12. Spieltag
x
Karlsruher SC
2:0
FC Würzburger Kickers
Zuschauerzahl: 9432
Schiedsrichter: Florian Heft
Austragungsort: Wildparkstadion
Gelbe Karte
25. Spielminute
Fabian Schleusener
Tor:
1 : 0
34. Spielminute
Fabian Schleusener
Gelbe Karte
74. Spielminute
Marvin Wanitzek
Tor:
2 : 0
89. Spielminute
Fabian Schleusener

Duell mit den Würzburger Kickers: KSC will dritten Heimsieg in Folge

Vorberichte von David Ruf

Nach der Länderspielpause und dem Halbfinal-Einzug im bfv-Rothaus-Pokal greift der KSC mit dem Heimspiel gegen den FC Würzburger Kickers (Samstag, 14.00 Uhr / Wildparkstadion) wieder ins Geschehen der 3. Liga ein. Gegen die Franken wollen die Blau-Weißen ihren dritten Heimsieg in Folge einfahren.

Beide Teams sind neu in der 3. Liga und haben einen großen Umbruch hinter sich. „Das ist alles kein Selbstläufer, das haben wir jetzt auch mitbekommen“, sagte Cheftrainer Alois Schwartz vor dem Aufeinandertreffen mit dem 17. der aktuellen Tabelle. „Den Würzburgern geht es ähnlich. Sie sind aber trotzdem sehr gefährlich, gerade auch wenn man sieht, dass sie acht ihrer zehn Punkte auswärts geholt haben. Da müssen wir sehr auf der Hut sein.“

Würzburgs Michael Schiele, Interimstrainer für den am 2. Oktober entlassenen Stephan Schmidt, sieht den KSC individuell sehr stark besetzt. „Wir wollen aber selbstbewusst auftreten und mutig agieren“, sagte der 39-Jährige auf der Website der Franken.

Kai Bülow, Andreas Hofmann und Oguzhan Aydogan fehlen Schwartz unterdessen verletzungsbedingt gegen Würzburg. Während Bülow und Hofmann in der Reha Fortschritte machen, wurde Aydogan erst am Mittwoch erfolgreich am Meniskus operiert. „Wir hoffen, dass er bald wiedergenesen ist und zu uns stoßen kann“, sagte Schwartz, dem auch der bei der U17-Weltmeisterschaft in Indien weilende Malik Karaahmet nicht zur Verfügung steht.

Besonderes Spiel für Pisot
David Pisot, in der vergangenen Spielzeit im Trikot der Kickers aktiv, bekannte, dass die Partie am Samstag für ihn eine Besondere sei. „Ich war zwar nur ein Jahr in Würzburg aktiv, aber es ist immer ein besonderes Spiel, wenn man gegen einen ehemaligen Verein antritt. Am Samstag gibt es aber keine Freundschaft, da wollen wir die drei Punkte in Karlsruhe behalten“, sagte Pisot, aufgrund von Bülows Verletzung derzeit amtierender Kapitän der Badener.

Grundlage für einen Sieg soll auch am Samstag eine stabile Defensive sein. „Wir wollen erstmal hinten wieder gut stehen und vorne haben wir die Qualität, um immer ein Tor zu machen. Das muss unser Ziel sein“, sagte Pisot.

Alois Schwartz & David Pisot Statements vor dem Heimspiel gegen Würzburg

Vorberichte von Fabian Roth

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz und Kapitän David Pisot waren heute bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel (Anpfiff 14 Uhr) gegen die Würzburger Kickers. Wir haben mit David nach der PK ein längeres Interview geführt.

Doppeltorschütze und Torhüter im Interview nach dem 2:0

Spielberichte

Doppeltorschütze Fabian Schleusener und Torhüter Benjamin Uphoff im Interview mit Wildpark TV nach dem 2:0 Heimsieg gegen die Würzburger Kickers.

Die Statements der Cheftrainer nach dem 2:0 im Wildpark

Spielberichte von Fabian Roth

Kickers Cheftrainer Michael Schiele und KSC-Cheftrainer Alois Schwartz mit den Statements nach dem 2:0 Heimsieg des Karlsruher SC gegen die Würzburger Kickers.

