18. Spieltag
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Karlsruher SC
5:0
Preußen Münster
( 3:0 )
Schiedsrichter: Jablonski (Bremen)
Austragungsort: Wildparkstadion
Spielplan

Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen Preußen Münster

Vorberichte

Der KSC empfäng am heutigen Samstag (14.00 Uhr) zum vorletzten Heimspiel des Jahres den Tabellensechsten SC Preußen Münster. Wir haben vorab einen Blick auf die Statistik geworfen.

Treffsicher: KSC-Angreifer Marvin Pourié hat in den letzten vier Spielen jeweils mindestens einen Treffer erzielt.

Die Karlsruher und die Münsteraner treffen am Samstag zum neunten Mal in einem Pflichtspiel aufeinander. Der KSC siegte fünfmal (2 Remis, 1 Niederlage).

Beide Vereine waren 1963 Gründungsmitglieder der Bundesliga.

Die Blau-Weißen rangieren nach vier Siegen in Folge mit 32 Zählern aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Der SCP liegt mit drei Punkten weniger auf Rang sechs.

Das KSC-Sturmduo Anton Fink und Marvin Pourié hat bereits 15 Treffer erzielt. Münsters Rufat Dadashov und Martin Kobylanski kommen zusammen auf 14 Tore.

Der KSC hat unter der Woche noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Sercan Sararer verpflichtet. Für die heutige Partie sei der Neuzugang aber noch kein Thema, sagte Cheftrainer Alois Schwartz am Donnerstag.

KSC-Mittelfeldspieler Marc Lorenz spielte sowohl in der Jugend als auch später als Profi für die Preußen. Von 2009 bis 2011 absolvierte er 52 Partien und erzielte dabei vier Tore.

Jablonski pfeift Heimspiel gegen Münster

Vorberichte

DFB-Schiedsrichter Sven Jablonski aus Bremen pfeift am Samstag (14.00 Uhr) das Heimspiel des KSC gegen den SC Preußen Münster.

Der 28-Jährige arbeitet im Hauptberuf als Bankkaufmann und hat seit 2011 insgesamt 55 Drittliga-Partien geleitet. Hinzu kommen Einsätze in der 2. Bundesliga (34 Spiele, seit 2014) und seit der vergangenen Saison auch 13 Spielleitungen in der Bundesliga.

Für Jablonski ist es die insgesamt sechste Partie mit KSC-Beteiligung und die Dritte in diesem Jahr. Zuerst pfiff er im Januar 2018 das Heimspiel der Blau-Weißen gegen die SpVgg Unterhaching, dann Ende Juli das Eröffnungsspiel der Saison 2018/19 zwischen Eintracht Braunschweig und dem KSC.

Aus Bremen kommen auch Jablonskis Assistenten Thomas Gorniak und Simon Rott.

 

"Die Punkte im Wildpark behalten": KSC will gegen Münster fünften Sieg in Folge

Vorberichte von David Ruf

Im Jahresendspurt trifft der KSC am Samstag (14.00 Uhr) im Wildpark mit dem Tabellensechsten SC Preußen Münster auf eines der Überraschungsteams der aktuellen Drittliga-Saison. Alle drei Punkte sollen dennoch im Wildpark bleiben, sagten Cheftrainer Alois Schwartz und Mittelfeldmann Burak Camoglu am Donnerstag.

"Münster ist stabile Mannschaft, die einen guten Ball spielt und vorne ihre Qualitäten hat", so Schwartz mit seiner Einschätzung. "Da wartet ein hartes Stück Arbeit auf uns." Aufgrund des Vorsprungs von drei Punkten auf den SCP sei es wichtig, solche Spiele zu gewinnen, sagte Camoglu. "Wir wollen wir Punkte natürlich im Wilpark behalten."

In personeller Hinsicht deuten sich gegenüber der Partie am letzten Sonntag in Großaspach keine großen Änderungen an. Justin Möbius fehlt weiterhin wegen eines Schleudertraumas und hinter einem Mitwirken von Alexander Groiß steht wegen seines Trainingsrückstands nach Problemen am Bauchmuskel zumindest noch ein großes Fragezeichen.

