16. Spieltag
x
Karlsruher SC
1:0
FSV Zwickau
Schiedsrichter: Felix-Benjamin Schwermer
Austragungsort: Wildparkstadion
Tor:
1 : 0
44. Spielminute
Daniel Gordon
Gelbe Karte
52. Spielminute
Ronny König
Gelbe Karte
59. Spielminute
Nico Antonitsch
Gelbe Karte
68. Spielminute
Davy Frick
Gelbe Karte
87. Spielminute
Toni Wachsmuth
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Mit breiter Brust ins Spiel gegen Zwickau

Vorberichte von David Ruf

Nach der Länderspielpause beginnt für den KSC mit dem Heimspiel gegen den FSV Zwickau (Samstag, 14.00 Uhr) der Endspurt bis zur Winterpause. Zuletzt konnte das Team von Alois Schwartz vier Heimsiege in Folge verbuchen, durch den Auswärtserfolg in Rostock wurden erstmals in dieser Saison zwei Partien in Folge gewonnen.

„Wir wollen gegen Zwickau nachlegen“, sagte Burak Camoglu bei der Pressekonferenz am Donnerstag. „Wir wissen, dass wir heimstark sind und möchten diese Serie ausbauen.“

Das Team hat Gas gegeben und sehr gut gearbeitet.

Alois Schwartz

Die Länderspielpause mit dem spielfreien Wochenende habe man gut genutzt, berichtete Cheftrainer Alois Schwartz. „Die Pause hat der Mannschaft gut getan, da wir in der Zeit vorher viel und leidenschaftlich gearbeitet haben. Das Team hat Gas gegeben und sehr gut gearbeitet.“ Im Rahmen eines Trainingsspiels, bei dem der KSC dem  Bundesligisten SC Freiburg ein torloses Remis abtrotzen konnte, habe sich zudem erneut gezeigt, dass die Leistungsdichte im Kader größer geworden sei. „Die Spieler, die bislang weniger zum Einsatz gekommen sind, haben sich aufgedrängt. Dadurch habe ich mehr Optionen und das ist für mich als Trainer erfreulich.“

Bülow zurück im Training
Ebenso erfreulich ist, dass Kapitän Kai Bülow nach seiner Verletzung am Schambein in dieser Woche wieder in den regulären Trainingsbetrieb zurückgekehrt ist. „Kai hat die ersten Trainingsbelastungen sehr gut überstanden. Wir hoffen, dass er auf einem guten Weg ist“, freute sich Schwartz. Während die Langzeitverletzten Oguzhan Aydogan und Andreas Hofmann weiterhin ausfallen werden, steht hinter dem Einsatz von Anton Fink zumindest noch ein Fragezeichen. Der Angreifer, der beim 3:0-Erfolg in Rostock einen Treffer beisteuern konnte, hatte mit einer Grippe zu kämpfen und kehrte nach einer Laufeinheit am Mittwoch erst am Donnerstag ins Training zurück.

Während der Trend klar für die Blau-Weißen spricht, mahnt Coach Schwartz dennoch zur Vorsicht. „Zwickau ist eine kampfstarke, laufstarke und leidenschaftliche Truppe. Das wird kein Selbstläufer“, so der Übungsleiter. „Wir müssen unsere Art und Weise aus den letzten Spielen auf den Platz bringen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir nach dem Spiel drei Punkte mehr auf dem Konto haben.“

Felix-Benjamin Schwermer pfeift Heimspiel gegen den FSV Zwickau

Vorberichte von Corinna Müller-Kraus

DFB Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer aus Magdeburg wird das Heimspiel am Samstag gegen den FSV Zwickau (Anpfiff um 14:00 Uhr) leiten.

Der 30-Jährige hat bislang noch keine Partie mit KSC-Beteiligung gepfiffen. Somit wird das Heimspiel gegen den FSV Zwickau das erste KSC-Spiel unter seiner Leitung sein.
 

An den Seitenlinien wird Schwermer am Samstag von Marcel Unger (Halle / Saale) und Florian Lechner (Neuburg) unterstützt.

Gegner im Detail: Der FSV Zwickau

Vorberichte von Andreas Kleber

Am Samstag (14.00 Uhr, Wildparkstadion) ist der FSV Zwickau zum 16. Spieltag zu Gast in Karlsruhe. Wie gewohnt checken wir für euch den Gegner, diesmal haben wir uns tief in die Historie der Sachsen gestürzt.

