Willi Wildpark

Unsere Leitsau der WiKis

Ich bin Willi Wildpark. Maskottchen des KSC, treuer Kumpel und starker Freund aller Wildpark Kids. Auf mich könnt ihr zählen. Und ich kann erzählen, von mir. Wer ich bin, wie ich aussehe, woher ich komme, was ich so mache und wo ihr mich treffen könnt. Seid ihr bereit?

Wie Willi startete...
Um acht nach acht hatte ich damals meinen großen Auftritt. Ach, ich erinnere mich noch so gut. 20. November 2006, Menschenskinder, das ist ja echt schon ewig her. Montagabend, Flutlicht-Fernseh-Live-Spiel, Anpfiff um 20:15 Uhr. Und um 20:08 landete ich im Wildpark. Ja wirklich! Eingeflogen bin ich, mit dem Fallschirm hinuntergeschwebt, leichtfüßig und elegant wie … naja. Wie ein Wildschwein eben. Wobei ich sie damals bestimmt beeindruckt habe, die hübsche brünette Wildsau, die ich die Woche zuvor hinter dem ersten Baum links … Lassen wir das. Jedenfalls, wo war ich? 20.11.2006. Mein Geburtstag, sozusagen. Mein erster Tag im Stadion, und gleich so ein verrücktes Spiel. Der KSC gegen Hansa Rostock, und prompt haben sie nach nicht einmal einer halben Stunde 3:0 geführt. Alles klar, denkt ihr? Von wegen! 4:4 ist es ausgegangen, mein lieber Keiler, da war was los. Aber das ist gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist ja meine Wildhaftigkeit. Ich, Willi, war endlich da, wo ich hingehöre. Im Wildpark. Als Maskottchen. Als echter Karlsruher Keiler, natürlich im blau-weißen Trikot und mit der Rückennummer 94. Ob die mich damit fett genannt haben? Hm. Muss ich mal drüber nachdenken.

Als ich da so landete, hatte ich noch keinen Namen. Den haben mir die Kinder damals erst gegeben, und ich bin ziemlich stolz drauf, dass ich der Willi sein darf. Und ihr als Wildpark Kids passt perfekt dazu, findet ihr nicht?


Woher Willi kommt...
Eben habe ich euch erzählt, dass ich am 20. November Geburtstag habe. Stimmt auch, da bin ich ja offiziell gelandet. Aaaaaaber, Moment mal, warum denn überhaupt? Bestimmt wollt ihr wissen, wo ich hergekommen bin. Wildschweine fallen ja nicht einfach so vom Himmel. Soll ich euch verraten, was davor passiert ist? Also gut. Aber pssst! Das bleibt unser Geheimnis, ok?

Das ist nämlich so. Ich wurde im Wildpark geboren. So richtig mittendrin. Meine Eltern haben sich über mich Frischling wahnsinnig gefreut, und ich hatte ne super Zeit, mit Herumtollen im Wald, Herumwälzen im Matsch (nein, nicht „iiiigitt!“, toll ist das, wirklich!) und Herumstreunen überall. Eines Tages, da war ich schon ein bisschen älter, kein kleiner Frischling mehr, habe ich mich weiter weg getraut. Sonst war ich immer in der Nähe unseres Heimbaums und unserer Suhle, aber an dem Tag, ha!, da habe ich meinen Mut zusammengepackt. Als respekteinflößendes Wildschwein macht man das eben. Und da habe ich diesen komischen Bau entdeckt. Zwischen den Bäumen ragten sie auf, diese vier riiiiesigen Pfeiler, und sie haben geleuchtet. Wunderschön geleuchtet und mich angelockt. Ich bin vorsichtig ein bisschen näher … noch näher … Und da habe ich sie gesehen. Diese unglaublich vielen Menschen, ein paar davon blau angezogen. Es war schon dunkel, ich hätte längst zu Hause sein sollen, aber ich konnte mich nicht losreißen. Diese Atmosphäre, das hat mir als Wildschwein doch echt Gänsehaut verpasst. Meine Borsten haben sich richtig aufgestellt. Wow! Was für ein Gefühl. Ich bin dann irgendwann doch nach Hause, musste ordentlich mit mir schimpfen lassen, aber von diesem Tag an war es um mich geschehen. Immer wieder bin ich zu diesem Bau gelaufen – heute weiß ich, was das ist, und ihr wisst es bestimmt auch schon längst. Na klar, das Wildparkstadion natürlich.

