17. Spieltag
x
SC Paderborn 07
0:2
Karlsruher SC
Schiedsrichter: Benedikt Kempkes
Austragungsort: Benteler-Arena
Gelbe Karte
32. Spielminute
Sven Michel
Gelbe Karte
28. Spielminute
Marcel Mehlem
Tor:
0 : 1
49. Spielminute
Fabian Schleusener
Gelbe Karte
56. Spielminute
Florent Muslija
Tor:
0 : 2
61. Spielminute
Marcel Mehlem
Gelbe Karte
74. Spielminute
Benjamin Uphoff
Gelbe Karte
77. Spielminute
Dominik Stroh-Engel

Gegner im Detail: Der SC Paderborn 07

Vorberichte von Corinna Müller-Kraus

Am heutigen Freitag trifft unsere Mannschaft auf den Tabellenführer SC Paderborn 07. In der Benteler-Arena steigt dann der 17.Spieltag der Dritten Liga. Anpfiff im knapp 400 Kilometer entfernten Paderborn ist um 19.00 Uhr. Wir haben den Gastgeber genauer unter die Lupe genommen.

Unser Gegner aus Paderborn hat in den vergangenen Jahren einige Auf- und Abstiege miterlebt. Nach fünf Spielzeiten in der Zweiten Bundesliga feierte der Verein im Jahr 2014 den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. Nach einer durchwachsenen Saison stiegen sie jedoch direkt wieder in die Zweite- und in der darauffolgenden Saison weiter in die Dritte Liga ab. Am Ende der Spielzeit 2016/17 wären die Gastgeber dann eigentlich in die Regionalliga abgestiegen. Da 1860 München jedoch keine Lizenz für die Dritte Liga erhalten hat, durfte Paderborn deren Startplatz übernehmen.

Unter Trainer Steffen Baumgart scheint die Mannschaft inzwischen aber eine gute Struktur gefunden zu haben, sodass der SC Paderborn momentan die Position des Tabellenführers einnimmt. Mit nur zwei Niederlagen, einem Unentschieden und dreizehn Siegen aus sechzehn Spielen stellt die Mannschaft Rekorde auf. Paderborn konnte nach dem zwölften Spieltag bereits 33 Tore vorweisen. Noch nie zuvor hatte ein Team in dieser Liga, zu diesem Zeitpunkt, gleich viele Tore erzielt wie sie. Ihr 7:1 Sieg gegen die Reserve von Werder Bremen war zudem der zweithöchste Sieg einer Mannschaft in der Geschichte der Dritten Liga.

Auch der Karlsruher SC musste in der Vergangenheit schon einige Male gegen den SC Paderborn antreten. Die letzte Begegnung der beiden Clubs fand 2016 im Wildpark statt und endete mit einem 0:0-Unentschieden. Ihre Heimspiele trägt die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart in der Benteler-Arena aus, die Platz für insgesamt 15.000 Fans bietet.

 

„Wollen drei Punkte mitnehmen“ - KSC reist selbstbewusst zum Spitzenreiter

Vorberichte von David Ruf

Nach zuletzt drei Siegen in Folge geht der KSC mit einer großen Portion Selbstbewusstsein in die Partie beim Drittliga-Spitzenreiter SC Paderborn 07 (Freitag, 19.00 Uhr / Benteler-Arena). Das sei eine „sehr reizvolle Aufgabe“, befand Innenverteidiger Daniel Gordon

„Am Freitagabend wollen wir unsere defensive Struktur wieder zum Tragen bringen und gleichzeitig Nadelstiche nach vorne setzen“, so Gordon weiter. „Wir fahren dorthin, um drei Punkte zu holen und spielen auf Sieg. Wir haben das Selbstbewusstsein, diese Aufgabe zu meistern.“

Der 32-Jährige glaubt, dass die Spielweise des souveränen Tabellenführers, der alle acht Heimspiele gewinnen und dabei ganze 26 Tore erzielen konnte, dem eigenen Team eher liegt als die des zuletzt sehr tiefstehenden FSV Zwickau. „Ich denke, darin liegt auch eine Chance für uns, die eine oder andere Kontermöglichkeit auszunutzen“, sagte Gordon.