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Obwohl sowohl der FSV Zwickau als auch der KSC auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken können, gab es bis dato noch kein offizielles Aufeinandertreffen beider Clubs. Grund genug, zunächst ein wenig auf die Historie unseres heutigen Gastes einzugehen. Gegründet wurde der FSV am 28. August 1912 in „Bräutigams Gasthof“ in Planitz, wo zunächst der Planitzer SC aus der Taufe gehoben wurde. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde der PSC aufgelöst und die Sportgemeinschaft Planitz als Nachfolgeverein gegründet. Bereits 1948 wurde mit dem Gewinn der Ostzonenmeisterschaft der erste große Titel eingefahren. Das Spiel gegen Westzonenmeister 1. FC Nürnberg um die gesamtdeutsche Meisterschaft fiel der politischen Entwicklung der Nachkriegszeit zum Opfer.

Nicht zuletzt aufgrund des Erfolgs der SG wurde die Mannschaft 1949 nach Zwickau delegiert, um fortan unter dem Namen Zentralsportgemeinschaft (ZSG) Horch Zwickau zu spielen. In der ZSG vereinten sich die SG Planitz, die SG Zwickau-Mitte, die SG Zwickau-West, die SG Cainsdorf sowie die SG Lichtentanne. Ein knappes Jahr nach der Zusammenlegung wurde das Team unter Trainer Hans Ulbricht erster Meister der DDR-Oberliga. Genau aus diesem Grund ziert heute ein Stern das Trikot des FSV unmittelbar über dem Vereinsemblem. Nach diversen sportlichen Hochs und Tiefs sowie weiteren Umbenennungen in BSG Motor Zwickau und BSG Sachsenring Zwickau, folgte am 1. Januar 1990 die Gründung des FSV Zwickau.

In der Saison 1995/1996 verpassten die Rot-Weißen den Aufstieg in die erste Liga als Fünfter nur um Haaresbreite. Was folgte war eine Zeit, die von Insolvenz und Abstiegen bis hinunter in die Landesliga geprägt war. Es dauerte elf lange Jahre, bis sich der FSV wieder berappelte und schließlich in der Spielzeit 2016/2017 nach dem Umweg über die Relegation den Aufstieg in die dritte Liga schaffte. Mit 56 Punkten belegten die Zwickauer letztlich einen mehr als respektablen fünften Platz, was im Umfeld Hoffnung auf eine ähnlich gute Folgesaison schürte.

Bislang allerdings läuft bei den Sachsen nicht viel zusammen. In der Liga liegt man nur drei Zähler vor einem Abstiegsplatz und im sächsischen Landespokal scheiterte die Truppe von Trainer Torsten Ziegner bereits im Achtelfinale mit 2:4 an Regionalligist BSG Chemie Leipzig. In einem Interview mit der „Bild“ schoss Ziegner nach der Pokalpleite scharf gegen seine Jungs: „Es sind zu viele Spieler bei uns dabei, die einen Vogel haben!“ Auch Zwickaus Sportchef David Wagner rechnete nach der Blamage mit den Akteuren um Kapitän Toni Wachsmuth ab: „So können wir das nicht weiterlaufen lassen!“ Ausgenommen von jeglicher Kritik ist Stürmer Ronny König, der in dieser Saison schon sechs Tore erzielte. „Wenn ich sehe, wie er mit 34 Jahren da vorn arbeitet und Gas gibt, sollten sich die anderen ernsthaft hinterfragen, ob sie das in den letzten Spielen auch so getan haben“, so Wagner. Personelle Konsequenzen brauch aber keiner der ersten Garde ernsthaft zu fürchten. Denn Fakt ist, dass es im Kader an Alternativen mangelt. Hinzu kommt, dass Ziegner derzeit einige Verletzte und gesperrte Spieler zu beklagen hat.

Torschütze & Kapitän im Interview nach dem 1:0

Spielberichte von Fabian Roth

Torschütze Daniel Gordon und Kapitän David Pisot schildern bei Wildpark TV ihre Eindrücke zum 1:0 Heimsieg gegen den FSV Zwickau.

Ziegner & Schwartz mit den Statements zum 1:0

Spielberichte von Fabian Roth

Die beiden Cheftrainer Torsten Ziegner und Alois Schwartz mit ihren Statements zum 1:0 Heimsieg des Karlsruher SC gegen den FSV Zwickau am 16. Spieltag der 3. Liga.

Fünfter Heimsieg in Folge: KSC bezwingt auch den FSV Zwickau

Spielberichte von Florian Kornprobst

Der Karlsruher SC bleibt im Wildpark eine Macht. Gegen den FSV Zwickau gelang den Badenern vor 10.800 Zuschauern ein verdienter 1:0-Heimsieg. Damit macht die Elf von Trainer Alois Schwartz in der Tabelle weiter Boden gut.