Schleusener trifft doppelt: KSC feiert dritten Heimsieg in Folge

Spielberichte von David Ruf

Der KSC baut den heimischen Wildpark immer mehr zur Festung aus: Fabian Schleuseners Doppelpack bescherte den Blau-Weißen im Spiel gegen den FC Würzburger Kickers (2:0) am Samstag den dritten Heimsieg in Folge.

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz brachte im Vergleich zur Niederlage beim SV Meppen vor 13 Tagen mit Burak Camoglu nur einen Neuen. Der leicht angeschlagene Anton Fink nahm dafür  auf der Bank Platz. Im Angriff agierte Schleusener, der zuletzt bereits im bfv-Pokal-Viertelfinale beim FC Nöttingen zwei Treffer erzielen konnte.

Die 9.432 Zuschauer im Wildparkstadion erlebten bei sommerlichen Temperaturen eine zähe Anfangsphase. Der KSC war zwar bemüht, das Spiel zu machen, hochkarätige Möglichkeiten bleiben zunächst jedoch aus. Am gefährlichsten wurde es noch in der 9. Minute, als Marc Lorenz einen Freistoß aus 25 Metern knapp über den Kasten der Gäste setzte. Marvin Wanitzeks flacher Distanzschuss stellte Gästekeeper Wolfgang Hesl hingegen vor keine großen Probleme (18.).

Gefährlicher wurde es allerdings auf der Gegenseite, wo Torwart Benjamin Uphoff die Hausherren gegen Felix Müller gleich zweimal vor einem Rückstand bewahren konnte. Zunächst wehrte er den Ball nach der Flanke von Patrick Göbel gegen Müller mit der Hand ab, dann war er mit dem Fuß zur Stelle, als der Würzburger nach Orhan Ademis Pass am linken Pfosten auftauchte (10., 20.).

Der KSC wiederum tastete sich über Standardsituationen vor in Richtung eigener Führung, der Ex-Würzburger David Pisot stand dabei zweimal im Vordergrund. Auf Vorlage von Lorenz per Freistoß und nach einem Eckball kam der KSC-Kapitän an den Ball, traf mit seinen Direktabnahmen aber jeweils nur einen Gegenspieler.

Den verdienten KSC-Führungstreffer leitete Wanitzek mit einem Eckball ein. Über Umwege kam der Ball nach seiner Ecke zu Burak Camoglu. Dessen Heber über die Würzburger Abwehr hinweg landete beim gestarteten Schleusener, der Hesl keine Chance ließ. Das 1:0 bedeutete gleichzeitig auch den Halbzeitstand, weil Lorenz seine Direktabnahme aus spitzem Winkel nur knapp rechts am Tor vorbeisetzte.

Beide Teams gingen personell unverändert in den zweiten Durchgang, in dem der KSC weiter das dominantere Team war, ähnlich wie im ersten Durchlauf, aber zunächst nicht zu weiteren Möglichkeiten kam. So dauerte es bis zur 63. Minute, als Camoglu das Leder von der Grundlinie in Richtung Tor hob, doch der Ball sprang nicht hinter die Linie.

Auf der anderen Seite hatten die Karlsruher auch im zweiten Spielabschnitt gleich zweimal Glück: Uphoff konnte den Schuss des eingewechselten Dominik Baumann in der 64. Minute im Nachfassen entschärfen und Ademi traf sieben Minuten später aus spitzem Winkel nur das Außennetz.

Drittliga-Debüt für Thiede
Beim KSC nahm Schwartz in der 73. Minute den ersten Wechsel vor, Neuzugang Marco Thiede, bereits im bfv-Pokal zum Einsatz gekommen, feierte damit sein Drittliga-Debüt im KSC-Dress.

Eine Minute vor dem Ende schnürte Schleusener dann seinen nächsten Doppelpack. Im Mittelfeld zündete der 25-Jährige den Turbo und konnte ein feines Solo mit seinem vierten Saisontreffer abschließen.

Mit dem vierten Heimsieg der Saison im Rücken geht es am kommenden Samstag zum Gastspiel beim SC Preußen Münster. Bei den Ostwestfalen will man dann nachlegen und endlich den ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit einfahren.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC:
Uphoff - Bader, Pisot, Gordon, Föhrenbach - Mehlem, Wanitzek - Camoglu, Muslija (86. Siebeck), Lorenz (74. Thiede) - Schleusener. Bank: Orlishausen, Zawada, Stroh-Engel, Fink, Leo. Trainer: Alois Schwartz.

