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KSC feiert fünften Heimsieg

Spielbericht: KSC - Energie Cottbus 1:0 (1:0)


30.01.2011 - Von Matthias Hahn
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um den Gefrierpunkt kam es im Wildparkstadion zur Zweitligabegegnung zwischen dem KSC und dem FC Energie Cottbus. In einer hart umkämpften Partie hatten die Blau-Weißen nach 90 Minuten die Nase vorn und gewannen durch Buckleys Tor des Tages verdient mit 1:0 (1:0).

Gleich viermal veränderte Uwe Rapolder seine Mannschaft. Für Matthias Langkamp rückte Stefan Müller in die Innenverteidigung. Matthias Zimmermann, der gegen Aachen auf der Sechserposition zu finden war, spielte gegen Energie auf der rechten Abwehrseite. Für den angeschlagenen Michael Mutzel durfte Godfried Aduobe im defensiven Mitte von Beginn an ran. Serhat Akin agierte im rechten offensiven Mittelfeld. Zudem kehrte Kapitän Alexander Iashvili nach abgesessener Gelb-Sperre wieder zurück ins Team.

Es dauerte keine zehn Minuten bis die 14876 Zuschauer im Wildpark zum ersten Mal Grund zum Jubeln hatten. Delron Buckley verwandelte einen gelungenen Angriff, den Akin über die rechte Außenbahn per Flanke in den Strafraum gebracht hatte, zum 1:0. Der blau-weiße Freudengesang war gerade erst wieder etwas verstummt, da zappelte das Tornetz von KSC-Keeper Luis Robles. Glücklicherweise stand Uwe Hünemeier bei seinem Kopfball im Abseits, sodass der Unparteiische Christian Dingert den Treffer der Gäste nicht anerkannte. Cottbus ließ sich davon jedoch nicht irritieren und störte den Gastgeber schon sehr früh beim Spielaufbau. In der 27. und 28. Minute hatte Robles gleich zweimal die Gelegenheit, sich im Duell mit Jula auszuzeichnen. Beide Male ging der US-Amerikaner siegreich aus diesem Kräftemessen hervor. Zunächst konnte er einen Distanzschuss des Cottbuser Angreifers gerade noch zur Ecke klären; eine Minute später parierte er Julas Kopfball und verhinderte somit den Ausgleich. Der KSC, der sich im Spiel nach vorne eine kleine Auszeit gegönnt hatte, kam in der 34. Minute zu einer guten Gelegenheit durch Iashvili, der den Ball aber nicht richtig traf und deutlich über das Tor der Lausitzer schoss. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit waren die Hausherren nahe dran, das 2:0 zu erzielen. Da  der Georgier in Diensten des KSC bei seinem Torabschluss jedoch erneut etwas Pech hatte, blieb es bei der 1:0-Halbzeitführung.

Nachdem sich beide Teams in der Kabine etwas aufgewärmt hatten, dauerte es eine Weile, ehe sich die 22 Akteure auf dem Rasen wieder an die klirrende Kälte gewöhnt hatten. Der KSC erreichte dann als erstes wieder die nötige Betriebstemperatur und kam in der 54. Minute zu einer weiteren guten Tormöglichkeit. Nach einer Hereingabe von Buckley hatte Akin den Ball am rechten Pfosten auf Staffeldt zurückgelegt und lediglich Markus Brzenska stand dessen sechstem Torerfolg im Wege. Die Wildpark-Elf war jetzt die klar bessere Mannschaft und drängte Cottbus immer mehr in die eigene Hälfte zurück. In der 57. Minute fehlte dem KSC erneut das nötige Quäntchen Glück und ein Freistoß von Staffeldt aus 20 Metern prallte nur gegen die Cottbuser Querlatte. Gegen Ende der Begegnung hatten dann auch die Gäste die eine oder andere Möglichkeit zum Ausgleich. Doch auch die Lausitzer mussten sich nach einem Kopfball von Brzenska mit dem Aluminium begnügen. Am Ende reichte es aber. Der KSC brachte den Ein-Tore-Vorsprung über die Zeit und konnte drei wichtige Punkte einfahren.

Stenogramm

Karlsruher SC - FC Energie Cottbus 1:0 (1:0)

Karlsruher SC:
Robles - Zimmermann, Müller, S. Langkamp, Schäfer - Staffeldt, Aduobe - Akin (63. Mutzel), Buckley (75. Rupp) - Iashvili, Cristea (83. Schröder)
Trainer: Uwe Rapolder
Bank: Nicht, Tavajärvi, M. Langkamp, Omerbegovic

FC Energie Cottbus:
Renno - Bittroff, Hünemeier (17. Sörensen), Brzenska, Ziebig - Roger, Kruska - Adlung (66. Jovanovic), Reimerink (46. Shao) - Petersen, Jula
Trainer: Claus-Dieter Wollitz
Bank: Gladrow, Afriyie, Straith, Soma

Tore:
1:0 - Buckley (8.)

Gelbe Karten:
Schäfer (31.), Kruska (49.), Ziebig (51.), Müller (65.), Jovanovic (90.)

Zuschauer: 14876

Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)
Assistenten: Walter Hofmann, Timo Gerach, Harms Osmers
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