38. Spieltag
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Karlsruher SC
2:3
Hallescher FC
( 1:1 )
Zuschauerzahl: 15232
Schiedsrichter: Rafalski (Bad Zwesten)
Austragungsort: Wildparkstadion
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Matchfacts: Alles Wissenswerte zum Heimspiel gegen den Halleschen FC

Vorberichte von David Ruf

Am letzten Spieltag der 3. Liga trifft der KSC, der bereits als Aufsteiger feststeht, am Samstag (13.30 Uhr) auf den Halleschen FC. Wir haben alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zu dieser Partie gesammelt.

Der KSC konnte durch den 4:1-Erfolg in Münster bereits am letzten Samstag die Rückkehr in die 2. Bundesliga perfekt machen. Dem Halleschen FC ist der vierte Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Damit sind die Hallenser für den DFB-Pokal 2019/20 qualifiziert.

Der KSC ist in den bisherigen fünf Duellen mit dem Halleschen FC noch ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis).

Das Hinspiel in Halle konnte der KSC im Dezember mit 3:0 für sich entscheiden. Anton Fink (2) und Marvin Pourié erzielten die Treffer in der Saalestadt.

Die Karlsruher haben ihre letzten vier Partien allesamt gewonnen und sind seit insgesamt sechs Partien ungeschlagen.

Mit nur 32 Gegentoren in der bisherigen Saison stellt der Hallesche FC die zweitbeste Abwehr der Liga, nur der Meister VfL Osnabrück fing sich weniger Tore ein.

KSC-Angreifer Marvin Pourié hat beste Chancen, erfolgreichster Drittliga-Torschütze der Saison zu werden. Er führt die Rangliste mit 22 Treffern klar vor dem Wiesbadener Manuel Schäffler (15) an.

Im Kader des HFC steht mit Mathias Fetsch ein Spieler mit KSC-Vergangenheit. Fetsch, von 1996 bis 2008 im KSC-Talentteam und beim KSC II aktiv, traf in dieser Spielzeit in 32 Partien 8 Mal.

Unter dem zu Saisonbeginn neu verpflichteten Trainer Torsten Ziegner holten die Hallenser in den bisherigen 37 Spielen 63 Zähler - Rekord für den HFC in der 3. Liga.

Ziegner war in der Saison 2002/03 beim FC Rot-Weiß Erfurt Spieler unter dem damaligen Coach Alois Schwartz.

Karlsruhe und Halle an der Saale sind seit 1987 Partnerstädte.

Martin Röser kam zu Beginn dieser Spielzeit vom HFC zu den Blau-Weißen. Zwei Saisons hatte er vorher bei den Saalestädtern verbracht und in dieser Zeit 13 Mal getroffen.

Karlsruher Aufsteiger empfangen Halle: "Wir wollen ein Fußballfest feiern"

Vorberichte von David Ruf

Nach dem bereits feststehenden Aufstieg in die 2. Bundesliga können die KSC-Profis ohne Druck in das letzte Saisonspiel gehen und befreit aufspielen. „Das hat sich die Mannschaft verdient“, betonte Kapitän David Pisot vor der Partie gegen den Halleschen FC (Samstag, 13.30 Uhr / Wildparkstadion).

Die Laune im Wildpark ist seit der Gewissheit, dass es mit der Zweitliga-Rückkehr geklappt hat, prächtig. Entsprechend gelöst gab sich auch Cheftrainer Alois Schwartz am Donnerstag. „Wir haben uns diesen Aufstieg durch eine tolle und konstante Mannschaftsleistung erarbeitet“, lobte der 52-Jährige. Als er im August 2017 in den Wildpark gekommen war, hatte Schwartz Stabilität und Kontinuität als Ziele ausgegeben. „In den 69 Spielen seither haben wir 135 Punkte geholt. Dafür ziehe ich den Hut vor meiner Mannschaft.“

„Jetzt wollen wir unseren Fans den Heimsieg schenken. Sie haben uns über die gesamte Saison zuhause und auswärts vorbildlich unterstützt. Auch das hat Punkte gebracht“, so Schwartz. Den Dank des Coaches gab es auch für das gesamte Trainerteam, die medizinische Abteilung („Wir hatten die ganze Saison über nur wenig Verletzte“), das KSC-Präsidium („Es war immer eine gute Zusammenarbeit“), die Medienvertreter und Sportdirektor Oliver Kreuzer. „Wir haben eine sehr gute, kommunikative und freundschaftliche Zusammenarbeit, die gefruchtet hat.“

Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft

Alois Schwartz

Gefruchtet hat auch das Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft. Der Lohn für Kapitän Pisot und seine Mitspieler sind der vorzeitige Aufstieg und ein Spiel ohne Druck gegen den HFC. „Das ist genau das, was wir uns erträumt haben. Wir wollen ein Fußballfest feiern. Jeder von uns freut sich riesig, wir genießen das einfach.“

Gegen die Hallenser, für die es als Tabellenvierter ebenfalls um nichts mehr geht, muss Trainer Schwartz auf mehreren Positionen umbauen. Neben Ersatzkeeper Sven Müller fehlen auch Marc Lorenz und Manuel Stiefler (beide Oberschenkelprobleme) sowie Alexander Groiß (Schambein). Deshalb sollen gegen Halle auch Spieler zum Zug kommen, die zuletzt weniger Einsatzzeiten bekommen hatten. Darunter wird wohl Martin Röser sein, dem in Münster sein erster Saisontreffer gelungen war.

