Heimpremiere endet mit Nullnummer
Spielbericht: KSC - Hallescher FC 0:0
28.07.2012 - Aus dem Wildpark berichtet Matthias Hahn
Der KSC muss weiter auf seinen ersten Sieg in der Dritten Liga warten. Auch bei der Heimpremiere im Wildparkstadion kamen die Blau-Weißen gegen den Hallenschen FC nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus.
Im personellen Bereich wechselte KSC-Chefcoach Markus Kauczinski auf drei Positionen. Philipp Klingmann spielte für Dennis Cagara auf der linken Außenverteidigerposition. Danny Blum rückte für Selcuk Alibaz ins linke Mittelfeld. Außerdem musste Rouwen Hennings für Karim Benyamina im Angriff weichen und vorerst mit der Ersatzbank Vorlieb nehmen.
Der KSC fand gut in die Begegnung und hätte in der 8. Spielminute bereits in Führung gehen können. Nach einem Querpass von Benyamina auf Elia Soriano hätte dieser seinen Einsatz bereits in den Anfangsminuten vergolden können; doch der letztjährige Regionalligatorschützenkönig aus Frankfurt konnte noch entscheidend gestört werden, sodass Halles Schlussmann Darko Horvat leichtes Spiel hatte. Auch in der 14. Minute waren die blau-weißen Gastgeber dem Torerfolg sehr nahe. Nach einer Hereingabe von Gaétan Krebs kam Benyamina im Strafraum völlig freistehend zum Kopfball, verpasste es dabei jedoch, diesen in eine Ecke zu platzieren. Nach 20 Minuten beteiligten sich dann auch die Gäste aus Halle etwas am Spielgeschehen, auch weil der KSC aus unerklärlichen Gründen nicht mehr so offensiv nach vorne agierte und im Mittelfeld immer wieder das Tempo verschleppte. In der 42. Minute kam dann auch noch großes Pech hinzu, denn beim Abschluss von Danny Blum knallte der Ball nur gegen den rechten Pfosten.
Die Kauczinski-Elf kam mit viel Schwung aus der Kabine und erspielte sich so die eine oder andere Gelegenheit. Vor allem der zur Halbzeit eingewechselte Hennings kurbelte das Offensivspiel der Hausherren immer wieder an. Einzig die Tore blieben dem KSC verwährt. So auch in der 54. Minute, in der ein Kopfball von Jan Mauersberger nach einer Eckballhereingabe von Hakan Calhanoglu erneut nur gegen die Torlatte sprang. Nach 60 Spielminuten hatte dann auch Dirk Orlishausen Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Nach einem Schuss von Nico Kanitz musste der Torhüter in Diensten des KSC seine ganze Körpergröße aufbieten, um den Ball noch zur Seite abzuwehren. In den letzten 20 Minuten entwickelte sich eine völlig offene Begegnung, die auf beiden Seiten immer wieder gute Möglichkeiten bereithielt. Denn auch das Team von Sven Köhler schien sich mit dem Unentschieden noch nicht abgefunden zu haben und wurde immer mutiger. Das Spiel des KSC war geprägt von großer Nervosität und zahlreichen Fehlern, die vor allem im Aufbau immer wieder zu unnötigen Ballverlusten führten. Da Tore auch in der Folgezeit Mangelware blieben, war am Ende nur ein Punkt auf der Habenseite beider Teams zu verbuchen.
Stenogramm
Karlsruher SC:
Orlishausen - Schiek, Stoll, Mauersberger, Klingmann - Krebs, Calhanoglu, Haas, Blum (85. Alibaz) - Soriano (46. Hennings), Benyamina (79. Kern)
Trainer: Markus Kauczinski
Bank: Moritz, Gordon, Akpoguma, Varnhagen
Hallescher FC:
Horvat - Benes, Mouaya, Ruprecht, Kanitz - Hartmann, Wagefeld - Mast (72. Preuß), Shala, Lindenhahn (85. Sautner) - Pichinot (66. Hauk)
Trainer: Sven Köhler
Bank: Rittenauer, Müller, Teixeira Rebelo, Zeiger
Tore:
Gelbe Karten:
Mast (41.), Haas (86.), Wagefeld (90.)
Zuschauer: 13735
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)
Assistenten: Sven Jablonski, Dirk Wijnen