Die letzten Wochen haben uns eine breitere Brust gegeben. Jetzt fahren wir nach Paderborn, um drei Punkte zu holen.

Alois Schwartz

Optimistisch blickt auch Cheftrainer Alois Schwartz auf die Partie beim Ligaprimus. „Flutlicht an, Rasen nass, zu Gast beim Tabellenführer – was kann man sich als Fußballer Schöneres wünschen? Die letzten Wochen haben uns eine breitere Brust gegeben. Jetzt fahren wir nach Paderborn, um drei Punkte zu holen.“

Der Aufwärtstrend der Blau-Weißen ist unterdessen auch Paderborns Coach Steffen Baumgart nicht verborgen geblieben, der erklärte, dass er für sein Team „ein hartes Stück Arbeit“ erwarte.

Personell kann Schwartz in Paderborn nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Andreas Hofmann befinden sich alle Spieler im Trainingsbetrieb, darunter auch der wiedergenesene Kai Bülow, der am Sonntag 60 Minuten lang für den KSC II zum Einsatz kam. „Kai hat komplett durchtrainiert und den Einsatz am Sonntag ohne Schmerzen überstanden. So langsam ist er dann auch wieder eine Option für die Mannschaft“, sagte Schwartz.

Nach dem tragischen Tod eines KSC-Fans, der am vergangenen Samstag nach dem Spiel gegen den FSV Zwickau auf dem Nachhauseweg im inneren Bereich des Schlossgartens Opfer einer Gewalttat wurde und kurze Zeit später verstarb, wird die KSC-Mannschaft am Freitagabend mit Trauerflor auflaufen.

„Die Betroffenheit bei der Mannschaft und im Trainerteam ist groß. Unser Beileid gilt den Angehörigen“, sagte Cheftrainer Schwartz. KSC-Geschäftsführer Helmut Sandrock erklärte: „Die Tat uns alle schockiert. Durch das Tragen des Trauerflors wollen wir ein Zeichen setzen.“

Kempkes leitet Auswärtsspiel in Paderborn

Vorberichte von Corinna Müller-Kraus

Schiedsrichter Benedikt Kempkes aus Thür wird das Auswärtsspiel am Freitag beim SC Paderborn 07 leiten (Anpfiff in der Benteler-Arena um 19.00 Uhr).

Der 32-jährige Zahnarzt ist seit 2015 DFB-Schiedsrichter und seit 2016 auch Schiedsrichter in der 2.Bundesliga, wo er bislang zwölf Mal zum Einsatz kam. In der Dritten Liga wurde er 28 Mal eingesetzt. Eine Partie mit KSC-Beteiligung pfiff der DFB-Referee zuletzt am elften Spieltag dieser Saison beim Auswärtsspiel des Karlsruher SC in Meppen.

Kempkes wird am Freitag von Marcel Gasteier (Weisel) und Luca Schlosser (Stahlhofen) an den Seitenlinien unterstützt.

Schwartz & Gordon blicken auf Paderborn

Vorberichte von Fabian Roth

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz und Abwehrspieler Daniel Gordon blicken auf die nächste, schwere Aufgabe für den Karlsruher SC. Am Freitag geht es zum Tabellenprimus nach Paderborn.

Trainer Statements zum 2:0 in Paderborn

Spielberichte von Fabian Roth

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz und SCP-Cheftrainer Steffen Baumgart nach dem Auswärtssieg des KSC in Paderborn.

Torschütze & Elfmeterkiller im Interview

Spielberichte von Fabian Roth

Torschütze Marcel Mehlem und Elfmeterkiller Benjamin Uphoff im Interview bei Wildpark TV nach dem 2:0 Auswärtserfolg beim Tabellenprimus SC Paderborn.

2:0-Sieg beim Tabellenprimus in Paderborn

Spielberichte von Fabian Roth

Im Flutlichtspiel der 3. Liga holte der Karlsruher SC vor rund 8400 Zuschauern in der Benteler-Arena drei Punkte gegen den Tabellenprimus SC Paderborn.  Beim sehenswerten 2:0 Auswärtserfolg hielt KSC-Torhüter Benjamin Uphoff zudem einen Elfmeter gegen Massih Wassey.

