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3:2-Heimsieg zum Saisonauftakt

Spielbericht: KSC - MSV Duisburg 3:2 (3:2)


17.07.2011 - Aus dem Wildpark berichtet Matthias Hahn
Der KSC ist erfolgreich in die neue Zweitligasaison 2011/2012 gestartet und konnte gegen den MSV Duisburg vor heimischer Kulisse im Wildparkstadion gleich dreifach punkten.

Alexander Iashvili, Klemen Lavric und Timo Staffeldt bescherten den Blau-Weißen mit ihren Toren, die bereits alle in den ersten 45 Minuten fielen, einen 3:2-Auftaktsieg, der alle Verantwortlichen sehr optimistisch stimmen ließ.

Gegen die Gäste aus dem Ruhrpott musste KSC-Coach Rainer Scharinger, entgegen aller Erwartungen, personell noch einmal umstellen. Patrick Milchraum hatte sich im gestrigen Abschlusstraining am Oberschenkel gezerrt und so brachte der Chefcoach überraschend Thorben Stadler.

Der Unparteiische Tobias Welz hatte die Partie gerade erst angepfiffen, da musste KSC-Keeper Dirk Orlishausen bereits zum ersten Mal hinter sich greifen. Emil Jula setzte Kevin Wolze bereits nach 18 Sekunden derart gut in Szene, dass dieser völlig überraschend zum 0:1 für die Zebras einschießen konnte. Pech für den KSC, denn eigentlich hätte der Treffer nicht zählen dürfen, da der Vorlagengeber nach Pass von Brosinski zuvor im Abseits gestanden hatte. Die Antwort der Hausherren ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 5. und 6. Minute schlug der KSC gleich doppelt zurück und ging nach Toren von Iashvili und Lavric mit 2:1 in Führung. Zunächst konnte der Georgier nach einem Schussversuch seines slowenischen Teamkollegen zum Ausgleich einköpfen. Nur eine Minute später revanchierte sich der Torschütze mit einem Steilpass auf Lavric, der sich mit seinem ersten Pflichtspieltor für den KSC gleich in die Herzen der Zuschauer schoss. Der MSV Duisburg ließ sich von dieser Karlsruher Antwort sichtlich beeindrucken und wirkte im weiteren Verlauf des Spiels etwas gehemmt. Anders der KSC, der sich jetzt angetrieben von den Fangesängen auf den Rängen in einen regelrechten Rausch spielte. So war Lavric in der 21. Minute von Vasileios Pliatsikas nur durch ein Foulspiel an der Strafraumgrenze zu stoppen. Den daraus resultierenden Freistoß verwandelte Timo Staffeldt zum 3:1, nachdem Wolze den Ball unhaltbar für Florian Fromlowitz noch in die linke Torecke abgefälscht hatte. Nach 40 Minuten kamen dann die Gäste wieder etwas besser ins Spiel und hatten durch Wolze die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Da dieser den Ball aber nur ans Außennetz schoss, blieb es zunächst beim 3:1. Kurz vor der Halbzeit konnte der KSC dem Druck des MSV nicht mehr standhalten und musste dann doch noch den zweiten Duisburger Treffer durch Wolze hinnehmen, sodass sich beide Teams mit 3:2 in die Pause verabschiedeten.

Im zweiten Abschnitt waren es die Blau-Weißen, die wieder die Initiative ergriffen und insgesamt mehr Spielanteile hatten. In der 52. Minute hätte sich diese Überlegenheit beinahe erneut ausgezahlt. Nach einer Hereingabe von Marco Terrazzino fehlten Lavric nur wenige Zentimeter zu seinem zweiten Treffer. Im weiteren Spielverlauf bekam es Duisburgs Schlussmann Fromlowitz immer wieder mit dem agilen Stürmer in Diensten des KSC zu tun. So auch in der 59. Minute, in der Lavric nach einer Flanke von Delron Buckley an der Fünfmeterlinie zum Kopfball hochstieg, den Ball jedoch direkt in die Hände von Fromlowitz köpfte. Die Gäste von der Wedau mussten die Schlussviertelstunde zu zehnt absolvieren, nachdem Pliatsikas Lavric unsanft von den Beinen geholt hatte. Diese Überzahl spielte den Blau-Weißen natürlich in die Karten, die jetzt gegen Ende der Partie sogar noch auf das 4:2 drängten. Dies gelang den Hausherren zwar nicht mehr, der Freude der 17087 Zuschauer über den 3:2-Sieg tat dies jedoch keinen Abbruch.

Stenogramm

Karlsruher SC - MSV Duisburg 3:2 (3:2)

Karlsruher SC:
Orlishausen - Lechner, Hoheneder, Kempe, Stadler - Staffeldt, Haas - Terrazzino (90. Cuntz), Buckley - Iashvili - Lavrič
Trainer: Rainer Scharinger
Bank: Robles, Müller, Groß, Aquaro, Zoller, Krebs

MSV Duisburg:
Fromlowitz - Bollmann, Hoffmann (58. Domovchiyski), Soares, Karimow - Sukalo (71. Gjasula), Pliatsikas - Brosinski (67. Shao), Wolze - Kastrati, Jula
Trainer: Milan Sasic
Bank: Müller, Reiche, Kern, Beichler

Tore:
0:1 - Wolze (1.)
1:1 - Iashvili (5.)
2:1 - Lavrič (6.)
3:1 - Staffeldt (22.)
3:2 - Wolze (44.)

Gelbe Karten:
Pliatsikas (21.), Sukalo (27.), Kempe (54.), Gjasula (72.), Lavrič (80.), Haas (82.)

Gelb-Rote Karten:
Pliatsikas (76.)

Zuschauer: 17087

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Assistenten: Marcel Bartsch, Rafael Foltyn, Christian Dietz
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