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KSC geht mit Sieg in die Winterpause

Spielbericht: Greuther Fürth - KSC 1:4 (0:2)


19.12.2009 - Von Matthias Hahn
Der KSC hat sich am Samstagnachmittag gegen Greuther Fürth, nach einer tollen Mannschaftsleistung, mit einem 4:1 (2:0)-Sieg in die verdiente Winterpause verabschiedet und bescherte sich somit fünf Tage vor Weihnachten selbst mit dem größten Geschenk.

Bei Minus 15 Grad Celsius und einem mit Schnee und Eis bedeckten Rasen musste KSC-Chefcoach Markus Schupp sein Team auf zwei Positionen umstellen. Für den gesperrten Michael Mutzel (5. Gelbe Karte) rückte Godfried Aduobe aus der Innenverteidigung ins defensive Mittelfeld. Den Platz in der Innenverteidigung neben Dino Drpic durfte daher wieder Sebastian Langkamp einnehmen.

Der KSC begann stark und ging in der 8. Minute direkt mit 1:0 in Führung. Alexander Iashvili hatte sich im Strafraum durchgesetzt und den Ball auf Lars Stindl quergelegt, der, allein vor dem Tor stehend, wenig Mühe hatte seinen 6. Saisontreffer zu erzielen. Der Torschütze war auch an der nächsten Torgelegenheit maßgeblich beteiligt, sein Schuss aufs Tor von Fürth-Schlussmann Stephan Loboué konnte jedoch von diesem gerade entschärft werden (15.). In der 27. und 28. Minute gab es dann gleich zwei gute Gelegenheiten zum Ausgleich für den Gastgeber. Zunächst war es Sami Allagui, der nach einer Unachtsamkeit von Langkamp an der Strafraumgrenze beinahe zum Abschluss gekommen wäre. Nur eine Minute später hatte Nicolai Müller die Chance den Ball im leeren Tor unterzubringen, da Miller zuvor aus dem Tor herausgeeilt geeilt war. Erneut hieß der Retter Langkamp, der den Weg zum Tor mit einer Grätsche versperrte. Zur Freude der etwa 1000 mitgereisten KSC-Anhänger erhöhte der KSC in der 36. Minute auf 2:0. Nach einem verunglückten Torschuss von Andreas Schäfer landete der Ball bei Iashvili; der Georgier behielt die Nerven und sicherte seiner Mannschaft somit einen komfortablen Halbzeitvorsprung.

Der Gastgeber kam mit Schwung aus der Kabine und hätte in der  47.Minute den Anschlusstreffer erzielen können. Christopher Nöthe verpasste es jedoch, allein auf das Tor von Miller zustürmend, den Ball im Gehäuse der Blau-Weißen unterzubringen, oder diesen an einen seiner zwei mitgelaufenen Mitspieler abzuspielen. Auch in der Folgezeit waren die Fürther die bessere Mannschaft, die eindeutig mehr vom Spiel hatte. Der KSC dagegen spielte nicht mehr so munter nach vorne, wie das noch in Hälfte eins der Fall gewesen war. Dennoch hätte der KSC in der 61. Minute eine Vorentscheidung herbeiführen können. Nach einem Schuss von Iashvili, konnte Loboué den Ball nicht richtig festhalten, sodass dieser vor die Füße von Stindl sprang, der nach rechts auf Michael Blum ablegte. Der KSC-Youngster schien davon jedoch sichtlich überrascht und schob den Ball mit etwas zu viel Rücklage nur unter die Latte, aber nicht ins Tor des Gastgebers. Diese Leichtsinnigkeit bei der Chancenauswertung sollte sich umgehend rächen. Nach einer Flanke von Stephan Schröck konnte Nicolai Müller den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen (70.). Nur eine Minute später verhinderte eine Glanzparade von Miller den Ausgleich der Fürther. Nach einem Eckball von Müller und einem Fallrückzieher von Allagui konnte Miller den Ball mit der Hand in höchster Not an die Latte leiten. In der 79. Minute bewies KSC-Chefcoach Schupp bei der Einwechslung ein goldenes Händchen. Er brachte den bisher erfolglosen Finnen Niklas Tarvajärvi, der eine Minute nach seiner Einwechslung mit dem 3:1 alles klar machte und den Sieg der Blau-Weißen besiegelte. Fünf Minuten vor dem Ende fiel sogar noch das 4:1. Erneut hieß der Torschütze Alexander Iashvili. Der KSC verabschiedet sich somit mit einer tollen Leistung in die verdiente Winterpause.

Stenogramm

SpVgg Greuther Fürth - Karlsruher SC 1:4 (0:2)

SpVgg Greuther Fürth:
Loboué - Biliskov, Falkenberg (76. Ghasemi-Nobakht), Schröck, Müller - Strangl (46. Mauersberger), Caligiuri, Fürstner, Nehrig, Allagui - Sararer (43. Nöthe)
Trainer: Benno Möhlmann
Bank: Grün, Schahin, Sailer, Kleineheismann

Karlsruher SC:
Miller - Demirtas, Drpic, S. Langkamp, Schäfer - Aduobe, Engelhardt, Stindl (85. Zimmermann), Blum (89. Dulleck) - Iashvili, Fink (79. Tarvajärvi)
Trainer: Markus Schupp
Bank: Nicht, Konrad, Schröder, Chrisantus

Tore:
0:1 - Stindl (8.)
0:2 - Iashvili (36.)
1:2 - Müller (70.)
1:3 - Tarvajärvi (80.)
1:4 - Iashvili (85.)

Gelbe Karten:
Iashvili, Schröck, Tarvajärvi

Zuschauer: 4650

Schiedsrichter: Babak Rafati (Hannover)
Assistenten: Stefan Trautmann, Christoph Bornhorst, Martin Petersen
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