Zum vierten Mal in Folge stellte KSC-Cheftrainer Alois Schwartz die Mannschaft unverändert zur Vorwoche auf den Platz. Schließlich hatte diese Startelf bisher alle drei Spiele gegen Magdeburg, Zwickau und Rostock gewonnen. Schaute man vor dem Spiel auf die Trendtabelle der letzten zehn Spiele so spielte der Tabellenprimus gegen den Zweitplatzierten. In der realen Tabelle trennte beide Teams vor der Partie 15 Punkte und acht Plätze. Aufgrund des tragischen Vorfalls nach dem letzten KSC-Heimspiel schwiegen beide Fan-Lager für eine Minute nach Spielbeginn. Der Karlsruher SC spielte in Trauerflor.

Turbulente Schlussphase des ersten Durchgangs

Die ersten 15. Minuten des Spiels gestallten beide Clubs offen mit Torchancen auf beiden Seiten. Die erste Szene gehörte dank eines Solos über links von Antwi-Adjei den Gastgebern. Sein Abschluss aus spitzem Winkel missglückte. Der Karlsruher SC hingegen erarbeitete sich seine Chancen vor allem durch Standards. Die erste Gelbe Karte der Partie holte sich Marcel Mehlem in der 28. Minute ab, kurz gefolgt von Sven Michel, der in der 32. gegen Daniel Gordon ordentlich zulangte. Der SC Paderborn kam gerade in der Schlussphase des ersten Durchgangs zu besten Chancen durch Michel (39.) und Zollinski (40.) die durch die Abwehrreihe und Uphoff jedoch vereitelt wurden. Marlon Ritter hatte in der 42. Die beste Chance zur Führung für den SC Paderborn. Seinen Schuss aus kurzer Distanz konnte KSC-Innenverteidiger David Pisot noch ans Lattenkreuz lenken. Auch der KSC kam vor der Pause noch einmal zu einer Chance. Der sehenswerte Freistoßtrick von Wanitzek und Mehlem wurde jedoch abgeblockt. In der Nachspielzeit war es dann auch Mehlem, der eine scharfe Paderborner Hereingabe knapp über die Latte klärte. So retteten die Badener das 0:0 in die Pause.

Ein sehenswertes Drittligaspiel

Aus der kam der KSC mit einem Ausrufezeichen in Form des sechsten Saisontreffers von Fabian Schleusener. Ein feiner Pass von Marvin Wanitzek hebelte die Paderborner Abwehr komplett aus. Ein gefühlvoller Heber vom enteilten Schleusener brachte den KSC in der Ferne erneut in Führung. Das wollte der Tabellenprimus, der sonst über drei Tore im Schnitt in der Benteler-Arena macht. Die kurze Drangphase der Paderborner konterte der KSC mit dem Ausbau der Führung durch Marcel Mehlem, der sich in der 60. einfach mal ein Herz fasste und aus zwölf Metern ins lange Eck abschloss. Der Karlsruher SC führte auf einmal bei den bislang zuhause ungeschlagenen Paderbornern mit zwei Treffern. Zeit für die ersten Wechsel: Paderborn brachte Wassey für Zolinski und Alois Schwartz entschied sich für Marco Thiede. Der ersetzte Florent Muslija auf dem linken Flügel. Einer gelben Karte für KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff wegen Zeitspiels in der 73. folgte ein weiterer Pfiff gegen den KSC. Elfmeter für Paderborn. Eine zweifelhafte Entscheidung, die aber keine Auswirkung auf den Spielstand hatte, da Benjamin Uphoff den Strafstoß von Wassey parierte. In der 85. Minute kam KSC-Kapitän nach seiner Verletzungspause wieder zum Einsatz. In der Folge rennte Paderborn immer wieder gegen die KSC-Abwehr an, die in den Schlussminuten jedoch nichts mehr anbrennen lies. Der KSC entführte mit dem 2:0 Erfolg die ersten Punkte überhaupt in dieser Saison aus der Benteler-Arena.