Der Chefcoach vertraute getreu dem Motto „Never change a winning team“ zum dritten Mal auf dieselbe Startelf. Das Team um Schleusener, Muslija und Co war bereits gegen Magdeburg und Rostock in der eingespielten Formation erfolgreich gewesen. Trotz Erkrankung unter der Woche stand auch Drittliga-Rekordtorschütze Anton Fink von Beginn an auf dem Rasen.

Knapp 500 Zwickauer Fans hatten sich per Sonderzug auf den Weg nach Karlsruhe gemacht und verspäteten sich aufgrund einer technischen Panne der Deutschen Bahn. Die Partie wurde deshalb mit 30 Minuten Verspätung angepfiffen.

Erstes Aufeinandertreffen
Beide Teams, die heute erstmals in ihrer Geschichte aufeinander trafen, starteten dann verhalten ins Spiel. Erst in der 12. Minute sahen die Zuschauer im Wildpark die erste Gelegenheit - vom FSV Zwickau. Aykut Öztürk steckte kurz vor dem Strafraum auf Fridolin Wagner durch, doch der Schuss des Angreifers ging einige Meter rechts am Tor vorbei. Für die erste Karlsruher Möglichkeit sorgte David Pisot, der nach einem Wanitzek-Freistoß per Kopf an die Kugel kam, dieser aber nicht den nötigen Druck verleihen konnte (14.).

In der 20. Minute prüfte dann Florent Muslija nach einem Dribbling erstmals FSV-Keeper Brinkies. Den flachen Schuss aus letztlich knapp 20 Metern konnte der Schlussmann allerdings zur Seite wegfausten. Anton Finks Versuch aus der zweiten Reihe wurde zur Ecke abgefälscht, die allerdings wirkungslos blieb (29.). Über weite Strecken standen beide Defensiven im ersten Durchgang sicher. Vor allem der zweikampfstarke Marcel Mehlem machte dabei auf Karlsruher Seite einen energischen und engagierten Eindruck. 41 Minuten waren gespielt, als wieder Wagner vor dem Karlsruher Tor auftauchte, den Ball allerdings über die Querlatte bugsierte.

Kopfball ins Glück
Für große Aufruhr sorgten kurz vor der Pause gleich zwei Karlsruher Aktionen: Camoglu dribbelte sich in den gegnerischen Strafraum und legte quer, allerdings verpassten sowohl Fink als auch Föhrenbach den Treffer knapp. Letztlich sprang dabei aber eine Ecke heraus, bei der der KSC endlich zu überzeugen wusste: Verteidiger Daniel Gordon schraubte sich am höchsten und sorgte per kraftvollem Kopfball für die befreiende 1:0-Führung in einer größtenteils chancenarmen Partie (44.).

KSC-Chancenplus im zweiten Durchgang
Zwickau starte einen Tick offensiver in den zweiten Durchgang, allerdings waren es die Badener, die die große Chance zum Ausbau der Führung hatten. Nach einer Ecke von Wanitzek stand Fabian Schleusener völlig frei, Torhüter Brinkies konnte dessen Kopfball aber abfangen (59.). Kurz darauf nahm Cheftrainer Alois Schwartz seinen ersten Wechsel des Spiels vor: Für Florent Muslija kam Marc Lorenz auf die linke Außenbahn.

Zwickau bemühte sich weiterhin um den Ausgleich, was dem KSC viele freie Räume ermöglichte. Mal um Mal konterten die Wildpark-Jungs, scheiterten aber oft am entscheidenden, letzten Pass. In der 73. Minute überwand Lorenz die Sachsen fast zum zweiten Mal: Der eingewechselte Mittelfeldspieler fasste sich aus 25 Metern ein Herz und zog einfach mal ab, Torhüter Brinkies konnte aber im letzten Moment die Arme hochreißen und das Leder zur Ecke lenken. Wanitzeks Versuch aus ähnlicher Distanz verfehlte sein Ziel dagegen ein gutes Stück (77.), Burak Camoglu scheiterte nur wenige Sekunden später wieder am Gäste-Keeper. Die Schlussviertelstunde, zu deren Auftakt Stroh-Engel für Fink ins Spiel kam, spielten die Karlsruher souverän herunter. Die Blau-Weißen ließen keine gegnerische Chance mehr zu, verpassten allerdings auch ihrerseits die frühere Entscheidung. Nach drei Minuten Nachspielzeit, in denen Martin Stoll noch Burak Camoglu ersetze, war der 1:0-Erfolg perfekt.