Niederlage gegen Halle tut Feierstimmung im Wildpark keinen Abbruch

Spielberichte von David Ruf

Feierstimmung im Wildpark: Nach dem bereits feststehenden Aufstieg des KSC in die 2. Bundesliga feierten die 15.232 Besucher ein rauschendes Fußballfest. Die 2:3-Niederlage auf dem Rasen gegen den Halleschen FC geriet zur Nebensache.

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz musste gegen die Saalestädter auf die verletzten Marc Lorenz und Manuel Stiefler (beide Oberschenkelprobleme) sowie Alexander Groiß (Schambein) verzichten. Für Groiß rückte Kyoung-Rok Choi in die Anfangsformation. Erneut von Beginn an ran durfte Martin Röser, dem am letzten Samstag in Münster sein erster Saisontreffer gelungen war.

Vor dem Abpfiff durften die KSC-Verantwortlichen am Spielfeldrand die Glückwünsche des Karlsruher Oberbürgermeisters Frank Mentrup und des Karlsruher Gemeinderats zum Aufstieg entgegennehmen. Zudem hieß es, Abschied zu nehmen von Torwarttrainer Kai Rabe, der den KSC nach acht Jahren am Saisonende verlassen wird. Verabschiedet wurde auch Urgestein Martin Stoll, der seine Karriere beenden wird. Stoll wurde nach Jahren im KSC-Talentteam im Jahr 2003 Profi und feierte mit dem Team die Aufstiege 2007, 2013 und 2019. Im Sommer 2009 wechselte er nach Aarau, ehe er über die Stationen Hansa Rostock und Dynamo Dresden im Jahr 2013 in den Wildpark zurückkehrte.

Obwohl es für die bereits aufgestiegenen Karlsruher und die auf Rang vier postierten Hallenser um nichts mehr ging, machten beide Teams in der Anfangsphase deutlich, dass sie zum Saisonabschluss die drei Punkte holen wollen. Beide Defensivreihen ließen aber zunächst keine Angriffe des Gegners zu. Ein Hauch von Gefahr entstand erst nach 14 Minuten, als Bentley Bexter Bahn und Pascal Sohm mit dem Kopf nach Kilian Pagliucas Flanke knapp verpassten. Für den KSC vergab Drittliga-Torschützenkönig Marvin Pourié nach 21 Minuten, als er einen Schuss aus kurzer Distanz knapp links am Tor vorbeischoss. KSC-Keeper Benjamin Uphoff musste erstmals nach 28 Minuten eingreifen, konnte Björn Kopeks Distanzschuss jedoch entschärfen. Nicht von Erfolg gekrönt war auch Daniel Gordons Versuch per Kopf im Anschluss an einen Wanitzek-Freistoß: Der Ball landete auf dem Tornetz. Das erste Tor machten dann die Gäste nach 40 Minuten, als Pascal Sohm eine Flanke von Niklas Landgraf zum Führungstreffer vollenden konnte.

Wenige Sekunden vor der Pause bot sich den Hausherren in der Partyhochburg Wildparkstadion die Chance zum Ausgleich, als Schiedsrichterin Katrin Rafalski nach einem Foul an Burak Camoglu auf Strafstoß entschied. Anton Fink verwandelte mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck zum 1:1-Pausenstand. Für den Drittliga-Rekordtorschützen war es der 15. Saisontreffer.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte HFC-Trainer Torsten Ziegner, einst in Erfurt unter dem heutigen KSC-Coach Alois Schwartz aktiv, Braydon Marvin Manu für Pagliuca. Ähnlich wie im ersten Durchgang tat sich auch im zweiten Spielabschnitt zunächst nichts vor beiden Toren. Erst nach 66 Minuten hatten die KSC-Fans den Torschrei wieder auf den Lippen. Zunächt konnte Marvin Ajani Finks Schuss auf der Linie entschärfen. Nur wenige Sekunden später scheiterte Fink an Keeper Eisele, auch Pourié konnte den Abpraller nicht im Tor unterbringen (67.).