Mit Sercan Sararer hat Schwartz seit Mittwoch eine weitere personelle Alternativen für die Außenbahnen im Mittelfeld zur Verfügung. Der Neuzugang hat ebenfalls noch Trainingsrückstand und ist noch keine Alternative für die Partie am Samstag. "Mit ihm müssen wir Geduld haben", forderte Schwartz. "Er hat lange nicht gespielt und war verletzt. Wir werden ihn so aufbauen, dass er uns zu gegebener Zeit helfen kann."

Fünfter Sieg in Folge: KSC schlägt Münster deutlich

Spielberichte

Der KSC bleibt weiter in der Erfolgsspur. Gegen den SC Preußen Münster gelang den Badnern ein ungefährderter 5:0 (3:0)-Heimerfolg. Burak Camoglu schnürrte vor 10.613 Zuschauern einen Doppelpack, musste jedoch auch verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Cheftrainer Alois Schwartz vertraute auf dieselbe Elf, die in der Vorwoche einen 2:1-Auswärtssieg bei der SG Sonnenhof Großasapach geholt hatte. Nur auf der Bank gab es einen Wechsel: für Vujinovic rutsche Malik Batmaz in den Kader.

Im Karlsruher Dauerregen entwickelte sich zu Beginn eine ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften hatten Schwierigkeiten mit dem nassen Geläuf im Wildparkstadion, arrangierten sich jedoch mit der Zeit immer besser damit. Nach geschlagenen 22 Minuten gelang dem KSC die erste Torannäherung, Pourié legte im Strafraum auf Lorenz ab, der von Linksaußen aber über das SCP-Tor zielte.

In der Folge waren die Hausherren die aktivere Mannschaft und verlagerten das Spielgeschehen fast dauerhaft in die gegnerische Hälfte. Wirklich gefährlich vor das Tor von Schulze Niehues kamen die Blau-Weißen allerdings vorerst nicht. Erst in der 30. Spielminute tauchte Marvin Pourié wieder im gegnerischen Strafraum auf und wurde dabei von Schweers zu Boden gerissen. Schiedsrichter Jablonski zögerte bei der strittigen Entscheidung nicht lange und zeigte auf den Punkt. Toni Fink trat an und ließ dem Münsteraner Schlussmann mit einem flachen Schuss ins linke Eck keine Chance (31.). Es war der siebte Saisontreffer des Drittliga-Rekordtorschützen.

Nach 35. Minuten holte sich Daniel Gordon eine gelbe Karte für ein taktisches Foul im Mittelfeld ab. Keine Minute später sah auch der nächste SCP-Akteur eine Karte – und zwar die rote: Kittner grätschte dem nach einer Preußen-Aktion durchstartenden Lorenz von hinten in die Beine (37.). Die Partie wurde immer hitziger, dafür sorgte auch die nächste Situation. Nach Foul von Braun an den vorbeiziehen Stiefler zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt. Diesmal trat der Ex-Münsteraner Lorenz an – und auch er schob flach links ein (41.). Drei Minuten später stellte der KSC die Weichen endgültig auf den nächsten Heimsieg. XY schickte Camoglu auf die Reise, der Rechtsaußen zog von links in den Strafraum und bugsierte den Ball zur 3:0-Halbzeitführung in die Maschen.

Mit Wechseln starteten beide Teams in den zweiten, regenfreien Durchgang: Beim KSC ersetzte Kobald den gelb-rot gefährdeten Daniel Gordon, bei Preußen Münster kam Cueto für Warschewski und Scherder für Rodrigues Pires. Die erste Gelegenheit nach der Pause hatte Stiefler, für den Pourié abgelegt hatte. Allerdings wurde sein Schuss zur Ecke abgefälscht (54).

In Überzahl war der KSC die tonangebende Mannschaft, zwei Minuten später sorgte Burak Camoglu für den nächsten Streich! Von Wanitzek angespielt zog der 22-Jährige in die Mitte und schlenzte den Ball mit dem rechten Fuß zum 4:0 in den Knick – keine Chance für Schulze Niehues. Der bedingungslos kämpfende Doppeltorschütze knickte in der 64. Minute um, es konnte verletzungsbedingt nicht weitergehen, Choi kam für ihn in Spiel. Das fünfte Tor lag in der Luft, aber Choi und Pourié rutschten an der scharfen Hereingabe von Roßbach vorbei (67.). Wenige Minuten später verzog Pourié nach einer guten Kombination freistehend.

