KSC punktet in Osnabrück
Spielbericht: VfL Osnabrück - KSC 0:0 (0:0)
08.11.2010 - Von Matthias Hahn
Am Montagabend gastierte der KSC beim VfL Osnabrück in der osnatel-Arena. Auch im ersten Spiel unter der Regie von Interimscoach Markus Kauczinski gelang es den Blau-Weißen nicht, endlich mal wieder als Sieger vom Platz zu gehen und so trennte man sich nach 90 hart umkämpften Minuten mit einem 0:0-Unentschieden.
KSC-Coach Kauczinski hatte die Startelf der Blau-Weißen gleich mehrfach verändert. In der Viererkette spielten mit Christian Demirtas, Matthias Langkamp und Sebastian Langkamp heute gleich drei neue Spieler. Auf der Doppel-Sechs agierte der KSC mit Zweitliga-Debütant Ole Schröder sowie Timo Staffeldt. Im Mittelfeld spielte Matthias Zimmermann auf der rechten Seite, Gaétan Krebs kam über links. Das Sturmduo bildeten Alexander Iashvili und Serhat Akin.
Eine erste gute Gelegenheit hatten die Gäste aus der Fächerstadt in der 6. Minute nach einem Freistoß, den Matthias Langkamp per Kopf nur knapp neben das Gehäuse von Osnabrück-Keeper Berbig setzte. Die Gastgeber, die stark begannen, ließen sich davon nicht beeindrucken und hatten nur drei Minuten später eine erstklassige Möglichkeit durch Adler, der jedoch vom herauseilenden KSC-Schlussmann Luis Robles an der Strafraumgrenze gestoppt werden konnte. In der 13. Minute hatte der KSC großes Glück, dass nach einem Freistoß von Björn Lindemann der Kopfball von Tobias Nickenig nur auf dem Tornetz landete. Die Blau-.Weißen brauchten eine Viertelstunde um sich auf die offensive Ausrichtung des VfL einzustellen, kamen dann aber etwas besser ins Spiel und hatten nach einem Konter über Kapitän Iashvili eine nächste gute Chance, dessen Hereingabe in den Strafraum aber von Jan Tauer noch zur Ecke geklärt werden konnte. Gleich zwei gute Offensivaktionen erspielten sich die Gäste in der 36. und 37. Minute. Zunächst verpasste es Akin, den Ball, nach einem Freistoß von Schröder, im Tor des Gastgebers unterzubringen. Nur wenige Augenblicke später versuchte es Zimmermann mit einem Distanzschuss aus etwa 25 Metern, der sein Ziel nur knapp verfehlte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte spürte man deutlich, dass die Partie für beide Mannschaften einen enorm hohen Stellenwert hatte. Zahlreiche Fouls, aber auch die vielen hart umkämpften Zweikämpfe im Mittelfeld waren ein Indiz dafür. Fußballerische Akzente blieben daher erst einmal Mangelware. Ähnlich wie im ersten Durchgang waren es dann die Osnabrücker, die Spiel bestimmender wurden und gleich zweimal hintereinander gute Szenen hatten. Da aber sowohl Siegert als auch Hansen Bestchancen ausließen, blieb es beim 0:0. Der eingewechselte Patrick Dulleck, er kam für den verletzten Akin, fasste sich in der 63. Minute ein Herz und sorgte mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze für die erste KSC-Chance nach dem Seitenwechsel. Die beste Chance des Spiels hatte dann aber Zimmermann in der 74. Minute, dessen Torschuss aus halbrechter Position nur noch der linke Pfosten im Weg stand. In der Schlussphase der Begegnung warf der KSC alles nach vorne, um vielleicht doch noch zum Siegtreffer zu kommen. Chancen waren auch da, es fehlte einzig und allein die Präzision im Abschluss. So auch beim Versuch von Krebs, dessen Schuss ebenfalls nur sehr knapp links am Tor vorbei ging. Am Ende reichte es aber nicht, sodass sich beide Teams mit einem Punkt begnügen mussten.
Stenogramm
VfL Osnabrück:
Berbig - Engel, Nickenig, Stang, Tauer - Tyrala, Hansen - Schnetzler (57. Siegert), Lindemann, Lejan (73. Schmidt) - Adler
Trainer: Karsten Baumann
Bank: Riemann, Gorka, Krük, Kotuljac, Heidrich
Karlsruher SC:
Robles - Demirtas, M. Langkamp, S. Langkamp, Schäfer - Staffeldt, Schröder - Zimmermann, Krebs - Iashvili, Akin (45. Dulleck)
Trainer: Markus Kauczinski
Bank: Kornetzky, Müller, Cuntz, Rupp, Haag
Tore:
Gelbe Karten:
S. Langkamp (28.), Schröder (55.)
Zuschauer: 12400
Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Diez)
Assistenten: Mark Borsch, Thomas Gorniak, Thorben Siewer