Schwartz reagierte und brachte anschließend Justin Möbius für Choi. Den zweiten Treffer machten dennoch die Gäste: Manu nagelte die Kugel aus spitzem Winkel zum 2:1 für die Gäste in die Maschen (72.). Der Feierstimmung im Wildpark tat dies dennoch keinen Abbruch und einen Gänsehautmoment erlebten die 15.232 Besucher nach 76 Minuten, als Trainer Schwartz Martin Stoll zu seinem letzten Ligaeinsatz auf den Platz schickte. KSC-Urgestein Stoll nahm fortan in der Innenverteidigung den Platz neben Kapitän Pisot ein. Doch auch Stoll konnte in der 80. Minute den dritten Treffer der Gäste zum 3:1 durch den eingewechselten Maximilian Pronichev nicht verhindern. Für den KSC reichte es nur noch zum Anschlusstreffer durch einen direkt verwandelten Freistoß durch Wanitzek (88.).

Der KSC beendet die Spielzeit damit mit 71 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Ein Pflichtspiel steht für die Blau-Weißen noch an, ehe es in den wohlverdienten Urlaub geht. Am kommenden Sonntag (14.00 Uhr) geht es im Wildpark im Finale des bfv-Rothaus-Pokals gegen den SV Waldhof Mannheim.

Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon (76. Stoll), Pisot, Roßbach - Camoglu, Choi (67. Möbius), Wanitzek, Röser - Fink (83. Batmaz), Pourié. Bank: Kaiser, Sané, Sararer, Hanek. Trainer: Alois Schwartz.

Hallescher FC: Eisele - Schilk, Heyer, Landgraf - Ajani, Jopek, Bahn, Kastenhofer - Guttau (85. Fiedler) - Sohm (72. Pronichev), Pagliuca (46. Manu). Bank: Müller, Tuma, Arkenberg. Trainer: Torsten Ziegner.

Tore: 0:1 Sohm (40.), 1:1 Fink (45.+1, Foulelfmeter), 1:2 Manu (72.), 1:3 Pronichev (80.), 2:3 Wanitzek (88.)
Gelbe Karten: - / Bahn (33.)
Zuschauer: 15.232
Schiedsrichterin: Katrin Rafalski (Bad Zwesten)

38. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
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2:3 18.05.2019 13:30h
:
2:0 18.05.2019 13:30h
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0:2 18.05.2019 13:30h
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4:0 18.05.2019 13:30h
:
4:2 18.05.2019 13:30h
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1:2 18.05.2019 13:30h
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1:4 18.05.2019 13:30h
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2:3 18.05.2019 13:30h
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1:1 18.05.2019 13:30h
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1:1 18.05.2019 13:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
VfL Osnabrück
38 22 10 6 56:31 25 76
2.
Karlsruher SC
38 20 11 7 64:38 26 71
3.
SV Wehen Wiesbaden
38 22 4 12 71:47 24 70
4.
Hallescher FC
38 19 9 10 47:34 13 66
5.
Würzburger Kickers
38 16 9 13 56:45 11 57
6.
Hansa Rostock
38 14 13 11 47:46 1 55
7.
FSV Zwickau
38 14 10 14 49:47 2 52
8.
Preußen Münster
38 15 7 16 48:50 -2 52
9.
1. FC Kaiserslautern
38 13 12 13 49:51 -2 51
10.
SpVgg Unterhaching
38 11 15 12 53:46 7 48
11.
KFC Uerdingen 05
38 14 6 18 47:62 -15 48
12.
1860 München
38 12 11 15 48:52 -4 47
13.
SV Meppen
38 13 8 17 48:53 -5 47
14.
Carl Zeiss Jena
38 11 13 14 48:57 -9 46
15.
SG Sonnenhof Großaspach
38 9 18 11 38:39 -1 45
16.
Eintracht Braunschweig
38 10 15 13 48:54 -6 45
17.
Energie Cottbus
38 12 9 17 51:58 -7 45
18.
Sportfreunde Lotte
38 9 13 16 31:46 -15 40
19.
Fortuna Köln
38 9 12 17 38:64 -26 39
20.
VfR Aalen
38 6 13 19 45:62 -17 31
Karlsruher SC
TOR Uphoff
DEF Thiede
DEF Gordon
DEF Pisot
DEF Roßbach
MIT Choi
MIT Wanitzek
MIT Camoglu
MIT M. Röser
ANG A. Fink
ANG Pourié
Auswechselbank
TOR Kaiser
Hanek
Sararer
Sané
Eingewechselt
Möbius
Stoll
Batmaz
Hallescher FC
TOR K. Eisele
DEF Schilk
DEF Kastenhofer
DEF Heyer
DEF Landgraf
MIT Bahn
MIT Jopek
MIT Pagliuca
MIT Guttau
ANG Ajani
ANG Sohm
Auswechselbank
TOR Tom Müller
Arkenberg
Tuma
Eingewechselt
Manu
Pronichev
Fiedler
Match
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