10. Deutscher Diversity-Tag: Meine Heimat – für alle

KSC TUT GUT.

Heute ist der 10. Deutsche Diversity-Tag. Wir möchten als KSC zu diesem Anlass keine langen Reden schwingen, sondern daran erinnern, dass der Fußball wie auch unsere Gesellschaft bunt und für alle sein muss.

Vielfalt ist heute eine gesellschaftliche Realität, die sich aber noch nicht in ihrem vollen Umfang in den Strukturen des Fußballs widerspiegelt. Wir möchten dieser Vielfalt in all ihren Dimensionen beim Karlsruher SC ein Zuhause und ein Gefühl von Heimat geben.

Der KSC hinterfragt aktuell deshalb vor allem die internen, bestehenden Strukturen und entwickelt Maßnahmen zu mehr Vielfalt in der Belegschaft. Und deshalb möchten wir den Tag heute nutzen und sagen: Wir suchen euch. Euch alle. Werdet jetzt Mitgestalter*innen und spielt in unserem bunten Team mit. Zu unseren Stellenausschreibungen geht es hier.

Eine stetige Weiterentwicklung bei vielen Themen aus den Bereichen CSR geht der KSC tagtäglich an. Viele neue Ideen konnten dabei zum Beispiel durch den Fachtag Vielfalt und Anti-Diskriminierung des DFB und der DFL aufgenommen werden. Auf der Agenda standen unter anderem Vorträge zu den Themen „Diversität in Unternehmensstrukturen“, „Steilpass – Fußballjobs für Alle“ und Workshops zu unterschiedlichen Dimensionen von Vielfalt (z.B. LGBTIQ*, Frauen, Menschen mit Einwanderungsgeschichte) und zu einer diversitätsbewussteren Kommunikation.

Zum anderen hat Dorinja Adler, CSR-Projektmanagerin beim KSC, einen tieferen Einblick in den Bereich Geschlechtergerechtigkeit beim DFL-Workshop „Frauen im Berufsfeld Fußball“ erhalten und neue Impulse mit nach Karlsruhe gebracht.

Der Tag heute soll Menschen daran erinnern, dass Diversität zwar unsere gesellschaftliche Realität wird, aber in vielerlei Hinsicht noch nicht immer auch gelebt wird. Ein erster Schritt hin zu mehr Bewusstsein für Diversität ist mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, sich seiner eigenen Privilegien, aber auch Vorurteile bewusst zu sein und Ziele auf Basis des Status Quo zu evaluieren. Daran anschließend können Maßnahmen entwickelt, umgesetzt und überprüft werden. Wir haben hier einmal eine kleine Reihe von potenziellen Maßnahmen aus unserer Ideenwerkstatt aufgelistet:

  • Veränderungen in RecruitingProzessen und in der Personalpolitik (Wen wollen wir ansprechen und welche Art der Kommunikation/Sprache verwenden wir dafür?)
  • Sensibilisierungsmaßnahmen innerhalb des Unternehmens (Belegschaft über Diversität und bestehende Strukturen aufklären z.B. durch externe Expert*innen)
  • Ernennung einer verantwortlichen Person für Gleichstellungsfragen und Diversity
  • Mehr Vorbilder und Role Models in der internen und externen Kommunikation
  • Sensible, diversitätsbewusste Sprache in der internen und externen Kommunikation

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