Der Karlsruher SC fuhr damit den fünften Heimsieg ohne Gegentor in Folge ein und bleibt im Wildpark weiter ungeschlagen. Mit 25 Zählern liegen die Badener zwar weiterhin auf dem 9. Rang der Tabelle, haben den Abstand auf die oberen Plätze allerdings weiter verkürzt. Am kommenden Freitag tritt die Elf von Alois Schwartz beim Spitzenreiter SC Paderborn an (19.00 Uhr, Benteler-Arena).

Karlsruher SC: Uphoff - Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach - Camoglu (90+1. Stoll), Mehlem, Wanitzek, Muslija (62. Lorenz) - Fink (75. Stroh-Engel), Schleusener. Bank: Orlishausen, Siebeck, Thiede, Luibrand. Trainer: Alois Schwartz.
FSV Zwickau: Brinkies - Wachsmuth, Barylla, Lange, Antonitsch - Wagner (72. Ferfelis), Könneke, Frick, Miatke (58. Göbel) - Öztürk, König. Bank: Cichos, Mauersberger, Eisele, Garbuschewski. Trainer: Torsten Ziegner.
Tor: 1:0 Gordon (44.)
Karten: König (52.), Antonitsch (59.),
Schiedsrichter: Felix-Benjamin Schwermer (Magdeburg)

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
3:0 17.11.17 19:00h
:
0:1 17.11.17 19:00h
:
4:1 17.11.17 19:00h
:
0:3 18.11.17 14:00h
:
2:1 18.11.17 14:00h
:
1:2 18.11.17 14:00h
:
1:0 18.11.17 14:00h
:
0:3 18.11.17 14:00h
:
2:2 18.11.17 14:00h
:
1:0 18.11.17 14:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
SC Paderborn 07
17 13 2 2 43:17 26 41
2.
1. FC Magdeburg
16 11 1 4 24:15 9 34
3.
Fortuna Köln
16 9 4 3 27:15 12 31
4.
SV Wehen Wiesbaden
16 9 3 4 31:11 20 30
5.
SpVgg Unterhaching
16 9 1 6 28:24 4 28
6.
SV Meppen
17 8 4 5 23:22 1 28
7.
SG Sonnenhof Großaspach
17 8 3 6 23:21 2 27
8.
Karlsruher SC
17 7 5 5 18:17 1 26
9.
FC Hansa Rostock
16 7 4 5 17:12 5 25
10.
Hallescher FC
16 5 5 6 25:24 1 20
11.
VfR Aalen
16 5 5 6 21:22 -1 20
12.
FC Carl Zeiss Jena
16 5 4 7 17:22 -5 19
13.
Sportfreunde Lotte
16 5 3 8 20:23 -3 18
14.
Chemnitzer FC
17 4 5 8 21:27 -6 17
15.
FC Würzburger Kickers
16 4 4 8 18:28 -10 16
16.
VfL Osnabrück
16 4 4 8 17:27 -10 16
17.
FSV Zwickau
16 4 4 8 15:26 -11 16
18.
SC Preußen Münster
17 3 6 8 16:24 -8 15
19.
SV Werder Bremen II
16 3 5 8 14:27 -13 14
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
16 2 4 10 9:23 -14 10
Karlsruher SC
4-4-1-1
32 Benjamin Uphoff
3 Daniel Gordon
5 David Pisot
25 Jonas Föhrenbach
35 Matthias Bader
8 Marcel Mehlem
23 Florent Muslija Marc Lorenz
10 Marvin Wanitzek
2 Burak Camoglu Martin Stoll
30 Anton Fink Dominik Stroh-Engel
24 Fabian Schleusener
Auswechselbank
27 Dominik Stroh-Engel Anton Fink
4 Martin Stoll Burak Camoglu
14 Alexander Siebeck
7 Marc Lorenz Florent Muslija
1 Dirk Orlishausen
21 Marco Thiede
29 Kai Luibrand
FSV Zwickau
4-4-2
1 Johannes Brinkies
20 René Lange
16 Anthony Barylla
14 Toni Wachsmuth
35 Nico Antonitsch
19 Davy Frick
28 Nils Miatke Ronny Garbuschewski
13 Mike Könnecke
12 Fridolin Wagner Dimitrios Ferfelis
10 Aykut Öztürk Christoph Göbel
15 Ronny König
Auswechselbank
18 Dimitrios Ferfelis Fridolin Wagner
9 Fabian Eisele
8 Christian Mauersberger
11 Ronny Garbuschewski Nils Miatke
6 Christoph Göbel Aykut Öztürk
30 Lukas Cichos
Match
Center
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