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Punktgewinn in Berlin

Spielbericht: Union Berlin - KSC 1:1 (1:1)


03.04.2010 - Von Matthias Hahn
Zum zweiten Mal in Folge hat sich der KSC mit einem 1:1-Unentschieden von seinen Fans verabschiedet. Im Stadion an der Alten Försterei reichte dem KSC gegen den 1.FC Union Berlin am Karsamstag eine gute Halbzeit, um einen wichtigen Punkt aus der Hauptstadt zu entführen. 12670 Zuschauer sahen eine durchschnittliche Zweiligabegegnung, die am Ende berechtigterweise keinen Sieger fand.

Gegen die Hauptstädter veränderte KSC-Cheftrainer Markus Schupp seine Mannschaft auf zwei Positionen. Für den gelb-gesperrten Lars Stindl rückte Timo Staffeldt in die Anfangself; Marco Engelhardt vertrat Godfried Aduobe, den eine Oberschenkelverletzung außer Gefecht gesetzt hatte.

Im Stadion an der Alten Försterei erwischte der KSC einen denkbar schlechten Start. Torsten Mattuschka brachte die Hausherren bereits nach zehn Minuten in Führung. Nach einer Flanke von Patrick Kohlmann spielte Sebastian Langkamp den Ball im Strafraum regelwidrig mit der Hand, sodass der Unparteiische Sascha Thielert ohne zu zögern auf Strafstoß entschied. Nur drei Minuten später zappelte der Ball erneut im Netz von KSC-Schlussmnann Markus Miller. Glücklicherweise hatte das Team um Referee Thielert aufgepasst und den Berliner Treffer nicht anerkannt, da sich zuvor eine Abseitsstellung ergeben hatte. Der KSC ließ sich von diesen Ereingnissen nur wenig beeindrucken und konnte in der 15. Minute durch Anton Fink wieder die ursprüngliche Situation herstellen. Die Blau-Weißen kamen nun besser ins Spiel und ließen den Hausherren nicht mehr soviel Platz wie in den Anfangsminuten. Die Feldüberlegenheit der Gäste führte immer wieder zu guten Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Sowohl Fink (21.) als auch Gaetan Krebs (25.) scheiterten aus aussichtsreichen Positionen, sodass sich beide Teams mit dem 1:1 in die Kabine verabschiedeten.

Die zweite Halbzeit begann wieder mit einer Druckphase der Berliner. Zunächst scheiterte Kenan Sahin mit einem Schuss aus halblinker Position am starken Miller; eine weitere gute Möglichkeit für Union vergab Dominic Peitz. Der KSC geriet immer mehr unter Druck, konnte nur noch für wenig Entlastung in der Offensive sorgen und hatte mehrfaches Glück, dass die Berliner nicht mehr aus ihren Chancen machten. So auch in der 59. Minute, in der Miller seine Mannschaft mit einer Glanzparade vor einem erneuten Rückstand bewahrte; Mattuschka hatte den Freistoß in den Strafraum gebracht und KSC-Schlussmann Miller zeigte beim Kopfball von Karim Benyamina seine ganze Klasse und klärte in höchster Not zum Eckball.  Vom KSC war in Hälfte zwei so gut wie nichts zu sehen. Die einzigste Chance für die Gäste ergab sich durch einen Torschuss von Fink, der aber noch von einem Berliner Abwehrspieler abgefälscht wurde.

Stenogramm

1. FC Union Berlin - Karlsruher SC 1:1 (1:1)

1. FC Union Berlin:
Glinker - Rauw, Stuff, Bemben, Kohlmann - Younga Mouhani, Peitz (73. Dogan), Mattuschka, Ede (46. Gebhardt) - Benyamina (80. Mosquera), Sahin
Trainer: Uwe Neuhaus
Bank: Haker, Göhlert, Menz, Schulz

Karlsruher SC:
Miller - Zimmermann, Matip, S. Langkamp, Demirtas - Staffeldt, Engelhardt, Fink (89. Müller), Krebs (79. Schäfer) - Iashvili, Chrisantus (65. Tarvajärvi)
Trainer: Markus Schupp
Bank: Nicht, Konrad, Cuntz, Toch

Tore:
1:0 - Mattuschka (10.)
1:1 - Fink (15.)

Gelbe Karten:
S. Langkamp, Gebhardt, Zimmermann, Sahin

Zuschauer: 12600

Schiedsrichter: Sascha Thielert (Buchholz)
Assistenten: Malte Dittrich, Marcel Bartsch, Sascha Unger
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