Als ich alt genug war, habe ich meinen Eltern gesagt: Ich ziehe aus. Da gehöre ich hin. Dort will ich künftig zu Hause sein. Nah genug, damit ich meine Eltern besuchen kann, aber eben mein eigenes Ding. Bloß: Wie zieht man im Wildparkstadion ein? Ich habe mich also wieder mal in die Nähe gewagt, so nah wie nie zuvor. Plötzlich, an einem Baum, da hing etwas Seltsames … Ein Zettel:

„dWsdSM – der Wildpark sucht das Super-Maskottchen“
stand drauf. Super-Maskottchen? Ok, super – kann ich. Aber was tut man als Maskottchen? Ich war neugierig geworden und las mir den gesamten Zettel durch. Ein Casting wollten sie veranstalten, aha, weil Swinni der Fuchs zu alt und zerzaust geworden war. Ein Maskottchen soll schließlich Freundschaften mit Kindern schließen, fluffig-weich sein, dynamisch, jung, fit, sowas eben. Konnte ich, wollte ich, war ich! Alles! Also ging ich hin, zum Casting. Denn das fand schon am nächsten Tag statt. Mit dabei waren außer mir noch Erna die Eule, Max der Marder und Steffen das Stinktier. Zu viert warteten wir in den Katakomben darauf, auf den Rasen gerufen zu werden. Erst war Ernst an der Reihe, dann Steffen, dann Max, ich zuletzt. Und, was soll ich sagen, die Sache ging eindeutig an mich. Ich meine, hey: Erna die Eule schlief erst ein (schließlich ist sie eher nachts aktiv) und machte dann der Jury gehörig Angst damit, dass sie ihren Kopf mal eben 270 Grad herumdrehte. Örks! Alle fühlten sich beobachtet. NEXT! Steffen konnte es kaum erwarten. Das Problem war nur – er wurde leider schnell wütend, und dann … Nun ja. Stinktier eben. Da hatte es Max der Marder nach ihm schwer, und die Jury musste zweimal hinschauen, ehe sie ihn sahen. Als sie sich noch Luft zufächelten, war Max außerdem schon drauf und dran, in die Kabel zu beißen, und während das erste Flutlicht bereits den Geist aufgab, war Max draußen.

Und dann kam mein großer Auftritt. Brust raus, Hauer vor, hier kommt Willi! So bin ich raus auf den Rasen, und BÄM, da waren sie alle beeindruckt. Ein bisschen galt es dann noch auszuharren, aber das Ding, also, das hatte ich doch in der Tasche. Tatsächlich, so war es auch. Gewinner bei dWsdSM: Willi! So wurde ich zu Willi Wildpark, durfte einziehen und fühle mich seitdem so richtig pudel … äh … sau … also, jedenfalls richtig wohl. Keilerklar: Hier ist mein Zuhause. Wenn es nass ist, kann ich mich hier zum Beispiel prima im Matsch suhlen – so, wie das die KSC-Kicker machen, wenn es beim Heimspiel regnet. Ach, und wisst ihr was? Die haben mich dort so toll aufgenommen, dass ich sogar mein eigenes XXL-Trikot bekommen habe. Damit ich richtig dazugehöre. Nett, nicht wahr? Mein Einstandsgeschenk war dann dieser Fallschirmflug. Weil ich doch so ein mutiges Wildschwein bin, dass gerne Abenteuer erlebt.

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