
19.
SV Werder Bremen II
25 3 9 13 23:43 -20 18
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
25 4 6 15 15:40 -25 18
Karlsruher SC
4-2-2-2
32 Benjamin Uphoff
21 Marco Thiede
25 Jonas Föhrenbach
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
10 Marvin Wanitzek
8 Marcel Mehlem
23 Florent Muslija
7 Marc Lorenz Kai Bülow
30 Anton Fink Dominik Stroh-Engel
24 Fabian Schleusener
Auswechselbank
1 Dirk Orlishausen
2 Burak Camoglu
20 Valentino Vujinovic
29 Kai Luibrand
27 Dominik Stroh-Engel Anton Fink
4 Martin Stoll
13 Kai Bülow Marc Lorenz
SpVgg Unterhaching
4-4-2
1 Korbinian Müller
15 Christoph Greger
4 Alexander Winkler
8 Max Dombrowka
3 Thomas Hagn Finn Porath
10 Maximilian Nicu
31 Orestis Kiomourtzoglou
6 Ulrich Taffertshofer
18 Thomas Steinherr Stefan Schimmer
21 Sascha Bigalke
9 Stephan Hain
Auswechselbank
34 Lukas Königshofer
11 Stefan Schimmer Thomas Steinherr
13 Jim-Patrick Müller
2 Maximilian Bauer
27 Vitalij Lux
32 Tim Schels
35 Finn Porath Thomas Hagn
Match
Center
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