Für den KSC geht es am kommenden 18. Spieltag im heimischen Wildpark gegen den VfR Aalen.

 

Tore: Schleusener (48.), Mehlem (60.)

Gelbe Karte: Mehlem (28.), Michel (32.), Uphoff (73.), Orlishausen (75.)

SC Paderborn 07: Zingerle - Strohdiek, Wimmer, Ritter, Michel, Herzenbruch (29. Collins), Schonlau, Bertels, Antwi-Adjei, Zolinski (60. Wassey), Boeder

Karlsruher SC: Uphoff - Föhrenbach, Pisot, Gordon, Bader - Muslija (69.Thiede), Camoglu (90. Luibrand), Wanitzek, Mehlem - Schleusener, Fink (Bülow 85.)

Schiedsrichter: Benedikt Kempkes

Zuschauer: 8408

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:2 24.11.17 19:00h
:
1:0 24.11.17 19:00h
:
1:1 24.11.17 19:00h
:
2:1 25.11.17 14:00h
:
0:0 25.11.17 14:00h
:
5:3 25.11.17 14:00h
:
2:1 25.11.17 14:00h
:
0:2 25.11.17 14:00h
:
0:0 25.11.17 14:00h
:
3:1 25.11.17 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
1. FC Magdeburg
26 17 2 7 41:25 16 53
2.
SC Paderborn 07
25 16 4 5 55:26 29 52
3.
SV Wehen Wiesbaden
26 14 5 7 52:23 29 47
4.
Karlsruher SC
26 13 8 5 29:19 10 47
5.
FC Hansa Rostock
25 14 4 7 36:23 13 46
6.
Fortuna Köln
26 12 8 6 39:29 10 44
7.
SpVgg Unterhaching
26 12 3 11 39:38 1 39
8.
VfR Aalen
26 10 8 8 37:33 4 38
9.
SV Meppen
25 9 9 7 29:30 -1 36
10.
FC Würzburger Kickers
26 10 6 10 33:36 -3 36
11.
SG Sonnenhof Großaspach
25 9 6 10 32:37 -5 33
12.
FC Carl Zeiss Jena
26 8 8 10 28:33 -5 32
13.
VfL Osnabrück
26 8 8 10 35:41 -6 32
14.
FSV Zwickau
26 8 7 11 27:35 -8 31
15.
SC Preußen Münster
26 8 6 12 31:36 -5 30
16.
Hallescher FC
26 7 8 11 34:38 -4 29
17.
Sportfreunde Lotte
26 8 5 13 31:40 -9 29
18.
Chemnitzer FC
26 6 4 16 32:51 -19 22
19.
SV Werder Bremen II
26 3 9 14 24:45 -21 18
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
26 4 6 16 15:41 -26 18
SC Paderborn 07
4-1-3-2
17 Leopold Zingerle
12 Felix Herzenbruch Jamilu Collins
33 Lukas Boeder
13 Sebastian Schonlau
5 Christian Strohdiek
22 Christopher Antwi-Adjej
7 Marlon Ritter
31 Ben Zolinski Massih Wassey
6 Sebastian Wimmer Koen van der Biezen
14 Thomas Bertels
11 Sven Michel
Auswechselbank
1 Michael Ratajczak
27 Matthias Stingl
9 Koen van der Biezen Sebastian Wimmer
30 Leon Fesser
25 Aykut Soyak
29 Jamilu Collins Felix Herzenbruch
4 Massih Wassey Ben Zolinski
Karlsruher SC
4-4-1-1
32 Benjamin Uphoff
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
25 Jonas Föhrenbach
35 Matthias Bader
8 Marcel Mehlem
23 Florent Muslija Marco Thiede
10 Marvin Wanitzek
2 Burak Camoglu Kai Luibrand
30 Anton Fink Kai Bülow
24 Fabian Schleusener
Auswechselbank
29 Kai Luibrand Burak Camoglu
27 Dominik Stroh-Engel
4 Martin Stoll
13 Kai Bülow Anton Fink
7 Marc Lorenz
1 Dirk Orlishausen
21 Marco Thiede Florent Muslija
Match
Center
2 : 0
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