In der 78. Spielminute bugsierte Schweers eine Fink-Flanke fast ins eigene Tor, der Ball flog aber knapp über die Latte. Nach der anschließenden Ecke war KSC-Toptorschütze Marvin Pourié zur Stelle und netzte den Ball aus dem Gewühl zum 5:0-Endstand ein. Es war sein sechster Treffer im fünften Spiel in Folge, ehe er unter den Sprechgesängen der KSC-Fans für Saliou Sané ausgewechselt wurde (83.).

Einziger Wermutstropfen bleibt die fünfte gelbe Karte für Marc Lorenz und die daraus resultierende Sperre für das Spitzenspiel beim Halleschen FC am kommenden Samstag. Anpfiff im Erdgas Sportpark ist um 14.00 Uhr.

Die Partie im Stenogram:

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon (46. Kobald), Pisot, Roßbach – Lorenz, Stiefler, Wanitzek, Camoglu (65. Choi) – Fink, Pourié (83. Sané). Bank: Müller, Kircher, Hanek, Batmaz. Trainer: Alois Schwartz.

SC Preußen Münster: Schulze Niehues – Hoffmann, Kittner, Schweers, Menig – Rodrigues Pires (46. Scherder), Braun, Klingenburg – Warschewski (46. Cueto), Kobylanski, Rühle (62. Borgmann). Bank: Schnitzler, Müller, Tezel, Scherder, Heinrich. Trainer: Marco Antwerpen.

Tore: 1:0 Fink (31., FE), 2:0 Lorenz (42., FE), 3:0, 4:0 Camoglu (44., 56.), 5:0 Pourié (80.)
Gelbe Karten: Gordon (35.), Lorenz (90.) - Warschewski (19.), Rodrigues Pires (24.), Schulze Niehues (44.)
Rote Karte: Kittner (37.)
Zuschauer: 10.613
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

18. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
0:1 08.12.2018 14:00h
:
3:3 09.12.2018 14:00h
:
2:1 08.12.2018 14:00h
:
2:1 08.12.2018 14:00h
:
0:0 09.12.2018 13:00h
:
0:0 08.12.2018 14:00h
:
1:2 07.12.2018 19:00h
:
0:0 08.12.2018 14:00h
:
-:- 10.12.2018 19:00h
:
5:0 08.12.2018 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
18 10 7 1 27:13 14 37
2.
Karlsruher SC
18 10 5 3 30:19 11 35
3.
KFC Uerdingen 05
18 11 1 6 24:19 5 34
4.
Hallescher FC
18 10 3 5 23:16 7 33
5.
SpVgg Unterhaching
18 7 10 1 37:19 18 31
6.
Preußen Münster
18 9 2 7 28:25 3 29
7.
SV Wehen Wiesbaden
18 8 3 7 35:25 10 27
8.
Hansa Rostock
18 7 5 6 26:27 -1 26
9.
1860 München
18 5 8 5 27:19 8 23
10.
Würzburger Kickers
18 6 5 7 25:21 4 23
11.
Sportfreunde Lotte
18 5 7 6 18:21 -3 22
12.
1. FC Kaiserslautern
18 5 7 6 21:28 -7 22
13.
Energie Cottbus
18 5 5 8 23:30 -7 20
14.
FSV Zwickau
17 4 7 6 20:21 -1 19
15.
SG Sonnenhof Großaspach
17 3 10 4 15:16 -1 19
16.
SV Meppen
18 5 4 9 24:29 -5 19
17.
Fortuna Köln
18 5 4 9 17:34 -17 19
18.
Carl Zeiss Jena
18 4 5 9 24:36 -12 17
19.
VfR Aalen
18 3 7 8 22:29 -7 16
20.
Eintracht Braunschweig
18 1 7 10 19:38 -19 10
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Stiefler
MIT Wanitzek
MIT Camoglu
MIT M. Lorenz
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR S. Müller
Kircher
Hanek
Batmaz
Eingewechselt
Kobald
Choi
Sané
Preußen Münster
TOR Schulze Niehues
DEF Menig
DEF Schweers
DEF Kittner
DEF P. Hoffmann
MIT Braun
MIT Klingenburg
MIT Rodrigues Pires
ANG Rühle
ANG Kobylanski
ANG Warschewski
Auswechselbank
TOR Schnitzler
Tezel
Heinrich
P. Müller
Eingewechselt
Scherder
Cueto
Borgmann
Match
Center
5:0
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