FC Würzburger Kickers: Hesl - Ahlschwede, Wagner (67. Mast), Neumann, Uzelac – Taffertshofer (77. Königs), Nikolaou - Göbel, Müller, Bytyqi (61. Baumann) - Ademi. Bank: Drewes, Syhre, Skarlatidis, Schuppan. Trainer: Michael Schiele.

Tore: 1:0 Schleusener (34.), 2:0 Schleusener (89.)
Gelbe Karten: Schleusener (25.), Wanitzek (74.) / -
Schiedsrichter: Florian Heft (Neuenkirchen)
Zuschauer: 9.234

Ergebnisse

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:0 13.10.17 19:00h
:
3:0 13.10.17 19:00h
:
0:2 13.10.17 19:00h
:
3:1 14.10.17 14:00h
:
1:0 14.10.17 14:00h
:
2:0 14.10.17 14:00h
:
7:1 14.10.17 14:00h
:
0:1 14.10.17 14:00h
:
1:0 14.10.17 14:00h
:
2:2 14.10.17 14:00h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
SC Paderborn 07
12 10 1 1 33:14 19 31
2.
1. FC Magdeburg
12 10 0 2 22:10 12 30
3.
Fortuna Köln
12 8 3 1 23:10 13 27
4.
SV Wehen Wiesbaden
12 7 2 3 20:8 12 23
5.
SpVgg Unterhaching
12 7 1 4 22:17 5 22
6.
FC Hansa Rostock
13 5 4 4 13:9 4 19
7.
SV Meppen
12 5 3 4 16:16 0 18
8.
SG Sonnenhof Großaspach
13 5 3 5 15:20 -5 18
9.
Karlsruher SC
12 4 3 5 12:16 -4 15
10.
VfR Aalen
12 3 5 4 16:14 2 14
11.
Sportfreunde Lotte
12 4 1 7 14:16 -2 13
12.
Hallescher FC
12 3 4 5 19:22 -3 13
13.
Chemnitzer FC
13 3 4 6 18:21 -3 13
14.
FSV Zwickau
12 3 4 5 12:17 -5 13
15.
FC Carl Zeiss Jena
12 3 4 5 10:15 -5 13
16.
SV Werder Bremen II
12 3 4 5 12:18 -6 13
17.
SC Preußen Münster
12 3 3 6 12:13 -1 12
18.
FC Würzburger Kickers
12 2 4 6 13:21 -8 10
19.
VfL Osnabrück
13 2 4 7 9:23 -14 10
20.
FC Rot-Weiß Erfurt
12 2 3 7 6:17 -11 9
Karlsruher SC
4-2-3-1
32 Benjamin Uphoff
5 David Pisot
25 Jonas Föhrenbach
35 Matthias Bader
3 Daniel Gordon
7 Marc Lorenz Marco Thiede
10 Marvin Wanitzek
24 Fabian Schleusener
2 Burak Camoglu
8 Marcel Mehlem
23 Florent Muslija Alexander Siebeck
Auswechselbank
1 Dirk Orlishausen
30 Anton Fink
21 Marco Thiede Marc Lorenz
31 Giuseppe Leo
9 Oskar Zawada
27 Dominik Stroh-Engel
14 Alexander Siebeck Florent Muslija
FC Würzburger Kickers
4-4-2
1 Wolfgang Hesl
29 Sebastian Neumann
15 Franko Uzelac
6 Kai Wagner Dennis Mast
2 Maximilian Ahlschwede
8 Emanuel Taffertshofer Marco Königs
31 Patrick Göbel
7 Felix Müller
11 Enis Bytyqi Dominic Baumann
4 Jannis Nikolaou
19 Orhan Ademi
Auswechselbank
9 Dominic Baumann Enis Bytyqi
18 Simon Skarlatidis
3 Anthony Syhre
21 Patrick Drewes
16 Dennis Mast Kai Wagner
10 Marco Königs Emanuel Taffertshofer
27 Sebastian Schuppan
Match
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